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Bandlaufwerk unter Ubuntu 6.06 LTS

jb007 / 10 Antworten / Baumansicht Nickles

Hi Linux-Freaks,
Ich stehe wieder vor einem kleinen Problem.
Ich habe einen Rechner, der mit einem Bandlaufwerk ausgestattet ist, welches an dem Floppy Anschluss hängt, mit Ubuntu 6.06 installiert.
Jetzt möchte ich gerne so ähnlich wie bei Windows 98SE mit einem Programm die Backups aufs Band spielen. Bei Windows 98 ging das ganz einfach mit dem Programm "Backup".Gbt es sowas für Linux ?

MfG
jb007

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Hausmeister Krause jb007 „Bandlaufwerk unter Ubuntu 6.06 LTS“
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hi,

ja das geht. sogar recht einfach von der bash aus. hab ich vor ein paar jahren, als ich noch nen tandberg streamer an nem linux server hatte, immer gemacht. die genaue befehlssyntax find ich spontan nicht mehr.

auf jeden fall kann der tar befehl das.
versuchs mal hiermit.

tar cvf /dev/rft0 /den-ordner-den-du-sichern-willst

ggf. musst du das /dev noch anpassen, sodass es auf dein bandlaufwerk passt.

Wenn Du Sorgen hast, dann erzähle sie nicht Deinen Freunden, sondern Deinen Feinden, denn die freuen sich darüber. - Harald Lesch
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KarstenW jb007 „Bandlaufwerk unter Ubuntu 6.06 LTS“
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Kommt darauf an, ob das Floppy Bandlaufwerk unterstützt wird.
Normalerweise werden SCSI Bandlaufwerke für Linux empfohlen.
Wenn ja kannst tar nutzen. tar kann selbst keine Daten komprimieren und ruft dazu das Programm gzip auf.

Ließ mal die Manualpage von tar:

" man tar"


PS: Laß das Bandlaufwerk sein. Nimm eine Wechselfestplatte und nutze das Programm rsnapshot, wenn die Backup wirklich wichtig sind.
Im Profibereich werden SCSI Streamer eingesetzt.

http://www.rsnapshot.org/





Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Kommt darauf an, ob das Floppy Bandlaufwerk unterstützt wird. Normalerweise...“
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Kann tar auch auf Cdrw oder Dvd schreiben?
Mounten wird man dann wohl nicht direkt können.

Sichern per Befehlszeile wär aber praktisch.

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KarstenW Xdata „Kann tar auch auf Cdrw oder Dvd schreiben? Mounten wird man dann wohl nicht...“
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tar kann nur Dateien in Archive zusammenfassen und ruft das Progranm gzip oder bzip auf, um das Archiv zu komprimieren.
Das werden dann diese Tarballs mit der Dateiendung tar.gz oder tar.bz.
Echte Bandlaufwerke habe ich nie benutzt.
Du müßtest dann dieses tar-Archiv mit einem Brennprogramm wie nero auf CD oder DVD brennen.
Der Betriebsystemkern untertsützt auch Packetwriting , wenn das CD/DVD Laufwerk diesen Schreibmodus unterstützt.

Du mußt mal in die manpage von tar schauen:

"man tar"



Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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REPI Xdata „Kann tar auch auf Cdrw oder Dvd schreiben? Mounten wird man dann wohl nicht...“
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Kann tar auch auf Cdrw oder Dvd schreiben?
Wohl nur wenn es sich z.B. um ein DVD-RAM handelt, ansonsten
macht man das mit cdrecord bzw. mit diversen Frontend's dazu !
Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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jb007 REPI „ Wohl nur wenn es sich z.B. um ein DVD-RAM handelt, ansonsten macht man das mit...“
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Hi,
Ich habe inzwischen ein Programm gefunden welches angeblich mit Bandlaufwerken umgehen kann.
Es heißt "Amanda" und ich habe es auch schon runtergeladen nur als Linux Newbie scheitere ich leider daran den Inhalt der .tar Datei zu installieren .....
Dort gibt es eine "makefile" und "config" Dateien, aber ich weis jedoch nicht so recht wie das gehen soll.
Ich werd mir mal in ruhe die Installationsanleitung durchlesen und übersetzen und dann nochmal testen.

MfG jb007

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KarstenW jb007 „Hi, Ich habe inzwischen ein Programm gefunden welches angeblich mit...“
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Die meisten Programme werden als Programmcode unter Linux veröffentlicht. Das wird laut GNU Lizenz auf gefordert.
Der Anwender muß daher den Programmcode erst übersetzen.
Dazu muß man nicht programmieren können, aber es ist schon hilfreich wenn man wenigstens weiß, was ein Compiler wie der gcc macht.
Du mußt Programmierwerkzeuge installieren:
-make
-gcc
-binutils

Meistens ist es so, das man den Tarball (tar.gz) in ein Unterverzeichnis von /home entpackt und dann im Unterverzeichnis des Sourcecodes das Shellscript "./configure" startet.
configure überprüft erstmal ob alle notwendigen Programmierwerkzeuge installiert sind. Es wird auch überprüft ob alle notwendigen Entwicklungsbibliotheken (dev Pakete) installiert sind.
Läuft configure fehlerfrei durch, ruft man den Befehl "make" auf.
make startet den Compilierprozess und startet gcc mit den richtigen Optionen und Parametern.
Mit dem Befehl "make install" wird das fertig kompilierte Programm in die richtigen Verzeichnisse kopiert.

Ein Vorteil ist auch, das man bei vielen Programmen selbst entscheiden kann, welche Features das jeweilige Programm haben muß.






Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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REPI jb007 „Hi, Ich habe inzwischen ein Programm gefunden welches angeblich mit...“
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Es gibt bei solcher Art Installationen immer eine Beschreibung, wie die Installation erfolgen muss.
In der Regel mit folgenden Aufrufen ::

./configure
make
make install

Dazu sind dann meist die Kernelsourcen notwendig sowie make und eine Compiler (siehe KarstenW)

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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KarstenW REPI „Es gibt bei solcher Art Installationen immer eine Beschreibung, wie die...“
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Die Kernelsourcen braucht man nur wenn man einen eigenen Betriebsystemkern kompilieren will. Das ist meist im Serverbereich sinnvoll.
Wenn man einen Linuxtreiber nachinstallieren will reicht es auch aus nur die Kernelheaders, passend (Versionsnummer muß gleich sein) zum laufenden Betriebsystemkern, zu installieren.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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REPI KarstenW „Die Kernelsourcen braucht man nur wenn man einen eigenen Betriebsystemkern...“
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Das halte ich für ein Gerücht. Viele Programmcompiles verlangen sehrwohl nach Teilen der Kernelsourcen !
Man kann Glück haben, jedoch meistens nicht !

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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