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Mit Knoppix Sun Solaris Partitionen Klonen

Beeper / 5 Antworten / Baumansicht Nickles

Hi Freaks

Ich habe eine Sun Solaris Harddisk die ich nun gerne auf eine neue Platte klonen möchte. Ich hab mal Knoppix angeschaut, allerdings noch kein Tool zum Platten klonen gefunden welches meine Solaris Partitionen erkennt. Wäre evtl. DD die richtige Lösung ? Die neue Platte ist grösser und von nem anderen Hersteller deshalb wird die Platten Geometrie nicht übereinstimmen und gewisse kreise behaupten ja das DD hierfür nicht das richtige Tool ist.

Bin um jeden Tipp dankbar.

Gruws Beeper

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KarstenW Beeper „Mit Knoppix Sun Solaris Partitionen Klonen“
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Mit dd kann man Daten kopieren und dabei die Struktur erhalten. Das würde nur funktionieren, wenn beide Platten 100 %ig identisch sind.
Soweit ich weiß unterstützt Linux überhaupt nicht das Dateisystem von Solaris 10 (Zeta-Filesystem) . Deshalb habe ich Solaris auf eine separate Festplatte kopiert. Auch Windows hat Probleme mit Solaris-Partitionen. Windows meldet eine fehlerhafte Partitionstabelle, wenn man Solaris mit Windows auf die gleiche Festplatte installiert.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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KarstenW Nachtrag zu: „Mit dd kann man Daten kopieren und dabei die Struktur erhalten. Das würde nur...“
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PS: Das ist eben das Problem bei Unix. Es gibt nicht genügend Standards im Desktopbereich.
Außerdem kennt niemand das Zeta-Filesystem so gut wie Sun -Programmierer selbst. Du mußt dich dann bei http://www.sun.com erkundigen.

Die einzige Möglichkeit wäre über Netzwerk die Daten zu kopieren. Da Linux und Solaris 10 beide das NFS- Dateisystem ( Network Filesystem stammt ursprünglich von Sun Microsystems) für ihre Netzwerke verwenden, könnte man Daten zwischen einem Linuxfileserver und einer Solaris 10 Workstation austauschen, oder umgekehrt.

Einen Linuxfileserver einzurichten ist nicht schwer (kann man zusätzlich auch noch als Desktoprechner verwenden ;-). Dazu muß man im Betriebsystemkern die entsprechende Option aktivieren und die Konfiguartionsdatei /etc/export für die Netzwerkfreigaben editieren. (zumindest bei meinem Debian ;-).

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KarstenW Nachtrag zu: „PS: Das ist eben das Problem bei Unix. Es gibt nicht genügend Standards im...“
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PPS: Was willst du eigentlich mit Solaris 10. Hast du mal die Preise für Unixprogramme gesehen ? Es gibt bei Linux sogar Programme , die von Windows nach Linux portiert worden sind. Linux bietet einen standardisierte Lauffzeitumgebung, so das man ein Programm unter Red Hat programmieren kann und es läuft wahrscheinlich auch unter Debian oder SUSE , ohne Neukompilierung.
Durch diese Standards (ich hoffe es gibt sie wirklich ;-), ist das Programmieren auch viel billiger und einfacher. Dadurch gibt es auch mehr Programme.

Für Privatanwender ist Linux die bessere Wahl, schon allein wegen der Preise ;-).

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Beeper KarstenW „PPS: Was willst du eigentlich mit Solaris 10. Hast du mal die Preise für...“
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Salut

Vielen Dank für deine Antworten. Ich hab Knoppix mitlerweile so weit das meine Solaris Platten sogar gemounted werden können und ich Zugriff auf die Filestruktur habe.

Jetzt muss ich halt bloss noch schaffen die "neue" Platte mit dem Sun Solaris Filesystem für 2.6 formattieren und anschliessend alle Daten der alten Platte rüberzukopieren.

Dann kann ich auf der neuen Platte unter Solaris noch den BootBlock anpassen und schon sollte die neue Platte funzen :-)

Es ist kein Solaris 10 sondern ein ziemlich altes Solaris 6 auf der Platte und dieses ist Teil einer IVR welche halt auf einer Sun Sparc läuft. Da diese IVR Systeme schon recht alt sind möchte ich nun von den Kunden-Platten sogenannte Clones anlegen welche dann als Backup abgeleget werden. Das ist die einfachste und günstigste Variante. Und wenn ich die Backups offline auf nem alten X86 er Rechner machen kann wo ein SCSI Kontroller eingebaut dann ist dies natürlich eine geniale einfache und kostengünstige Sache.

Linux kenn ich aber danke trotzdem für den Tip :-)



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KarstenW Beeper „Salut Vielen Dank für deine Antworten. Ich hab Knoppix mitlerweile so weit das...“
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Das konnte ich nicht wissen. Die alten Solaris Versionen benutzen wahrscheinlich das alte UFS Dateisystem. Auch die Partitionstabellen von alten Solaris oder SunOS Versionen müßten unterstützt werden.
Nur das neue Zeta-Filesystem wird momentan nicht unterstützt.

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