Ich möchte meinen alten Rechner (PII, 350MHz) endgültig auf Linux laufen lassen. Dafür suche ich eine Distribution, (evtl. auch alte Version), die folgende Kriterien erfüllt:
- auf meinem alten PC relativ flott :-) läuft (192 MB SD100-RAM; 1,7GB Festplatte)
- auch mit USB 2 klarkommt, denn ich habe eine Erweiterungskarte drinnen, deren Leistung ich nutzen will
- OpenOffice 2 dabei hat, oder ohne viel Arbeit nachinstallierbar ist
- USB-Sticks, Speicherkarten mit Adapter, ASB-Audiogeräte, ... automatisch mounten kann sowie diese angschlossen werden.
- KDE, XMMS, samba sollten auch dabei sein
-sich über externes DVD-Laufwerk + Startdiskette installieren lässt (kein booten von CD möglich)
Welche Distribution ist in welcher Version dafür geeignet?
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Ich bin Debian-Fan. Ich habe auch noch einen alten K6 500 MHz mit Debian testing.
Debian ist neben Ubuntu die größte Distribution die man für umsonst bekommen kann.
Die Festplatte wird ein Problem sein. Ich würde an deiner Stelle mir eine moderne ATA 100 40 GByte Festplatte kaufen und die alte 1,7 GByte ausbauen.
Dann kannst du auch Gnome oder KDE komplett installieren.
Ich hoffe dein BIOS unterstützt so eine 40 GByte Festplatte. Wenn du DSL hast kannst du auch Ubuntu probieren. Ubuntu ist wie Debian testing bei der Konfiguration , ist aber eventuell fehlerfreier als Debian testing.
IDazu müßte aber der rechner in der Lage sein, von CD zu booten.
Wenn du nur Modem hast, dann kannst du eigentlich nur Debian stable nutzen oder eventuell SUSE 10 .
Die alte 1,7 GByte -Festplatte wird aber zu klein sein.
Du könntest dann noch diesen Rechner eventuell als Thin Client (besseres XTerminal, Terminal-Rechner ) benutzen , um einen Windows-Rechner mit dem RDP-Protokoll über Netzwerk zu bedienen.
(Remote-Desktop).
Das kann man auch unter Linux machen, eventuell sogar mit Knoppix.
PS: Die Disketten installation funktioniert nur unter Debian, soweit ich weiß:
http://www.debian.de/distrib/floppyinst
Netzwerk muß dafür funktionieren. Ich würde dann an deiner Stelle mir eine Netzwerkkarte mit Realtek 8139 Chipsatz kaufen (6 €).
Diese neueren Netzwerkkarten sind in der Lage den Betriebsystemkern direkt über Netzwerk zu booten. Dann kann sich der Betriebsystemkern auf einem anderen Linux-Rechner befinden. Dieser Rechner würde als reines XTerminal arbeiten, welches nur noch die Ausgabe der Daten auf dem Monitor darstellt. Die Datenverarbeitung läuft dann auf dem Server.
Der Grafikmodus XWindow ist direkt für Netzwerk entwickelt worden und wird auch als netzwerktransparent bezeichnet.
Debian ist ein richtig großes Server-/Desktopsystem.
Ich weiß nicht was man sonst noch mit so einem alten Rechner anfangen kann. Es wäre schon besser wenn dieser rechner von CD booten könnte. Kann man das nicht im BIOS einstellen ?
[Diese Nachricht wurde nachträglich bearbeitet.]
PPS: Hier ist eine speziell Distribution die aus so einem alten Rechner einen Thin Client macht:
http://www.2x.com/pxes/
Hier ist noch ein Distribution für so einen alten Rechner:
http://www.damnsmalllinux.org/
Da ist aber kein Open Office mit dabei.
Hallo,
ich habe gute Erfahrungen mit Suse 8.x gemacht, gerade auf älteren Maschinen kann man damit ein noch gut benutzbares System aufsetzen. Speicher sollte allerdings genug vorhanden sein und in einer praxisgerechten Paket-Zusammenstellung reichen auch erstmal 1,7 Gigs Hdd zum Ausprobieren. Sonst sind nach oben natürlich keine Grenzen gesetzt, aber zum Reinriechen reicht´s erstmal.
Möge der Pinguin mit dir sein und bleib´ mir gewogen FF
Seit wann ist bei diesen PII 350MHz PC ein Booten von CD nicht möglich?!
Seit wann wann besteht bei einer PII Kiste die möglichkeit über USB zu booten? (wegen externes DVD-Laufwerk)
Bei der Hardware und gänzlich ohne USB Krempel würd ich einzig SuSE 6.4 eigens aus der PII 350MHz Zeitepoche empfehlen, neuere Software wie OpenOffice2 darauf loszulassen halt ich für bedenklich.
Zu der Zeit gab es auch Paralell Port PCMCIA Kartenleser, über Adapter lassen sich dort die gängigsten Flash Karten nutzen, ob es auch Linuxtreiber dafür gab.....?
Ich habe einen K6 500 MHz. Da läuft Open Office ganz gut. Ich habe auch schon Windows XP auf meinem K6 installiert.
Die Windowskisten brauchen nur wegen dieser bescheuerten Antivirenrogramme solche schnellen Prozessoren.
Der Windowsbetriebsystemkern nutzt den Maschinenbefehlssatz eines Pentium 1 - Prozessors.
Rein theoretisch müßte man auf einem Pentium 1 auch noch Windows XP installieren können.
...XP auf PI... mag sein das sich XP mit viel mühe und eigener Auslagerungspartition dort noch hochzurappeln vermag, die Arbeitsspeicher-Aurüstmöglichkeit dürfte auf einen Sockel 7 Board Chipsatzbedingt beschränkt bleiben...falls das schon mal jemand ausprobiert hat wär das jetzt "die Chance" nen Erfahrungsbericht dazu zu posten :-)
Nur ganz nebenbei... WinXP prof SP2 installiert auf einem P1 233 mit 128 MB / 8GB, Netzwerk, alte Soundblaster, S3 Virge, USB Karte, div. Schnickschnack und alles läuft..... aber nur für Sadomasochisten und vermeintliche Entdecker der Langsamkeit.....
Bis denne dann und bleibt´ mir gewogen FF
Booten von CD nicht, weil ich kein internes Laufwerk dranschließen will - nicht mal für die Inatallation. Über USB booten geht auch nicht; hab ich auch nicht geschrieben - nur irgendwie müssen dia Daten ja rein - und ich habe einen externen DVD-Brenner mit dem das dann geht - so ich von Diskette booten kann / ich irgendwas zum laufen bringe, wovon ich darauf zugreifen kann für die Installation.
Netzwerk habe ich übrigens auch, doch keinen Server, der mir Dateien bereitstellen kann (außer SMB).
Der Rechner soll eigenständig bleiben.
>>Booten von CD nicht, weil ich kein internes Laufwerk dranschließen will - nicht mal für die Inatallation.
Gegen solcherlei unwillen ist jeder Support machtlos, dir kann nicht geholfen werden.
Du kannst natürlcih die Debian-Disketten runterlanden und den Rest aus dem Netz ziehen. Dafür brauchst du aber DSL an dem Rechner. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, wenn du keine CD-Laufwerk anschließen willst (Warum eigentlich nicht??)
Gruß
TimmintoR 2°°4
