Hallo zusammen,
nachdem nun mein Kubuntu 7.04 läuft, möchte ich auch meinen DVD-RAM Brenner (Panasonic SW-9574C) einbinden, und zwar ausdrücklich auch für die Benutzung mit -RAM Medien.
Frage(n): welches Dateisystem ist sinnvoll? Mit oder ohne UDF-PacketWriting?
Volker
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Früher war ich bei bestimmten Anwendungen für FAT32. Das lässt sich nicht mehr halten, weil
1) moderne schnellere DVD-RAM-Scheiben (schneller als 3-fach) nicht mehr so häufig überschrieben werden können,
2) nur UDF beim Löschen immer dafür sorgt, dass Neuschreiben sinnvoll über die DVD-RAM gestreut wird, sodass nicht stets derselbe Anfangsbereich überschrieben wird.
Nachteil von UDF sind die 64k-Cluster (Verschnitt).
3) Videodateien.
Viele Standalone-Abspieler bzw. DVD-RAM-Recoder können nur mit einem bestimmten UDF-Format umgehen, in der Regel 2.0. Ältere Geräte und Apple sind ein Sonderfall (1.5).
http://de.wikibooks.org/wiki/DVD-RAM/_Kapitel3#Nero_InCD
2) nur UDF beim Löschen immer dafür sorgt, dass Neuschreiben sinnvoll über die DVD-RAM gestreut wird, sodass nicht stets derselbe Anfangsbereich überschrieben wird.
Das Tempo ist eher nebensächlich, weil mein Recorder eh nur max. 5x kann - außerdem gibt z.B. Panasonic bei seinen 3x und 5x DVD-RAM an "bis 100.000 x wiederbeschreibbar"; das sollte eine weile reichen, erst recht, wenn die Medien eh nur als Archivierungsmedien eingesetzt werden (ich möchte darauf meine digitalfotos archivieren).
Hintergrund meiner Frage war, dass ich in de.comp.hardware.* gelesen hatte, dass wohl einige Linuxer auch ext2-formatierte DVD-RAM medien erfolgreich einsetzen.
Das FAT und VFAT für DVD-RAM völlig ungeeignet sind, weiss ich ;-)
Was mir jedoch nicht ganz klar ist: soll ich Packet-Writing einsetzen oder soll ich nicht?
Übrigens habe ich mich gerade geärgert - ich hatte bei meinem PC-Händler 5 DVD-RAM medien in Cartridge bestellt; die haben mich EUR 6,30 das Stück gekostet -- und auch das nur als Entgegenkommen meines Händlers, denn einer seiner Verkäufer hatte sich beim ablesen des Preisen/Verpackungseinheit im Großhändler-Katalog vertan, normal wären die deutlich teurer.
(Verbatim 9,4GB 3x in Cartridge Typ 4).
Gerade eben sehe ich, dass ich für einen Mehrpreis von EUR 0,29/Stück Medien von Panasonic (ebenfalls 9,4GB Cartridge Typ 4)bekommen hätte - aber 5x-Medien. Oder aber die Verbatim-medien zum preis von EUR 24,50. All das, wenn ich die Medien bei Compüuteruniverse.net bestellt hätte.... (ok, kommen die Versandkosten daszu, sind se wieder teurer ... )
Nunja, ich kanns ja testen - mehr, als einmal 6 Euronen zu verlieren kann ja nicht passieren ;)
Volker
Volker
Ja, ich tue dies. Nur sind sie dann eben nur mit einem BS verwendbar, welches ext2 kann.
Das FAT und VFAT für DVD-RAM völlig ungeeignet sind, weiss ich ;-)
Also ich halte ext2 für DVD-RAMs genauso unglücklich die FAT. UDF ist IMO einfach die beste wahl und aus gutem grund auch offiziell vorgesehen für diese Medien...
Was mir jedoch nicht ganz klar ist: soll ich Packet-Writing einsetzen oder soll ich nicht?
Also ich nutzte DVD-RAMs unter W2K mit dem Panasonic-Treiber. Ist mir deutlich sympatischer als Packet-Writing...
Was die Medien angeht: Ohne Caddys sind die natürlich mal wieder deutlich billiger: Die von mir bevorzugten 3x Panasonic (einseitig, geliefert im Slim-Case) kosten im 5er Pack 8,99. Mit Verbatims hatte ich vorher nur schlechte Erfahrungen gemacht, würde von denen als abraten.
Nunja, ich kanns ja testen - mehr, als einmal 6 Euronen zu verlieren kann ja nicht passieren ;)
Kaputt gehen sollten die Medien dabei ja eigentlich auch nicht. Zumindest nicht vom einmaligen ausprobieren...
Gruß
Borlander
Also auf meinen Panasonic DVD-RAMs (kommen vorformatiert mit UDF) habe ich eine Clustergröße von AFAIR 4KB - also nicht größer als man typischerweise auf der Festplatte hat...
