Also die Gefordce 4 würde in der Treiberunterstützung wohl von NVidia ab Treiber 9755 kaltgestellt. So die Ubuntuinformation. Für Feisty (Ubuntu 7.04) bedeutet das, dass kein Treiber mehr zu Verfügung stehen, da auf die Legacy-Treiber ausgewichen wird. Damit fehlt die volle Treiber-Unterstützung der Graka, weil nur die noch älteren unter Legacy berücksichtigt werden. Das seit dem Update am 25.03.2007 dadurch compiz und & nicht mehr laufen, kann ich ja verschmerzen, aber dass meine Games auch unter Cedega aussetzer haben und das angekündigte Ubuntu-Studio damit adabsurdurm geführt wird, halte ich für ein starkes Stück in Richtung doch lieber Windows (Ben Collins lässt grüßen). Wie sieht es den künftig oder gegewärtig bei andere Distris aus. Oder wird da auch von Anfängern erwartet den Kernel selber zu kompilieren? Hoch lebe 6.06, wo noch alles lief, auch Scanner, Graka und Jack! Ein Schelm der denk, das alles besser wird.
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1. zwingt dich keiner auf 7.04 zu aktualisieren.
2. kann doch Ubuntu nichts dafür, dass nVidia die Kunden verarscht.
3. schreib an nVidia, dass das ein Problem für dich sei.
4. installier den letzten passenden Treiber von Hand. Nein, du wirst keinen Kernel von Hand kompilieren müssen. Es genügt, die Build-Tools und die Kernel-Header zu installieren. Ehrlich.
Danke,
endlich mal eine ehrliche Antwort, die weiterhilft. Ich werds es mir überlegen, ob Feisty sinnvoll ist. So wohl kaum.
Wenn du Linuxtreiber manuell installieren willst/mußt, dann müssen nur die passenden Headerdateien oder die Kernelsources (Programmcode des Betriebsystemkerns) installiert sein.
Du gibst auf der Kommandozeile den Befehl
"uname -r" ein
Dabei wird die Version des Kernels angezeigt.
2.6.18
Jetzt mußt du nur noch die passenden Kernel-Headerdateien installieren.
Die Kernelheaders müssen auch die gleiche Version wie die des Kernnels (2.6.18 wie in diesem Fall) haben.
Du kannst aber auch aus der Bezeichnung der Kerneldatei in /boot die Version des Kernels rausbekommen.
Dann brauchst du noch make, gcc und binutils.
Der nVidia Treiber wird menügeführt installiert. Du mußt gar nicht wissen was ein Compiler ist .
Immer wenn du ein Kernelupdate durchführst , müssen auch die Treiber noch mal neu installiert werden.
Es ändert sich die Schnittstelle , über die der Treiber geladen wird.
Mehr ist das nicht.
Gegen den Einsatz von Windows ist aber auch nichts einzuwenden.
Windowssysteme wurden mit dem Ziel entwickelt die Bedienung von Computer für normale Anwender zu erleichtern.
Bei Unix geht es eher um Transparenz, Flexibilität und Erweiterbarkeit im Serverbereich.
Linux ist schon eine Art von Unix, aber besser im Desktopbereich mit seinen Standards wie der Linux StandardBase.
Ich habe auch schon FreeBSD getestet. Könnte mir auch gefallen, aber es gibt viel weniger FreeBSD Programme als Linuxprogramme.
Man kann unter FreeBSD einen Linuxemulator installieren um Programme wie Maple oder Eagle unter FreeBSD zu starten.
So populär ist Linux in der IT Branche ;-).
Was die Manager von Sun Microsystems, Novel, IBM und irgendeine weiter Firma die ein Unixderivat anbietet nicht geschafft haben, hat Linux mit dem Open Source Konzept sehr einfach hinbekommen:
Eine Standardisierung des Betriebsystems Linux !
Der Vorteil von Linux gegenüber irgendeinem Unix sind eigentlich nur die notwendigen Standards im Desktopbereich.
Das habe ich schon sehr häufig gesagt, aber das ist wirklich wichtig für die Softwareindustrie, damit der Arbeits- und Programmieraufwand nicht zu groß wird.
Sobald man ein fremdes Programm unter Linux (irgendeine Distribution) installiert, ist dieses Programm auf eine Laufzeitumgebung angewiesen.
Diese Laufzeitumgebung des Zielrechners (auf dem das Programm später installiert werden soll) muß mit der Laufzeitumgebung identisch sein, auf der das Programm programmiert wurde.
Schon allein wegen der Kompatibilität mit anderen Distributionen sollte man nicht unbedingt immer die neuste Version von der jeweiligen Linuxdistribution installieren.
Wegen der großen Unterschiede im Desktopbereich ist schon Unix gescheitert und wurde nicht angenommen.
Warum nimmst du die Version 6.0.6 nicht ?
Ich glaube diese Version ist auch für die Linux StandardBase zertifiziert.
Das bedeutet, du könntest StarOffice 8 installieren, obwohl es unter Red Hat (oder SUSE Enterprise ?) programmiert wurde.
Ist das nicht wichtig ?
Warum nimmst du die Version 6.0.6 nicht ?
Ja, berechtigte Frage. Mich stört bei Evolution die ewige Nachfrage nach dem Passwort. Mich stört, dass es kein passenden bzw. enfach installierbare Pakete für Lmms gibt. Naja, und Gnome 2.14 ist nicht sehr schnell. Also 6.06 mit neuen Paketen kein Frage, was ich machen würde. Den 3D-Mickischicke ala Compiz und Beryl halte ich eh für albern. Weis nicht wofür das gut sein soll. Viel künstliche heiße Luft ala Vista und nix dahinter. Und dafür wird im Moment wichtige Hardware einfach weggepustet und unter Feisty unbrauchbar.
Ich nutze Debian testing (etch).
Du kannst ja mal auf Debian umsteigen. Die Konfiguration ist ähnlich wie bei Ubuntu .
Debian wird im Serverbereich eingesetzt und kann auch gleichzeitig im Desktopbereich genutzt werden.
Die Version 4.0 (Etch, momentan testing) unterstützt auch jetzt schon die LSB 3.1.
Ich weiß ehrlich nicht was an Ubuntu einfacher sein soll. Man muß genau wie bei Debian die Konfigurationsdateien im /etc Verzeichnis nach und nach lernen.
Wenn es dich interessiert:
http://debiananwenderhandbuch.de/
Debian versucht eine sehr stabile und fehlerfreie Distribution zu entwicklen, welche man auch in einer Firma einsetzen kann.
Allerdings wird nicht so sehr auf Multimedia gesetzt.
Debian soll ein richtiges Produktivsystem sein, es gibt Industrieanwendungen wie Eagle, Maple.
Ah, sehr schnell. Testing habe ich auch probiert und schon drauf gehabt. Hatte gedacht, dass es da mit dem Kernel besser ist. Weil ich gerne Jack benutzen würde und da fehlte auch realtime bzw. lowlatency. Also die Probleme waren zudem ähnlich wie bei Dapper. Insofern wäre es mal schön, wie bei Windows Ruhe vor Updates zu haben und 5 Jahre eine update Distri gebrauchen zu können. Hatte da mit 64Studio, Dreamlinux und mit Arch geliebäugelt. Arch ist mir aber zu hoch. Dreamlinux hat nicht Gnome und 64Studio ist offengbar nichts für Office. Es fehlt mir an einer Gesamtlösung. Leider wie offenbar sie Windows bietet. Also alte zuverlässige Distri mit frischen Paketen.
Was hab ich gerade hier bei Nickles gesehen: "Wow, Windows Vista ist da". Das sollte aber nicht die Lösung sein!
Ich kenne das Problem schon.
Debian testing ist eine Betaversion von Debian. Da werden immer noch sehr viele Updates eingespielt und ein paar Veränderungen gemacht, bevor aus testing stable wird (eventuell in 3 Monaten ?).
"Es fehlt mir an einer Gesamtlösung. Leider wie offenbar sie Windows bietet. Also alte zuverlässige Distri mit frischen Paketen."
Das Problem sind wahrscheinlich die Shared Libraries von Unix/Linux.
Die Programme sind meist dynamisch gelinkt. Der Linuxprogrammierer kann (und sollte !) Funktionen aus einer oder mehreren Linuxbibliothek-(en) verwenden.
Man kann nicht einfach ein neues Programm zusammen mit den alten Bibliotheken installieren.
Es gibt auch statisch gelinkte Programme. Da sind die Bibliotheksfunktionen schon in der Binärdatei des Linuxprogrammes "drinnen".
Das Problem ist aber, das wenn mehrere Programme statisch gegen unterschiedliche Versionen einer Bibliothek gelinkt sind, sich diese Funktionen gegeseitig stören oder beeinträchtigen können.
Man sollte deshalb möglichst keine statisch gelinkten Programme verwenden.
Mal ein satisch gelinktes Programm kann man notfalls eventuell installieren.
Dafür wurden bei Debian die Backports entwickkelt. Da kann man sich neuere Programmversionen herunterladen und in seine ältere stabile Debian Version installieren.
Windowsprogramme verwenden dynamische Bibliotheken. Unter Windows bringt jedes Programm seine Bibliotheken mit.
Deshalb gibt es unter Windows auch immer wieder Probleme mit irgendwelchen Abhängigkeiten die nicht erfüllt werden konnten.
(dll Datei nicht gefunden u.s.w).
Bei Linux teilen sich die Programme die Funktionen aus den Bibliotheken. Diese Linuxbibliotheken werden deshalb auch Shared Libraries genannt.
Deswegen sind auch die Standards im Desktopbereich so wichtig, weil die fremden Programme auf die Bibliotheken der jeweiligen Distribution angewiesen sind.
Naja jedes Konzept , ob nun dynamische Bibliothek oder Shared Library (Bibliothek) hat seine Vor- und Nachteile.
Ich ziehe aber das Konzept mit den Shared Libraries von Unix/Linux dem Konzept mit den dynamischen Bibliotheken von Windows vor.
Shared Libraries machen nicht so viele Probleme wie die dynamischen Bibliotheken von Windows, wo jedes Programm seine Bibliotheken mitbringt und manchmal die Dateien eines anderen Windowsprogrammes überschrieben werden.
Danke für die Antwort.
Aber ich denke meine Kritik geht tiefer und gilt für viele Distris.
Mit dem Wegfall der Unterstützung der NVidiartreiber 96xx wird man genötigt, sich eine neue Grafikkarte zu kaufen. Die passt natürlich nicht ins Mainboard. Also neuer PC. Und damit gibt es Absatzmärkte für Vista. Na klickerts? Weswegen Nvidia einstellt um...bevorzugen.....könnte....
Und Ubuntianer in Foren usw. fallen darauf rein und verteidigen "ihr" neues Feisty-System, was das offenbar mitmacht.
Also nix Linux kontra Monopole.
PCs sind doch Spielzeug.
Du mußt mal die Preise einer Sparc Workstation von Sun Microsystem sehen.
Da sind schnell mal 4000 oder 6000 $ für einen Rechner (ohne Monitor) weg.
Mag sein, aber die Masse machts. Hat sich nicht MS über den schleppenden Absatz von Vista beklagt? So wird flüssiger und ein Schuh draus. Über die Machenschaften von MS braucht man ja nicht weiter zu schreiben. Die sollten ja Allgemeinwissen sein.
Ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt überhaupt gar nicht.
Bei nVidia gibt's im Treiberarchiv doch noch alle bisherigen Treiber.
Und für Feisty soll es einen zweiten Legacy-Zweig geben mit dem 96xx-Treiber, für die Karten, die hinten rüber fallen. Noch ist nicht April, noch ist Feisty nicht die offizielle Version, noch ist Feisty Beta! Man kann es mit seinen Ansprüchen auch arg übertreiben, oder?
Für das Treiberarchiv fehlen die Restricted-Module. Die Aufregung finde ich deshalb notwendig, da es nicht behebbare Probleme unter Edgy gibt. Zudem würde es einen erheblichen Anteil der Nutzer betreffen. Was heisst hier Übertreiben, wenn der Scanner nicht läuft, die Graka aussetzt und Multimedia trotzt eingerichtetem Studio vergessen werden kann? Vorbeugen ist besser als nachweinen. Ubuntu ist mit dem Anspruch angetreten anwenderfreundlich zu sein. Und sowieso schläft MS nicht. Von daher finde ich die Verhaltensweise von Nvidia oder die Aussagen von ubuntu für sehr Interessant. Wäre schön wenn sich das alles erledigt. Dann würde ich nichts mehr schreiben und sich alles in Luft auflösen. Da hab ich nichts dagegen. Meinen Zweck mit der Bekanntmachung dieser Angelegenheit betrachte ich für mich als erfüllt. Wenn also Probleme gibt, weis man warum...
"Ubuntu ist mit dem Anspruch angetreten anwenderfreundlich zu sein."
Ubuntu baut auf Debian testing auf.
Debian ist für Flexibilität und Transparenz entwickelt worden (und Erweiterbarkeit im Serverbereich) .
Ubuntu müßte ein eigenes Betriebsystem selbst programmieren und nicht einfach sich bei Debian und seinen Paketen bedienen.
Debian ist für Ubuntu nur noch ein großer Selbstbedienungsladen für Softwarepakete.
Was heißt denn anwendungsfreundlich ?
Willst du eine intuitive Benutzerführung wie bei Windows ?
Dann müßte Ubuntu eben sein Betriebsystem selbst programmieren und nicht Debian testing nutzen.
Die Linuxtreibersituation wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Die Industrie will kein Open Source Betriebsystem.
Eine Firma wie Nvidia oder ATI oder welche Firma auch immer, will nicht seinen Programmcode herausrücken.
Da gibt es zu viele Probleme mit Patenten oder Lizenzen, wegen der Konkurrenz der Firmen untereinander.
Und ohne den Sourcecode kann man keinen Treiber unter Linux installieren, jedenfalls nicht monolitisch.
Ich habe mir deswegen auch kein Notebook gekauft. Ich sehe nicht ein warum ich 2000 € für ein Notebook zahlen soll und nicht den Programmcode der Treiber von der Firma bekommen kann , um die Treiber selbst zu installieren und mir meine Lieblingsdistribution Debian zu installieren.
Soll Lenovo oder IBM seinen Schrott behalten.
Und Tschüß :-(.
