Ich benutze Debian 4 mit Gnome.
Wie kann ich im Panel in der Menüleiste unter Anwendungen/Zubehör
die darin aufgelisteten ungültigen Einträge (sind ohne Button nur Text) entfernen. Diese Einträge entstammen offenbar einer anderen Linux Distribution (opensuse), da ich bei der Installation von Debian 4 meine Home Partition behalten hatte.
Irgendwie muß man doch diese unnützen Einträge entfernen können.
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Bei Ubuntu gibt es den Punkt "System -> EInstellungen -> Hauptmenü".
Wenn Debian das nicht bietet, musst Du die zugehörige .deskop-Datei löschen. Mit dem Befehl
gnome-menu-spec-test | grep -i Kategorie
findest Du heraus, wie die Datei heisst. "Kategorie" ist in Deinem Fall natürlich Zubehör, ich musste bei mir in der Konsole "Zubeh?r" schreiben. ;-)
Gruß
Rheinlaender
Danke erst mal für die Info !
Wenn ich die "dazugehörige Desktop Datei" lösche ist aber alles weg.
Ich möchte nur gewisse unnütze Einträge welche unter Zubehör aufgelistet sind löschen.
Vielleicht muß ich diese mit einem Text Editor bearbeiten; wäre vielleicht eine Lösung.
MFG Acader
Hmmm? Wenn ich z.B. die Datei /usr/share/applications/gedit.desktop lösche/verschiebe, dann ist der Eintrag für gedit("Texteditor") aus dem Menü Anwendungen/Zubehör weg. Sonst nix. Was hast Du denn alles gelöscht?
Die Dateien im .gnome oder .gnome2 Verzeichnis löschen ist keine Lösung ?
Bei meinem KDE funktioniert das immer sehr gut. Wenn der KDE die Konfiguration nicht richtig abgespeichert hat, dann lösche ich die Dateien im .kde Verzeichnis des Benutzers. Beim nächsten Start wird KDE nochmal neu konfiguriert.
Wenn der KDE die Konfiguration nicht richtig abgespeichert hat, dann lösche ich die Dateien im .kde Verzeichnis des Benutzers.....
Ja und ich weiß eben nicht wie ich die unter Gnome da löschen soll.
Eine Möglichkeit ist die dastehenden Anwendungen neu zu installieren und danach wieder mit Synaptic Paketverwaltung löschen.
Geht eben allerdings nicht mit allen Einträgen.
Verschiebe doch einfach mal das komplette Verzeichnis .gnome und .gnome2 aus deinem Homeverzeichnis in ein anderes Verzeichnis. Du mußt eben den kompletten Gnome Desktop nochmal neu konfigurieren..
Wenn du bei Debian auf eine neue stabile Version (lenny nächstes Jahr) aktualisierst, dann versucht Debian einen sehr fleißenden Übergang hinzubekommen, aber du hast vorher SUSE gehabt. Das wird wohl nicht gehen.
Ja du hast vollkommen recht, ich werde alles platt machen und gleich alles richtig neu
mit Debian installieren.
Vielleicht noch eine andere Frage ?
Ist es bei Debian sinnvoll für den Bootlouter eine eigene Partition so mit ca. 200 MB
anzulegen oder ist das nicht unbedingt von Vorteil.
Was meinst du mit Bootlouter ?
Soll damit grub gemeint sein ?
Die Partitionierung ist reine Geschacksache und auch vom Einsatz des Rechners abhängig. Man muß immer damit rechnen das die Festplatte volläuft. Wenn der Betriebsystemkern nicht mehr auf die Festplatte schreiben kann, dann stürtzt das System ab.
Das kann im Serverbetrieb durch temporäre Daten passieren und im Desktopbereich ist das Risiko durch überlange Logdateien gegeben.
Ich lege das /boot Verzeichnis nicht auf eine eigene Partition. Wenn du es machen willst, dann würde ich 25 MByte empfehlen.
Wichtiger ist vor allem das du /home und /var auf eine eigene Partition legst (dann läuft die Festplatte nicht voll und die Fragmentierung geht nicht bis in die root Partition).
Ich lege folgende Verzeichnisse bei meinem Desktoprechner auf eine eigene Partition:
swap-Partition-- 2 mal RAMgröße, aber nicht größer als 1 GByte
/var-- 3-4 GByte groß machen
/home-- Rest der Festplatte
/usr--15 - 20 GByte
/ -Wurzelverzeichnis--15 GByte
Unter /usr werden nur statische Daten , also Programmdateien gespeichert . Diese Daten ändern sich nur bei einem Softwareupdate.
Deshalb wird /usr oft im Serverbetrieb read only gemounted.
/tmp wird im Serverbereich auf eine eigene Partition gelegt. Es kann immer wieder mal passieren das sehr viele temporäre Daten entstehen. Das wird manchmal auch von Script Kiddies absichtlich gemacht und damit die Festplatte geflutet.
Der Server stürtzt dann ab wenn der Betriebsystemkern nicht mehr auf die Festplatte schreiben kann.
Wenn /tmp auf einer eigenen Partition liegt gibt es nur eine Fehlermeldung, aber der Server stürtzt nicht ab.
Das ist eine 40 GByte Festplatte in einem K6 500 MHZ Rechner:
df
Dateisystem 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Ben% Eingehängt auf
/dev/hda1 8262036 1220300 6622040 16% /
tmpfs 127976 0 127976 0% /lib/init/rw
udev 10240 48 10192 1% /dev
tmpfs 127976 8 127968 1% /dev/shm
/dev/hda8 17299004 8210076 8210176 50% /home
/dev/hda7 8262036 1877360 5964980 24% /usr
/dev/hda6 4134900 1430220 2494632 37% /var
PS: Wenn du zuerst die swap und die /var Partition anlegst, dann können die Auslagerungsdaten und die Logdaten manchmal schneller gelesen und geschrieben werden, weil die Daten am Rand der Festplatte schneller gelesen werden.
Hallo KarstenW,
ich danke dir für diesen wichtigen Hinweis und werde diesen
bei meiner Neuinstallation befolgen.
Die extra Boot Partition für Grub werde ich dieses Mal weglassen, bei Suse
habe ich diese jedoch.
Ich habe auf dem Debianrechner 1GB Ram ist da nicht 1GB Swap
etwas wenig?
Ich hatte immer das doppelte vom Ram genommen egal wie groß dieser ist.
Das es im Serverbereich besser ist / Temp auf eine separate Partition zu
legen wußte ich auch nicht.
Na, da habe ich mal wieder was dazu gelernt.
MFG Acader
Ich weiß nur das die Speicherverwaltung bei FreeBSD am besten funktioniert wenn die Auslagerungspartition 2 mal RAM Größe hat.
Mit dem Linuxkernel wird das wahrscheinlich ähnlich sein.
Bei den heutigen Festplatten soll man nicht so geizig sein. Dann machst du eben 2 GByte Swap Partition.
Eine gute Partitionierung kann man nur mit Erfahrung machen. Ich hatte am Anfang auch kein Ahnung.
