Hallo Leute,
ich will Linux ausprobieren und habe dazu eine Heft-DVD von der C´t - Zeitschrift 13/2005. Aber ich bin bisher noch gar nicht so weit gekommen, dass ich Linux auf Festplatte installiert habe. Leider ist die DVD Müll. Die Installation bricht in der Mitte ab.
So habe ich mich im Internet umgesehen und das hier gefunden:
http://www.opensuse.org/Download#Add_Yast_Packages_Repositories
Kann mir jemand sagen, was Yast Package Repositories sind??
Yast ist der Linux installer. Soviel weiß ich . Aber was ist mit Repositories gemeint?
Noch ne Frage: Wenn ich das 4 Gbyte grosse Image vom Internet lade, ist dann da der Yast- Installer mit drauf? Anders gefragt: Wird Linux immer mit dem Yast - Installer auf Festplatte installiert??
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Erst mal musst Du wissen, dass die c't-DVD im Allgemeinen funktioniert, ev. hat Deine Hardware ein echtes Problem mit SuSE!!
Nun kannst Du lange rumprobieren und recherchieren (Hardware-Kompatibilitätsliste) oder (unwahrscheinlich) hoffen, dass nur Deine DVD defekt ist. ODER Du probierst gleich eine andere Distribution aus. Vorzugsweise probierst Du erst mal, ob Deine Hardware mit einer Knoppix-CD startet.
ich habe in der zwischenzeit eine andere C't - CD aufgetrieben. Damit gehts jetzt.
Linux ist installiert und ich kann ins Internet. ich weiß aber immer noch nicht, was die Repositories sind?
Hier wird es am Beispiel von Debian beschrieben !
http://debiananwenderhandbuch.de/debianrepositories.html
Ich würde mal sagen das Repositories einfach nur Installationsquellen sind. Bei Linux gibt es Installationsmanager, die sich um die Installation der jeweiligen Programme kümmern. Dadurch wird gewährleistet, das wenn ein Programm eine bestimmte Bibliothek (Funktionssammlungen für den Programmierer) braucht, diese dann automatisch nachinstalliert wird.
Es soll nicht wie bei Windows eine Fehlermeldung angezeigt werden wie "dll-Datei soundso nicht gefunden".
Im Gegensatz zu Windows sind nähmlich auch alle (Programmier-) Bibliotheken frei und kostenlos zugänglich.
Bei Debian kann man die Programme direkt von einem Internetserver installieren. Dabei kann man wählen , ob man die stabilen und damit (fast) fehlerfreien Programme installieren will oder die testing-Programmeversionen, die dann aber wahrscheinlich noch Programmierfehler enthalten. Dafür bekommt man dann die neuesten Programmversionen.
SUSE würde ich mit dem testing-Zweig von Debian vergleichen. Man hat meist sehr neue Programmversionen, die dann aber meist noch Programmierfehler enthalten können.
Danke für die Hilfe. Wollen wir hoffen oder annehmen, das repositories bei Debian das gleiche sind wie bei Suse.
Gruss
Manfred
Früher konnte man nur Patches bei SUSE installieren. Das muß irgendwie besser geworden sein.
Debian verwendet apt (im Hintergrund läuft dpkg) für die Paketinstallation. Bei SUSE läuft rpm als Installationsmanager.
