Fuer Linux User
http://news.magnus.de/software/artikel/76283
Gruss
Sascha
Linux 15.069 Themen, 107.534 Beiträge
> unter Linux, Windows und MacOS X nahezu gleich aussehen sollen.
> Dies erleichtere Unternehmen die Migration auf Linux, heißt es von IBM und Red Hat.
Aber doch nur dann, wenn man vorher schon Lotus Notes benutzt hat?! Die meisten Unternehmen setzen Outlook ein.
Übrigens ganz schön mutig, dass die eine Beta-Version von Lotus Notes 8.5 auf die DVD packen...
CU
Olaf
Dann wäre folgender Migrationspfad denkbar:
Outlook/win32 [Datenkonvertierung]→ LotusNotes/win32 → LotusNotes/Linux
Ein gleichzeitiger Wechsel von Betriebssystem und Anwendersoftware entfällt damit.
Gruß
Borlander
Also ich bezog mich mehr auf den Passus, dass die Bedienoberflächen unter Linux, Windows und MacOS X nahezu gleich aussehen sollen - wenn man vorher Outlook benutzt hat, ist das mit Sicherheit nicht der Fall, denn Microsoft wird sich kaum der "Eclipse-RCP-Technik" (was immer das ist) von IBM anpassen. Daran ändert ja nichts, dass man die Migration in zwei Einzelschritte aufteilt (erst die Daten, dann das System).
CU
Olaf
Mit dem Verzicht auf Microsoft Outlook wird man auf jeden Fall leben müssen, wenn man sich nicht dauerhaft auf ein spezielles Betriebssystem festlegen will.
Microsoft wird sich kaum der "Eclipse-RCP-Technik" (was immer das ist) von IBM anpassen.
Ist Dir die Java IDE Eclipse ein Begriff? Diese RichClientPlatform nutzt den Unterbau von Eclipse und deren Graphikbibliothek SWT/JFace um Java-Anwendungen schnell und mit den Standard-GUI-Elementen des jeweiligen Betriebssystems auszuführen. Siehe man von einigen neuen/zusätzlichen GUI-Elementen ab sind die resultierenden Anwendungen optisch nicht von nativen Anwendungen zu unterscheiden (zumindest wenn man es will)...
Gruß
Borlander
Nein, das kannte ich bis jetzt noch nicht. Ich wusste nur, dass die Programmiersprache Java den ungemeinen Vorzug hat, dass man jede Software nur einmal entwickeln muss, also nicht auf verschiedene Betriebssysteme anzupassen braucht, weil sie überall lauffähig ist - das Vorhandensein einer Laufzeitumgebung für Java (JRE) immer vorausgesetzt.
> Mit dem Verzicht auf Microsoft Outlook wird man auf
> jeden Fall leben müssen, wenn man sich nicht dauerhaft
> auf ein spezielles Betriebssystem festlegen will.
Naja, zwischen 2 Systemen hätte man schon die Auswahl - Windows und Mac OS X. Wobei ich allerdings nicht weiß, ob die Anbindung an die MS-Exchange-Server unter letzterem genau so gut läuft wie unter Windows. Ich kenne jedenfalls niemanden, der in einer Büro-Umgebung Outlook auf dem Mac einsetzt.
Sympathischer sind mir allemal Anwendungen, die auf *allen* gängigen Systemen laufen, zumindest wenn es sich um Anwendungen aus dem Office-Bereich handelt.
CU
Olaf
Outlook gibt es nicht für OS-X. Das entsprechende Gegenstück heißt Entourage und wird vermutlich nicht nur im Namen abweichen...
Was Java angeht: Die Eclipse-RCP ist nicht auf allen Java-Plattformen verfügbar, da SWT nur für die gängigen Betriebssysteme bereitsteht.
Gruß
bor
Borl, du hast recht - "Entourage" heißt Outlook auf dem Mac. Das hatte ich völlig verdrängt. Anscheinend liegt der Hauptunterschied zu Outlook aber wohl doch im Namen, zumindest liest sich der Wiki-Artikel so, speziell in der 2. Hälfte: http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Outlook
CU
Olaf
Entourage kannst du in die Tonne treten, ich hab noch nie so ein schwabbeliges Programm gesehen. Bei starken Veränderungen im Mailbestand zerschiesst es regelmässig die Office-Datenbank. Ich bin kurz davor, unsere alte Sekretärin 6 Monate vor ihrer Pensionierung auf Thunderbird oder Applemail zu migrieren.
Das ist übel. Vor allem wenn man bedenkt, daß die Verwaltung von Mails zur Primärfunktion dieses Programmes gehört :-\
Thunderbird habe ich allerdings auch noch wg. Verlust von Mails im Hinterkopf. Wobei es mich allerdings auch sonst nicht überzeugen konnte. btw.: Hast Du zufällig schonmal Sylpheed unter OS-X ausprobiert?
Gruß
bor
Nein, wir haben zu wenige Macs im Einsatz, als dass sich die Evaluation weiterer Software lohnen würde. Vor allem, wenn man die User dann auch noch migrieren und umlernen muss...
Hi Mic,
wenn du das Mailprogramm doch noch wechseln solltest, dann nimm lieber Thunderbird als AppleMail! Letzteres habe ich sowohl unter Tiger als auch unter Leopard getestet - bei letzterem wurde nur eine willkürliche "Auswahl" meiner Thunderbird-Mails importiert, so dass ich es nicht weiter testen konnte (und wollte).
Was mir bei der älteren Apple-Mail-Version im Detail nicht gefallen hat, kann ich dir nicht mehr genau sagen, ist schon ein paar Jahre her. Aber ich fand das Handling im Gegensatz zum Thunderbird umständlich und hakelig. Gerade wenn ein älterer Mensch auf ein anderes Mailprogramm umlernen soll, dann sollte alles möglichst einfach gehen. Und in punkto intuitives Handling ist Thunderbird schlicht unschlagbar.
Ich widerspreche Borlander ungern, aber "Verlust von Mails" ist nun überhaupt kein Argument. Abgesehen davon, dass ich so etwas mit Thunderbird nie erlebt habe - wozu gibt es Backups? Und die sind gerade beim Thunderbird besonders einfach, man braucht nur den Mailordner aus dem Profilordner irgendwo hin zu kopieren, meinetwegen auch gleich das ganze Profil.
CU
Olaf
Also hier aufs Backup zu verweisen ist doch kein Argument. Nützt übrigens nichts beim Verlust brandneuer eMails. Also gerade solcher mit denen man normalerweise direkt nach dem Empfang arbeitet. Die Sekretärin wird sich da bedanken wenn Du aufs Backup verweist. Die Konsistenz des Mail-Archivs halte ich für ein absolutes MustHave bei einem Mail-Client. Datenverlust muß hier unter allen Umständen ausgeschlossen werden...
Ich frage mich dann aber, wie man es anstellt, "brandneue" Mails zu verlieren? Soeben heruntergeladen, noch gar nicht zuende gelesen und plötzlich wie von Geisterhand ins Nirvana verschoben? Da müsste man schon die genaueren Begleitumstände des Datenverlustes kennen und diese ggfs. reproduzieren können.
Vor ca. 6 Jahren, als ich noch auf der Suche nach einer Alternative zu Outlook Express war, habe ich das Programm GMail getestet - selten etwas Instabileres und Unzuverlässigeres erlebt. Da wurde man gern einmal gleich nach dem Programmstart mit Fehlermeldungen bombardiert, und anschließend waren alle Mails weg...
Ich weiß ja nicht, wie lange deine Erfahrungen mit Thunderbird zurückliegen, ich kann nur sagen, dass alle Versionen seit 1.irgendwas immer absolut problemlos und vor allem datenverlustfrei gelaufen sind.
CU
Olaf
Siehe z.B. http://www.heise.de/open/Thunderbird-1-5-0-8-loescht-ungefragt-E-Mails--/news/meldung/81529
Bei dem mir aus erster Hand bekannten Fall ging die eMail beim Verschieben aus dem Spam-Ordner verloren.
Selbst produktiv eingesetzt habe ich Thunderbird noch nie. Hat es nie geschafft mich zu überzeugen. Und zumindest früher fehlten auch Dinger die mit Outlook Express kein Problem waren...
Gruß
Borlander
