Alles weitere hier: http://golem.de/0710/54918.html
Ein Highlight: Mehrprozessorsysteme bzw. Mehrkern-CPUs werden besser unterstützt, d.h. die Last wird sinnvoller verteilt.
CU
Olaf
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Interessanter und tiefergehend: http://www.heise.de/open/artikel/96001
Zu Xen hätte ich mal eine Frage. Im Internet habe ich gelesen das es momentan notwendig ist , das Gastbetriebsystem an Xen anzupassen.
Da man zu Windows den Sourcecode nicht bekommt,ist das mit Windows nicht möglich. Kann man unter Xen momentan überhaupt Windows unter Linux in XEN starten ?
AMD hat einen neuen Prozessor, Pacifica heißt der wohl, entwickelt, wo die Virtualisierungstechnik von XEN schon im Prozessor unterstützt wird.
Wenn man diesen Pacifica Prozessor zusammen mit Xen nutzt, soll es nicht mehr notwendig sein den Programmcode des Gastbetriebsystems an XEN anpassen zu müssen.
Der Vorteil von VMware gegenüber XEN ist, das man den Programmcode des Gastbetriebsystem nicht verändern muß.
Oder weiß da jemand besser Bescheid ?
Der Virtualisierungsansatz von VMWare und XEN ist unterschiedlich. VMWare betreibt volle Virtualisierung, XEN "nur" Paravirtualisierung. Tatsächlich ist es aber so, dass bei Hardware, welche die Virtualisierung unterstützt, keine Modifikation des Gastbetriebssystems unter XEN mehr notwendig ist.
Im Klartext heisst das, dass Windows (und jedes andere nicht angepasste OS) nur funktioniert, wenn der verwendete Prozessor VT (bei Intel) und Pacifica (bei AMD) beherrscht.
@KarstenW: der neue Prozessor von AMD heisst Barcelona (ein QuadCore Operton, auch K10 genannt)
Gruß
TimmintoR 2°°4
Wie teuer ist so ein Prozessor ? :-).
VMware Workstation mit Windows 2000/XP läuft mit meinem Athlon 64 bit 3,6 GBHz schon recht schnell.
Ich würde mal schätzen das man etwa 20 -25 % weniger Performance hat, gegenüber einer normalen Windowsinstallation.
Soweit ich weiß, haben alle AMD X2 Prozessoren, die Pacifica Implementierung, so dass damit eine Paravirtualisierung des Gastes ohne Anpassung möglich ist.
Der billigst aus der Sorte ist z.Z. der AMD Athlon X2 3600+ und kostet ca. 58 € ! Mit 2x2000 Mhz dürfte der diese Aufgabe auch bewältigen.
http://www.mix-computer.de/html/product/detail.html?articleId=159511
Besser sind natürlich die größeren AMD Prozzis oder Intel's C2D (E6xx). Bei letzteren bitte beachten, dass man ein Mobo hat, welches Vanderpool von Intel biosseitig auch unterstützt, sonst hat man zwar den Prozessor, aber es geht trotzdem nicht. CPU's der E4xx Reihe besitzen keine hardwareseitige Virtualisierungsmöglichkeit.
Da AMD bei seine X2 Prozessoren den Speichercontroller in der CPU hat, geht es dort immer, unabhängig vom verwendeten Mobo !
Nicht ganz. Alle Sockel-AM2-Prozessoren (und neuer) haben Pacifica :-) Mein X2 S939 kann es leider nicht.
Ich bin vom AM2 Sockel ausgegangen. Der 939 ist ja nun doch schon etwas betagt.
Mein neuer Core2Duo E6320 hat mich bei Conrad €150 gekostet. Kann aber auch sein, dass der mittlerweile günstiger geworden ist :) Ich hab XEN zwar noch nicht ausprobiert, werde das aber in nächster Zeit mal tun.
Gruß
TimmintoR 2°°4
Kann es Dein Mobo auch ?
Ja. Außerdem sollte es jedes aktuelle Board unterstützen, dass mit Core2Duo bzw. QuadCore Support wirbt...
Gruß
TimmintoR 2°°4
Ja und nein !
Das Gastbetriebsystem sollte angepasst werden, damit es entweder überhaupt läuft bzw. optimal läuft.
Daher waren als Gastbetriebsysteme bisher nur Opensource möglich. Mit der hardwareseitigen Virtualisierungsmöglichkeit moderner Intel und AMD Prozessoren,
geht es auch ohne Anpassung. Das bedeutet, auch Windows-BS kann als Gast eingesetzt werden.
Die Prozessoren müssen Vanderpool bzw. Pacifica unterstützen.
Lies hier : http://de.wikipedia.org/wiki/Xen
