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Welches OS?

Vagabund / 38 Antworten / Baumansicht Nickles

In "Perfekt Konfiguriert" gehts um die Hardware - hier um die Software!

Also, welches OS ist für nen PC brauchbar?
Mit der Mühle wird nicht gedaddelt, sondern
- Musik gehört
- HTML, PHP mit MySQL und bald auch C porgrammiert
- mit dem OS aktiv werden und vlt. auch Servermäßig aufwerten
- DVD guckn ^^
- und halt so Office und Internetgeschichten wie Nickles ;-)

Es sollte eben nichts kosten, als ISO verfügbar sein und auch vom Setup her nicht sooooooo kompliziert o.o'' also weiß ja nicht, wie BSD arbeitet.

Also, bitte keine Romane, kurze Texte mit Begründung wäre gut.. achja: Bin Windows-umsteiger... aber nur auf dem Nicht-gaming PC ;-)

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Borlander Vagabund „Welches OS?“
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Also mit Linux wäre das alles möglich, einige Distributionen bringen sogar schon von Haus aus alles mit was Du brauchst.

Gruß
Borlander

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Babarossa Vagabund „Welches OS?“
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Michael Nickles hat gerade sein neues Buch herausgebracht das genau für Windows-umsteiger ist.
http://www.nickles.de/c/s/12-0026-551-1.htm

Babarossa

Vorsicht! Dieser Text kann folgende Lettern enthalten: Sämtliche Lettern folgen Set´s: A-Z , a-z und 0-9 ;sowie folgende Sonderzeichen: .,:;ß?!€-\"$*@/()=[] .Weiter Zeichen werden getestet
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Vagabund Nachtrag zu: „Welches OS?“
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Vlt. noch jemand ne Idee? Es geht nicht um "Linux oder BSD", sondern um Distributionen, vlt. auch nicht so bekannte a la SuSe.

kommt schon, ihr wisst doch mehr =(

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Hausmeister Krause Vagabund „Vlt. noch jemand ne Idee? Es geht nicht um Linux oder BSD , sondern um...“
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wie wärs mit fedora?
http://fedoraproject.org
läuft sehr gut, kann alles was du willst, und sieht auch noch gut aus.

wenn du völligtanzen willst, kannst du es mal mit solaris 10 versuchen.
gibts kostenlos bei sun.
http://www.sun.com/software/solaris/get.jsp

Wenn Du Sorgen hast, dann erzähle sie nicht Deinen Freunden, sondern Deinen Feinden, denn die freuen sich darüber. - Harald Lesch
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Borlander Vagabund „Vlt. noch jemand ne Idee? Es geht nicht um Linux oder BSD , sondern um...“
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Wenns um die Empfehlung einer konkreten Linux-Distri geht wärst Du damit in einem Thread auf dem Linux-Brett besser aufgehoben ;-) Was Du vorhast sollte prinzipiell mit allen gängigen Desktop-Distris möglich sein...

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KarstenW Vagabund „Welches OS?“
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Nimm gleich Debian und gib diesen Server für Multimedia in der Datei /etc/apt/sources.lst an:

http://www.debian-multimedia.org/

http://www.de.debian.org/

Debian kannst du wahlweise als Server oder Desktoprechner konfigurieren, wie du willst ;-).

http://debiananwenderhandbuch.de/

http://debiansystem.info/

Gibst auch in Deutsch.

Debian etch (oder Versionsnummer 4.0) ist LSB 3. 1 kompatibel. Dadurch kannst du auch Staroffice 8 (und andere Programme von Red Hat Enterprise) unter Debian installieren.
Nimm aber die 32 bit Version da es dafür am meisten Programme und Treiber gibt.


PS Du brauchst als DSL Anwender nur die erste CD runterladen und läßt diese Server in die Datei /etc/apt/sources.lst eintragen:

deb http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free contrib
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free contrib

deb http://security.debian.org/ etch/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org etch/updates main contrib non-free

apt holt sich die Programme automatisch vom Internetserver wenn sie nicht auf der ersten CD sind (spart Bandbreite der Server)

Du hast die Auswahl zwischen drei Desktops , KDE, Gnome oder XFCE.
Sehr viele Windowsumsteiger bevorzugen KDE. Du kannst aber auch Gnome und KDE installieren und abwechselnd von gdm (grafischer Anmeldebildschirm) starten lassen. XFCE kenne ich nicht und ist für alte Computer sinnvoll nutzbar.
.







Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Nimm gleich Debian und gib diesen Server für Multimedia in der Datei...“
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Das Debian Etch ist für Pc-Technik recht gut geeignet. Es ist keineswegs so kompliziert zu installieren wie oft behauptet wird. Ansonsten gibt es von BSD Desktop Versionen mit speziellen Lademöglichkeiten für Software.
Zum Kurzen reinschnuppern in Schwabbel Grafik effekte von Linux ist Mandriva One Life ganz gut.
Und BeOs ist ein Beispiel wie man ein - an sich gutes modernes Betriebssystem mit hervorragendem Dateisystem durch falsches Timing und wohl auch Marketig in den Sand setzen kann.

QNX ist ein Echzeitsystem für Spezialisten und spezielle Fälle.
Für ganz schnelle Aufgaben gibt es Slax ein 200MB kleines iso auf Slax org (kill bill iso mit kde).
Das ist ein Live Linux mit dem man Linux erstmal antesten kann um sich später für eine Distribution
zur Festinstallation zu entscheiden.

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KarstenW Xdata „Das Debian Etch ist für Pc-Technik recht gut geeignet. Es ist keineswegs so...“
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Was ich nicht verstehe ist, was soll an Windows einfach sein ?
Ich habe von Windows überhaupt keine Ahnung. Ich kenne kaum eine Konfigurationsdatei von Windows 2000 oder Windows XP.
Man braucht doch nur die Handbücher lesen, mehr nicht.
Man muß weder Programmierer noch Informatiker sein.
Wenn man sich nach und nach eingearbeitet hat, kann man auch mal eine kleine Reparatur machen.
Ich muß Windows jedesmal neu installieren, egal wie groß der Fehler ist.

Unixsysteme und auch Distributiuonen wie Debian sind ganz einfach programmiert und dadurch auch meist sehr fehlerfrei und stabil.
Wer Internetserver mit Debian aufbauen will , der sollte sich dann gute Handbücher besorgen.
Desktoprechner sind simple, egal ob mit FreeBSD, Solaris 10 oder einer Linuxdistribution wie Debian.

Ich höre von den Windowsnutzern nur Gejamere und Geschimpfe, aber niemand ließt mal ein Handbuch über Windows.

http://www.microsoft.com/germany/technet/prodtechnol/winxppro/reskit/default.mspx

Die meisten Windowsanwender kennen nicht mal ihr eigenes Betriebsystem Windows richtig (Entschuldigung Windows gehört nur Microsoft, man erwirbt nur das Nutzungsrecht ).
Solche Anwender brauchen mit Linux oder Unix wie Solaris 10 gar nicht erst anfangen.
Nur weil man die Maus bei der Konfguration schiebt ist es nicht einfacher, ganz im Gegenteil.
Da braucht nur mal ein Fehler zu sein und er Desktop startet nicht mehr und ich kann Windows wieder neu installieren.







Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Olaf19 KarstenW „Was ich nicht verstehe ist, was soll an Windows einfach sein ? Ich habe von...“
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> Die meisten Windowsanwender kennen nicht mal ihr eigenes Betriebsystem Windows richtig

Vielleicht weil die meisten Anwender besseres mit ihrer Zeit und ihrem Computer anzufangen wissen, als mit dem Betriebssystem rumzufrickeln?

> Ich höre von den Windowsnutzern nur Gejamere und Geschimpfe, aber niemand ließt mal ein Handbuch über Windows.

Vielleicht weil man genug damit zu tun hat, Handbücher über die Anwendungen zu lesen? Von einem Betriebssystem erwarte ich, dass es still und leise im Hintergrund vor sich hin werkelt und nicht, dass es meine ganze Aufmerksamkeit beansprucht.

> Ich kenne kaum eine Konfigurationsdatei von Windows 2000 oder Windows XP.

Du immer mit deinen blöden Konfigurationsdateien... wen interessiert das??

CU
Olaf
Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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TimmintoR 2°°4 Olaf19 „ Die meisten Windowsanwender kennen nicht mal ihr eigenes Betriebsystem Windows...“
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Du immer mit deinen blöden Konfigurationsdateien... wen interessiert das??
Wenn es mal klemmt am System bleibt bei Windows eben nur die Neuinstallation. Bei unixoiden Systemen hast du die Möglichkeit die Konfigurationsdateien, die meist in ASCII-Form vorliegen, einfach zu editieren und dann das System eventuell wieder flott zu machen. Unter Windows oder MacOS geht ohne GUI leider gar nix, da musst halt neuinstalliert werden (okay, bei MacOS vllt nicht so oft wie bei Windows).

Von einem Betriebssystem erwarte ich, dass es still und leise im Hintergrund vor sich hin werkelt [...]
Schon klar, aber ein grundlegendes Verständnis sollte da sein, oder man darf eben nicht meckern. Die meisten Problem sind die Folge von Fehlbedienung und die wäre vermeidbar, wenn man sich im Klaren wäre, was man eingendlich gerade tut...


Gruß

TimmintoR 2°°4
Linux.DOS.Windows - The Good.The Bad.The Ugly
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Borlander TimmintoR 2°°4 „ Wenn es mal klemmt am System bleibt bei Windows eben nur die Neuinstallation....“
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Wenn es mal klemmt am System bleibt bei Windows eben nur die Neuinstallation.
Die User die Windows bei jedem "quersitzenden Furz" neuinstallieren, werden das vermutlich auch auch mit Linux machen...

Unter Windows oder MacOS geht ohne GUI leider gar nix, da musst halt neuinstalliert werden (okay, bei MacOS vllt nicht so oft wie bei Windows).
Die Leute die Ihr System dauern neuinstallieren haben es vorher doch meist selbst kaputt gemacht. Bei mir reicht es seltsamerweise einmal neu zu installieren wenn das System gewechselt wurde und dann nie wieder...


Gruß
Borlander
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TimmintoR 2°°4 Borlander „ Die User die Windows bei jedem quersitzenden Furz neuinstallieren, werden das...“
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Die Leute die Ihr System dauern neuinstallieren haben es vorher doch meist selbst kaputt gemacht.
Klar, meist schon. Aber sie haben halt keine Chance mehr es zu reparieren, was doch ganz sinnvoll wäre, oder?



Gruß

TimmintoR 2°°4
Linux.DOS.Windows - The Good.The Bad.The Ugly
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Olaf19 TimmintoR 2°°4 „ Klar, meist schon. Aber sie haben halt keine Chance mehr es zu reparieren, was...“
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Da gehe ich völlig konform mit euch, dass man ein System normalerweise eigentlich nicht regelmäßig neu aufsetzen müssen sollte... nur: um das zu vermeiden, muss man nicht unbedingt die Systemkonfigurationsdateien kennen.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Borlander Olaf19 „@Borl + Timmi“
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um das zu vermeiden, muss man nicht unbedingt die Systemkonfigurationsdateien kennen
Volle Zustimmung.
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TimmintoR 2°°4 Borlander „ Volle Zustimmung.“
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Ein anderes Argument wäre noch, dass sich bei Kenntniss der Konfigurationsdateien, die komplette Konfiguration eines Rechners sichern ließe. Mein Debian System hab ich einmal eingerichtet, bei einer Neuinstallation wurden dann nur noch die Configs umkopiert und alles war wieder wie zuvor, bei Windows hätte das etwas gedauert.
Aber für den Otto-Normal-Verbraucher ist das wohl nicht so wichtig, da gebe ich euch recht.



Gruß

TimmintoR 2°°4

Linux.DOS.Windows - The Good.The Bad.The Ugly
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Borlander TimmintoR 2°°4 „ Klar, meist schon. Aber sie haben halt keine Chance mehr es zu reparieren, was...“
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Aber sie haben halt keine Chance mehr es zu reparieren, was doch ganz sinnvoll wäre, oder?
Windows ist bei weitem nicht so schlecht wie sein Ruf ;-) Auch da kann man mehr reparieren als mancher glauben würde...

Der unwissende Anwender wird wohl weder Linux, noch Windows wiederbelebt bekommen wenn er was dran vermurkst hat. Da diese Personen typischerweise Windows benutzen ergibt sich natürlich ein verzerrtes Bild ;-)


Gruß
Borlander
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Miro6 Olaf19 „ Die meisten Windowsanwender kennen nicht mal ihr eigenes Betriebsystem Windows...“
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@Olaf19
ganz meine Meinung, aber es gibt halt auch Autofahrer und Autoschrauber. Die einen sehen die Welt und die anderen drehen nach erfolgter Schraubung eine Runde um den Block, dann stellen sie die Kiste ab und schrauben wieder.
Au Weh, hoffentlich machen mich letztere jetzt nicht zu sehr zur Sau ! ;-))
Greetings
miro

Mehrheiten sind Unsinn, denn Verstand haben nur wenige. (Timothy Leary)
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Olaf19 Miro6 „@Olaf19 ganz meine Meinung, aber es gibt halt auch Autofahrer und Autoschrauber....“
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Hi Miro,

ehrlich gesagt: nach meinem Beitrag von heute Nachmittag hatte ich mit viel Prügel und wenig Zustimmung gerechnet :-)

Dabei habe ich gar nichts gegen die Schrauberfunktion, ganz im Gegenteil. Wer sich sein ganz persönliches Betriebssystem nach seinen ur-individuellen Vorstellungen zusammenfrickeln will, der ist bei Linux 100% goldrichtig. Wer das nicht will - ist bei Linux trotzdem nicht verkehrt.

Wogegen ich mich nur wende, ist der Eindruck, dass man mit einem Betriebssystem erst erfolgreich arbeiten kann, wenn man alle Konfigurationsdateien durchanalysiert hat :-/

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Olaf19 Vagabund „Welches OS?“
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Warum empfiehlt hier eigentlich niemand Ubuntu??
Das ist die Einsteiger-Distri schlechthin, neben SuSE natürlich.
Der 3. im Bunde wäre Mandriva, das kenne ich aber nur vom Lesensagen.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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KarstenW Olaf19 „Warum empfiehlt hier eigentlich niemand Ubuntu?? Das ist die Einsteiger-Distri...“
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Von SUSE kannst du nur die Enterprise Version nutzen. Open SUSE ist meiner Erfahung nach zu fehlerhaft programmeirt. Ich möchte kein Betatester für Novell oder SUSE sein.
Ubuntu macht nur den Eindruck das es leichter ist. Man muß genau so Handbücher lesen wie bei Debian.
Und genau das machen viele Einsteiger nicht.
Du mußt mal Solaris 10 testen. Solaris 10 wird von richtigen Programmiereren entwickelt und nicht von 25 jährigen Studenten die in Ihrer Freizeit an Ubuntu arbeiten.
Bei Debian muß man sich wenigstens noch bewerben, sonst nehmen die einen erst gar nicht.
Solaris 10 wäre für mich ein richtige Einstiegsdistribution für Unixanfänger , kostet aber mindestens 120 $ pro Jahr und pro CPU. Ohne Supportvertrag mit Sun Microsystems kann man keine Updates installieren.
Aber da muß wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen.





Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Olaf19 KarstenW „Von SUSE kannst du nur die Enterprise Version nutzen. Open SUSE ist meiner...“
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Bei diesen Preisen dürfte Solaris 10 als Alternative für Heimanwender wohl eher weniger in Frage kommen.

Mit Ubuntu konnte ich Office- und Internetanwendungen sowie ein paar Multimediasachen zum Laufen bringen, ohne ein Handbuch gelesen zu haben... das ist für den Anfang doch schon eine ganze Menge?

> ...und nicht von 25 jährigen Studenten die in Ihrer Freizeit an Ubuntu arbeiten.

Ich dachte, das Thema Entstehung von Open Source-Software hätten wir geklärt?

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Borlander KarstenW „Von SUSE kannst du nur die Enterprise Version nutzen. Open SUSE ist meiner...“
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wird von richtigen Programmiereren entwickelt und nicht von 25 jährigen Studenten die in Ihrer Freizeit an Ubuntu arbeiten.
Die Schnittmenge dieser beiden Personenkreise ist definitiv nicht leer.

kostet aber mindestens 120 $ pro Jahr und pro CPU
Womit es eindeutig weit entfernt wäre von kostenlos.
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Max Payne KarstenW „Von SUSE kannst du nur die Enterprise Version nutzen. Open SUSE ist meiner...“
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Solaris 10 wird von richtigen Programmiereren entwickelt und nicht von 25 jährigen Studenten die in Ihrer Freizeit an Ubuntu arbeiten. Bei Debian muß man sich wenigstens noch bewerben, sonst nehmen die einen erst gar nicht.

Was ist denn das für ein Argument? Demnach müsste Windows auch ein hervorragendes Betriebssystem sein, da es ausschließlich von "hauptamtlichen" Programmierern erstellt wird, die sich sicherlich zuvor auch bei Microsoft bewerben mussten (und MS wird auch nicht alle Bewerber nehmen). Merkst Du eigentlich nicht, was Du manchmal für einen Blödsinn zusammenschreibst?
The trouble with computers is that they do what you told them – not necessarily what you wanted them to do.
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KarstenW Max Payne „ Was ist denn das für ein Argument? Demnach müsste Windows auch ein...“
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Windows ist auch kein schlechtes Betriebsystem, mir gefällt nur das Konzept nicht.
Ich möchte meinen Rechner lieber selbst konfigurieren können, so wie bei Solaris oder allgemein Unix.
Microsoft steckt eine Menge Arbeit in Windows damit ein Anwender kaum in ein Handbuch schauen muß.
Warum aber Windowsanwender überhaupt nicht in Handbücher schauen (zumindest habe ich den Eindruck davon) verstehe ich nun auch nicht.
Ich habe gerade wieder Debian etch auf einem meiner Desktoprechner installiert.
Die Installationsroutine ist wirklich nicht schlecht gemacht, alles sehr flexibel konfigurierbar.
Aber wenn ich die Hardwarerkennung anschaue, da merkt man schon das Debian nicht mit Solaris oder Windows mithalten kann.
Bei mir werden immer zuviele Treiber geladen für die im Rechner gar keine Hardware vorhanden ist. Das ist nicht weiter schlimm da ich sowieso einen eigenen Kern kompiliere.

Die Ursachen liegen doch nicht immer beim Betriebsystem. Wenn ich mir das Chaos bei der PC Hardware anschaue.
Da mußt du erstmal so eine Installationsroutine programmieren die mit möglichst allen möglichen Hardwarekonfigurationsmöglichkeiten zurecht kommt.
Ich kann nur erahnen was da für eine Menge an Arbeit dahintersteckt.

Solche Sachen kann man nicht mehr in der Freizeit programmieren, so wie das bei Ubuntu oder Debian gemacht wird.
Dafür ist der Arbeitsaufwand (kann ich nur erahnen) viel zu groß.
Trotzdem ist Debian vom Konzept her besser gemacht als Windows.

Wenn bei Debian 2000 oder eventuell sogar 5000 Programmierer hauptberuflich arbeiten könnten, dann kannst du Windows vergessen.
Ich habe nur gehört das an Windows Vista 10000 Programmierer über mehrere Jahre gearbeitet haben.
Windows Vista soll angeblich 10 Milliarden Dollar in der Entwicklung gekostet haben. Ein Microsoftprogrammierer verdient 200.000 $ Jahresgehalt durchschnittlich.

Debian hat etwa 100.000 $ oder vielleicht 200.000 $ Spendengelder jedes Jahr.
Die meisten Anwender wissen wahrscheinlich gar nicht was für ein Arbeitsaufwand hinter einem Betriebsystem steckt.












Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Olaf19 KarstenW „Windows ist auch kein schlechtes Betriebsystem, mir gefällt nur das Konzept...“
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> Warum aber Windowsanwender überhaupt nicht in Handbücher schauen ... verstehe ich nun auch nicht.

Ich habe 5 Jahre lang mit Windows XP gearbeitet und nicht ein einziges Mal in ein Windows-Handbuch geschaut. Mac OS X 10.4 Tiger habe ich jetzt 2 Jahre, und ebenfalls noch in kein Handbuch geschaut.

Und nun? Was habe ich jetzt großartig versäumt? Laufen meine Rechner deswegen schlechter als die von anderen Leuten?

So ganz am Rande... für den Haufen Kohle, den die Werke von Microsoftpress kosten, bekommt man schon eine halbe Windows-Lizenz.

CU
Olaf
Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Borlander Olaf19 „Warum empfiehlt hier eigentlich niemand Ubuntu?? Das ist die Einsteiger-Distri...“
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Weil er bislang nicht nach einer Linux-Distri gefragt hat, sondern nur ganz allgemein nach einem kostenlosen Betriebssytem != Windows. Wenn er sich für Linux entscheidet, dann kann er dort nochmal gezielt nach einer Distri fragen wie schon oben geschrieben ;-)

Gruß
bor

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Olaf19 Borlander „Weil er bislang nicht nach einer Linux-Distri gefragt hat, sondern nur ganz...“
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...denn Debian und Fedora wurden ja auch schon empfohlen :-D

Und nach einer Distri hat Vagabund im Laufe dieses Threads auch schon gefragt: "Es geht nicht um "Linux oder BSD", sondern um Distributionen".

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Borlander Olaf19 „Das ist nicht der Grund...“
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"Es geht nicht um "Linux oder BSD", sondern um Distributionen".
Also ich sehe es so das erstmal überhaupt die Frage nach dem gewünschten OS geklärt werden sollte. Die einzelnen Distributionen unterschieden sind dann ja nur noch im Detail und erlauben es normalerweise die selbe Software zu nutzen ;-)

Gruß
bor
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KarstenW Borlander „ Also ich sehe es so das erstmal überhaupt die Frage nach dem gewünschten OS...“
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FreeBSD kann man durchaus empfehlen. Allerdings gibt es bei FreeBSD die gleichen Probleme wie bei Solaris 10.
Es gibt einfach zu wenige Desktopanwendungen. Man kann aber unter FreeBSD oder auch Solaris 10 einen Linuxemulator installieren und Linuxanwendungen starten :-).


Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Olaf19 KarstenW „FreeBSD kann man durchaus empfehlen. Allerdings gibt es bei FreeBSD die gleichen...“
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Und was genau ist dann der Vorteil gegenüber der Installation einer Linux-Distribution?

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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KarstenW Olaf19 „Und was genau ist dann der Vorteil gegenüber der Installation einer...“
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Kann man nicht so einfach sagen. Die alten Linuxkernel hatten großen Probleme im Serverbereich. FreeBSD baut auf dem BSD Unix der 90er Jahre auf. Die Entwicklung von BSD Unix geht bis in die 70er Jahre zurück. Da steckt eine Menge Erfahrung dahinter.
Beispielsweise wurde das TCP/IP Protokoll des Internet unter BSD Unix entwickelt.
Es gab früher immer einen Austausch von Ideen zwischen AT&T Unix und BSD Unix, aber irgendwann haben ein paar Manager gesponnen und wollten das große Geld verdienen....
Ich weiß nicht warum Linux so populär geworden ist, jedenfalls gibt es für Linux mehr Desktopanwendungen als für FreeBSD.
Ich nehme mal an das der Rechtsstreit zwischen AT&T Unix und BSD Unix dazu beigetragen hat das die Entwicklung von FreeBSD zurückgeworfen wurde.
Der Linuxemulator funktioniert aber recht gut. Es fehlen aber leider die entsprechenden Bibliotheken die man dann von einer Linuxdistribution nach FreeBSD kopieren muß.
Bei Debian gibt es ein Unterprojekt welches die Debian Pakete auf einen FreeBSD Kernel portiert:

http://www.debian.org/ports/kfreebsd-gnu/

Ich würde mal sagen das der größte vorteil von Linux gegenüber Unix wie FreeBSD oder Solaris die Standards im Desktopbereich sind.
Bei echtem Unix gibt es den POSIX Standard. Dieser POSIX Standard soll für eine portable Programmierung zwischen den Unixderivaten wie AIX Unix , HP Unix oder auch Solaris garantieren. Bei diesem POSIX Standard fehlen aber wichtige Bibliotheken, auf die Desktopanwendungen angewiesen sind.
Die Linux Standard Base hat diesen Fehler korrigiert und wichtige Standards für Desktopanwendungen geschaffen, um so eine Kompatibilität zwischen den Linuxdistributionen zu garantieren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Standard_Base

Diese wichtigen Standards fehlen nach wie vor bei echtem Unix, leider.







Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Borlander KarstenW „Kann man nicht so einfach sagen. Die alten Linuxkernel hatten großen Probleme...“
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Die alten Linuxkernel hatten großen Probleme im Serverbereich.
Wir setzen aber heute keinen uralten Kernel mehr ein. Für aktuelle Entscheidungen ist das somit vollkommen irrelevant.
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Olaf19 Borlander „ Wir setzen aber heute keinen uralten Kernel mehr ein. Für aktuelle...“
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...dürften für Vagabund etwaige "große Probleme im Serverbereich" ziemlich egal sein - wenn ich seine Frage richtig verstehe, sucht er etwas für den Desktopbereich.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Borlander Olaf19 „Und außerdem...“
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Jein, er will zumindest einen MySQL-Server laufen lassen, womöglich auch einen Apache. Beide sollten aber auf einem Einzelplazsystem keiner wahnsinnigen Last ausgesetzt werden...

Gruß
bor

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ausgekotzt Vagabund „Welches OS?“
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also ich empfehle dir kubuntu.
die installation hab ich als windows-user sogar hinbekommen...
ist ja auch der einfachste part an der geschichte....

die bedienung wird schon etwas "heikler".
man lernt aber jedesmal dazu, und das ubuntu-forum ist auch sehr hilfreich.
also was einfacheres kenn ich derzeit nicht.

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Chingachgok Vagabund „Welches OS?“
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Vagabund, dein Name sagt mir, daß du das Abenteuer liebst. Probier doch mal Slackware, das ist noch das richtige Urgestein-Linux-Feeling!

http://iso.linuxquestions.org/slackware/slackware-linux-12.0/

Man braucht nur CD 1 - 3 , 4 - 6 sind Source.

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the_mic Chingachgok „Vagabund, dein Name sagt mir, daß du das Abenteuer liebst. Probier doch mal...“
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Nun, als Abenteurer und Entdecker nimmt man sich doch lieber Linux From Scratch vor. Allerdings könnte es nicht schaden, erst ein Bisschen Linux-Kenntnisse mit Slackware oder Gentoo zu sammeln :-)

cat /dev/brain > /dev/null
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Borlander Vagabund „Welches OS?“
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HTML [...] porgrammiert
Egal welches noch so exotische OS Du Dir aussuchst: Mit keinem kannst Du HTML programmieren.
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