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Fluxbox 1.0 erschienen

Olaf19 / 14 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen!

Der ultimativ-minimalistisch Window-Manager Fluxbox ist erwachsen geworten, zumindest wenn es nach der Versionsnummer geht - mehr darüber hier: http://golem.de/0710/55255.html

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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KarstenW Olaf19 „Fluxbox 1.0 erschienen“
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Ich kann bei meinem Debian etch aus drei Desktops und 40 Windowmanager wählen.
Gibt es bei Fluxbox eine Lösung wie man KDE - und Gnomeprogramme gemeinsam konfigurieren kann? Ich meine diese Programme laufen alle mit unterschiedlichen Bibliotheken und deshab kann man immer so schlecht die Schriftgröße und -art der Programmfenster und -dialoge bei den unterschiedlichen Desktops und Windowsmanager konfigurieren.




Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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TimmintoR 2°°4 KarstenW „Ich kann bei meinem Debian etch aus drei Desktops und 40 Windowmanager wählen....“
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Gibt es bei Fluxbox eine Lösung wie man KDE - und Gnomeprogramme gemeinsam konfigurieren kann?
Sowas mach ich immer direkt mit den Tools von Gnome und KDE, damit geht es einfach am unkompliziertesten. Als Windowmanager verwende ich dann WindowMaker, weil er einfach super flexibel ist (kann komplett über die Tastatur gesteuert werden) und gleichzeitig mit modernen Icons noch ansprechend aussieht.


Gruß

TimmintoR 2°°4
Linux.DOS.Windows - The Good.The Bad.The Ugly
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KarstenW TimmintoR 2°°4 „ Sowas mach ich immer direkt mit den Tools von Gnome und KDE, damit geht es...“
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Ja, klar. Um KDE Programme unter Gnome zu konfigurien kann man das KDE Controllcenter installieren und für Gnomeprogramme unter KDE geht das mit dem Gnome Controllcenter.
Ich dachte immer es würde eine einfachere Lösung geben.
Für Gnomeprogramme die ich unter KDE starte installiere ich immer das Paket:

gtk-qt-engine - theme engine using Qt for GTK+ 2.x

Da erscheint dann immer ein Menü im KDE Controllcenter wo man die Schriftgröße und-art für Gnomeprogramme einstellen kann.
Kennst du weitere engine Pakete die man eventuell für KDE Programm nutzen kann ?




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TimmintoR 2°°4 KarstenW „Ja, klar. Um KDE Programme unter Gnome zu konfigurien kann man das KDE...“
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Kennst du weitere engine Pakete die man eventuell für KDE Programm nutzen kann ?
Leider nein. Allerdings sah ich auch noch nie eine Notwendigkeit die Schriftgröße anzupassen. Ich verwende auf meinem ThinkPad mit 1024x768er Auflösung den WindowMaker mit KDE/Gnome-Programmen und kann mich eigentlich nicht über die Schriftgröße beschweren, außer bei XMMS, der verwendet glaub ich GTK1?!
Und auf meinem Desktop läuft bei 1280x1024 ein Gnome-Desktop, auch hier keinerlei Bedarf nach Anpassung der Schriftgröße.



Gruß

TimmintoR 2°°4
Linux.DOS.Windows - The Good.The Bad.The Ugly
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Olaf19 TimmintoR 2°°4 „ Sowas mach ich immer direkt mit den Tools von Gnome und KDE, damit geht es...“
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...wenn man KDE und Gnome installiert hat - wozu braucht man dann noch eine Fluxbox? Die ist doch gerade für User konzipiert, die mit wenig Ressourcen auskommen wollen, also weder KDE noch Gnome verwenden, oder habe ich jetzt grundsätzlich etwas falsch verstanden?

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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KarstenW Olaf19 „Eine ganz bescheidene Frage...“
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Das kommt immer darauf an mit welcher Bibliothek das jeweilige Programm programmiert wurde.
"KDE Programme" sind Programme die mit der QT Bibliothek von Trolltech Norwegen programmiert wurden. KDE Programm können nicht nur unter KDE gestartet werden.
Und "Gnome Programme" sind Programme die mit der GTK Bibliothek programmiert wurden.
Ein Desktop wie der KDE nutzt einen Windowmanager um die Programmfenster darzustellen.
Darüber hinaus bietet ein Desktop die Möglichkeit an , das der Anwender seinen Desktop intuitiv mit Hilfe von Menüs konfigurieren kann.
Die "normalen" Windowmanager mußten früher alle manuell mit Hilfe von Textdateien und einem Editor konfiguriert werden.
KDE bringt einen eigenen Windowmanager mit , kwin.
Gnome kenne ich nicht so gut. Gnome nutzt auch irgendeinen Windowmanager.

Also ich will damit sagen das man nicht unbedingt den KDE oder Gnome installieren muß , um KDE- oder Gnomeprogramme zu starten.
Diese Programme sind auf die jeweiligen Bibliotheken angewiesen und diese Bibliotheken müssen installiert sein.
Das macht ein Paketmanager wie APT automatisch.

Das Problem ist nur die Konfiguration der jeweiligen Dialogfenster und die Schriftart und -größe in den Menüs.
Dafür gibt es kein einheitliches System oder eine einheitliche Schnittstelle, über die man alle Programme konfigurieren kann, egal mit welcher Bibliothek das jeweilige Programm erstellt wurde.
Der Programmcode für ein Dialogfenster und eines Menüs ist ja in diesen Bibliotheken enthalten. Diesen Programmcode kann der Programmierer mit verwenden und muß ihn nicht selbst programmieren.

Linuxsysteme sind wie Unix sehr modular aufgebaut. Viele Komponenten können vom Anwender selbst ausgetauscht werden.
Aber die Konfiguration der Dialoge und der Schriftart und -größe sind nicht einheitlich wie bei einem reinen Desktopsystem wie Windows.


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Olaf19 KarstenW „Das kommt immer darauf an mit welcher Bibliothek das jeweilige Programm...“
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> Also ich will damit sagen das man nicht unbedingt den KDE oder
> Gnome installieren muß , um KDE oder Gnomeprogramme zu starten.

Aha, das war mir neu. Ich dachte, das ginge nur, wenn die jeweilige GUI komplett installiert ist. Dann könnte man also die super-schlanke Fluxbox als GUI verwenden, käme aber trotzdem in den Genuss von Tools wie z.B. Kaffeine, auch ohne dass man gleich das ganze KDE dazu installieren müsste? Das wäre natürlich sehr sinnvoll.

CU
Olaf
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KarstenW Olaf19 „ Also ich will damit sagen das man nicht unbedingt den KDE oder Gnome...“
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Ja , klar.
Aber wenn du beispielsweise bei einem KDE Programm die Schriftgröße und-art von den Menüs oder Dialogen einstellen willst, dann mußt du das KDE Controllcenter mit installieren.
Aber du brauchst nicht den kompletten KDE installieren ;-).

PS: Bei meinem Debian kann ich mir selbst den KDE installieren, also manuell.
Da installiere ich immer erstmal das kdebase Paket und nach und nach alle Programme die ich unbedingt brauche, auch Programme die mit der GTK Bibliothek (Gnomeprogramme) erstellt wurden.
Ich könnte aber genauso gut nur einen einfachen Windowmanager (bei Debian gibt es 30 - 40 zur Auswahl) installieren und nur ein KDE Programm installieren , müßte aber auf jeden Fall noch das KDE Controllcenter installieren um bei diesem einen Programm die Schriftart -und größe zu konfigurieren.
Bei einem 19 Zoll Monitor braucht man eine etwas größere Schrift , als bei einem 17 Zoll Monitor.





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REPI Olaf19 „Eine ganz bescheidene Frage...“
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Ich z.B., arbeite grundsätzlich mit fluxbox, habe aber auch KDE und Gnome (teilweise) installiert, nur starten tue ich diese eben nicht, sondern benutze von der fluxbox aus, bestimmte ausgewählte Anwendungen dieser beiden Windowmanager.

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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Borlander Olaf19 „Fluxbox 1.0 erschienen“
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ultimativ-minimalistisch
Also da gibt es noch deutlich minimalistischere WMs, so wie z.B. evilwm ;-)
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Olaf19 Borlander „ Also da gibt es noch deutlich minimalistischere WMs, so wie z.B. evilwm - “
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Hey, den kannte ich ja noch gar nicht! Sieht aber irgendwie ganz schön retro-mäßig aus, jedenfalls was die Bildersuche so hergegeben hat, z.B.

http://www.6809.org.uk/evilwm/images/cap1.jpg

Und der ist noch ressourcen-sparender als die Fluxbox?

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Xdata Olaf19 „Hey, den kannte ich ja noch gar nicht! Sieht aber irgendwie ganz schön...“
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Dazu muß man noch sagen, es gibt ein mini-Kanotix, auch sehr schnell und Ressourcen-schonend.
Aber die Icons sind mit einer GlasOptik die richtig gut aussieht.
Ein mitinstalliertes KDE oder Gnome kann aber die Funktionalität verbessern sebst wenn man nur einen spartanischen
Manager startet.
Und Easys, ein Slackwarebasierendes Linux, deren Entwickler arbeitet wohl an LDE eine Art mini KDE.

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Borlander Olaf19 „Hey, den kannte ich ja noch gar nicht! Sieht aber irgendwie ganz schön...“
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Was Du auf den Bildern siehst ist alles nix evilwm-spezifisches. Mehr als einen 1px breiten Rahmen um die Fenster macht das Ding nicht. Also inbesondere auch keine aufwendigen Fester-Dekorationen...

Würde auch davon ausgehen, daß es weniger Ressourcen als Fluxbox benötig. Das Ding besteht aus etwa 1000-2000 Zeilen Code und das Binary was raus kommt ist AFAIR knappe 40KB groß (oder eher klein). Der Speicherbedarf dürfte angesichts der recht spartanischen Features auch seeeehr genügsam ausfallen ;-)


Gruß
bor

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Olaf19 Borlander „Was Du auf den Bildern siehst ist alles nix evilwm-spezifisches. Mehr als einen...“
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> das Binary was raus kommt ist AFAIR knappe 40KB groß

Mensch, das hätte ja sogar damals auf dem Atari noch eine gute Figur gemacht...! :-o

Zu der Abbildung: Ich hatte mir viele Bilder in der Google-Suche angesehen, und viele davon, die die Über-/Unterschrift "evilwm" trugen, sahen so aus wie das, was ich schließlich verlinkt habe. Deswegen war ich davon ausgegangen, dass das eine besonders typische Optik von evilwm ist.

CU
Olaf
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