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Debian bootet nicht - APIC?

mensch_v.0.2_beta / 7 Antworten / Baumansicht Nickles

hallo leutz!
ich muss euch noch mal auf den thread hier verweisen;
http://www.nickles.de/static_cache/537967645.html

das beschriebene problem existiert noch, allerdings auf etwas andere art und weiße.
hieß es vorher:"can´t reach irq 185 - nobody cared"
ist es jetzt, nach ausschalten von apic (über eine kommandozeile in grub) heißt es jetzt mehrmals "apic error"
und außerdem:"disabling irq 11" und kurz darauf:"can´t reach irq 11 - nobody cared" danach "rattert" debian wieder ein paar textzeilen durch, dann wiederholt es die prozedur.

da ich absoluter linuxneuling bin, meinen glauben daran aber nicht nach dem ersten hindernis aufgeben will, wäre ich für schnelle hilfe dankbar.

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KarstenW mensch_v.0.2_beta „Debian bootet nicht - APIC?“
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Was ist das denn für ein Rechner (Chipsatz u.s.w) ?
Kannst du nicht im BIOS ein paar überflüssige Funktionen abschalten, oder versuchsweise das BIOS auf die Defaulteinstellungten zurücksetzen ?

Wahrscheinlich hast du einen Rechner der zu Linux völlig inkompatible ist.
PCs sind sehr billig aber auch teilweise totaler Schrott was die Qualität der Chipsätze betrifft.
Linux ist manchmal sehr wählerisch .

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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KarstenW Nachtrag zu: „Was ist das denn für ein Rechner Chipsatz u.s.w ? Kannst du nicht im BIOS ein...“
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PS: Unterstützt denn dieser Rechner überhaupt APIC ? Mein Motherboard benutzt IRQ sharing und kein APIC .

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mensch_v.0.2_beta KarstenW „PS: Unterstützt denn dieser Rechner überhaupt APIC ? Mein Motherboard benutzt...“
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Also ich hab nen 865PE auf nem (Asus) P4P800-E Deluxe.
Ansonsten nen 686er Sockel 478 Pentium 4, Prescott, HyperTthreading
und eine Referenz (Standard) Ati Radeon 9800 Pro.
Das Mainboard war gar nicht so billig (ca. 100 Euro vor nem halben Jahr),
ich habe eigentlich extra darauf geachtet dass es nicht so "Schrott-Teil" ist (aber weiß man das beim Mainboard so genau?).
Ich denke dass das Mainboard APIC unterstützt, denn bei mir im Bios gibts ne Option die heißt: "ACPI APIC support - enable/disable".
Wetten würde ich allerdings nicht, da die Bioserklärung zu diesem Punkt nichtssagend ist, und ich das Mainboardmanual zu Hause liegen habe.

Außerdem möchte ich anmerken, dass ich aufgrund meiner finanziellen Situation (bin Schüler) nur 1 HDD hab, also Debian und Win**** sich eine Platte teilen müssen.
Das könnte ja durchaus auch ein Grund sein oder?

Wenn mein PC nicht Linux-kompatibel wäre, würde ich wahrscheinlich Rotz und Wasser heulen!

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KarstenW mensch_v.0.2_beta „Also ich hab nen 865PE auf nem Asus P4P800-E Deluxe. Ansonsten nen 686er Sockel...“
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APIC stammt ja auch von Intel. Ich würde mal APIC deaktivieren. Notfalls mußt du dann eben mit nur 16 IRQ auskommen. Ich kenne mich mit APIC eigentlich nicht gut aus,aber ich schätze mal das diese Fehlfunktion mit irgendwelchen Treiber zusammen hängt, die es unter Linux nicht gibt.
Wenn du mal einen eigenen Betriebsystemkern kompilierst dann, kannst du unter dem Menüpunkt:

Subarchitecture Type (PC-compatible) ---> │ │
│ │ Processor family (K6/K6-II/K6-III) ---> │ │
│ │ [ ] Generic x86 support │ │
│ │ [ ] 486 emulation │ │
│ │ [ ] HPET Timer Support │ │
│ │ [ ] Symmetric multi-processing support │ │
│ │ [*] Preemptible Kernel │ │
│ │ [ ] Local APIC support on uniprocessors │ │
│ │ [*] Machine Check Exception │ │
│ │ Check for non-fatal errors on AMD Athlon/Duron / Intel Pentium 4 │ │
│ │ Toshiba Laptop support │ │
│ │ Dell laptop support │ │
│ │ /dev/cpu/microcode - Intel IA32 CPU microcode support │ │
│ │ /dev/cpu/*/msr - Model-specific register support │ │
│ │ /dev/cpu/*/cpuid - CPU information support │ │
│ │ Firmware Drivers ---> │ │
│ │ High Memory Support (off) ---> │ │
│ │ [ ] Math emulation │ │
│ │ [*] MTRR (Memory Type Range Register) support │ │
│ │ │ │
│ │ │ │


Lokal APIC ein oder auschalten. Ich habe aber keine Ahnung wo man dann das I/O-Apic im Betriebsystemkern deaktivieren kann, wenn es nicht funktioniert. Vielleicht wird es automatisch deaktiviert , wenn die Option im BIOS nicht aktiviert ist. Ich benutze sonst immer AMD-Prozessoren (des Preises wegen).

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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mensch_v.0.2_beta KarstenW „APIC stammt ja auch von Intel. Ich würde mal APIC deaktivieren. Notfalls mußt...“
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Also, ich hab es schon mal testweiße versucht, die Option auf "disabled" gestellt und dann gebootet. Jedoch ohne Erfolg. das mit dem Kernel find ich cool, auch wenn ich es nicht verstehe. Naja, vielleicht irgendwann mal.
Bei meinem Kumpel, der ebenfalls Debian (Sarge) nutzt, tritt dieses Problem nicht auf.
Auch das lästige (aber hier sicher nebensächliche) Problem, dass Grub solange braucht hat er nicht.
Soweit ich weiß, besitzt er einen Athlon XP.

Ich hatte dieses Problem schon bei Ubuntu, damals habe ich es über die Kommandozeile gelöst. Soweit ich weiß setzt doch Ubuntu auf Debian auf, oder?

Allerdings ist mir jetzt aufgefallen, das bei Ubuntu die Fehlermeldung "can´t reach IRQ 18" kam, während bei Debian die Fehlermeldung "can´t reach IRQ 185" erschien, und nach Ausschalten von APIC per Kommandozeile im Bootloader:"can´t reach IRQ 11"

Interessant ist außerdem, dass beide (Ubuntu u. Debian) beim ersten Start (also direkt nach der Installation) keine Fehlermeldungen brachten und brav booteten.
Erst beim zweiten Mal trat dieses Problem auf.

Ein hartnäckiger Fall oder?

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KarstenW mensch_v.0.2_beta „Also, ich hab es schon mal testweiße versucht, die Option auf disabled gestellt...“
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Linux verwendet eine alte Betriebsystemkerntechnik, die noch aus den 70er Jahren (voriges Jahrhundert ;-))stammt. Bei diesen modularisierten, monolitischen Betriebsystemkernen laufen alle Treiber und Netzwerkprotokolle im Betriebsystemkern direkt. So ein Betriebsystemkern läßt sich eben relativ einfach programmieren sagen die Informatiker wie Linus Torwalds.
Im Prinzip ist man immer auf die Treiber angewiesen , die in der jeweiligen Betriebsystemkernversion dabei sind. Man kann jedoch auch Treiber nachinstallieren, wenn man den passenden Programmcode des laufenden Betriebsystemkerns installiert. Es gibt leider nur ganz wenige Firmen (nvidia beispielsweise) die Treiber programmieren ,so das alles an den Programmieren des Betriebsystemkerns hängenbleibt.
Du kannst von http://www.kernel.org dir den originalen Betriebsystemkern herunterladen

http://www.de.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/

. Nachdem du ein paar Programmiertools installiert hast (gcc, binutils, make, ncurses), kannst du mit dem Befehl "make menuconfig" dir einen eigenen Betriebsystemkern selbst erst menügeführt konfigurieren und danach kompilieren. Momenatn ist die version 2.6.13.4 aktuell (vom 10 Oktober).
Dabei kannst du immer auswählen ob du den jeweiligen Treiber brauchst und wenn ja ,ob monolitisch oder als Kernelmodul. Der Kompiler gcc kann dann auch noch den Betriebsyskern für die jeweilge CPU optimieren (Windows XP ist für einen alten Pentium 1 programmiert und auch kompiliert, im Prinzip läuft Windows XP wie auf einem alten Pentium 1 Prozessor ).
Das bringt Geschwindigkeit und man kann das ein oder andere Hardwareproblem eventuell lösen.


Unter Windows muß für I/O-APIC ein spezieller Treiber des Motherboardherstellers installiert werden. Ich glaube kaum das ASUS Treiber für Linux programmiert, leider.

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usernull mensch_v.0.2_beta „Debian bootet nicht - APIC?“
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Hi,

schalte im BIOS den S-ATA-Einstellungen auf 'Legacy' um.

usernull

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