... also das Netzwerk scheint zu laufen - blos irgendwie noch nicht so richtig. wenn ich im Konquerer z.b. meinen Netzwerkdrucker öffne 192.168.1.50 - Seite öffnet tadelos, Router teledat 830 192.168.1.1 - tadellos - www.nickles.de die uhr "keine Verbindung zu Rechner www.nickles.de" - what\'s the hell? Weche Stellschraube passt denn jetzt nicht?
Thanks Keuper
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Die Adresse des Routers gehört als Nameserver in die Datei /etc/resolv.conf:
nameserver 192.168.1.1
Dann gehört die Adresse des Routers als Gateway in die Datei /etc/network/interfaces , zumindest bei meinem Debian.
Außerdem brauchen manche Programme einen DNS-Forwarder wie dnsmasq.
Ich habe dafür im Hintergrund einen caching only Nameserver mit bind 9 laufen.
Du kannst ja dnsmasq in dem Runlevel starten (Runlevel-Editor in yast).
Mit "ifconfig eth0" kanst du die Konfiguration deiner Netzwerkkarte überprüfen und mit "route" die Kernel IP Routentabelle checken.
danke Karsten - du hattest mir ja auch schon im Februar sehr geholfen - habs gecheckt - war bei dem Thema "Routing" im Kopf bei M$ und hab an mehrere Netzwerkkarten im Rechner gedacht. Ich habs aber wieder über die grafische Oberfläche gemacht - wie und wo zum Teufel gibst du die /etc Sachen ein Bash=CMD???
Gruss Keuper
Man kann ein Terminalfenster öffnen. Da gibt es bei gnome zum Beispiel das "gnome-terminal" oder das Programm "xterm". Man kann aber auch mit den Tasten F1 + Strg + Alt (erste virtuelle Konsole) auf eine der sechs virtuellen Terminals wechseln. Die sechs Terminals sehen aus wie die alten seriellen Textterminals von einem alten Unixrechner, die es in den 70er und 80er Jahren gab. Man kann zum Beipiel einen Texteditor wie nano starten und die Konfigurationsdateien im /etc/ - Verzeichniss mit der Hand editieren. Ich nehme gern den Midnight Commander (Befehl mc). Der hat einen eingebauten Editer (Taste F4).
Ich würde aber an deiner Stelle yast starten und die Netzwerk einstellungen in yast erledigen.
Ich gebe dir mal ein Beispiel von meinen Konfigurationsdateien:
/etc/resolv.conf :
# Dynamic resolv.conf(5) file for glibc resolver(3) generated by resolvconf(8)
# DO NOT EDIT THIS FILE BY HAND -- YOUR CHANGES WILL BE OVERWRITTEN
nameserver 127.0.0.1
nameserver 192.168.1.1
search local
/etc/network/interfaces :
# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).
# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback
# The primary network interface
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.1.3
netmask 255.255.255.0
network 192.168.1.0
broadcast 192.168.1.255
gateway 192.168.1.1
Die Konfiguartionsdateien sind normale Textdateien und können oft mit einem normalen Texteditor angepasst werden.
Bei SUSE kann man sehr viel mit yast einstellen. Das ist dann meist einfacher für Anfänger.
PS.: Ich habe ganz vergessen anzugeben , das man mit den Tasten Alt + F7 wieder in den Grafikmodus wechseln kann.
Nimm einfach yast, dann brauchst du dich nicht mit der Synatx der Konfiguartionsdateien herumzuplagen.
