Hallo , gibt es eine Methode bei Debian mit
minimalem X-window ,
ein kleines kdebase mit apt gleich in deutsch zu installieren.
apt-get install kde wird viel zu groß und kdebase installiert sich
in englisch.
Die Folgepakete , zb Firefox alias iceweasel sind dann ohne
genaue Kenntnis des lokalen Namens auch in englisch.
Jedenfalls muß wohl eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden
wenn man ein möglichst kleinen kde in deutsch haben will.
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Das Problem kenne ich. Ist mir am Anfang auch passiert.
Wenn du mit "apt-get install kde" den KDE Desktop installierst ,dannn werden alle KDE Programme installiert.
KDE ist ein Metapackage. Da stehen nur Abhängigkeiten drinnen, die apt automatisch auflöst.
Debian müßte mal diese KDE Paket etwas "entrümpeln", so das ein Anfänger ähnlich wie bei KUbuntu einen relativ aufgeräumten Desktop installiert bekommt.
Installiere erstmal den XServer (Debian testing ?):
"apt-get install xserver-xorg"
Danach konfigurierst du den XServer . Das passiert normalerweise dialogbasierend mittels dem Konfigurationsprogramm debconf.
Wenn die Konfiguration nicht ganz richtig ist, kannst du mit
"dpkg-reconfigure xserver-xorg"
den Xserver nochmal neu konfigurieren und rufst danach den Befehl "dexconf" auf.
Testen kannst du den XServer erstmal mit dem Befehl "startx".
Da kannst du kontrollieren, ob die Konfigurationsdatei des Xservers richtig ist. Überprüfe auch mal die Monitorfrequenz ob sie richtig eingestellt ist.
Beenden kannst du den XServer mit den Tasten "Strg + Alt + Backspace"
Du kannst aber auch mal bei einer kleinen Änderung die Konfigurationsdatei /etc/X11/xorg.conf mit einem Editor bearbeiten, aber bitte mit Vorsicht.
Einen minimalen Desktop würde ich mit den Paketen kdebase kcontrol kpersonalizer kdm oder gdm kde-i18n-de installieren.
kdebase - base components from the official KDE release
kcontrol - control center for KDE
kpersonalizer - installation personalizer for KDE
kdm - X display manager for KDE
kde-i18n-de - German (de) internationalized (i18n) files for KDE
Iceweasel hat ein eigenes deutsches Sprachpaket:
iceweasel-l10n-de - German language package for Iceweasel
Ich hoffe ich habe nichts vergessen, aber da werden immer wieder Vorschläge und Empfehlungen gemacht wenn du diese Pakete installierst.
Dann kannst du dich noch entscheiden welchen Browser und welches E-Mail Programm du nutzen willst.
Ich würde auf jeden Fall noch synaptic als grafisches Frontend zu apt installieren.
Ich habe auch immer wieder Probleme mit den Paketnamen.
Du kannst mit "apt-cache search Begriff" nach einem bestimmten Programm suchen lassen.
Du mußt nicht nur ausschließlich KDE Programme nutzen. Du kannst auch Gnome Programme unter KDE starten.
Wenn gtk-Menüs von Gnome Programmen wie die Menüs von KDE Programmen aussehen sollen , brauchst du noch dieses Pakete:
gtk-qt-engine - theme engine using Qt for GTK+ 2.x
Du mußt dann noch im Kontroll-Center den entsprechenden Menüpunkt aktivieren.
Deshalb empfehle ich auch immer erstmal KUbuntu (oder Ubuntu) zu nutzen, weil Anfänger einen relativ aufgeräumten Desktop installiert bekommen.
Ich bemängele an Ubuntu die vielen Änderungen an den Debian Paketen, weil damit die Arbeit der Debian Entwickler zerstört wird.
Ubuntu ist teilweise mit Debian gar nicht mehr kompatibel.
Danke für die Antwort es funktioniert richtig gut , der KDE ist deutlich schlanker,
kdf und kuickshow läßt sich auch schnell nachinstallieren .
Es gibt sogar ein 2.6er Kernelimage mit der Endung k7 .
Mein alter 600Mhz Slot läuft noch gut damit.
Merkwürdig ist noch : Vorher war ein Suse 10.2 drauf ,ein Test wegen einer früheren Frage.
Dies lief aber gerade noch akzeptabel.
Jedenfalls ist der KDE bei testing schneller.
Genaugenommen müßte kompiliert kompiliert sein ,doch gibt es unterschiede bei der
Gschwindigkeit von KDE unter den Distributionen.
Ich teste als Hobby öfter eher alte Rechner mit Linux daher ist es vielleicht nicht objektiv.
Zu den Paketen:
Probleme gibt es mit Opera der ist jetzt wohl frei?
Aber er ist nicht in den Repositorys .
nautilus-cd-burner läßt sich dagegen mit apt ohne Probeme nachinstallieren. Apt holt sich die obengenannten gtk ` sebst.
Du kannst unter Debian sämtliche Programmpakete neu kompilieren. Der Programmcode ist unabhängig von der Architektur.
Du übergibst dem Compiler gcc Optionen für die eingebaute CPU. Der gcc kann dann in die Binärdatei die erweiterten Maschinenbefehle und Instruktionen schreiben .
Ich kann nicht einschätzen wieviel Geschwindigkeit das bringt.
Die meisten Programme warten aber nur auf Benutzereingaben. Das wird nicht unbedingt bei allen Programmen was bringen.
Ich habe im Debian Anwender Handbuch gelesen wie man das unter Debian macht.
http://debiananwenderhandbuch.de/debianpaketeanpassen.html
Fremde Debianpakete (deb Dateien) werden mit "dkpg -i Paket.deb" installiert. Du könntest Opera aus dem Internet herunterladen und mit root Rechten mittels dpkg installieren.
dpkg kann keine Abhängigkeiten auflösen, das muß dann apt machen.
Du checkst mit "apt-get check" ob alle Abhängigkeiten installiert sind. Wenn eine Fehlermeldung angezeigt wird, das beispielsweise eine Bibliothek (lib???.so Datei) fehlt, kannst du mit "apt-get install -f" die fehlende Bibliothek von Debian nachinstallieren lassen.
Debian 4.0 ist LSB 3.1 kompatibel so das man durchaus fremde Programme wie Staroffice unter Debian installieren kann, auch wenn sie unter Red Hat oder SUSE programmiert worden sind.
Dafür kannst du alien nutzen:
"alien -i -k *.rpm" würde alle rpm Dateien von Staroffice installieren.
Nach Möglichkeit sind aber deb Dateien zu bevorzugen, weil alien manchmal Probleme hat rpm Archive in deb Dateien zu konvertieren.
Das ist ein ganz entscheidender Vorteil von Linux und seiner LSB gegenüber dem Chaos mit den vielen Unixderivaten.
Mein Kollege möchte eine Programmiersprache lernen ,
Er könnte ein altes Basic -Buch preiswert erwerben.
Davon habe ich aber abgeraten weil es heißt man denkt lange in der Programmiersprache die man
als Erste erlernt hat. -- Bis auf einige Außnahmen ist diese Sprache zu unstrukturiert.
Ein altes Algol 60 Buch von mir ist auch zu alt.
Den Link für c den du bei einer anderen Frage gegeben hat habe ich ihm schon kopiert.
Nur weiß ich nicht ob c für strukturierte Programmierung geeignet ist.
Bei Objektorientierung bin ich mir nicht sicher ob es sich nur für große Programme eignet und
speziellen Problemen ausweicht.
Jedenfalls hat er Netzwerkkenntnisse in Windows und Linuxgrundwissen -- jedoch keine Programmierkenntnisse.
Sind die c Compiler unter Linux geeignet ?
Ich bin nur ein Hobbyprogrammierer.
C ist eine strukturierte Programmiersprache und C++ ist eine objektorientierte Programmiersprache.
Der Unterschied ist hauptsächlich der Denkansatz um eine Lösung für ein Problem zu finden.
C++ baut nur bei der Syntax auf die Programmiersprache C auf.
Ich habe früher immer gehört das man erstmal C lernen sollte und dann C++, eben wegen dem Aufbau von C++ auf C bei der Syntax.
Das halte ich für völligen Blödsinn.
Bei der strukturierten Programmierung gibt es einen Top Down Ansatz um eine Lösung für eine Programmieraufgabe zu finden.
Man zerlegt eine Aufgabe in immer kleinere Aufgaben die dann von Funktionen bearbeitet werden.
Bei der Objektorientierten Programmiersprache wie C++ denke man in Objekten , die sich wiederum aus anderen Objekten zusammensetzen.
Die Natur besteht ja aus Objekten.
Der Vorteil von objektorientierten Programmiersprachen ist hauptsächlich die Zusammenfassung der Daten und der Methoden (die Funktionen bei C) in Klassen, damit der Programmcode besser wartbar bleibt.
Deswegen lohnt sich objektorientiertes Programmieren sehr für größere Programme.
Kleinere Programmieraufgaben kann man aber immer noch strukturiert programmieren.
C ist nicht schwierig, nur die Programmieraufgabe kann es sein.
Der Linux-Betriebsystemkern ist in der Programmiersprache C programmiert. Du kannst dir ja mal den Sourcecode anschauen ;-).
Ich habe da keine Chance den Code zu verstehen.
Ich würde vielleicht auch erstmal mit C beginnen.
Auf der anderen Seite könnte man aber auch gleich mit C++ beginnen, weil beispielsweise das Framework QT der Firma Trolltech Norwegen für C++ Programme geschrieben wurde. Da kannst du KDE Programm mit dem Qt Designer erstellen.
Der QT Designer ist sehr gut gemacht und erinnert an den C++ Builder von Borland , finde ich.
Die QT Bibliothek ist sehr gut dokumentiert.
Gnome Programme werden mit der GTK Bibliothek erstellt und in der Programmiersprache C geschrieben.
Ich habe gehört das die GTK Bibliothek sehr schlecht dokumentiert ist, keine Ahnung.
Der gcc Compiler ist ein ANSI C/C++ Compiler. Er kann also sowohl C wie auch C++ Programme übersetzen.
ANSI ist ein Standard für Compiler für Betriebsysteme wie Windows, Unix, Linux...
Bei Unix gibt es noch den POSIX Standard. Er soll eine portable Programmierung von Unixprogrammen garantieren.
Linux ist teilweise POSIX-kompatibel , aber von The Open Group nicht zertifiziert.
Man kann dadurch ein Unixprogramm auf einer anderen Unixversion neu kompilieren, ohne große Änderungen am Programmcode (soweit ich weiß :-)).
Leider gibt es bei Unix außer dem POSIX Standards keine weiteren Standards in Bezug auf Laufzeit-Bibliotheken.
Also wenn man eine Desktop-Anwendung unter Solaris 10 programmiert, kann man es nicht unter einer anderen Unixversion neu übersetzen.
Dadurch entsteht ein reisiger Mehraufwand für die Softwareindustrie, wenn sie für die verschiedenen Unices ihre Anwendungen neu programmieren müssen.
Wahrscheinlich gibt es deswegen auch so wenige Unixprogramme, jedenfalls sieht es mit Desktopanwendungen schlecht aus.
Bei Linux gibt es mehr Programme für den Desktopbereich.
Bei Serveranwendungen müßte es gleich viele Anwendungen für Unix und Linux geben.
Microsoft hält nicht viel vom POSIX Standard und deshalb ist Windows auch kein Unix.
(Und Linux ist kein Windows ;-)).
Danke für informative die Antwort .
Wenn man sich die professionellen c oder c++ Programme ansieht kann einem
richtig schwindelig werden eine entfernte ähnlichkeit mit Algol ist zu erkennen.
Da sieht man erst was die Systemprogrammierer können müssen.
Ich werde dem Kollegen c++ empfehlen .
Ein selbstkompilertes Programm ist ja fast wie beim ersten Chemiekasten .
Die erste Butterstulle mit selbst hergestelltem Kochsalz war schon ein Erlebnis .
Und erst der selbstgewickelte Elektromagnet :) .
Das erlernen einer Programmiersprache , da bin ich deiner Meinung , erweitert die
Grundbildung.
Jedenfalls braucht man da keinen der in Mode gekommenen Gedächtnistrainer.
Noch zu Debian: Etch ist klasse. Die installation von der kleinen
Businescardversion hat auf Anhieb funktioniert .
Ebenfalls auf einem alten Rechner. 550Mhz pIII 256MB Ram alte Matrox.
Ich wüßte auch nicht was an Ubuntu einfacher ist.
Wenn die Debian Entwickler für die Anfänger eventuell das KDE oder Gnome Paket etwas entrümpeln, könnte ein Anfänger mit "apt-get install kde" einen aufgeräumten Desktop wie bei KUbuntu installieren.
