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Daten vor root verstecken.

Synthetic_codes / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Moinsen.

Ich plane mit 2 freunden zusammen einen Server zusammenzubasteln.
Wir alle werden auf diesem Server Root-Privilegien besitzen(aber trotzdem als normale nutzer daran arbeiten). Jetzt habe ich eine Frage... Ist es möglich, Daten (Sprich dateien) vor root zu verstecken? Jeder von uns will den Server auch als normale dateiablage verwenden, da sollen vom einen Firmendaten drauf, damit er sie überall abrufen kann, vom andern seine dissertationsarbeit. Mein ansatz war es dass wir für jeden user ein Truecrypt image im homeverzeichnis erstellen, das dann bei bedarf eingebunden wird. PROBLEM: Die daten sind sicher. aber nur so lange wie das image nicht gemountet ist, sobald das passiert hat der Superuser ja ebenso vollen zugriff wie der besitzer. Gibt es für dieses problem eine bekannte lösung?

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Synthetic_codes Nachtrag zu: „Daten vor root verstecken.“
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edit habe was vergessen:

Mein zweiter ansatz war ein Debian System dass in einem qemu image verteckt ist, und auf das per scp zugegriffen kann. Die lösung frisst aber imho unverhältnismässig viele resourcen.

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Vagabund Synthetic_codes „edit habe was vergessen: Mein zweiter ansatz war ein Debian System dass in einem...“
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Wie wärs, wenn du das HOME Verzeichnis mit folgenden chmod belegst:
700

? Müsste dem Besitzer Vollzugriff geben. Die Gruppe (kann man ja auch ändern) und alle anderen haben so keinen Zugriff... das "Superuserpasswort" würde ih sowieso keinen geben... wozu? Ein Admin reicht vollkommen.. zu viele Köche verderben den brei und wenn einer Mist macht, ist der Serverbesitzer dran ;-)

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Synthetic_codes Vagabund „Wie wärs, wenn du das HOME Verzeichnis mit folgenden chmod belegst: 700 ?...“
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Naja es handelt sich hier um einen Rechner der per VPN an uns angeschlossen ist und sonst keinen zugang zum Internet hat. Der nachteil an chmod ist dass root den auch benutzen kann.

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the_mic Vagabund „Wie wärs, wenn du das HOME Verzeichnis mit folgenden chmod belegst: 700 ?...“
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Root kann deshalb trotzdem noch auf das Verzeichnis zugreifen :-)

cat /dev/brain > /dev/null
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the_mic Synthetic_codes „edit habe was vergessen: Mein zweiter ansatz war ein Debian System dass in einem...“
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Abgesehen von einem virtualisierten System mit verschlüsselter Festplatte fällt mir da auch keine sichere Lösung ein.

Statt qemu würde ich aber auf KVM oder XEN setzen. Das ist wesentlich performanter. Allerdings setzt KVM voraus, dass euer Server mit einer CPU ausgestattet ist, welche Hardware-Virtualisierung unterstützt.

cat /dev/brain > /dev/null
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Synthetic_codes the_mic „Abgesehen von einem virtualisierten System mit verschlüsselter Festplatte...“
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naja qemu hat für mich den vorteil dass man es ohne X betreiben kann und dass ich die notwendigen images/konfigurationen als "quasi-template" schon für einen anderen zweck vor langer zeit erstellt habe. und mit kqemu sollte das ganze eigentlich recht machbar sein. Da es wohl auf diese lösung hinausläuft, hat einer von euch eine Seite mit tipps um etch abzuschlacken? ich habe gehört dass es jemand geschafft hat etch klein genug zu kriegen um es auf einer 64MB Speicherkarte unterzubringen(natürlich stark abgespeckt). Im prinzip benötige ich ja nur openssh und grundkonfig fürs netzwerk.
Alternativ müsste ich mir wohl ein entsprechendes Linux selbst basteln(sogar dafür hab ich schon selbst vorgefertigte Entwicklungsumgebungen, habe mal mit dem erstellen einer LIVE CD experimentiert, die auf einem minimalen Busybox system aufsetzte xD)
. Ein glück dass ich meine daten speichere...

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KarstenW Synthetic_codes „naja qemu hat für mich den vorteil dass man es ohne X betreiben kann und dass...“
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Wenn du Debian etch installierst mußt du nur den Menüpunkt Softwareinstallation überspringen.
Dann wird weder ein XServer noch ein Desktop installiert.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Synthetic_codes KarstenW „Wenn du Debian etch installierst mußt du nur den Menüpunkt...“
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das steht ausser frage, allerdings lässt sich ja auch das minimal system abspecken, da ja tasksel zb auch dazu gehört. dann kann man die manpages und /usr/share/doc genauso entleeren, was wieder 5-6 mb einspart. um eine seite die das absolute minimum zeigt, das war es was ich meinte

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