Ausgehend von dieser Meldung bei Nickles vom 17.07.2006 habe ich das Teil mal probiert.
Fazit:
1. Das Teil funktioniert, wenn auch fuse (Filesystem in Userspace) installiert ist !
aber
2. Benutzung des Treibers funktioniert nur mit der Option "force" und selbst dann vermeldet er mir ein "Dirty Device"
Zugriff auf NTFS Partitionen eine Windows XP Prof Systems funktionierte dann jedoch schreibend als auch lesend. Es konnten Datein in das NTFS-System kopiert werden, als auch geändert.
3. Nach einem Neustart von Windows XP jedoch will dieses nach jedem Zugriff von ntfs-g3 auf sein Dateisystem (egal ob geschrieben wurde oder nur gelesen) jedesmal ein chkdsk, was natürlich auf Dauer nervend ist.
Meine Empfehlung daher, auf NTFS nur lesend zugreifen mit dem Standardtreiber und zum Datenaustausch zwischen den Welten auf VFAT Partitionen zurückgreifen !
Gruß
repi
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Im Netzwerk ist es egal welches dateisystem die festplatte hat.
Ich würde unter Windows die SFU 3.5 installieren und einen NFS Server unter Windows einrichten. Das funktioniert auf jeden Fall.
Oder eben die Windowsfreigaben unter Linux mounten.
Es geht nicht um das Netzwerk, sondern um ein Dualbootsystem mit der Möglichkeit wechselseitig auf Windows wie auch Linux Dateisysteme zuzugreifen !
Solange Microsoft den Programmcode von ntfs nicht rausrückt wird das nie was.
Ich würde eher Windows in vmware Workstation unter Linux booten, als so ein DualBootsystem einzurichten.
Da hat man ein virtuelles netzwerk und der datenaustausch zwischen Linux und Windows funktioniert problemlos.
Mit den heutigen Prozessoren dürfte es auch keine Performance-Probleme geben.
Habe aber keine Lust mir vmware zu kaufen und mein Duron 1400 ist wohl auch etwas schwachbrüstig, alsdass Windows vernünftig laufen würde.
Zitat:
"Solange Microsoft den Programmcode von ntfs nicht rausrückt wird das nie was."
Microsoft kann nichts rausrücken, weil die sich ihr NTFS-Dateisystem von Veritas haben weiterentwickeln lassen. Nun hat Symantec Veritas übernommen und fährt Kriegskurs gegen Microsoft. Microsoft hätte zuviel über das Dateisystem verraten. Symantec möchte daher gerichtlich die Auslieferung von Vista verhindern.
Stellt sich nur noch die Frage, lieben wir Symantec deshalb oder hassen wir Symantec?
Schon mal mit Captive probiert? Da kommt der original NTFS-Treiber von MS zum Einsatz, dem eine kleine win32-Umgebung vorgespielt wird. Damit sollte auch der Schreibzugriff problemlos möglich sein, wie es mit der Performance ausschaut kann ich allerdings nicht sagen, bislang noch nicht ausprobiert...
Gruß
Borlander
Hallo Borlander,
eigentlich will ich es ja nicht nutzen, sondern wollte es nur mal probieren. "Der Weg war eigentlich das Ziel"
Captive braucht wohl sehr viel Arbeitsspeicher und die Zugriffe werden durch die Emulation einer Windowsumgebung sehr verlangsamt.
Ich habe auch nur die Betriebssystempartition als NTFS eingerichtet und den Rest als VFAT, damit ich das bei Bedarf unter Linux alles mounten kann. Ich sehe darin an sich auch kein Problem. Dem NTFS Treiber trau ich erst über den Weg, wenn der offiziell freigegeben werden sollte.
Geht mir genauso !
