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UNIX philosophie

Xdata / 14 Antworten / Baumansicht Nickles

-- Linux entspricht nicht mehr der UNiX philosophie .
-- Es gibt bis auf einige Außnahmen keine Programme die
aus eigener Kraft laufen !
Anstelle davon gibt es einene Unmenge - nein eine Flut von
Paketabhängigkeiten.
wobei selbst Systemprogamme von interpeter Scriptsprachen
und anderem abängig sind .
-- Daran könnte man sich noch gewöhnen , aber dann kommt noch
ein Tsunami von Kernelabhängigkeiten vobei die popeligsten
programme mitunter die größten Abhängigkeiten haben .

-- Was aber nicht stimmt ist das man für Linux eine große
Auslagerungsdatei braucht oder auf Gnome oder Kde bei
schwachen Rechnern verzichten muß.
die Bremse ist - aus obengenannten Gründen - oft das Hintergrundsystem
- Auch wenn anderswo das Gegenteil behaupet wird .
was nützt zb ein schneller rox ,fvwm... wenn er dann auf das träge
Hintergrundsystem warten muß.

-- BeOS kennt solche probleme nicht , trotz GUI wohlgemerkt .
dort existiert wenigstens ein echter Mount Befehl der nicht noch sklavisch
in einer Tabelle nachsehen muß . Es Mountet und UMOUNTET jedes Dateisystem
das es kennt ohne wenn und aber . Ein dummes
"kann nicht umounten da beschäftigt gibt es nicht".
Leider wird dieses Sytem nicht mehr vernünftig weiterenwickelt.
-- Es ist UNIX und co um 30 jahre voraus
und hat mehr UNIX Philosophie als andere ,
Selbt mit GUI und spartanischer konsole.
qnx soll hier auch nicht ungenannt bleiben.

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Scotty7 Xdata „UNIX philosophie“
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-- Es gibt bis auf einige Außnahmen keine Programme die
aus eigener Kraft laufen !
Anstelle davon gibt es einene Unmenge - nein eine Flut von
Paketabhängigkeiten.
wobei selbst Systemprogamme von interpeter Scriptsprachen
und anderem abängig sind .

Dem Punkt muss ich zustimmen. Ich wollte mal SUSETUX ohne jegliche Software (kein Brenner, kein Programmieren nur gnome) installieren bin nach 1h nervlich zusammengebrochen und gescheitert. OK ein Betriebbsystem das nichtmal ein notepad (bzw. edit) oder vi nach der Installation beinhaltet sieht ziemlich dumm aus ist aber wissenschaftlich doch hervorragend!?

gens inculta nimis vehitur crepitante colossa.
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Zaphod Scotty7 „-- Es gibt bis auf einige Außnahmen keine Programme die aus eigener Kraft...“
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Dem Punkt muss ich zustimmen. Ich wollte mal SUSETUX ohne jegliche Software (kein Brenner, kein Programmieren nur gnome) installieren bin nach 1h nervlich zusammengebrochen und gescheitert.
Was ist SUSETUX? Wie stark sind deine Nerven?
OK ein Betriebbsystem das nichtmal ein notepad (bzw. edit) oder vi nach der Installation beinhaltet
So eines kenne ich nicht.
Gehe bitte woanders spielen.
*EOD*, Z.
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Zaphod Xdata „UNIX philosophie“
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Blödsinn. Selten soviel Schwachsinn auf einem Haufen gehört.
BeOS kennt weder Multiuserbetrieb noch geschützte Bereiche. Sicherheitstechnisch ist es nicht mal auf dem Stand von Win98. Im Netzwerk ist es nicht sinnvoll einsetzbar.
Qnx ist als Echtzeitsystem überhaupt nicht vergleichbar.
Übrigens kann man ein Linux ohne Abhängigkeiten aufsetzen, aber wenn man GUI-Programme laufen lasse will, sind diese natürlich von einem installierten GUI-System abhängig. Was du beklagst, ist der modulare Aufbau. Gerade der bietet aber eine Chance, ein System der Größe 1MB (schau dir mal TomsRTBT an) zu gestalten oder eben eine 5GB große Vollinstallation. Ein aktueller KDE- oder GNOME-Desktop mounted und unmounted auch alles autromatisch. Da hängt aber mein Lebensglück nicht dran ....

HTH, Z.

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Xdata Zaphod „UNIX philosophie“
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-- das stimmt nicht ! BeOS ist standardmäßig für einen user augelegt es laufen aber keine angreifbaren
Dienste im Hintergrund .
man muss auch nicht ständig die Fundamente -- den Kernel einreißen -- um ein Systemnahes Programm
zu installieren .
unter Linux ist man gezwungen auch ohne Gui eine menge Abhängigkeiten zu erfüllen
man kann kein kleines konsolensystem aubauen ohne funktionalen verlust.
bei XP sind 90% aller user als admin im netz -- so gesehen ist es erstaunlich das nicht mehr passiert
sogar die Slax live läuft standard als root wenn mann keinen user anlegt.
qnx war ein unfairer vergleich von mir -- es zeigt aber wie klein man ein system mit gui machen kann.
-- der kritikpunkt war das die vielen abhängikkeiten die Portierbarkeit von Linux einschränken.

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KarstenW Xdata „UNIX philosophie“
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Was verstehst du unter Unix-Philosophie ?

Ich weiß nur das ein Unixprogramm , welches auf der Konsole läuft ,immer nur eine bestimmte Aufgabe erfüllen soll und mit anderen Programmen zusammenarbeiten soll .
Das nennt man auch System V (fünf ausgesprochen) Interprozesskommunikation ;-).

Linux ist kein Unix, wurde aber mal als Unixersatz programmiert.

Unixsysteme sind reine Serversysteme, mit schlechten Desktopeigenschaften . Das war zumindest früher mal so.
Da es bei Unix keine standardisierte Laufzeitumgebung wie bei Linux gibt, kann man auch nur die Programme installieren , welche für die bestimmte Unixvariante programmiert wurden.

Linux ist weder für den Desktopbereich noch für den Serverbereich entwickelt worden. Das ist der ganz große Unterschied zu Unix.
Man kann Linux sowohl im Desktopbereich als auch im Serverbereich einsetzen ;-)

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Zaphod KarstenW „Was verstehst du unter Unix-Philosophie ? Ich weiß nur das ein Unixprogramm ,...“
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Unixsysteme sind reine Serversysteme, mit schlechten Desktopeigenschaften .
Davon, dass du das in jedem Thread behauptest, wird es nicht richtiger. Schon mal z, B. was von Silicon Graphics Workstations gehört?
HTH, Z.
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KarstenW Zaphod „ Davon, dass du das in jedem Thread behauptest, wird es nicht richtiger. Schon...“
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Kann ich mir nicht leisten. Ich meine mit schlechten Desktopeigenschaften, das es keine oder nur geringe Standards bei Unix im Desktopbereich gibt.
Wenn man ein Programm auf einem Desktop startet, dann ist das programm auf eine Umgebung angewiesen.
Ich kann Staroffice unter Debian testing installieren, obwohl Staroffice eventuell unter Red Hat programmiert wurde.
Das funktioniert aber nur deshalb, weil beide Distributionen Linux Standardbase kompatibel sind. Die Laufzeitumgebung ist bei Red Hat und bei Debian gleich (fast gleich).
Momentan unterstützt Debian testing Linux StandardBase 3.1 (momentan aktuell).

Ich kann aber kein Programm für so eine Workstation von Silicon Graphics unter FreeBSD installiren. Da sind die Systeme zu verschieden.
Ich kann unter Solaris und FreeBSD eine Linuxumgebung installieren, aber ich kann kein Solaris - Programm unter FreeBSD installieren, auch nicht für die PC Versionen der beiden Betriebsysteme.
Man hat schon seit über 15 Jahren versucht die verschiedenen Unixvarianten zu vereinheitlichen. Daraus wurde aber nichts.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata Zaphod „ Davon, dass du das in jedem Thread behauptest, wird es nicht richtiger. Schon...“
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von Sgi grafikstationen habe ich schon einiges im Netz gesehen.
woher kommt aber deren hohe Leistung.? ist es die CPU oder das echte 64 bit Unix.
auf den seiten stand etwas über hohe io Bandbreite.

die reinen tru64 Serversysteme von älteren Compaq systemen sollen ja geradezu extrem stabil laufen.

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Tilo Nachdenklich Xdata „UNIX philosophie“
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Für uns DAUs ist das ein Ärgernis, völlig undurchschaubar ohne die Angelegenheit zum Hauptberuf zu machen. Wenn viele Programme auf Anhieb funktionieren sollen, muss man SuSE-total installieren und bekommt ein langsames System. Ist eigentlich nur Dank moderner Hardware, reichlich RAM und ReiserFS erträglich.

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KarstenW Tilo Nachdenklich „Für uns DAUs ist das ein Ärgernis, völlig undurchschaubar ohne die...“
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Wenn ich mich an die vielen Neuinstallationen unter Windows erinnere und wie wenig ich Linux neu installieren mußte, dann tendiere ich eindeutig zu Debian Linux.
Unter Windows weiß ich nicht mal in welcher Konfigurationsdatei die netzwerkfreigaben stehen. Unter Linux editiere ich die datei /etc/exports für meinen Fileserver.

Man kann da geteilter Meinung sein, aber ich finde Windows letztendlich aufwendiger bei der konfiguration, weil Windows ganz wenig Transparenz bietet und keine Reparaturen möglich sind, mal abgesehen von solchen Sachen wie den MBR neu installieren.

Das ist wirklich ein Teil der Unix-Philosophie:

Unix gibt dem Administrator nur die Werkzeuge in die Hand. Wie der Anwender den Rechner zu konfigurieren hat, muß er selbst wissen.
Das geht auch gar nicht anders, weil Unixsysteme für den Serverbereich entwickelt worden sind.
Und im Serverbereich sind eine Menge an Konfigurationsarbeiten nötig, schon allein wegen der notwendigen Sicherheit.

Du kannst ja mal Ubuntu probieren. Das ist für den Desktopbereich optimiert . Es werden eine Menge Dinge automatischer als bei Debian konfiguriert.

Ich nutze leiber Debian. Ich möchte gern mein eigener Administrator sein, obwohl man das auch bei Ubuntu letztendlich ist.

Wenn jemand ein total automatisiertes System haben will, der ist auch bei Windows besser aufgehoben. Windows wurde ja auch aus diesem Grund so entwickelt, weil die meisten Annwender mit der Konfiguration eines Solaris, BSD-Unix u.s.w völlig überfordert sind oder waren.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Wenn ich mich an die vielen Neuinstallationen unter Windows erinnere und wie...“
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es stimmt schon , Windows ist oft auch umständlich.
aber nerft es nicht manchmal das man bei Linux nicht
unbefangen ein neues programm installieren kann ohne
meckern über unerfüllte abhangigkeiten.
selbst bei win95 kann mann zt neuere prg installieren und
muß höchtens ein paar dlls erneuern.
das mit Debian stimmt, zumindest ist dort
die Paketverwaltung intelligenter als bei vielen anderen Systemen.

ich benutze bei Debian immer die pagefile.sys von Xp als auslagerungsdatei.
hatte noch keine probleme damit
bei Ubuntu LTS funktioniert das auch.

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KarstenW Xdata „es stimmt schon , Windows ist oft auch umständlich. aber nerft es nicht...“
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Diese Abhängigkeiten sind auch bei Windows vorhanden, nur merkt der Anwender davon in der Regel nichts.
Windowsprogramme brauchen bestimmte dll Dateien für ihre Ausführung. Das sind Bibliotheken die der Windowsprogrammierer mit benutzen kann und er muß die darin enthaltenen Funktionen und Methoden nicht selbst programmieren. Da bei Windows fast keine dieser dll dateien dabei ist, müssen die Windowsprogrammierer alle benötigten dll-Dateien mit dazuliefern, wenn das Programm auf einem anderen Windowsrechner installiert werden soll.

Dabei ist es mir schon ein paar mal paasiert, das ein Programm die dll Datei eines andern Programmes überschrieben hat und sich hinterher Windows nicht mehr booten ließ.

Bei Linux (bei Debian und Ubuntu) gibt es das apt-Paketmanagement welches dafür Sorge tragen soll, das so was unter Debian und Ubuntu nicht passiert.
Die Linuxprogrammierer müssen nur die Information der benötigten Bibliotheken in die deb oder rpm Datei (werden mit alien unter Debian installiert) des jeweiligen Programmes "reinschreiben" und apt löst die Abhängigkeiten automatisch auf und installiert alle benötigten Bibliotheken von der Distribution nach (besonders mit dem apt-Frontend synaptic).

dll Dateien sind dynamische Bibliotheken und bei Linux werden die Programme dynamisch gegen solche lib????.so datei gelinkt.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Diese Abhängigkeiten sind auch bei Windows vorhanden, nur merkt der Anwender...“
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danke , das mit der dll ist einem Kollegen von mir Schon passiert und
der hat kein floppy Laufwerk mehr ;
in diesem fall war eine alte Slax live die Rettung.

Der vorige Rat mit Ubuntu war gut.
nun starten sogar noch ein Debian und ein kleines Testlinux wieder -- xp sowieso
aber ich weiß nicht wie Ubuntu das gemacht hat.

jedenfalls sind alle drei Systeme wieder startbar. Ubuntu läuft mit jfsv

vorher endete der Start mit einem grubrest.

wenn man wüßte wie Ubuntu das eledigt könnte man eine Wartungscd für
zerlegte bootsektoren erstellen.

ein zweiter Test mit einer weitern Platte war erfolgreich die absichtlich
entfernten bootsektoren wurden von Ubuntu ersetzt -- alles startet

das konnte bisher kein anderes Bs überhaupt!
die starten nur sich selbst -- eventuell noch windows.

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Xdata Tilo Nachdenklich „Für uns DAUs ist das ein Ärgernis, völlig undurchschaubar ohne die...“
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das Suse langsam ist stimmt nicht so pauschal.
die 9.0 war eine der ersten wo man die performance vom kernel 2.6 deutlich spürte.
bei der 9er Enterprise (Serverversion) von Suse meint man die hätten eine Feststoffrakete gezündet.
-- von wegen KDE ist langsam!

--da muß man schon zu SLackware greifen um mehr herauszuholen.
-- auch Ubuntu und Kubuntu sind nicht so für Anfänger geeignet wie einige denken.
ein dpkg-reconfigure xserver-xorg um die läppsche 60Hz auflösung zu ändern
dürfte selbst den gumütigsten und nachsichtigsten Afänger in Ohnmacht fallen lassen.

dem Neuling wird dort selbst der mc -- bei Kubuntu der KDiskfree und mehr vorenthalten.
(versucht mal bei Kubuntu live eine platte oder partition zu mounten -- not in the fstab)

mit etwas mühe ist sogar Slackware Anwenderfreunlicher!

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