Hallo!
Ich habe vor auf meinem alten Rechner(Pentium 2, 128 MB RAM, 20 GB Festplatte) Suse 10.2 zu installieren(habe 5 CD's downgeloaded und mit meinem Nero gebrannt).
Ich habe folgende Fragen:
1.Lohnt es sich auf so einem Rechner so eine Distribution installieren?
2.Da mein Rechner nur von der Diskette booten lässt, möchte ich die Bootdisks zu erstellen(wie viel wie auch immer), komme aber bei der Erstellungsprozess nicht durch.
Brauche Hilfe!
Danke!
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Ob es sich lohnt, liegt wohl auch im Ermessen des Benutzers, aber wenn Du KDE oder Gnome als Desktop verwendest, sind 128 MB RAM schon knapp (Ich selbst habe Suse 10.0 auf einem PII 350 laufen lassen, aber mit deutlich mehr RAM (384MB). Es wird zwar laufen, aber sich bestimmt ziemlich zäh anfühlen. Das Bootproblem ist auch nicht so wild, Suse fragt, ob es den Bootloader in den Master Boot Record der ersten Festplatte installieren soll, und da kannst Du auch eine Diskette dafür verwenden. Warum Du allerdings nur von Diskette booten kannst, ist mir nicht so richtig schlüssig, Du kannst doch sicher im BIOS des Rechners die Bootreihenfolge verändern und dort für die Installation auch das CD-Laufwerk auswählen. Die 1 CD ist gleichzeitig die Installations-CD, die wird beim Rechnerstart eingelegt und von dort die Installation begonnen.
Hallo!
Danke für die Antworten.
Da mein alter Rechner im BIOS kein Auswahl ausser dem von der Diskette oder von der Festplatte zu booten hat, bin ich auf die Diskette angewiesen. Wie gesagt, ich installiere neu und brauche die Startdisketten, die unter Windows sich erstellen lassen.
Das sind bestimmt Diskettenimages.
Die kannst du unter Unix/Linux mit dem dd Befehl auf Diskette kopieren oder mit einem DOS Programme in der Eingabeaufforderung.
Ich glaube mich zu erinnern das da auf den CDs immer ein DOS Programm dabei war, welches die Diskettenimages auf Diskette kopieren konnte.
Ich komme aber momentan nicht auf den Namen. Das war gleich im Verzeichnis bei den Images auf den CDs dabei.
Hieß dieses Programm rawrite.exe ?
So müßte es funktionieren :
http://www.rz.uni-kiel.de/system/suse-netzinstallation/
Hallo!
Ich habe versucht mit rawwritewin die betroffene Datei(ca. 30KB) aus entpackter ersten cd auf die die diskette zu aufschreiben, komme aber mit der diskette nicht weiter. Beim Zugriff auf die Diskette wird "Diskette nicht formatiert" angezeigt und beim booten auf beiden Rechnern passiert nichts. Ausserdem sollen es einige Disketten werden?
Viel Fragen.
Nach der Beschreibung von Suse können zumindest die Opensuse-Disketten nur noch unter Linux erzeugt werden, indem aus einem laufenden Linuxsystem mitmkbootdisk die Disketten erstellt werden und dann mit dd auf Disketten installiert werden. Unter 10.2 sollen das mal 13 Stück sein.
Unter Windows gehst Du in die Systemsteuerung-Software und dort ist auch ein Untermenü Startdiskette herstellen.
Nein , er meint die Bootdisketten von SUSE Linux.
Klar lohnt sich das. Ich habe einen K6 500 MHz mit 256 MByte RAM, 40 GByte Festplatte und KDE als Desktop.
Die Speicherverwaltung des Linuxkernels ist effizienter als die von Windows. Die Auslagerungspartition wird erst dann verwendet wenn gar kein RAM verfügbar ist.
Du brauchst keine Antivirenprogramme unter Linux zu installieren, die die sehr rechenintensiv sind und den Programmen unnötigerweise die CPU Rechenzeit wegnehmen.
Du kannst bei KDE alle Spielereien und Animationen abstellen und dann reicht auch ein Pentium 2.
Oder du installierts Gnome als Desktop. Gnome ist noch etwas sparsamer beim Ressourcenverbrauch.
Suse habe ich früher installiert.
Meine jetzige Distribution Debian kann man auf jeden Fall noch von Diskette installieren . Man braucht aber eine Netzwerkverbindung in das Internet.
Du kannst auf jeden Fall ein Minimalsystem unter Debian installieren (20 GByte sind eventuell zu wenig).
http://www.debian.de/distrib/netinst
Debian hat den Ruf kompliziert zu sein, aber Desktoprechner sind auch nicht schwieriger als mit SUSE oder Ubuntu.
http://debiananwenderhandbuch.de/
Laß dir Zeit und lese erstmal das Handbuch durch.
Oder du installiert SUSE.
hallo 1GENNADIY1,
128 MB Ram und Suse 10.2 keine Chance, du brauchst mindestens 248 MB (256 -8MB onboard Grafik), Suse 10.0 wird funkionieren. Was hast du für ein seltsames Mainboard, dass sich nicht von CD booten lässt.
mfg
Hallo 1GENNADY1
Habe mich noch weiter umgetan in Deiner Problematik, aber zu meinem Bedauern ist es mir weder mit dem o.g. rawrite noch direkt unter Linux gelungen, irgendwie Bootdisketten zu erzeugen. Mit rawrite stellt er zwar eine Diskette her, die wird aber zumindest bei meinem Rechner bemängelt, das der PC von dieser CD!? nicht booten kann. Unter Linux direkt werden zwar angeblich Diskettensätze erzeugt, aber beim Kopieren mit dd kommt die Meldung, das keine Quelldateien gefunden wurden. Versucht habe ich es mit der Suse-Linux-DVD, mit der ersten Suse-Linux-CD und sogar unter Suse 10.0, jedesmal mit dem gleichen Erfolg. Und auch wenn es blöd klingt, kannst Du ggf. mal Deine Boardbezeichnung durchfunken, vielleicht läßt sich ja doch was machen mit der Booterei von CD.
Oder wenn Du Interesse hast, bei mir liegt noch ein Gigabyte GA6-BXC mit PIII-500 herum, gegen einen kleinen Trostpreis+Versand kannst Du auch das Teil bekommen, damit kannst Du auf jeden Fall von CD booten.
Hallo!
Das Mainbord ist GA-686LX4. Ich habe im Bios nachgeprüft – es lässt sich nur fest von A, C, SCSI booten. Anderes Mainboard zu kaufen habe ich nicht vor, da ich nicht viel Geld dafür investieren möchte, aber doch die Zeit. Ich lasse die Idee mit so einem Cmputer Suse 10.2 zu installieren und versuche es mit schlankerer Distribution. In übrigem kann ich nicht mit meinem neueren Computer, der das Booten von CD-ROM unterstützt sowohl die erste CD von Suse, als auch Live-CD von KNOPPIX zu booten – startet immer Windows, obwohl die Bootreihenfolge ich wie im Buch vorgeschrieben wurde in der Reihenfolge Diskette – CD-ROM – Festplatte eingestellt habe.
Mit Suse und KDE läuft es noch recht gut ab 256MB Ram und einer großen Swap .
256MB Swap sind schon gut , 64 das Minimum.
Auf KDE Braucht man aber nicht verzichten . Es gibt aber Linuxe die -- auch mit KDE deutlich schneller sind.
Debian testing z.B
Die oft empfohlenen flachen Fenstermanager sind meist sehr spartanisch und verursachen oft Verdruß.
mit Außnahme vielleicht eines gut konfigurierten xfce .
Muß man aber garnicht es gibt einige Distributionen mit Kernel 2.4.x und oder mini-KDE.
zB easys3 oder pocketlinux auf slackware basierend.
Bei Debian- testing braucht man auf Kernel 2.6 ab 256 MB nicht zu verzichten.
für K7 gibt es da dogar einen Kernel , bei Pentium 2?
Bin mir nicht sicher ob es für testing einen 2.4.xer Kernel gibt
Jedenfalls braucht er weniger RAM
Der Debian Installer (CD Version) braucht 48 MByte RAM.
Ich habe die Stable Version (sarge) auf einem Pentium 1 Rechner mit 64 MByte RAM installiert.
Die Auslagerungspartition wird kaum genutzt. Ich habe Blackbox als Windowsmanager installiert.
Gnome oder KDE laufen nicht mit 64 MByte RAM.
1GENNADIY1 kann es auch mal mit Debian probieren, wenn er DSL hat.
Hallo!
Leider habe ich keine dsl.
Ich werde aber BIOS-Update machen und irgendwelche passende Distribution auf cd im Internet aufspüren.
Ich habe die Boot Disc noch nicht ausprobiert. Die ist eigentlich für eine Netzwerkinstallation vorgesehen. Du kannst damit über das NFS Netzwerkprotokoll von Unix/Linux die Programme installieren. Das Netzwerk muß nicht unbedingt das Internet sein.
Du kannst eventuell auch die Sarge Version (die CDs von Sarge) mit Hilfe dieser Boodisketten installieren .
Es gibt noch ein BonzaiLinux basiert auf Debian Sarge und Kernel 2.4x die würde auf jedenfall mit dem Rechner funktionieren.
Ein altes Mandrake 9.1 und ein Slackware 9.0 läuft sogar mit 64MB RAM 256MB Swap und KDE! Zu den schnelleren Windowmanagern
kann man mit kdm oder xdm wechseln. -- Die Speicherverwaltung ist richtig gut 128MB solten bei Kerrnel 2.4 aber reichen.
Da du kein DsL hast mußt du dir wohl ein Linux -- am Besten noch mit Kernel 2.4.x von CD besorgen.
Ein Versuch mit der Netinst Version von Debian Sarge ist bei mir kläglich am XServer gecheitert.
Beim neueren Debian-testing funktioniert es aber.
Wie gesagt Debian ,Slackware und eventuell ein altes Mandrake 9.1 brauchen recht wenig Ressourcen.
Wenn Du trotzdem willst, dann schicke ich Dir den Kram eben so, Adresse in private Nachricht und fertig, ob das Zeug bei mir verstaubt oder woanders. Wenn Du auf dem neueren Rechner nur das CD-Laufwerk als Bootquelle angibst, geht es dann auch nicht? War übrigens gestern schon in der Koje, es war 01:40 Uhr aufstehen angesagt.
SuSE 10.2 auf der Kiste und dann noch mit GUI, da kommt bestimmt keine Freude auf !
Versuch es lieber mal hiermit : http://www.damnsmalllinux.org/index_de.html
Have a lot of fun
repi
Hallo!
Ich habe mit BIOS-Update herumgefummellt, brachte aber nichts.
Mene Bemühungen irgendwelche passende Distribution, die von der Bootdiskette sich ladet, im www aufzuspüren waren auch erfolgslos. Alles scheint auf CD umgestiegen.
Und da ich dringend keinen zweiten Compüter brauche, werde ich die Idee arbeitsfächigen Linux-Computer zu haben für eine unbestimmte Zeit aufgeben
http://delili.lens.hl-users.com/index-de.html
Optimiert für alte Kisten ...
HTH, Z.
Hallo!
Neulich hatte ich vor DeLi zu installieren.
Das setzt vor, das man aus einer Image-Datei ca. 3 MB Größe mehrere Rootdisketten erstellen kann. Ist nicht der Fall. Ich habe mit dem Programm RAWRITE, die voraussetzlich in meinem Windows XP vorhanden ist, oder mit dem Progrogramm RAWRITE.EXE rumgestöbert und passierte nichts. Wenn ich beide aus verschiedenen Quellen downgeloadene Programme RAWRITE.EXE starte, wird nach dem Quellverzeichniss gefragt. Sobald ich irgendetwas eintippe und mit Enter-Taste bestätige, stürzt das Programm ab und das Fenster verschwindet.
Mit dem voraussetzlich in meinem Windows vorhandenem Prgramm kann ich auch nicht arbeiten, weil sobald ich den Befehl RAWRITE eingebe und bestätige wird geantwortet, dass das Befehl entweder falsch geschrieben oder nicht gefunden werden konnte.
Also kann ich mit meiner ersten Linux-Installation auf meinem alten Computer nicht weiter!
Danke im Voraus!
Du sollst nicht irgendwas eintippen, sondern die Image-Datei als Parameter an das Programm rawwrite.exe übergeben.
Wenn du unbedingt so eine "intuitive" Benutzerführung wie bei Windows willst, dann bist du bei Linux/Unix völlig verkehrt.
Bei Linux geht es in erster Linie um freie Software. Freie Software ist Software bei der der Programmcode dazu geliefert wird.
Linus Torwalds war von Unix sehr begeistert, als er in einem Kurs zu Betriebsystemprogrammierung in seiner Studienzeit war und Unix als Betriebsystem behandelt wurde.
Windows interessiert einen Linuxprogrammierer überhaupt nicht und was Microsoft-Entwickler zusammen programmieren ist auch nicht wichtig.
Danke für die Worte.
Ich möchte einfach auf diesem kleinen Problem lange hängen, aber es scheint so.
Du mußt wahrscheinlich diesem rawrite.exe Programm nur die Datei als Argument übergeben, welches es dann auf Diskette kopieren soll.
Vielleicht so:
"rawrite imagedatei a:"
rawrite kopiert die Daten "roh" also Sektor für Sektor auf die Diskette. Bei Unix/Linux gibt es dafür den Befehl dd (Disk Dump).
Programme die in der Eingabeaufforderung (Win32 Programme) unter Windows gestartet werden haben meist keine Menüs.
Linuxdistributionen wie Debian werden nur auf der Konsole im Textmodus konfiguriert.
Da gibt es keine Systemsteuerung oder was ähnliches.
Das hat alles mit der Flexibilität zu tun, wie sie bei Unix und Unix-ähnlichen Betriebsystemen wichtig ist.
Du mußt auch verschiedene Konfigurationsdateien im /etc Verzeichnis kennenlernen.
Hallo!
Danke für die Antwort. Langsam, aber sicher.
