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KDE auspobieren

Till3 / 13 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,
ich nutze Ubuntu 8.10 und Gnome. Jetzt würde ich gerne mal KDE antesten. Im Prinzip kann ich das doch einfach über die Paketverwaltung installieren und habe dann beim Booten die Wahl zwischen den beiden (richtig soweit?). Kann ich dann, wenn ich mich entschieden habe, den einen oder anderen auch genauso wieder deinstallieren? Ist wahrscheinlich ne blöde Frage, aber ich will sicher gehen...
Gruß, Till

„We don’t make mistakes here, just happy little accidents“ (Bob Ross)
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gelöscht_189916 Till3 „KDE auspobieren“
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Genau so ist es, über synaptic das Metapaket KDE aktivieren und installieren, dann am Anmeldemanager unter Session KDE wählen;-)

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Botaniker gelöscht_189916 „Genau so ist es, über synaptic das Metapaket KDE aktivieren und installieren,...“
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Hallo Freunde!

Habe auch UBUNTU 8.10 mit WUBI unter Windows am laufen und bin absoluter Anfänger mit LINUX.
Nun meine Frage,macht es einen Unterschied ob ich bei UBUNTU KDE installiere oder
nehme ich eh direkt KUBUNTU?


Vielen Dank!

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Xdata Botaniker „Hallo Freunde! Habe auch UBUNTU 8.10 mit WUBI unter Windows am laufen und bin...“
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Es gibt schon Unterschiede.
Der neue KDE 4.1 von hat die Eigenshaft, sagen wir mal alles ansich zu reißen.
Soll heißen es bleiben auch Teile und Eigenschaften im
Nachinstallierten Ubuntu Zurück.

Die Bedienung ist extrem ungewohnt
und trotz der Schönen Icons im Glas Look sehr statisch, flach und
umständlich.
Man kann nichts mehr auf dem Desktop ablegen -- nicht wirklich!

Den Kde 3.x kann man nicht mehr vernünftig im Hintergrund parallel
dazu installieren da der KDE 4.1 bei intrepid Standard ist.

Kde 3.x ist viel dynamischer und bedienbarer.
KDE 4 ist ab einer bestimmten Menge RAM sehr schnell.

Momentan würde ich zuerst Ubuntu installieren und dann-->

sudo apt-get install kubuntu-kde4-desktop
oder # apt-get install kubuntu-kde4-desktop

wenn man schon mit Root -rechten drin ist.

Wer einen Rechner mit nur 256MB RAM hat, kann einen
nichtstartenden KDE 4.1 erleben wenn er keine swap oder kein swapfile hat. Gnome und kde3.x sind auch damit gelaufen.

Früher hab ich es oft umgekehrt gemacht.
also erst Kubuntu und dann Ubuntu Desktop nachinstalliert.

Kde4.1 ist ein mix aus Gnome, MacLook , ... usw.
Ohne die Intuitivität oder modern - Usability anderer Oberflächen zu erreichen.


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Botaniker Xdata „Es gibt schon Unterschiede. Der neue KDE 4.1 von hat die Eigenshaft, sagen wir...“
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Hallo xdata!

Das System was ich für den Versuch nutze:AMD ATHLON 64 4000+ 2GB DDR RAM
ATI 1600 PRO 256 MB

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KarstenW Till3 „KDE auspobieren“
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Die Programme gdm und kdm können abwechselnd Gnome oder KDE starten.
Mit der Deinstallation ist das so eine Sache.
Wenn man konsequent aptitude für die Installation verwendet, kann man die jeweiligen Pakete sehr leicht wieder deinstallieren. aptitude ist momentan das einzige Installations-Programm, welches sich "merkt" welche Pakete automatisch mit installiert wurden , um Abhängigkeiten aufzulösen. Diese Pakete werden beim Deinstallieren automatisch wieder gelöscht.

Prinzipiell ist es nicht falsch abwechselnd aptitude, synaptic oder "apt-get install" zu benutzen. Es gibt aber dann beim Deinstallieren der Pakete Probleme. Es werden dann zu viele Pakete auf dem Rechner installiert bleiben , die gar nicht mehr von einem anderen Programm gebraucht werden.

Zumindest ist das beim originalem Debian so. Ich weiß nicht ob Ubuntu diese Probleme schon gelöst hat.

Nimm am besten aptitude konsequent von Anfang an für die Installation von Paketen. Dann kannst du diese Pakete auch leichter wieder deinstallieren.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Die Programme gdm und kdm können abwechselnd Gnome oder KDE starten. Mit der...“
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Hallo Karsten,
aptitude hast du ab und zu schon mal angesprochen.
Ist das schwer zu bedienen?
bisher hab ich weitgehend apt genommen und gelegentlich adept oder synaptic.

Hatte aber den Eindruck - bestimmte Pakete wurden nicht restlos deinstaliert,
wenn man mal was loswerden wollte.

Hallo Botatiker, bei einem so leistungsfähigen Rechner würde ich beides drauf lassen und entscheiden ob gdm oder kdm der Starter sein soll.

Bei Debian hatte ich für Kde sogar mal bessere Schriftarten im Kde3.

Mit aptitude werde ich mich demnächst mal vertraut machen.

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KarstenW Xdata „Hallo Karsten, aptitude hast du ab und zu schon mal angesprochen. Ist das schwer...“
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aptitude ist in der Benutzerführung etwas gewöhnungsbedürftig, weil man nicht alles über Menüs wie bei Synaptic machen kann.
Man kann mit den Tasten Strg + T das Menü aktivieren. Die meisten Sachen kann man auch über dieses Menü starten . Die Hotkeys für die einzelnen Menüpunkte stehen auch gleich mit dabei.
Wenn man in den Paketbeschreibungen suchen will, wird es etwas umständlicher.

Am besten du ließt mal das Buch "Das Debian System" von Martin F.Kraft. In diesem Buch wird die Paketverwaltung APT sehr gut erklärt und auch aptitude wird ausführlich erklärt:

http://www.amazon.de/Das-Debian-System-Konzepte-Methoden/dp/3937514171/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1226328960&sr=8-1

Das Buch bezieht sich auf Debian Sarge, ist aber auch noch für die etch und teilweise auch für die lenny Version gültig. Bei Debian ändern sich nicht so viele Dinge . Man kann das erlernte Wissen relativ lang anwenden.


Der eigentliche Vorteil gegenüber synaptic ist nur, das sich aptitude die Pakete merkt die automatisch mit installiert wurden.
Wenn man beispielsweise Gnome Anwender ist und nur ein KDE Programm unter Gnome starten will, dann werden die entsprechenden QT Bibliotheken für diese eine KDE Programm automatisch mit installiert. Wenn man dieses eine KDE Programm wieder deinstallieren will, werden von aptitude diese QT Bibliotheken automatisch mit gelöscht, wenn sie nicht von einem anderen KDE Programm genutzt werden.
Da ist aptitude einmalig und derzeit das beste Programm unter Debian (und Ubuntu wahrscheinlich auch). Mit apt-get install kann man auch noch Programme unter Debian /Ubuntu installieren, aber ich glaube aptitude löst die Abhängigkeiten besser auf als apt-get. Vor allem bei einem Upgrade auf die nächste stabile Version von Debian sollte man aptitude verwenden. aptitude hat angeblich bessere Algorithmen um Abhängigkeiten aufzulösen als apt-get.


Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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gelöscht_84526 KarstenW „aptitude ist in der Benutzerführung etwas gewöhnungsbedürftig, weil man nicht...“
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APT ist auch hier sehr gut erklärt: http://www.debian.org/doc/manuals/apt-howto/ch-trans.de.html

Gruß
K.-H.

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KarstenW gelöscht_84526 „APT ist auch hier sehr gut erklärt:...“
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Ja, kann man schon durchlesen . Ich würde aber trotzdem aptitude den Vorzug geben. apt-get ist nicht so gut programmiert wie aptitude.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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gelöscht_84526 KarstenW „Ja, kann man schon durchlesen . Ich würde aber trotzdem aptitude den Vorzug...“
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Moin Karsten,

mein Hinweis sollte nur als Ergänzung zu deinem "Amazon-Link" dienen... :-)

Gruß
K.-H.

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Xdata KarstenW „Ja, kann man schon durchlesen . Ich würde aber trotzdem aptitude den Vorzug...“
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Hab das Buch bestellt.

Vielleicht bekomme ich es irgendwann auch unter Debian hin, ohne
Neuinstallation mit einer neuen Netzwerkkarte ins Internet zu kommen.

Bei Ubuntu kommt man auch nach einem Wechsel der Netzwerkkarte
oder gar des ganzen Rechners sofort ins Internet.

Hier ist Debian zu alt, es hat keine automatische Verwendung einer
neuen Netzwerkkarte. Außer bei der Installation.

Schade eigentlich denn es ist zum Teil einfacher als Ubuntu.

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KarstenW Xdata „Hab das Buch bestellt. Vielleicht bekomme ich es irgendwann auch unter Debian...“
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Für die Netzwerkkonfiguration unter Debian ist die Datei /etc/network/interfaces mit einem Editor zu bearbeiten. Der Networkmanager von Ubuntu wurde ursprünglich unter Debian programmiert, hat sich aber als zu unflexibel erwiesen.
Bei Debian wird die Netzwerkkonfiguration auf kleinere, spezialisierte Programme verteilt, die man auch noch selbst in verschiedenen Scripten starten kann. Bei Debian kommt immer wieder das Baukastenprinzip von Unix ins Spiel.
Wenn du nur eine einfache Netzwerkkonfiguration unter Debian mit einer einzigen Netzwerkkarte hast, dann ist auch die Netzwerkkonfiguration sehr einfach:

cat /etc/network/interfaces

# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
#allow-hotplug eth1
iface eth1 inet static
address 192.168.0.5
netmask 255.255.255.0
network 192.168.0.0
broadcast 192.168.0.255
gateway 192.168.0.1
# dns-* options are implemented by the resolvconf package, if installed
dns-nameservers 192.168.0.1
dns-search local

Die Gerätedatei /dev/eth1 wird von udev dieser Karte zugewiesen. Du kannst sie leicht mit "dmesg | less" herausbekommen.
Und wenn man dann ein Notebook hat, kann man mit ifplud und guessnet die Konfiguration sehr flexibel einrichten. Man muß halt ein paar Scripte selbst schreiben.

Die Netzwerkkonfiguration unter Debian ist in diesem Buch von Martin F.Kraft auch sehr ausführlich erklärt.


Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Für die Netzwerkkonfiguration unter Debian ist die Datei...“
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Danke für die Antwort.

Die von dir empfohlenen Nvidia Chipsätze für Linux waren übrgens auch
gut.

Bei meinem Bekannten funktioniert die Debian Etch 64 sehr gut damit.
Schon seit einigen Monaten.

An einer 32Bit Cpu startet es aber nicht.

Jedenfalls hat der Kollege berichtet das die 64Bit Version ihn
doch etwas flinker vorkommt.

Läuft mit minimalem Kde.

Von der Hardware her keine Probleme.

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