Wie kann ich als Anfänger am einfachsten ein Netzwerk zum Daten Tauschen und Verschieben mit 2 Suse Rechnern erstellen die an einem Router hängen.
Bitte keine Konsolen Befehle oder anderes Fachchinesisch.
An dem Router hängt bereits ein Netzwerkdrucker der mit beiden Rechnern verbunden ist und funktioniert.
Ideal wäre eine ausführliche Beschreibung mit Bild wie man sie für Windows findet.
Habe die IP Adressen die Hostnamen und die MAC Adressen der Rechner und des Druckers.
Beim Googeln bin ich auf kein Ergebnis gekommen das zufrieden stellen kann.
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Eine ausführliche Beschreibung für z.B. openSuSE 10.3 gibt es im Handbuch im Teil III Mobilität (ab Seite 141).
Im Abschnitt 11 Kopieren und Freigeben von Dateien kann man Genaueres lesen. Leider jedoch nicht als Comic.
Vielen dank für deine schnelle Antwort aber es gibt nicht nur Genies sondern auch Anfänger .
Denn das komische ist wenn du im Netz das gleiche Thema eingibst kommt immer nur Netzwerk zwischen Windows und Linux
was mich eigentlich schon erstaunt da doch Linux immer beliebter wird egal welche Distribution man nimmt.
das liegt daran das die menschen mit dieser fragestellung eigentlich keine probleme haben. Fütter halt die suchmaschine mal mit nfs oder auch ssh oder auch scp oder auch sftp. Obs da lustige Bilder gibt weiß ich nicht.
Naja, lesen wirst Du ja wohl können und zu jeder SuSE Distri waren die Handbücher zumindest als PDF Datei auf der Installations-CD/DVD unter /doc !
Hallo, Ich empfehle dir das Buch Samba-Server3
http://www.bookshop.gfu.net/Buch.mfpx?selected_products_id=16560
In diesem Buch ist alles erklärt was du machen mußt.
Als Freeware oder Online Buch gibt es keine guten Erklärungen.
In manchen Bibliotheken kann man das Buch auch ausleihen.
samba für linux zu linux? warum?
Nein natürlich nicht. Aber in dem Buch ist alles erklärt.
Als nächstes Frage kommt dann: Wie greife ich von Windows auf meine Daten von Linux zu.
So hat er gleich alles zusammen.
dann würde ich scp benutzen oder nfs. Samba macht doch nur Sinn wenn man nen Fileserver für windows kisten aufbauen will. Um mal eben Dateien zu verschieben ist ssh doch optimal.
Jungs ich wollte eigentlich keinen Glaubenskrieg auslösen sondern nur eine einfache für Anfänger verständliche Anleitung !
Wenn du es einfach willst falls ich mich richtig erinnere als ich vor einem Jahr noch suse nutzte.
Konsole aufmachen und den Befehl: man ssh eingeben.
Es ist schon alles da.
Ganz einfache Antwort,
Linux verwendet für den Datentransfer im Netzwerk das NFS Protokoll (Network File System) für Fileserver.
Dazu muß ganz einfach eine Konfigurationsdatei /etc/exports mit einem Editor erstellt werden.
Momentan ist NFS Version 3 Standard , aber es wird auch schon NFS Version 4 unterstützt.
Beispiel:
cat /etc/exports
# /etc/exports: the access control list for filesystems which may be exported
# to NFS clients. See exports(5).
#
# Example for NFSv2 and NFSv3:
# /srv/homes hostname1(rw,sync) hostname2(ro,sync)
#
# Example for NFSv4:
# /srv/nfs4 gss/krb5i(rw,sync,fsid=0,crossmnt)
# /srv/nfs4/homes gss/krb5i(rw,sync)
#
/home Winkler(rw,nohide,sync,no_root_squash,subtree_check) Winkler4(rw,nohide,sync,no_root_squash,subtree_check) ThWinkler(ro,nohide,sync,no_root_squash,subtree_check)
/root Winkler(rw,nohide,sync,no_root_squash,subtree_check) Winkler4(rw,nohide,sync,no_root_squash,subtree_check)
/home/karsten/exports ThWinkler(rw,nohide,sync,no_root_squash,subtree_check)
Du kannst auch die IP Adressen an Stelle der Rechnernamen einsetzen.
Wenn du die Rechnernamen nutzen willst, dann mußt du zusätzlich die Datei /etc/hosts editieren:
cat /etc/hosts
127.0.0.1 localhost
192.168.0.3 Winkler2.local Winkler2
192.168.0.2 Winkler.local Winkler
192.168.0.9 Winkler4.local Winkler4
192.168.0.11 ThWinkler.local ThWinkler
# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1 ip6-localhost ip6-loopback
fe00::0 ip6-localnet
ff00::0 ip6-mcastprefix
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters
ff02::3 ip6-allhosts
Und dann muß der NFS Server als Dienst in einem Runlevel gestartet werden.
Bei Debian wird dazu das Paket nfs-kernel-server installiert und dabei gleichzeitig ein Linuk auf das entsprechende Script gelegt.
Bei SUSE kannst du den Runleveleditor von yast nutzen um den Runlevel zu konfigurieren.
Und nicht vergessen den portmapper zu installieren !
Ist eigentlich ganz einfach und diese Konfigrationsdatei /etc/exports gibt es auch bei HP Unix, AIX Unix, Solaris, FreeBSD und anderen Unixderivaten.
PS: Ließ mal die manpage von exports:
man exports
