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Suse 9.3 - Konsole

johnT / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Da ich gerne auch unter Suse 9.3 Spiele und das Winerack sich zwar Installieren läßt, aber keine Spiele mehr wie unter 9.1 und 9.2 (siehe Thread weiter unten, alle Versuche bisher fehlgeschlagen) habe ich über die Konsole mein alles geliebtes Neverwinter Nights zum Laufen gebracht. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Fortschritt der Installation, also was gerade in der Konsole geschieht, entgegen den vorherigen Versionen von Suse nicht mehr angezeigt wird. Ist dies beabsichtigt oder gibt es hierfür eine Einstellung?

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KarstenW johnT „Suse 9.3 - Konsole“
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Ich kenne das Spiel nicht, aber die Konsole ist eigentlich nur für textbasierte Anwendungen da. Es sei denn man aktiviert den Framebuffer-Treiber für die Konsole. Dann kann man angeblich sogar manches Programm welches für den Grafikmodus programmiert wurde, in der Konsole starten.

Diese Konsolen emulieren ein altes serielles Textterminal, wie sie früher Ende der 70er und Mitte der 80er Jahre an Unixrechner angeschlossen waren und immer noch sind.
Ich glaube es wird ein altes VT102 Terminal emuliert, weiß ich aber nicht genau.
DEC Compaq hat 1978 sein VT102-Terminal angefangen zu produzieren.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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johnT Nachtrag zu: „Suse 9.3 - Konsole“
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Um Mißverständnissen vorzubeugen; also mir geht es nicht um die bildliche Darstellung des Spieles. Sondern bisher konnte man in der Konsole in Textform (auch hier ca. 1,2 Gb) den weiteren Ablauf einer Installation beobachten, also welche Dateien gerade wohin installiert (geschrieben) werden, wie unter Linux oder Win z.B. beim Entpacken von Archiven (ist es hier wohl auch gewesen - tar.gz). Nur seit Suse 9.3 tut sich in der Konsole gar nichts, also kein Text mehr, wenn keine Fehlermeldung kommt erscheint nach einer gewissen Zeit wieder der Ausgangspunkt der Konsole; der Vorgang ist damit nicht mehr überprüfbar. Vielleicht wird es so deutlicher,: Der Fortgang ist nicht, wie früher am Textablauf, sondern letztlich nur am Arbeiten der Festplatte erkennbar. Bei größeren Daten wird man so verunsichert, ob nicht ein Absturz erfolgte.

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KarstenW johnT „Um Mißverständnissen vorzubeugen also mir geht es nicht um die bildliche...“
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Da bin ich ehrlich überfragt. Bildschirmschoner eventuell aktiviert ?
Programme die auf der Konsole laufen, benutzen drei Standardkanäle für die Datenein -und -ausgabe:
Standardeingabekanal (stdin) hat die Kanalnummer 0 (Tastatur)
Standardausgabekanal (stdout) hat die Kanalnummer 1 (Monitor)
Standardfehlerkanal (stderr) hat die Kanalnummer 2 (Monitor)

Man kann die Eingabe und die Ausgabe mit den Operatoren umleiten.

Wenn man zum Beispiel die Fehlermeldungen nicht angezeigt bekommen möchte, kann man mit "2 > /dev/null" die Standardfehlerausgabe nach /dev/null umleiten. U.s.w...

Ich habe immmer den Eindruck gehabt, das die SUSE Profi Versionen sehr fehlerhaft programmiert sind. Vielleicht ist auch in irgendeiner Konfiguartionsdatei was falsch eingestellt.
Ich bin zu Debian deshalb gewechselt. Selbst die Testing-Versionen von Debian laufen nach einiger Zeit stabiler als so manche "stabile" SUSE Version.

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Massafagga KarstenW „Da bin ich ehrlich überfragt. Bildschirmschoner eventuell aktiviert ? Programme...“
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Wenn die packete bei debian testing werden, sind sie in anderen Distris schon längst stable ;) Bei debian würd ich mich auch kaum auf die stable komponenten verlassen weil die meist schon veraltet sind :-D

Ansonsten überleg ich mir auch momentan ob ich mir eine Debian distri auf meinen Rechner haue oder ob ich mir die mühe mache und ein geentoo aufsetze.

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KarstenW Massafagga „Wenn die packete bei debian testing werden, sind sie in anderen Distris schon...“
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Bei anderen Distributionen wird nicht zwischen Unstable, Testing und Stable unterschieden. Der neueste Programmcode funktioniert nie fehlerfrei. Laufzeitfehler werden nur erkannt , indem man das Programm immer wieder testet. Das kostst nunmal Zeit. Dadurch sind die Pakete dann auch schon wieder veraltet, wenn sie nach stable kommen.

Gerade weil Linux ein Serversystem ist, müssen alle Pakete fehlerfrei funktionieren, damit der Server stabil läuft und nicht abstürtzt.

Wenn Linux ein Ersatz für kommerzielles Unix (HP-Unix, AIX-Unix, Solaris, Unixware ...) sein soll, dann muß es auch mindestens genau so fehlerfrei und stabil laufen (sonst kann man sich ja auch gleich ein Windows installieren ;-).
Ich bin deshalb zu Debian gegangen. Debian nimmt sich am meisten Zeit für die Tests des Programmcodes auf Fehlerfreiheit.

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fnmueller1 KarstenW „Bei anderen Distributionen wird nicht zwischen Unstable, Testing und Stable...“
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klar, auf nen server würde ich auch eher debian oder freebsd draufmachen, denn die sind schon stabiler.

Bei den meissten zu Hause wird Linux allersings nicht auf einem Server laufen und deswegen ist es denke ich dann schon ok wenn man ne testing version am laufen hat.

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johnT Nachtrag zu: „Suse 9.3 - Konsole“
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Retour: Nochmals zu meinem Problem. Offenbar habe ich es immer noch nicht deutlich genug gemacht. Denke auch, wie in anderen Threads, müsste es eigentlich auch anderen Suse 9.3 Usern ja aufgefallen sein. Vielleicht ist es aber auch wieder zu einfach. Deshalb als Beispiel:
Wenn ich Suse 9.3 starte, anschließend die esc-Taste drücke, erhalte ich, ähnlich Win-Dos-Prombt, die Textmeldungen, was alles beim Start abläuft, bis dann z. B. bei mir die KDE-Abfrage erscheint. Auf der Konsole, bei der von mir genannten Installation, fehlen aber die sonst ersichtlichen Textmeldungen über den Ablauf der Installation. Man sieht nur die Festplatte anhand der Dioden leuchten und arbeiten bis schließlich die Konsole irgendwann wieder auf den prompt landet. Die üblichen Textmeldungen fehlen einfach. Dies ist mein Problem.

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KarstenW johnT „Retour: Nochmals zu meinem Problem. Offenbar habe ich es immer noch nicht...“
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Da sich kein SUSE Linux Benutzer meldet, habe ich forlgende Erklärung dafür. Im Hintergrund läuft bei meinem Debian ein klogd (Kernel log-Daemon) und ein syslogd (System Log-Daemon). Der Syslogd hat die Aufgabe Meldungen vom Betriebssystem in diverse Logdateien in /var/log-Verzeichnis zu schreiben. Man kann den Syslogd aber auch so konfigurieren , das eine virtuelle Konsole als Systemkonsole verwendet wird. Das kann man bei meinem Debian in der Datei /etc/syslogd.conf einstellen.
Vielleicht kannst du die Meldungen angezeigt bekommen , wenn du dir eine virtuelle Konsole als Systemkonsole aussuchst. Ich stelle das meist ab, sonst wird man zu sehr mit Meldungen zugemüllt. Dafür gibt es ja die Logdateien im /var/log-Verzeichnis.

Systemkonsolen gibt es meist bei richtigen Unixservern für die Konfiguration des Systems.

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