Hallo , Ms will - wie auf Heise berichtet wird,
sich die modulare Auslieferung von Betriebssystemen patentieren lassen.
Ein Debian user und andere haben Bedenken.
Es könnte sich auf Linux und freie Bsd`s auswirken!?
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Kleinstweich versucht es immer wieder und das Patentamt winkt den Müll leider auch regelmässig durch. Aber da es sich hierbei mal wieder um Prior Art handelt, ist das Patent eh wirkungslos. Eigentlich sollten solche Unternehmen wegen Verarschung des Patentamts davon ausgeschlossen werden, weiterhin Dinge patentieren zu dürfen.
Hi,
kennst du die Geschichte mit den Rechtschreibfehlern in den Code-Kommentaren? Firmen dürfen ja unter strengen Sicherheitsvorkerungen den Sourcecode von Windows einsehen. Da ist mal einer hin und hat in den MS-Sourcen nach Rechtschreibfehlern aus Linux-Code-Kommentaren gesucht. Er hat sehr viele wiedergefunden...
Was sagt uns das? Windows besteht zu einem gewissen (wachsenden) Teil aus Linux. Also, wer sollte dann die modularisierung patentieren?
Das Problem ist nur, dass MS sich sowas erlauben kann, weil die Ami-Wirtschaft dahinter steht. MS wird ja von Bush persönlich geschützt, weils ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in Amiland ist. Was soll man da machen?
Aber ich denke nicht, dass die patentierung der Modularisierung Linux oder Bsd schaden wird. Nur wieder ein verzweifelter Versuch eines Riesen sein Leben zu retten.
Betriebsysteme wie Unix oder Unixähnliche Systeme sind modular aufgebaut und werden nicht modular ausgeliefert !
ModularerAufbau bedeutet, das kleine Kommadozeilentools für die Konfiguration eingesetzt werden , und nicht so eine grafische Oberfläche mit einer Systemsteuerung. Dadurch sind solche Systeme sehr flexibel konfigurierbar, zum Beispiel als Desktoprechner oder als Server.
Außerdem sind die APIs für grafische Steuerelemente wie Buttons oder Bildlaufleisten bei Windows direkt im Betriebsystem (was für ein Schwachsinn !!) und bei Linux sind sie in Toolkits ausgelagert. Dadurch kann der Anwender sich den Desktop selbst heraussuchen, den er gern möchte. Man kann auch noch alte Windowmanager wie den fvwm2 anstelle eines Desktops wie den KDE installieren.
Man kann auch ein KDE Programm unter Gnome und umgekehrt starten.
Ich will einen modularen Aufbau des Betriebsystems und keine modulare Auslieferung !!!
Was ist dann bitteschön ein Paket (.deb, .rpm, ...), wenn nicht ein Modul?
Klar sind Pakete auch Module.
So was wie ein Paketmanager fehlt auch bei Windows. Die Windowsprogrammierer müssen alle dll-Dateien mitgegeben die ihr Programm braucht, weil Windows keine richtige Laufzeitumgebung wie beispielsweise Debian bereitstellt.
Mir ist es schon oft passiert, das dabei Dateien eines anderen Programmes bei der Installation überschrieben wurden.
Ich weiß gar nicht warum Microsoft keine Shared Libraries wie Unix/Linux verwendet, sondern diese dynamischen Bibliotheken (dll Dateien ) eingeführt hat.
Mir gehts hauptsächlich um die Art , wie Windows programmiert ist. Microsoft kann nicht erwarten , das alle Anwender so ein System wie Windows wollen.
Ich wäre auch bereit für Linux zu zahlen. Ich denke, wenn Debian nicht so unterfinanziert wäre und ein paar Programmierer hauptberuflich daran arbeiten könnten, würde Debian auch nicht immer so zurückliegen.
Danke , es hatte hier so ausgesehen als wolle Ms sich über die Hintertür
ein Trivialpatent aneignen .
so als wenn man , für die - - Methode - - des modularen Nachladens an sich ,
irgendwann Patente von Ms verletzen würde.
Daher wohl die Sorge eines Debian users man hätte dort versäumt
sich etwas patenieren zu lassen.
Nach genauer Betrachtung scheint es sich eher um eine massive
Vedongelung von Vista zu handeln.
Etwa - - sie wollen die Maus benutzen ? Laden sie das Modul Maus nach und
geben sie die mehrstellige Aktivierungs-numner ein !
