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Interessanter Vergleich auf Pro-Linux (Install-Dauer)

Simon6754 / 6 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,
ich habe einen, wie ich finde, ganz netten Vergleich der Installationen von Kubuntu 6.10 und Windows XP gefunden. Das Fazit ist eindeutig - wohl auch weil man sich pro-linux.de nennt *g* - und erklärt Kubuntu zum Sieger. Ich hoffe der Test wird wiederholt, sobald Windows Vista in vernünftiger Zusammenstellung und ohne Betastatus komplett fertig und auf dem deutschen Markt ist.
Zeitaufwand für Kubuntu ca. 60 Minuten; für WXP ca. 150 Minuten.

[ZITAT]
Die Installation beider System ist erstaunlich einfach geworden. Mit zwei Ausnahmen: Wer eine OEM-Version von Windows einsetzt, wird wohl am Formatieren der Festplatte scheitern, wer Kubuntu einsetzt und verschlüsselte DVDs abspielen möchte, der sieht für kurze Zeit die Kommandozeile.

Bei Windows erfolgt die Hürde am Anfang (es sei denn, ich erwerbe keine OEM-Version, doch diese kostet in etwa doppelt so viel), bei KUbuntu am Ende. Mit Erfahrung lässt sich der Zeitbedarf für eine Windows-Installation wohl noch um ca. 30 bis 40 Minuten reduzieren, bei Kubuntu dürften es vielleicht ca. 15 Minuten sein. Im Vergleich der beiden Systeme wird es aber dabei bleiben, dass KUbuntu wohl mindestens doppelt so schnell und ganz sicher mit weniger Tippaufwand installiert werden kann.
[ZITAT ENDE]

Link: http://www.pro-linux.de/berichte/wxp_kubuntu.html

Gruß
Simon

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KarstenW Simon6754 „Interessanter Vergleich auf Pro-Linux (Install-Dauer)“
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Kommt immer darauf an, was der Anwender wünscht. Ich verlange mehr Flexibilität und Erweiterbarkeit vom Betriebsystem, mehr als Windows oder KUbuntu bieten kann. Deshalb nutze ich immer noch Debian und auch FreeBSD.. Für Anfänger ist KUbuntu sicherlich nicht schlecht gemacht.
Schön wäre es, wenn die Industrie mehr Treiber für Linux programmierern würde.
Microsoft hat echt eine Macke mit seinem WGA Müll. Microsoft wird deshalb nicht mehr Kunden bekommen.
Die Leute die Windows wollen, werden sicherlich nicht auf Unix oder Linux umsteigen. Und solche Anwender wie ich, werden sicherlich nicht auf Windows umsteigen, außer um mal ein Computerspiel zu zocken ;-).

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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the_mic KarstenW „Kommt immer darauf an, was der Anwender wünscht. Ich verlange mehr...“
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Wo ist Ubuntu denn weniger flexibel als Debian?

cat /dev/brain > /dev/null
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KarstenW the_mic „Wo ist Ubuntu denn weniger flexibel als Debian?“
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Im Serverbereich denke ich mal. Man soll doch keinen XServer auf einem Server installieren.
Und dann weiß ich nicht ob man Postfix oder Exim unter Ubuntu installieren kann.
Das einzige Problem bei Debian was ich sehe sind die vielen Abhängigkeiten der KDE- und Gnome- Metapakete. Wenn ein Anfänger mit "apt-get install kde" den KDE Desktop installiert , bekommt er einen total unübersichtlichen Desktop KDE. Das gleiche gilt für Gnome.

Ich weiß nicht wo der Vorteil sein soll, eine Variante für den Server und eine Variante für den Desktop herauszubringen.
Man kann dem Anwender doch selbst überlassen , für welchen Einsatzzweck er den Rechner nutzen will.
Man kann schon sagen das die Desktops bei Ubuntu oder KUbuntu sehr übersichtlich sind.



Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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the_mic KarstenW „Im Serverbereich denke ich mal. Man soll doch keinen XServer auf einem Server...“
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Für Server nimmt man einfach die Server-Installations-CD. Dann gibt's auch kein X. Alternativ kann man auch die Desktop-Installations-CD nehmen und X nachträglich deinstallieren. Der Unterschied liegt in genau einem: In der Menge der Pakete, die automatisch installiert wird. Ansonsten sind sie ziemlich identisch.
Exim und Postfix sind selbstverständlich auch bei Ubuntu dabei.

cat /dev/brain > /dev/null
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Zaphod KarstenW „Im Serverbereich denke ich mal. Man soll doch keinen XServer auf einem Server...“
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Im Serverbereich denke ich mal.
Denken sollte nicht im luftleeren Raum geschehen, sondern aufgrund fundierter Information.
Man soll doch keinen XServer auf einem Server installieren.
Wer will das? Ubuntu bietet eine explizite Serverinstallation an ...
Und dann weiß ich nicht ob man Postfix oder Exim unter Ubuntu installieren kann.
Wenn du das alles nicht weisst und nur denkst, solltest du nicht posten. Wissen kann anderen helfen, dieses sinnlose Rumfabulieren nicht.

HTH, Z.
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d-oli Simon6754 „Interessanter Vergleich auf Pro-Linux (Install-Dauer)“
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Da fragt man(n) sich, welche Hürde beim Endbenutzer besser ankommt; Die vor dem Gebrauch oder die während dem Gebrauch des Systems. Obwohl die Kommandozeile in den Griff zu kriegen ist. Vor allem dann, wenn man(n) sie nur anschauen muss ... ;-)

Nach einigen Jahren Erfahrung als Softwareentwickler unter MS Windows NT4 und 2k, jetzt unter UNIX und Linux, ist für mich der Installationsaufwand eines Bteriebssystems nur wenig relevant. Welches Betriebssystem eingesetzt wird bestimmt nach meiner Erfahrung sowieso all zu oft der Kunde oder der dahinterstehende Konzern.

Gute Informatiker, vor allem Programmierer und Entwickler, kennen sich meiner Ansicht nach mit mehr als nur einem Betriebssystem aus. Dabei bestimmt die Nachfrage eines Betriebssystems auch das Angebot der verfügbaren Treiber.

Trotzdem, interessanter Vergleich. Danke für die Zusammenfassung.

d-oli

Konstruktive Kritik zeichnet sich dadurch aus, dass sie höflich, nützlich und sachlich ist.
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