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Man kann nur hoffen das SUSEs Enterprise-Version besser läuft. Für 400 € sollte man schon fehlerfreien Programmcode erwarten dürfen.
> Für 400 € sollte man schon fehlerfreien Programmcode erwarten dürfen.
...fehlerfreie Software wirst du nie bekommen. Das ist auch keine Frage des Geldes.
Wenn ein Fußball-Weltstar sich den Fuß verstaucht hat, kann er nicht mehr rennen, da hilft es auch nichts, dass man ihm vorrechnet, wie viele Millionen er im Jahr kassiert. Genau so ist es hier: Software wird von Menschen gemacht, also hat sie Fehler, egal ob sie ein paar hundert oder ein paar Tausend €uronen gekostet hat.
Der Erwartungsdruck, dass Betriebssysteme und Programme so früh auf den Markt kommen wie nur irgend möglich, ist bei teuren Produkten kein Stück geringer als bei billigen - ich möchte eher sagen, im Gegenteil.
CU
Olaf
Das weiß ich schon. Du meinst das Vorhandensein von Programmierfehler die Laufzeitfehler genannt werden .
Die kann leider kein Compiler beim Kompilierprozess anzeigen.
Die merkt man erst wenn die Rechner ständig laufen, zum Beispiel im Serverbereich.
Deshalb ist ja auch fast fehlerfreie Software schon relativ alt.
Wenn aber in einer Software offensichtlich logische Programmierfehler drinn sind, dann ist das wirklich schlechter Programmcode.
Die kann ein Programmierer selbst finden, in dem er die Software ausgiebig testet.
Und das funktioniert bei den Profi-Versionen von SUSe offensichtlich schlecht.
Das habe ich immer wieder selbst erfahren, bevor ich auf Debian umgestiegen bin.
Wahrscheinlich hat SUSE (oder ist es Novell) wieder mal einen Haufen fähiger Programmierer entlassen um Kosten zu sparen. Oder heißt das jetzt Konsolidierung der Firma?
Wenn bei Debian nicht ca. 1000 Entwickler nebenberuflich arbeiten würden, dann wäre Debian wahrscheinlich nicht so stabil und fast fehlerfrei.
Ich glaube kaum das Novell 1000 Leute einstellen würde.
Längerfristig zahlt sich die Entlassung fähiger Mitarbeiter nicht aus. Das werden die Manager in ihren Nadelstreifenanzügen auch noch lernen.
> Längerfristig zahlt sich die Entlassung fähiger Mitarbeiter nicht aus. Das werden die Manager in ihren Nadelstreifenanzügen auch noch lernen.
Sie werden es lernen müssen... aber wie viel wird bis dahin noch kaputtgegangen sein :-(
(Das betrifft unsere Wirtschaft ganz und im allgemeinen, nicht speziell die IT-Branche.)
CU
Olaf
Das nicht, aber wenn ein höheres Budget zur Verfügung steht kann man eine deutlich anwendiger/s Qualitätskontrolle/-management durchführen (und fehler dadurch im Idealfall schon im vorfeld verhindern bzw. Fehlerquellen reduzieren), als wenn man sich auf rein auf die implentierung der Funktionalität beschränkt ("läuft doch, wird schon keinen ärger machen...").
Gruß
Borlander
> Das nicht, aber wenn ein höheres Budget zur Verfügung steht kann man eine deutlich anwendiger/s Qualitätskontrolle/-management durchführen
... oder den Aktionären etwas mehr Gewinn zuschieben ;-)
> als wenn man sich auf rein auf die implentierung der Funktionalität beschränkt ("läuft doch, wird schon keinen ärger machen...").
... sowas gibt in der Open-Source-Community mächtigst Ärger. Du hast die besten und motiviertesten Coder der Welt als Qualitätskontolleure ;-) und nicht nur ein paar sich unterbezahlt fühlende überarbeitete Gestalten, die mental gerade dabei sind, ihr Häuschen zu planen, während sie nach Fehlern suchen ...
HTH, Z.
Das ist wieder eine typische "Nicht-Nachricht". Klar hat ein beta Fehler und Kanten. Um die rauszukriegen, releast man sie ja. Genau sowas ist Sinn und Zweck einer Beta. Wer, weil er immer das Neueste haben muss, sich das auf sein Produktivsystem ballert, ist selbst schuld.
Warten wir das Release ab, dann lässt sich was über die Qualität der neuen SuSE sagen.
HTH, Z.
Das war aber doch nicht Sinn und Zweck dieser Meldung, darauf hinzuweisen, dass diese und die letzte Beta nicht fehlerfrei waren. Es ging doch vielmehr darum, woran gearbeitet worden ist, warum sich der Release verzögert hat etc. Dass man sich so etwas nicht auf sein aktuelles Arbeitssystem installieren sollte, versteht sich natürlich von selbst.
Ich kann jeden, der noch bis zur Finalversion abwartet ebenso gut verstehen wie jeden, der neugierig ist, und seine Testumgebung mit allen 4 Betas traktiert :-)
CU
Olaf
> und seine Testumgebung mit allen 4 Betas traktiert :-)
... dagegen spricht ja auch nichts ;-).
Gruß, Z.
