Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge

Auf dem Prüfstand: Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"

Olaf19 / 18 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen!

Es ist noch gar nicht lange her - die Zeit ist noch in Wochen zu messen - dass Ubuntu 7.04 "Feisty Fawn" erschienen ist, da wirft schon der Nachfolger seine Schatten voraus: http://www.golem.de/0706/53174.html

Die Alpha-Versionen der Varianten U-/Ku-/Edu- und Xubuntu stehen ab sofort zum Download bereit.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
bei Antwort benachrichtigen
Xdata Olaf19 „Auf dem Prüfstand: Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"“
Optionen

Hallo , insbesondere Kubuntu hat doch schon ganz gut ausgesehen .
Für zukünftige kUbuntus wär es ganz gut wenn ein automatisches -- und funktionierendes Nachladen
der Audio und Video Codecs dabei sein würde.

So Ähnlich wie bei Linux Mint.

bei Antwort benachrichtigen
cpuquäler Xdata „Auf dem Prüfstand: Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon"“
Optionen

Irgendwann müsste doch auch KDE 4 rauskommen ?! Ah ja: "dessen Veröffentlichung für den 23. Oktober 2007 angesetzt ist.[6] (Stand: 18. März 2007)." (Wikipedia)

Da 7.10 wohl im Oktober erscheinen wird kann man wohl davon ausgehen, dass die Kubuntu-Entwickler auch KDE 4 integrieren werden. Da 4.0 zu 3.5 inkompatibel sein soll gäbe es da wohl auch Probleme ein einfaches Update zur Verfügung zu stellen.

Edit: "Kubuntu soll mit KDE 3.5.7 kommen und zusätzlich den zweiten Release Candidate von KDE 4.0 enthalten, der sich parallel zu der stabilen Version installieren lassen wird." (aus dem Golem-Artikel) Man sieht mal wieder, wer lesen kann ist klar im Vorteil ;-)

Gruß CPUQuäler

bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 cpuquäler „Irgendwann müsste doch auch KDE 4 rauskommen ?! Ah ja: dessen Veröffentlichung...“
Optionen

Abgesehen davon, dass es große Ähnlichkeit mit Windows XP hat, kann ich an KDE nichts Faszinierendes finden. Ich habe bislang nur Ubuntu probiert und finde, der Gnome-Desktop tut's auch.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
bei Antwort benachrichtigen
Rheinlaender Olaf19 „Was finden eigentlich alle an KDE so geil?“
Optionen

Naja, das ist halt die Frage a) nach dem eigenen Geschmack und b) nach der Integration.
Als ich mit Suse angefangen hab, war KDE perfekt integriert, Gnome das Stiefkind, das man halt auch mit anbietet. Da haben mir sogar die ganzen *boxen und der Windowmaker besser gefallen.
Bei Ubuntu war's (anfangs zumindest, als es noch keine "K"-Version gab) genau umgekehrt. Da konnte man sich KDE nicht angucken. Deswegen bin ich auch Gnome-Nutzer geworden. Aber bei jedem Wechsler aus der Windowswelt ist die Motivation eine andere. Deswegen ist gut, dass es für jeden Deckel den passenden Desktopf gibt. ;-)

Gruß
Rheinlaender

bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 Rheinlaender „Naja, das ist halt die Frage a nach dem eigenen Geschmack und b nach der...“
Optionen

Schönes Wortspiel: "für jeden Deckel den passenden Desktopf" - gefällt mir :-) Wo du Windowmaker und Co. erwähnst: Die Fluxbox habe ich mir auch einmal kurz angeschaut - klarer Fall für "nur die Harten kommen in den Garten"... ich glaube, Zaphod benutzt das Teil *g*. Für einen Linux-Anfänger, der sich seinen Computergeschmack seit 20 Jahren komplett mit GUIs versaut hat (mit dem Atari fing es an!), jedenfalls ein hartes Brot. Ich bin dann doch lieber beim Gnome geblieben.

xdata: Was genau meinst du mit statisch/undynamisch?

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
bei Antwort benachrichtigen
Xdata Olaf19 „Was finden eigentlich alle an KDE so geil?“
Optionen

Der Gnome ist im praktischen Betrieb aber oft sehr statisch ,nahezu unddnamisch .

bei Antwort benachrichtigen
slap882 Xdata „Der Gnome ist im praktischen Betrieb aber oft sehr statisch ,nahezu unddnamisch . “
Optionen

Hi,

kommt halt drauf an was Du damit machen willst....... Für einen Akkugetriebenen Laptop der die üblichen Standardanwendungen ausführen soll ist gnome mehr als ausreichend und dabei ressourcenschonend. Ich finde KDE auch "besser" vom coolnessfaktor aus gesehen, was mir aber wenig nützt, wenn auf irgendeinem Käseflughafen auf diesem Globus der Laptop zu schnell alle ist :-)))))

Viele Grüße aus Kabul

Sven

bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 slap882 „Hi, kommt halt drauf an was Du damit machen willst....... Für einen...“
Optionen
> Viele Grüße aus Kabul

Bundeswehr-Einsatz...?

Wg. des Coolnessfaktors: Ich habe bei meinem alten Arbeitgeber - sehr kleiner Betrieb! - auf einem Rechner mit SuSE-Linux und KDE-Desktop gearbeitet. War auch so weit ganz nett und gut bedienbar, nur hatte ich irgendwie den Eindruck, da bemüht sich jemand, in Windows-XP-Fußstapfen zu wandeln. Und Nachmacher gelten ja eher als uncool ;-)

Ist es tatsächlich so, dass KDE nicht nur mehr Rechner-Ressourcen, sondern auch mehr Strom verbraucht? Ist zwar nicht direkt unlogisch, trotzdem hätte ich nicht erwartet, dass es so weit geht.

CU
Olaf
Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
bei Antwort benachrichtigen
slap882 Olaf19 „ Viele Grüße aus Kabul Bundeswehr-Einsatz...? Wg. des Coolnessfaktors: Ich...“
Optionen

Hi,

nein, nein, ich bin Ingenieur und schon seit Jahren immer wieder hier draußen.

Mein Arbeitgeber (sehr große Behörde :-) ) stelt derzeit weltweit 7000 desktops auf KDE um, allerdings mit einem theme welches sehr an Windows erinnert, incl. Bezeichnungen und Icons. Das erhöht die User-Aktzeptanz enorm. Manche user rufen die Hotline mit seltsamen Fragen an, bei denen man erst einmal drauf kommen muss, dass die garnicht merken/wissen, dass sie jetzt unter einem anderen BS arbeiten. Den Umstieg auf Open Office, webbasierte Groupware und Thunderbird haben wir schon vor einiger Zeit vollzogen, so dass der zweite Schritt eher ein Kleiner ist.

Was KDE angeht - wenn der Hauptspeicher nicht richtig groß ist, ackert die Platte einfach mehr und die Grafikkarte hat auch mehr zu tun. Auf meinem Samsung X20 hat sich der Unterschied in der Laufzeit bemerkbar gemacht, als ich von Suse mit KDE auf Ubuntu mit Gnome umgestiegen bin.

Viele Grüße

Sven

bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 slap882 „Hi, nein, nein, ich bin Ingenieur und schon seit Jahren immer wieder hier...“
Optionen
> Manche user rufen die Hotline mit seltsamen Fragen an, bei denen man erst einmal drauf kommen
> muss , dass die garnicht merken/wissen, dass sie jetzt unter einem anderen BS arbeiten.


Also sowas find ich einfach köstlich :-)

Wie dein Arbeitgeber hier vorgeht, ist IMHO übrigens goldrichtig - ein brauchbarer Kompromiss aus Systemumstellung auf OpenSource und Rücksichtnahme auf die User. Würde man stattdessen Fluxbuntu (Ubuntu mit Fluxbox-GUI) installieren, würden die Arbeitnehmer schreiend davonlaufen und eher die Strapaze einer neuerlichen Jobsuche auf sich nehmen :-)

Schön zu lesen, dass Linux mehr und mehr auch von "offizieller" Seite ernstgenommen wird und nicht mehr nur ein Geheimtipp für Computer-Insider bleibt.

CU
Olaf
Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
bei Antwort benachrichtigen
Xdata Olaf19 „Süüüß! :-)“
Optionen

Ubuntu hat es schon geschafft die etwas altväterlich aussehenden Icons von Gnome zu verschönern.
Das ist aber eher nebensächlich , und spartanisch ist ja sogar gut .
Nur ist im praktischem Betrieb die Funktinalität von Kde besser . Bei der Geschwindikkeit gibt es kaum noch Unterschiede.
Als Desktop für Xserver mit mehreren Anwendern ist Kde dann aber zu Fett.

Und der Nautilus cd Burner ist problemlos auch für Anfänger. K3b hat viele Einstellungen und ist eher an Nero
angelehnt .

Richtig gut ist bei Ubuntu unnd Gnome der gedit , da man ihn von einem Konsolenfenster aus als Root # starten
kann . Root kann bei Ubuntu dummerweise nicht wie in einem richtigen Unix gestartet werden.

Eine riesige erschwernis -- nicht nur für Anfänger.

Der Umweg über sudo ist sogar unsicherer da nur -ein Passwort existiert und ein normaler User mit
Rootrechen arbeiten muß , wenn auch über Umwege.

bei Antwort benachrichtigen
Xdata Nachtrag zu: „Ubuntu hat es schon geschafft die etwas altväterlich aussehenden Icons von...“
Optionen

Sorry - sind ein paar Schreibfehler drin.

bei Antwort benachrichtigen
slap882 Xdata „Ubuntu hat es schon geschafft die etwas altväterlich aussehenden Icons von...“
Optionen

Hi,

na ja, dem "Root"-Problem kann man aber doch sehr leicht abhelfen:

sudo passwd root

Das wars dann ein für allemal.

Das ist der erste Befehl ein ein neu installiertes Ubuntu bei mir abbekommt. Dann wird noch der automagische fschk auf 60 mounts gedreht und libdvdcss2 nebst lame, vlc und kaffeine installiert, das wars dann meist auch schon. Ach ja, Thunderbird noch, Google Earth, ggf. Grafiktreiber, und ein paar Menüeinträge zur Darstellung freischalten. Gesamtaufwand für einen neuen Nutzer incl. Installation:
Viele Grüße

Sven

bei Antwort benachrichtigen
Rheinlaender Xdata „Ubuntu hat es schon geschafft die etwas altväterlich aussehenden Icons von...“
Optionen
Der Umweg über sudo ist sogar unsicherer da nur -ein Passwort existiert und ein normaler User mit
Rootrechen arbeiten muß , wenn auch über Umwege.

Wie kommst Du auf unsicherer? Was meinst Du mit "da nur ein Passwort existiert"? Auch ein root-Account hat "nur ein Passwort". Außerdem kann ja nicht jeder user per se mit sudo arbeiten, sondern nur der zuerst angelegte, der auch die Installation vorgenommen hat.
Und mit 'sudo su' kannst Du sogar analog zum gewohnten 'su' Deine root-Sitzung starten.
bei Antwort benachrichtigen
Xdata Rheinlaender „ Wie kommst Du auf unsicherer? Was meinst Du mit da nur ein Passwort existiert ?...“
Optionen

Hmm , gut so kann man dann auch mit Rootrechten arbeiten .
Vielleicht ist es ja möglich ein Script zu schreiben wo man zwischen beidem Methoden wechseln kann.

Eine Rootkonsole und beispielsweise Konqueror im Administratormodus starten existiert bei Kubunts Kde erstmal nicht .
Wenn es eine andere Methode gibt Gnome und Kde -programme mit Rootrechten zu starten
(-- ist selten nötig , manchmal aber doch.)
dann hätte die sudo Prozedur doch ihre Vorteile.

Bei Suse wird wenn Kde als Root gestartet wird , ein zornigroter Desktop mit Bomben angezeigt. -- Warum ist das so?
Die Konsole ist doch als Root viel gefährlicher , zB der rm -rf Befehl . Ein Leerzeichen vor einem / übersehen und man hat
nur noch leere Dateisysteme . Gemountete Fat32 sind auch weg.

bei Antwort benachrichtigen
Rheinlaender Xdata „Hmm , gut so kann man dann auch mit Rootrechten arbeiten . Vielleicht ist es ja...“
Optionen
Eine Rootkonsole und beispielsweise Konqueror im Administratormodus starten existiert bei Kubunts Kde erstmal nicht .
Wenn es eine andere Methode gibt Gnome und Kde -programme mit Rootrechten zu starten
(-- ist selten nötig , manchmal aber doch.)
dann hätte die sudo Prozedur doch ihre Vorteile.

Jepp, das geht, und es ist tatsächlich immer gleich:
Konsole auf, 'sudo $programmname', freuen. :)
Und wenn ich mich nach einem 'sudo nautilus' durch die Verzeichnisse hangele, kann ich sogar alle Dateien mit root-Rechten öffnen. Ich denke, das geht mit dem Konqueror auch.
bei Antwort benachrichtigen
Xdata Rheinlaender „ Jepp, das geht, und es ist tatsächlich immer gleich: Konsole auf, sudo...“
Optionen

Ein Vorteil von Nautilus , aber ob sich der Konqueror von Konsole aus starten läßt?
Der gedit meckert zwar hangelt sich aber zur Gui durch.
Vi funktioniert immer , ist aber etwas schwierig in der Bedienung.
Mit nano komme ich nicht klar , es ist eine Befehlsliste unten angegeben.
Gibt man aber ^Z oder so ein passiert nichts.

Einen Editor muß man bei k(U)buntu aber können , für die fstab usw.
Es fehlen ein paar konfigurationstools wie bei Mandriva oder Suse.
Die Debian Paketwerwaltung ist aber besser.

bei Antwort benachrichtigen
Rheinlaender Xdata „Ein Vorteil von Nautilus , aber ob sich der Konqueror von Konsole aus starten...“
Optionen
Ein Vorteil von Nautilus , aber ob sich der Konqueror von Konsole aus starten läßt?
Jedes Programm lässt sich von der Konsole aus starten. Das macht man ja auch als normaler user schonmal, um an Fehlermeldungen zu kommen.

Der gedit meckert zwar hangelt sich aber zur Gui durch.
Da verstehe ich nicht, was Du meinst. Gedit ist doch ein grafisches Programm. Wie hangelt sich da was zu welcher GUI durch?

Vi funktioniert immer , ist aber etwas schwierig in der Bedienung.
Den benutze ich in der Konsole immer. Und offen gestanden kann ich absolut nur mit 'i' oder 'a' in den Einfüge-Modus wechseln, mit Escape zurück und mit ':wq' speichern und schließen. Ich hatte irgendwo mal ein Blatt mit den Befehlen liegen, aber.... :)

Mit nano [...] Gibt man aber ^Z oder so ein passiert nichts.
Ganz blöd gefragt, Dir ist bewusst, dass '^' für die Strg-Taste steht? Das hab ich z.B. erst durch Probieren rausgekriegt. Die Schreibweise kannte ich vorher nämlich nicht.

Es fehlen ein paar konfigurationstools wie bei Mandriva oder Suse.
Wenn ich mit irgendwas nicht klarkomme, guck ich immer erst im Wiki auf ubuntuusers.de. Das ist super, für fast jedes Problem gibt es schon eine Lösung. Manchmal hätte ich aber lieber die entsprechenden conf-files gewusst und erklärt, als das GUI-Frontend, mit dem eine Einstellung gemacht wird. Da kommt man nämlich an alle Optionen.
bei Antwort benachrichtigen