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Debian : tmpfs zweimal vorhanden

Chingachgok / 6 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,
habe jetzt neben Windows und Fedora auch Debian installiert. Das apt-get, dselect, und die sources.lst mit den Download-adressen habe ich jetzt halbwegs im Griff.

Doch muß ich feststellen, daß ich bei Eingabe von DF wieder zweimal tmpfs angezeigt bekomme (siehe Bild). Das ist doch nicht korrekt oder?

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Gruß
Euer Chingachgok

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KarstenW Chingachgok „Debian : tmpfs zweimal vorhanden“
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Doch , ist ganz normal:

df
Dateisystem 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Ben% Eingehängt auf
/dev/hda2 34875072 28023152 5080316 85% /
tmpfs 127976 0 127976 0% /lib/init/rw
udev 10240 36 10204 1% /dev
tmpfs 127976 0 127976 0% /dev/shm
/dev/hda3 2951052 1489026 1304575 54% /var

tmpfs ist nur ein Dateisystem wie ext3 oder Reiserfs.

Aber udev fehlt.
Hast du das Paket udev installiert ?
Ist das Debian sarge oder Debian etch ?

Programme würde ich nicht mit dselect installieren. Das war früher bei Debian Standard. dselect kann keine Abhängigkeiten auflösen . Für den Grafikmodus gibt es synaptic und für die Konsole aptitude.
Wenn man nur ein Programm instalieren will kann man auch mal "apt-get install" nutzen.
Wenn du mal später auf eine höhere Version upgraden (etch ist momentan stable, die nächste stabile Version heißt lenny) willst, dann nutze nach Möglichkeit aptitude. apt kann das auch , aber aptitude kann bei einem Dist-Upgrade die Abhängigkeiten besser auflösen.
aptitude und synaptic sind Frontends (Benutzeroberfläche) für apt.
Wobei synaptic momentan noch eine eigene apt-Datenbank nutzt.
Also wenn du mit "apt-get update" die Paketquellen aktualisierst, dann bekommt das synaptic momentan noch nicht mit.
Du mußt dann auch unter synaptic die Paketquellen noch mal aktualisieren.












Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Chingachgok KarstenW „Doch , ist ganz normal: df Dateisystem 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Ben...“
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Danke, KarstenW,
das ist ja gut, daß das tmpfs normal ist.

Mit dem udev das hast Du genau richtig bemerkt. Beim Booten erscheint die Meldung, daß udev nicht gestartet werden kann, weil der Kernel zu alt ist.

Ich hatte von einem Sarge Set aus 14 CD's installiert. Ich machte

apt-get install kde

was tatsächlich ein ziemlich umfangreiches KDE-Desktop installierte.

Dann erst konnte ich unter K die DSL-Verbindung einrichten. Bei der CD-Installation schien mir nur das Modem nutzbar.

Nun mit Internetverbindung nahm ich einen Server, den ich bei debian.org gefunden habe in die sources.lst auf und kommentierte die CD's aus. Auf diesem Server ist offenbar nur Etch, sodaß das Folgende wohl einem nahezu kompletten upgrade von Sarge auf Etch gleichkam.

apt-get update
apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade

Nur der Kernel wurde nicht erneuert. Das werde ich aber machen, denn udev brauche ich. Das beinhaltet doch die USB- Unterstützung und ich habe USB-Kamera und CD-Brenner. Dann werde ich den Kernel auch neu kompilieren, das habe ich früher schon öfter mit Slackware, Red Hat, Mandrake und Suse gemacht.

In Kde gibt es noch das Kpackage. Es ist gut gemacht, zeigt die Abhängigkeiten anscheinend jedoch nur an, löst sie aber nicht auf.

Dann steht noch die Absicherung mit Firewall und Virenscanner auf dem Programm. Da habe ich Guarddog und F-Prot ins Auge gefaßt. Für den F-Prot gibt es ein sehr schönes Frontend als Kommander-Fenster. Dann werde ich mich wohl mehr mit dem Kommander befassen. Der escheint mir sehr interessant und nützlich.

Da gibt es noch viel zu tun. Vor allem mit der Dcom-Unterstützung des Kommanders scheint ja sehr viel machbar...





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KarstenW Chingachgok „Danke, KarstenW, das ist ja gut, daß das tmpfs normal ist. Mit dem udev das...“
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Wenn du nicht den kompletten KDE haben willst, dann mußt du den Menüpunkt Softwareinstallation überspringen und selbst ein paar Pakete installieren.
Debian kann man auch selbst konfigurieren. Man muß nicht den kompletten Desktop Gnome oder KDE installieren.
udev braucht mindestens einen Linuxkernel >=2.6.15.
Entweder du installierst den Programmcode eines 2.6.18 er Kernels (linux-source 2.6.18)oder
du könntest auch ein Kernelimage, also ein fertig übersetzten Kernel, 2.6.18 installieren.
Udev braucht man nicht unbedingt konfigurieren (war bei mir nicht notwendig) , außer man hat eine USB Festplatte und noch einen USB Stick.
Die beste Anleitung dafür habe ich hier gefunden:

http://www.reactivated.net/writing_udev_rules.html

Für einen minimalen KDE Desktop mußt du nur ein paar Paket installieren:

kdebase - base components from the official KDE release
kpersonalizer - installation personalizer for KDE
kdm - X display manager for KDE (oder gdm)

eventuell das KDE Kontrollcentrum:
kcontrol - control center for KDE

gtk-qt-engine - theme engine using Qt for GTK+ 2.x (Gnomeprogramme sehen damit aus wie KDE Programme unter KDE)
kde-i18n-de - German (de) internationalized (i18n) files for KDE (deutsche Sprachumgebung)

eventuell auch noch das synaptic Programm
synaptic - Graphical package manager

Wenn du KDE selbst installieren willst, dann mußt du auch den XServer selbst installieren:

xorg - X.Org X Window System

Ein paar Fonts fehlen dann noch:

Windowsschriften wie Arial unter Linux:
msttcorefonts - Installer for Microsoft TrueType core fonts

Mir ist der von Debian installierte Desktop immer zu groß.





Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Chingachgok KarstenW „Wenn du nicht den kompletten KDE haben willst, dann mußt du den Menüpunkt...“
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Na ich hab hier 10 GB Platz, da dachte ich mir erstmal installieren und dann nach und nach rauswerfen was nicht gebraucht wird. Das KDE läuft jetzt mit allem drum und dran.

Später will ich auch einen anderen Windowmanager, vermutlich Enlightenment installieren.

Wenn dann alles gut eingerichtet ist soll es irgendwie auf CD gebrannt werden, damit ich nicht immer die ganze Prozedur von Vorne durchmachen muß, sondern einfach schnell wieder den Optimalzustand wiederherstellen kann. Wie das am günstigsten zu machen ist habe ich aber noch keinen Plan.

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KarstenW Chingachgok „Na ich hab hier 10 GB Platz, da dachte ich mir erstmal installieren und dann...“
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Man kann auf Diskette die Informationen abspeichern, welche Pakete momentan installiert sind und diese Information von einem anderen Rechner einlesen und genau die gleichen Pakete installieren lassen, die auf dem ersten Rechner installiert sind.
Du kannst mal in der manpage zu dpkg etwas nachlesen.
"man dpkg"

Man kann die komplette Paketauswahl in eine Datei sichern und diese Datei nutzen um alle Paket wieder zu installieren, die ursprünglich mal installiert waren.

.....
dpkg --get-selections [Paket-Name-Muster...]
Hole eine Liste von Paketauswahlen und schreibe sie auf die Standardausgabe.
Ohne Muster werden Pakete im Zustand »Säubern« nicht angezeigt.

dpkg --set-selections
Setze die Paketauswahl durch Einlesen einer Datei von der Standardeingabe.
Diese Datei sollte im Format »

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Chingachgok KarstenW „Man kann auf Diskette die Informationen abspeichern, welche Pakete momentan...“
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Man kann die komplette Paketauswahl in eine Datei sichern und diese Datei nutzen um alle Paket wieder zu installieren, die ursprünglich mal installiert waren.

Das ist schon eine gute Strategie. Allerdings braucht man einen Internetzugang. Ich glaube ich werde eine doppelte Sicherung machen. Eine dynamisch nach Deinem Verfahren, eine statisch, also die aktuelle Verzeichnisstruktur mit allen Konfigurations- und Datendateien gepackt auf CD gebrannt.
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