Hallo,
es gibt ja verschiedene Download-Manager für Ubuntu (gnome oder kde, egal), ich bin aber zu faul alle durchzuprobieren, um einen zu finden, der mir nach Beendigung des Downloads den Rechner runterfährt. Hat da jemand nen heißen Tipp?
Danke,
Till
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Hallo, am besten du suchst dir unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/Download-Manager?highlight=downloadmanag
einen aus.
Welcher DM eine Einstellung für automarisches beenden bietet, weiß ich allerdings nicht weil das auch für mich ungewöhnlich ist.
Am besten du schreibst dir für diesen Prozeß ein Script selbst.
Gruß Acader
Hallo Acader,
danke für den Link, benutze Flashgot und d4x, aber die Funktion Herunterfahren gibt es so leider nicht (habe ich auf meinem XP Rechner mit GetRight). Schade.
Gruß,
Till
Im Terminal nutze ich wget und unter KDE nutze ich KGET.
Ich würde auch sagen du nutzt am besten wget. Du kannst wget in einem Shellscript starten und im Shellscript den Befehl "shutdown -h now" starten um damit den Rechner herunterfahren. shutdown braucht root Rechte.
Also lerne mal Scriptprogrammerung ;-).
http://www.tldp.org/LDP/abs/html/
Bei Amazon gibt es einen Haufen Bücher zm Thema Scriptprogrammierung.
PS: Wenn du ein echter Linuxer werden willst, kommst du an Scriptprogrammierung ohnehin nicht vorbei. Ich würde mal sagen das Unix im Allgemeinen bei der scriptgesteuerten Konfiguration unschlagbar ist. Da kannst du Windows voll vergessen ;-).
warum gleich nen bashscript schreiben?
Geht doch viel einfacher:
wget bla && halt
Na dann eben ein ganz einfaches Shellscript mit Namen wget.sh
#!/bin/bash
# $1 ist die Internetadresse, von welcher die Daten heruntergeladen werden sollen
wget $1
if [ $? == 0 ] ; then
shutdown -h now
fi
exit 0
Start des Shellscriptes mit wget.sh http://.......
Man kann noch die Eingabe prüfen lassen, damit wget nicht mit sinnlosen Adressen gestartet wird.
Den Rückgabewert von wget habe ich mit 0 angenommen, wenn alles OK war.
In der manpage zu wget finde ich keine anderen Rückgabewerte.
(C/C++-Programme liefern einen Rückgabewert mit der C-Funktion exit () an ihre Umgebung , welchen man mit der Variable S? abfragen kann. Der Wert 0 (NULL) wird allgemein als wahr ausgewertet, also alles war O.K..)
ich bleib dabei das arg unständlich zu finden. Da mache ich lieber den obigen code z.B. in eine ~.bashrc mit alias rein.
Vielen Dank für die Vorschläge, aber ganz ehrlich: ich habe im Moment keinen Ehrgeiz Script-schreiben zu lernen. Halte mich da lieber an GUIs, und was die nicht können, geht halt nicht. Damit kann ich leben. Sorry für diese un-Linux-ige Einstellung.
Gruß,
Till
Und warum nutzt du dann Linux ?
Unix ist primär für gute Konfigurationsmöglichkeiten entwickelt worden. Der Anwender soll die Möglichkeit haben selbst den Rechner konfigurieren zu können, egal ob als Server oder Desktoprechner.
Das läßt sich nicht oder nur schlecht mit GUIs machen.
PS: Deshalb nutze ich auch ungern Windows, weil Windows mir vorschreibt was ich mit dem Rechner machen kann und was nicht.
Ich nutze es, weil es nix kostet, sogar auf meinem uralt Laptop zügig läuft und ich mich damit im Internet irgendwie sicherer fühle.
Wegem dem Preis lohnt es sich nicht Linux zu installieren.
Unix ist viel teurer als Windows. Ich habe bestimmt mehr Geld für Linux Handbücher ausgeben als eine Windowslizenz kostet.
Dafü kenne ich mich aber mit Linux 100 mal besser aus als mit Windows. Außerdem habe ich grundlegende Unixkenntnisse.
Ich würde wahrscheinlich auch mit Solaris von Sun Microsystems relativ schnell zurechtkommen.
Linux wird von Programmierern entwickelt die ihr eigenes Betriebsystem haben wollen. Sie stellen es nur freundlicherweise kostenlos zur Verfügung (und verlangen nicht 1000 $ für eine Unixlizenz wie früher).
Ich habe mir noch kein einziges Linux-Buch gekauft, trotzdem komme ich mit dem System zurecht.
Dass ich vor zwei Jahren umgestiegen bin auf Linux, das sollte mittlerweile hier jeder mitbekommen haben. Ich habe mir mein Wissen für das, was ich brauche (!!), um meine Kiste zu bedienen, aus dem Internet geholt. Mittlerweile fahre ich auf einem Rechner Lenny und auf einem Etch, es gab bisher noch kein Problem, welches ich nicht gelöst hätte.
Ich mache Audio- und Videobearbeitung, brenne CDs und DVDs, gehe ins Internet, schreibe meine Briefe, kann scannen, drucken und faxen, habe eine TV-Karte im Rechner, mit welcher ich TV-Sendungen anschaue und aufnehme und ich kann anschließend die Werbung rausschneiden und eine DVD vom aufgenommenen Material brennen, habe ein gemischtes Netzwerk mit Windows- und Linux-Rechnern, welche teils über LAN und teils über WLAN angeschlossen sind und stelle auch sonst noch einiges mit meinen Rechnern an. Das soll also heißen, dass ich all das, was ich brauche, mit meinen Linux-Kisten machen kann - und das geht alles ohne irgendwelche Frickeleien, ohne selbstgeschriebene Scripte und sonstwas ab - so etwas benötige ich nicht, da ich mit den Maschinen vorrangig Spaß haben möchte. Die stehen hier nicht dazu herum, dass ich ständig irgendwelche Sachen ausprobiere oder herumprobiere, ob ich dieses oder jenes evtl. zum Laufen bekomme, obwohl ich es eigentlich nie und nimmer brauche.
Wieso gehst du eigentlich davon aus, dass alle Linux-Jünger so sind wie du und "tief ins System" eindringen wollen und jeden Schalter kennen und alles Mögliche wissen wollen. Gehe doch einfach mal davon aus, dass es auch Linux-User gibt, welche mit ihren Rechnern einfach nur das erledigen wollen, wozu sie Lust haben und die für das Surfen im Internet (und dazu gehört auch Banking usw.) ein relativ sicheres System haben möchten. Ist ja schön für dich, wenn du dich tage- oder wochen- oder gar jahrelang mit dem System beschäftigen kannst! Ich will das nicht, ich will mit dem System arbeiten. Und das ist mir bisher gelungen, ich würde nie wieder auf Windows umsteigen - aber dazu muss ich nicht jede Einzelheit meines Systems in und auswendig kennen. Es reicht, wenn es läuft und das macht, was ich will - und soweit habe ich bisher immer noch alles hinbekommen, ohne auch nur eine einzige Frage hier bei Nickles diesbezüglich zu stellen oder mir irgendwelche Wälzer zu kaufen....
Ich bin Privatanwender, kein Systemadministrator. Wäre ich Admin, dann würde oder müsste ich mich wahrscheinlich mit dicken Büchern herumschlagen. Da ich aber nur Spaßcomputernutzer im privaten Bereich bin, genügt es mir, wenn ich mich mit Anwendungen, welche unter einer GUI laufen, auskenne - was natürlich nicht ausschließt, dass man auch ca. 20 bis 30 "wichtige" Befehle für die Konsole kennt. Aber ein System so zu erforschen, wie du es machst - dazu fehlt mir einfach die Lust und die Zeit - schließlich habe ich auch noch eine Familie und andere Interessen, welche wichtiger sind, als das "Erforschen" eines Betriebssystems. Und genau so geht es dem Threadstarter und vielen anderen "einfachen" Linux-Usern wahrscheinlich auch.
Merke: Nicht jeder Autofahrer muss zwangsläufig auch Automechaniker sein. Nicht jeder, der mal eine Kutterfahrt auf einem Krabbenkutter macht, muss Kapitän sein. Wenn ich mir ein Hemd kaufe, dann muss ich nicht gleich Schneider sein. Und ein normaler Linux-User muss nicht das Wissen eines Administrators haben!
Gruß
K.-H.
Das kommt ja auch darauf an was man machen will. Desktoprechner sind trivial, also einfach zu konfigurieren. Das gilt aber mit Sicherheit nicht für Internetserver. Manche Admins glauben das ein Linux-Internetserver einfach mal so nebenbei aufgesetzt werden kann und wundern sich warum ein Scriptkiddi oder Möchtegern - Hacker das System lahmlegen kann.
Die Sicherheit eines Betriebsystem muß man selbst konfigurieren . Kein Betriebsystem ist von allein sicher, auch nicht Linux oder irgendein Unixsystem.
Der Threadstarter wollte doch keinen Internetserver aufsetzen. Der hat nach einem Programm gefragt, welches nach einem Download das System herunterfährt.....
Gruß
K.-H.
Kommt drauf an.
Internetserver haben idR die "passende" Hardware, Desktoprechner hingegen bestehen aus einem Sammelsurium von Chips, Steckkarten, etc... Das ist dann nicht mehr trivial ;-)
Ich kaufe mir diese billigen PC auch nur weil ich nicht die teuren Workstations von Sun Microsystems kaufen will oder kann.
Wenn du die Workstation von Sun Microsystems kaufst , dann bekommst du einen kompletten Rechner und brauchst dir keine Gedanken machen wegen irgendwelcher Treiber. Ich kann mir es aber nicht leisten 4000 $ oder 6000 $ für eine Workstation auszugeben. Das sprengt mein Hobbybudgets bei Weitem ;-).
Naja, wenn du der einzige Mann auf dem Kutter bist, oder der einzige bist der für die Wartung des Autos verantwortlich ist, dann solltest du schon wissen wie man ein Schiff fährt oder wie man ein Auto in Stand hält und repariert.
Ansonsten solltest du regelmässig gegen Bares in die Werkstatt fahren, und dann ist da ja auch noch der TÜV...
Kurzum: Wenn du völlig ahnungslos von deinem PC bist, dann solltest du das nötige Geld in die Hand nehmen.
Ich finde den Autovergleich im übrigen recht gut, denn er zeigt perfekt, dass man ohne Ahnung keinen Computer ohne Hilfe administrieren sollte. Schliesslich hol ich mir ja auch nen Klemptner ins Haus wenn ich nen Wasserrohrbruch habe und bestehe nicht darauf das selber zu reparieren, obwohl ich keine Ahnung davon haben.
Ferner ist die Annahme falsch, das Windows per se unsicherer ist als Linux. Ganz im Gegenteil, von Verkäufern wie Canotical wird gerne propagiert Linux sei automatisch sicher und das wird gerne von der ahnungslosen, blinden Herde nachgeplappert. Vergessen wird aber immer wieder, dass der größte und auch erfolgreichste Attack-Vector die vom User installieren Programme sind. Auch Linux hat Flash, einen Intel-Chip-Driver bzw. Intel-Hardware, hat Browser und EmailKlienten, und genau dort liegen die gleiche Lücken und Probleme wie bei Windows.
Gut, es wird schon etwas dadurch eingedämmt, dass ein User nur begrenzten Zugriff auf das System hat, für die Sicherheit der in dem Profil angelegten Daten stellt das aber keinen Vorteil dar, und letzendlich kann man die gleiche Situation seit Windows NT 3.5 auch auf Windows Kisten recht problemlos herstellen.
Ich habe jedenfalls immer öfter den Eindruck, dass die Risikobereitschaft und bewusste Ahnungslosigkeit vieler neuer Linux User zunimmt - und das sie sich gerade im Hinblick auf dem Sicherheitsaspekt damit keinen Gefallen tun.
Hallo King-Heinz, im Prinzip gebe ich dir mit der gemachten Einstellung recht.
Ein Betriebssystem muß im Hintergrund werkeln und die Programme und Anwendungen mit welchen man arbeitet müssen störungsfrei laufen. Ich denke damit kommen auch 95% der Linuxer gut zurecht und mehr brauchen diese nicht. Es gibt allerdings auch eine ganze Menge "Sachen" wo es ohne Fachliteratur sei es aus dem Internet oder in Form von Büchern ohne tiefgründige Kenntnisse nicht weitergeht. Z.B. einen Samba Server richtig konfigurieren oder sonstige Prozesse automatisch steuern. Es kommt eben immer darauf an was man unbedingt benötigt.
Wenn z.B. KarstenW seinen Kopf ganz tief in seine Bücher steckt um deren Inhalte sich hineinzuziehen damit er die Zusammenhänge (für was auch immer) bis ins kleinste Detail erkennt so ist das eine feine Sache.
Ich persönlich hätte dazu auch keine Muse und erst recht nicht die Zeit dazu.
Wenn es solche User allerdings nicht gebe, hätten wir mit Sicherheit auch nicht die Distributionen mit welchen wir heute arbeiten.
Das sollten wir dabei auf alle Fälle bedenken.
Gruß Acader
Ich erinnere da einfach mal an Mit Windows kenne ich mich nicht aus. und verkneife mir Kommentare zum Thema Multiplikation mit 0.
Dem kann ich mich nur anschließen. Zumal ich bei Karstens Lösung keinerlei Mehrwert erkennen kann. Ist auch nicht mal besser lesbar als der naheliegende Einzeiler...
D4X. Hier lesen: Klick.
Gruß
K.-H.
Danke, habe ich probiert, kann aber auch den Rechner nicht runterfahren, wenn alle Downloads fertig sind. Hab ich jedenfalls nicht gefunden.
Gruß,
Till
