Etch jetzt eingefroren ,steht auf einer Webseite.
So gerne wie man Etch nun testen würde.
Bedeutet dies nun - Sarge wird nicht mehr unterstützt ?
Ich hatte mir nämlich vor einigen Tagen, Ct Debian Server
als Übungslinux heruntergeladen.
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Die testing Version ist die nächste stabile Version. Momentan ist Sarge die stabile Version.
Stable bedeutet, das keine neuen Softwareversionen mehr im Archiv aufgenommen werden und das die Software fehlerfrei läuft. Man braucht nur noch Sicherheitsupdates einzuspielen.
Die stable Version ist vor allem für Produktionsumgebungen vorgesehen, beispielsweise in einer Firma mit 30 oder 40 Rechner.
Die testing Version ist aktueller als die stable Version und eventuell auch ein wenig fehlerhafter.
Außerdem werden immer wieder neue Softwareversionen aufgenommen, die aus unstable stammen.
Wenn jetzt die testing Version eingefroren ist, dann heißt das, das keine neuen Softwareversionen mehr in testing aufgenommen werden und nur noch Programmierfehler beseitigt werden dürfen.
Etch sollte eigentlich diesen Winter stable werden.
Testing ist immer aktueller , aber evntuell auch fehlerhafter. Stable ist nicht mehr aktuell , dafür aber am fehlerärmsten.
Die neuesten Softwareversionen sind in unstable. Unstable ist wahrscheinlich sehr fehlerhaft.
Das ist einer der Hauptgründe für mich Debian zu nutzen. Debian hat für mich das beste Qualitätsmanagment.
Ich lege viel Wert auf Fehlerfreiheit und stabilen Programmcode.
Wenn du mit Debian einen Server betreiben willst, dann brauchst du unbedingt ein gutes Handbuch:
http://debiansystem.info/news/german-release
http://debiananwenderhandbuch.de/
Liest Du Dir eigentlich jemals die Fragen durch? Du schreibst zu gefühlten 95% völlig am Thema vorbei.
xdata hat gefragt, ob Sarge noch unterstützt wird (impliziert: wenn Etch stabil ist), nicht mehr und nicht weniger. Entweder Du weisst es und schreibst es, oder Du lässt es.
Du musst hier nicht jeden, der eine Frage stellt, behandeln wie den Super-Noob. Den Link zum Debian-Anwenderhandbuch hast Du schon tausendmal und sogar an xdata weiter unten schon gepostet. Nimm ihn doch einfach in Deine Signatur auf, das spart Tipparbeit.
Mannmannmann.
So wie er die Frage gestellt hat, nehme ich mal an das er gar nicht weiß wofür unstable, testing oder stable bei Debian steht.
Testing ist bei Debian praktisch eine Betaversion. Sie enthält aktuellere Software als stable, ist aber noch nicht ganz so fehlerfrei. Viele Programmierfehler werden erst beim Dauereinsatz des Rechners entdeckt.
Bei Debian durchlaufen die Programmpakete ein relativ gut gemachtes Qualitätsmanagement von unstable über testing bis stable am Ende.
Leider ist die Software wenn sie in stable ankommt auch schon wieder veraltet, aber sehr fehlerarm oder fehlerfrei.
Wenn die originalen Programmautoren die Software schon sehr fehlerfrei programmiert haben, dann läuft die Software auch schon in testing sehr fehlerfrei.
Wenn etch stabil ist, dann wird sarge wahrscheinlich noch ein paar Monate mit Sicherheitsupdates unterstützt.
Dadurch hat jeder Administrator Gelegenheit, selbst den Zeitpunkt für ein Update zu bestimmen.
Momentan ist etch nicht stabil , sondern es ist eingefroren. Das bedeutet, es werden keine neuen Softwareversionen in etch aus unstable eingespielt. Es werden nur noch Programmierfehler aus etch (testing) entfernt.
"The soft freeze continues
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
We have not yet reached a point where we believe there should be a hard
freeze of updates into etch, but we ask your continued support by avoiding
uploads that are likely to introduce regressions or be disruptive to other
packages so close before release. Please do not upload new upstream
releases or start library transitions without discussing with the release
team, and please don't upload changes to unstable that are not meant for
Etch. You can always upload such changes to experimental.
Das ist auch noch kein richtiges Einfrieren von Etch.
Etch ist immer noch testing.
Man sollte deshalb auch in der /etc/apt/sources.lst anstelle von testing etch eintragen .
Oder wenn man sarge momentan verwendet, sollte man anstelle von stable sarge eintragen lassen.
cat /etc/apt/sources.list
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free contrib
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free contrib
deb http://security.debian.org/ etch/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org etch/updates main contrib non-free
Vielleicht habe ich es nicht besonders gut erklärt.
XDATA sollte aber wirklich mal ein Handbuch lesen. Solche Sachen sind Grundwissen, wenn man Debian verwenden möchte.
Wobei das Buch von Frank Ronneburg nicht unbedingt für Administratoren geeignet ist.
@xdata
Du kannst testing schom im Desktopbereich nutzen. Die meisten Programmierfehler machen sich wahrscheinlich nur im Serverbereich bemerkbar, wenn die Rechner ständig laufen.
Lade doch mal von Debian die richtige testing Verison herunter. Debian hängt ungefähr 3 Monate hinter dem Zeitplan hinterher.
Debian soll gut skalierbar sein, also gleichzeitig als Desktop- als auch als Serversystem einsetzbar.
Debian ist deshalb auch nicht ganz so automatisiert bei der Konfiguration und Installation, aber deshalb noch lange nicht kompliziert.
Desktoprechner sind nicht kompliziert mit Debian, nur Internetserver.
http://www.de.debian.org/CD/
Du brauchst als DSL Nutzer nur die erste CD. Der Rest wird von APT automatisch von die Server heuntergeladen und installiert.
Danke für die Hilfe. ich wußte tatsächlich über die Einteilung nicht so bescheid.
Lohnt es sich mal Kanotix anzusehen ? Es soll auf Sid beruhen.
Diesmal aber als Desktopsystem zum Brennen und Surfen
auf einem Compaq Rechner.
Keine Ahnung, Debian ist nicht kompliziert als Desktopsystem.
Nur Server sind komplizierter, weil man Server nie automatisch konfigurienren kann.
Für Desktoprechner werden die meisten Konfigurationsdateien im /etc Verzeichnis mit vernüftigen Defaultwerten automatisch angelegt.
Ich würde Debian testing nehmen.
Da kannst du dann nero für Linux installieren:
http://www.nero.com/deu/NeroLINUX.html
Also , ich habe Debian testing heruntergeladen. -- Wie empfohlen.
Die Installation verlief völlig problemlos.
Man muß einen Spiegelserver in der Liste eintragen ,danach
werden die Sprachpakete und einiges sonst heruntergeladen.
Das System läuft sogar etwas schneller als Ubuntu.
Sag ich doch, wenn die die Treiber mitspielen ist Debian als Desktopsystem überhaupt kein Problem ;-).
nero für Linux?????????
wofür das denn?
wenns denn schon grafisch sein soll und ohne Vorbereitung (=manuals.....) würd ich eher K3b nehmen, ist mindestens gleich gut wie Nero, oder?
Grüsse
Borowitsch
-
K3b ist nur ein Frontend, also eine Benutzeroberfläche. Im Hintergrund laufen die eigentlichen Brennprogramme cdrecord, cdrdao und growisofs.
Cds konnte ich schon immer unter Linux brennen, nur keine DVDs.
growisofs funktioniert mit meinen DVD Brenner nicht oder nur schlecht.
nero läuft gut mit meinen Liteon CD-RW Brenner, Samsung DVD Brenner und auch der LG DVD Brenner funktioniert mit nero.
Eine Firma wie nero hat doch ganz andere Möglichkeiten ein Programm zu erstellen, als ein paar Freizeitprogrammierer.
Wenn man 8 -12 Stunden am Tag an einem Programm arbeiten kann, ist doch viel mehr zu schaffen, als wenn man nur ein paar Stunden am Wochenende Zeit hat.
Das sehe ich auch als den größten Nachteil von kostenloser Software. Wenn die Programmierer nichts verdienen bleibt ein Haufen Arbeit auf der Strecke.
Manchmal subventioniert die Industrie die Erstellung von Software, aber dann auch nur im Eigeninteresse.
Wenn Microsoft mal ein Betriebsystem wie Debian Linux programmieren würde, wäre ich auch bereit zu zahlen.
Ich habe gelesen, das Vista etwa 10 Millarden Dollar an Entwicklung gekostet hat. Es haben 10.000 Programmierer mit einem Durchschnittsgehalt-Jahresgehalt von 200.000 Dollar daran gearbeitet.
Zum Vergleich, Debian hat etwa 100.000 - 150.000 Dollar Spendeneinnahmen jedes Jahr. Bei Debian arbeiten 1000 Entwickler nebenberuflich.
Eigentlich Schade. Wenn die Debianentwickler hauptberuflich an Debian arbeiten könnten, dann würde Debian eventuell auch nicht so lange brauchen, bis die neue Version herauskommt.
Da kann man es wieder mal sehen. Debian ist besser gemacht als Windows und auch noch kostenlos. Die meisten Linuxeinsteiger wissen die Arbeit der Debianentwickler gar nicht zu schätzen :-(.
Microsoft hätte meiner Meinung nach die 10 Millarden Dollar sparen können und eine Linuxdistribution herausbringen können ;-).
Wäre billiger gekommen ;-).
Bei Debian , testing Version - läßt sich ganz einfach Nautilus,Gnomebaker und
noch ein anderes Brennprogramm , mit Apt nachinstallieren.
Der Rechner läuft jetzt bei einem Bekannten als Internetpc.
Xp war nachdem er Progammme von einem Stick installiert hatte sehr
langsam. Möglicherweise hat sich der Stick in einem Internetcafe etwas
eingefangen.
Mit Debian ist er jedenfalls zufrieden.
Wenn du mehr Geschwindigkeit brauchst, kannst du auch vom Compiler gcc Software für den eingebauten Prozessor optimieren lassen. Du kannst dann dem gcc per Option sagen, das er beispielsweise für den Athlon XP die binäre Programmdatei optimieren soll. Dann läuft das Programm schneller.
Das lohnt sich vor allem beim Linuxkernel.
Auf meinem Arbeitsrechner ist jetzt ebenfalls Debian drauf.
(nur ein alter Slot AMD 600 ).
Es hat sich sogar erstmal ohne Swap intallieren lassen.
Die liegt jetzt auf der Suse XFS Partition.
Debian hat aber ext3.
Du hattest Recht. Debian ist im Desktop-bereich nicht so schwer wie oft behaupet.
Bei der Installation mit Apt , zB Nautilus kommt oft
die Nachricht " vormals abgewähltes Paket ".
Dies scheint aber normal zu sein.
K3B hat sich beim ersten Start über den normalen
User-modus beschwert . läßt sich aber einstellen.
DVD's brenne ich recht selten.
Auf jedenfall sollte ich mal meinen inneren Schweinehund überwinden und
etwas mehr mit der Konsole arbeiten.
