Hallo,
ich habe einen Linux-PC (Kubuntu) der sich per WLAN an eine Fritz!Box anmeldet. In der Nähe dieses PCs stehen noch weitere Systeme - diese sollen jetzt über den Linux-PC an die Fritz!Box weitergeleitet werden.
Bis jetzt wurde das über einen fli4l-Router "gelöst" - aber ich möchte einen Server in den Ruhestand schicken ;-)
Ich möchte also eine Netzwerkbrücke zwischen den zwei Netzwerkkarten erstellen.
1.) wie mache ich das am schnellsten?
2.) ist dann das Gateway der Linux-PC oder die Fritz!Box?
Der Linux-PC sollte also für die 5 Win-/Linux- Clients "tansparent" sein.
Hat jemand ein paar Tipps für mich :-) ?
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"1.) wie mache ich das am schnellsten?"
Das weiß ich nicht, aber du kannst die entsprechenden Optionen im Betriebsystemkern aktivieren und diesen Linuxrechner zusätzlich als Router konfigurieren.
Dazu mußt du einen eigenen Betriebsystemkern übersetzen.
Ich habe da keine Erfahrung , aber ich denke da mußt du für iptables entsprechende Scripte schreiben.
Ich habe mich auch schon mal versucht in iptables einzulesen und habe hier ein paar Bücher online gefunden:
http://www.opensource-training.de/buecher_new.php
Die Kerneloptionen sind unter Networking-->Networking options-->TCP/IP networking zu aktivieren.
Du hast wahrscheinlich noch keinen eigenen Betriebsystemkern übersetzt.
Ich habe hier eine sehr schöne Anleitung für gentoo gefunden.
Instalieren kannst du die Kernelsources mit synaptic .
http://de.gentoo-wiki.com/Kernel_manuell_kompilieren
Wichtig sind vor allem die Kerneloptionen.
Die Standardkernel sind meist für Desktoprechner optimiert. Ich weiß nicht ob die entsprechenden Kerneloptionen im Standardkernel von deiner Linuxdistribution schon aktiviert sind.
PS: Einen Switch an die Fritz Box anschließen wäre keine Möglichkeit, oder ?
PPS: Hier ist gleich noch ein schöner Artikel zu iptabels:
http://de.gentoo-wiki.com/Iptables
Hi!
Melden sich die anderen PCs an dem Ubuntu-Rechner dann per Kabel an?
Wenn nicht brauchst du die Ubuntu-Kiste nicht, wenn doch wäre es -solange dies nicht ausdrücklich unerwünscht ist (davon ist hier noch nicht die Rede) - wesentlich einfacher Kabel+Switch einzurichten.
Dabei geht freilich der Server verloren, aber wenn du einen in die Rente entlässt...
Das scheidet natürlich aus wenn der Sever nicht nur die Verbindung weiterleiten, sondern auch richtig "servern" soll-also Firewalldienste usw.
Bis jetzt wurde das über einen fli4l-Router "gelöst" - aber ich möchte einen Server in den Ruhestand schicken ;-)
Das ist mir noch nicht ganz klar:
Ist jetzt ein Router oder ein richtiger Server gemeint?
Die FritzBox ist doch auch ein Router, oder oder nicht?
Gruss
Marcel
Relativ simpel, braucht auch keine Kompiliererei, ein einfaches
modprobe bridge
erledigt die Kernelsache.
Der Rest ist dann der eigentliche Bridge-Bau:
/sbin/ifconfig eth0 up
/sbin/ifconfig eth1 up
/sbin/brctl addbr br0
/sbin/brctl addif br0 eth0
/sbin/brctl addif br0 eth1
/sbin/ifconfig br0 up
/sbin/brctl stp br0 on
/sbin/ifconfig br0 192.168.1.2 netmask 255.255.255.0 up
(ungetestet, gefunden hier
Ich habe das gerade mit meinem T42 probiert, weil der Router spinnt und nur noch Wireless-LAN funktioniert.
Folgende Config:
PC
ip: 192.168.1.3
default gateway: 192.168.1.2
route: 192.168.123.254 (router) über eth0
Notebook (Gateway)
eth0:
ip: 192.168.1.2
ath0
ip: 192.168.123.156 (DHCP)
default gateway: 192.168.123.254
So weit kann ich wie erwartet vom PC aus das Notebook pingen und vom Notebook aus den Router und das Internet.
Wenn ich jetzt aber den Bridge einrichte, dann geht gar nichts mehr.
# brctl addbr mybridge
# brctl addif mybridge eth0
# brctl addif mybridge ath0
Ich habe jetzt folgendes gefunden:
It doesn't work with my Wireless card!
This is a known problem, and it is not caused by the bridge code. Many wireless cards don't allow spoofing of the source address. It is a firmware restriction with some chipsets. You might find some information in the bridge mailing list archives to help. Has anyone found a way to get around Wavelan not allowing anything but its own MAC address? (answer by Michael Renzmann (mrenzmann at compulan.de))
Well, for 99% of computer users there will never be a way to get rid of this. For this function a special firmware is needed. This firmware can be loaded into the RAM of any WaveLAN card, so it could do its job with bridging. But there is no documentation on the interface available to the public. The only way to achieve this is to have a full version of the hcf library which controls every function of the card and also allows accessing the card's RAM. To get this full version Lucent wants to know that it will be a financial win for them, also you have to sign an NDA. So be sure that you won't most probably get access to this peace of software until Lucent does not change its mind in this (which I doubt never will happen).
If you urgently need to have a wireless LAN card which is able to bridge, you should use one of those having the prism chipset onboard (manufactured by Harris Intersil). There are drivers for those cards available at www.linux-wlan.com (which is the website from Absoval), and I found a mail that says that there is the necessary firmware and an upload tool available for Linux to the public. If you need additional features of an access point you should also talk to Absoval.
Quelle: http://linux-net.osdl.org/index.php/Bridge
Meint ihr, dass es daran liegt und ich es vergessen kann, oder habe ich noch irgendwo einen Fehler bei der Konfiguration gemacht?
PS: Dieser Thread ist schon ein bisschen alt... vielleicht mach ich einen neuen auf, wenn das hier niemand mehr findet ;)
Mach lieber einen neuen auf zum Thema und verweise dann darauf, daß das Thema hier bereits angesprochen wurde. Bitte dann aber auch hier einen entsprechenden Link setzen...
Danke Euch :-)
the_mic hatte für mich die passende Antwort ;-)
Für die, die es interessiert:
Ich hatte bis jetzt:
- fritz!box für das Interent (Gateway)
- fli4l-Router
- Linux-Datenserver/Printserver ... etc.
Das Problem ist, das einige Rechner im Keller stehen und ein Kabel einfach nicht geht - deswegen muss ich vom Keller aus bis nach oben per WLAN eine Verbindung schaffen - diese Verbindung klappt nur an einer ganz bestimmten Stelle im Keller --> am Fenster. Dort steht der fli4l und der Linux-PC (Datenserver ...).
Der fli4l hatte also geroutet 192.168.0.x --> 192.168.178.x . Das soll jetzt der Datenserver übernehmen (bzw. einfach weiterleiten).
Gruß, PingOfDeath
Das bleibt bei der FritzBox - gerade weil das Bridging transparent ist ;-)
Wenn der Linux-PC nicht immer laufen käme auch ein WLAN-AP mit Bridge-Modus in Frage.
Gruß
Borlander
