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Ubuntu?!

Vagabund / 9 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo, ich wollte mal fragen, ob man/ihr Ubuntu auch als "Server", so auf kleinr Maschine für CSS und teamSpeak laufen lassen kann (eventuell noch Webserver und MySQL).

Ich komme mit Ubuntu eig ganz gut zurecht und wollte da wohl endlich mal die WinServer Lizenz wegbekommn, weil Windoof doch recht viel im idle verballert.

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Xdata Vagabund „Ubuntu?!“
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Es gibt eine Serverversion von Ubuntu , ob die jedoch als Server für Proprietäre Dinge geeignet ist bin ich mir nicht sicher.
Als Default gibt es wohl nur freie Pakete. Der Gründer Shuttleworth hat aber auch proprietäre Pakete in den Repositorys zugelassen.

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KarstenW Vagabund „Ubuntu?!“
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Bei Linux wird prinzipiell kein Unterschied gemacht zwischen der Desktopversion und der Serverversion. Man kann für einen Server einen eigenen Betriebsystemkern kompilieren da die Standardkernel für Desktoprechner optimiert sind.
Der Linuxkernel selbst , also der Programmcode , ist universell für Server und Desktoprechner programmiert.
Auf einem richtigen Internetserver sollte man aber nur ein Minimalsystem installieren. Man muß immer damit rechnen das der Server angegriffen wird und Hacker Programmierfehler in diversen Programmen ausnutzen um sich in das System zu hacken.
Deshalb wird auf einem Unix-/Linuxserver auch kein XServer und auch kein Desktop installiert.

Bei Debian kannst du immer ein Minimalsystem installieren. Da wird nie automatisch ein Desktop und der Xserver installiert.
Man muß bei der Installation den Menüpunkt Softwareauswahl überspringen um zu verhindern das ein Desktop installiert wird.

Bei Ubuntu gibt es eine spezielle Serverversion , bei der auch weder der Xserver noch ein Desktop installiert werden.

Server werden immer in der Konsole im Textmodus konfiguriert. Man muß dann auch verschiedene Konfigurationsdateien mit einem Editor bearbeiten.
Die Serveranwendungen sind in der Regel sehr gut dokumentiert.




Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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the_mic Vagabund „Ubuntu?!“
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Ja, das geht grundsätzlich ohne Probleme. Jedoch läuft Debian auf einem Server meist ein Bisschen besser, da es schlicht die Serverdistro schlechthin ist. Von Ubuntu auf Debian ist kein grosser Umstieg.

cat /dev/brain > /dev/null
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Vagabund the_mic „Ja, das geht grundsätzlich ohne Probleme. Jedoch läuft Debian auf einem Server...“
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Na okay, dann werd ich wohl mal die Debian CD brennen statt die Ubuntu DVD ^^
Der Server (erstmal nur Testweise)
ASUS A7N8X-E Deluxe
AthlonXP 2600+
GeForce4 Ti4200 (Weildie Savage keinen Kühler mehr hat >. und halt 512MB RAM
60GB HDD

Ähnliche Konfig mitm 2000 und SD RAM (512MB) läuft mit TS und CS 1.6 und CSS Server ohne Probs, also, denk ich mal das das geht oder werde ich da böse überrascht wegen Treiber o.Ä.?

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KarstenW Vagabund „Na okay, dann werd ich wohl mal die Debian CD brennen statt die Ubuntu DVD Der...“
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Ist es dieses Mainboard ?

http://www.amazon.de/Asus-A7N8X-E-Gigabit-LAN-SATA-RAID-Motherboard/dp/tech-data/B0001K9K32/ref=de_a_smtd/302-9964088-2941623

Noforce 2 läuft wahrscheinlich gut unter Linux. Da müßte auch der UDMA Modus der Festplatte funktionieren:

Kontrolle mit "hdparm -d /dev/hda"

UDMA einschalten mit

hdparm -d1 /dev/hda

Wenn DMA funktioniert kannst du auch einen eigenen Betriebsystemkern kompilieren und die Option "USE DMA BY Default " im Kern aktivieren.
Da brauchst du dann hdparm nicht mehr.

"This driver adds explicit support for AMD-7xx and AMD-8111 chips │
│ and also for the nVidia nForce chip. This allows the kernel to │
│ change PIO, DMA and UDMA speeds and to configure the chip to │
│ optimum performance. "


Silicon Image Sil 3112A RAID Controller ?

Da bin ich mir nicht sicher ob ein passender Treiber im Linuxkernel vorhanden ist:
Ich glaube eher nicht:

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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the_mic KarstenW „Ist es dieses Mainboard ?...“
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die Option "USE DMA BY Default "

Ist die nicht eh schon drin?
cat /dev/brain > /dev/null
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KarstenW the_mic „ Ist die nicht eh schon drin?“
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Ich glaube nicht. DMA funktioniert auch nicht immer. Das kann auch mal mit den Kabeln zusammenhängen.
Den Standardkernel nutze ich nur für die Installation.
Bei Debian wird das Shellscript hdparm mitgegeben . Das kann man in einem Runlevel aktivieren und muß nur noch die Konfigurationsdatei
/etc/hdparm.conf anpassen:

....

/dev/hda {
# mult_sect_io = 16
# write_cache = off
dma = on
}

/dev/hdc {
dma = on
}

....
Ich aktiviere nur dma. Die anderen Optionen verändere ich nicht.
Bei einem neuen Rechner teste ich hdparm erstmal und kopiere ein großes Verzeichnis und wenn alles gut geht, dann aktiviere ich auch die Option "USE DMA BY DEFAULT" im Linuxkernel.
Ich hatte mit einem ALI1543c Chipsatz schlechte Erfahrungen gemacht.
Der Rechner fuhr mit eingeschaltetem DMA Modus gar nicht erst hoch.




Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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the_mic Vagabund „Na okay, dann werd ich wohl mal die Debian CD brennen statt die Ubuntu DVD Der...“
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Die Kiste wird laufen. Aber besorg dir doch bei ih-Bäää eine billige ATI Rage als VGA-Dummy. Die braucht keinen Strom und kostet nix.

cat /dev/brain > /dev/null
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Vagabund the_mic „Die Kiste wird laufen. Aber besorg dir doch bei ih-Bäää eine billige ATI Rage...“
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So, also ich fass mal zusammen:

Debian Linux in der Minimalinstallation solte reichen. Apache und Co werd ich dann einbinden, wenn ich damit umgehen kann ^^
Das Board da stimmt. SATA benutzt ich ehh nicht, kommen nur die HDDs, die "überfällig" sind rein ^^ Resteverwertung sag ich mal.
Eine ATi Rage? Neee, wenn denn dann eine GeForce2 oder eine Riva TNT, aber nen nForce brett mit ATi Graka find ich doof ^^ wobei, mal schauen, kenne jmd. der müsste so nen Ding noch haben ^^

Hmm... ichw erde wohl erstmal Ubuntu aufsapielen und mir das ganze mal ausprobieren, so gut kenn ich mich nämlich nicht aus ^^ Der Server ist auch erstmal nur lokal aktiv, sollte also nicht so problematisch sein. Linuxkernel kompilieren usw. probier ich mir alles mal aus ^^ danke für die Tipps, wobei, 60GB? Da passen Debian und Ubunutu locker drauf *grins*

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