Ich arbeite noch in einem WinNetz mit 2KProf-Server und XP-Clients. Am Server hängt eine USB-HD (Fat32) der Server hat eine NTFS-HD mit Daten. Ich habe keinen Bock mehr auf Win - Es gelingt mir leider nicht mit Suse Client die beiden Laufwerke zu mounten. Der Server ist in einer Domäne ich muss mich mit Benutzername und Kennwort anmelden.
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Ich glaube nicht das USB-Festplatten unterstützt werden. Ich habe zumindest in meinem 2.6.8-Kern unter Debian keine Unterstützung für USB-Festplatten gefunden. Die NTFS-Partition kannst du nur lesend mounten, weil es momentan keine funktionierenden Treiber für schreibenden Zugriff auf NTFS-Partitionen gibt. Du kannst es vielleicht mit "Paragon Mount Everthing 3.0" versuchen. Ich habe das aber nicht ausprobiert. Da aber dieser Treiber von Paragon im Userspace läuft, wird er wohl langsamer sein, als der Treiber im Betriebsystemkern , der wiederum noch in der Testphase ist.
Wenn du nur Windowsfreigaben mounten willst, dann kannst du im Betriebsystemkern von Linux die Unterstützung für SMB aktivieren. Wenn du unter Windows auch auf Linuxfreigaben zugreifen willst, mußt du Samba unter Linux installieren.
Ich kompiliere immer einen eigenen Kern unter Debian.
In der /etc/fstab-Datei mußt du nur eine neue Zeile für die Windowsfreigabe einfügen:
//WINDOWSrechner/share /Mountpoint smbfs username=Windowsuser,rw,noauto,user 0 0
smbfs ist dann in der Spalte für das Dateisystem einzutragen (vorausgesetzt im Betriebsystemkern ist die smb - Unterstützung aktiviert). Bei den Mountoptionen kann man eventuell noch ein paar andere Optionen eintragen (Passwort u.a).
Man kann dann mit dem Befehl mount /Mountpoint auf freigegebene Verzeichnisse von Windowsrechner im Netz zugreifen.
PS.: Ich weiß nicht genau ob der Treiber von Paragon "Mount Everthing 3.0" im Kernelspace läuft. Er soll aber nicht besonders schnell sein. Die Treiber unter Linux laufen alle im Kern (Kernelspace).
>Ich glaube nicht das USB-Festplatten unterstützt werden. Ich habe zumindest in meinem 2.6.8-Kern unter Debian keine Unterstützung für USB-Festplatten gefunden.
guten morgen ;-) modprobe usb-storage und schon läuft das teil (mein mp3player ist auch nix anderes als eine usb-festplatte...). ebenfalls kann mit dem modul jeder usb-stick und jeder kartenleser angesprochen werden. ein hoch auf den usb-standard!
ntfs-partitionen kann man auch mit dem captive-treiber im rw-modus einhängen. http://www.jankratochvil.net/project/captive/
dies ist ein treiberlader, welcher den ntfs-treiber von win2k/xp lädt. der nachteil an der sache ist, dass man für die legale benutzung nach wie vor eine entsprechende windows-lizenz braucht. allerdings empfiehlt es sich beim umstieg auf linux sowieso, alle partitionen in ein linux-dateisystem umzuformatieren. dies aus gründen von performance, datensicherheit, rechteverwaltung und features.
[Diese Nachricht wurde nachträglich bearbeitet.]
Mit dem Treiber usb-storage habe ich mich geirrt. Ich hatte noch nie eine USB-Festplatte, nur einen USB-Stick.
Der captive-Treiber soll laut Linuxmagazin. sehr sehr langsam laufen. Der Treiber von Paragon "Mount Everthing 3.0" soll dagegen relativ schnell laufen, ist aber nicht frei (ca. 70 €).
Danke für die Tips. Das Mounten von der Konsole aus ist kein Problem. Lediglich den richtigen Eintrag in fstab habe ich noch nicht raus. Jetzt ist erst mal Karneval hier und versuchs nächste Woche nochmal.
PS.: Wenn man eine NTFS-Partition von einem Windowsrechner für einen anderen Rechner im Netz freigibt, dann schreibt der Treiber vom Windowsrechner auf die NTFS-Partition und nicht der Treiber vom Linuxkern. Der Datentransfer läuft dann über das SMB-Protokoll. Es müßte dann möglich sein von einem Linuxrechner lesend und schreibend auf eine NTFS-Partition zuzugreifen.
Du willst ja vom Linuxrechner auf den Windowsserver zugreifen und das läuft dann über das SMB-Protokoll von Windows. SMB wird sehr gut von Linux unterstützt. Linuxnetzwerke verwenden oft das NFS-Dateisystem für ihre Netzwerke.
Das Problem mit den NTFS-Partitionen existiert nur , wenn man Linux und Windows auf dem gleichen Rechner hat und von Linux auf Windowspartitionen zugreifen will.
