Wenn man Debian verwenden will, dann kann man die alte woody-Version nehmen. Das Problem bei woody ist eben, das die Treiber und der Betriebsystemkern schon sehr alt sind. Das betrifft dann die Unterstützung für die Grafikkarte, die Chipsätze u.a.
Debian ist deshalb kostenlos, weil die Programmierer in ihrer Freizeit arbeiten und mit Linux nichts verdienen. Deshalb dauert die Entwicklung von "testing" nach "stabil" so lange. Sarge sollte eigentlich schon voriges Jahr stabil werden.
Linux ist für jeden kostenlos der programmieren kann.
Aber die Entwicklungszeit für eine Distribution ist nicht kostenlos, jedenfalls nicht bei SUSE oder Red Hat.
Was würde denn Windows 2003 Server kosten ?
Ich glaube mit 300 € kommt man bei SUSE (NOVELL) nicht weit.
Dafür bekommt man aber auch mit SUSE Linux Enterprise ein gutes Serversystem, denke ich zumindest.
Was auch noch ganz wichtig ist:
Die Distribution sollte Linux-Standardbase- kompatibel sein. Wenn man externe Programme, die nicht zur Distribution gehören, installieren will, kann es mit manchen Distributionen Probleme geben. Die Bibliotheken sind dann eventuell nicht ganz kompatibel und dynamisch gelinkte Programme können nicht richtig laufen, weil die Funktionen in den Bibliotheken nicht ganz kompatibel sind.
Die Unterschiede bei den Distributionen sind nicht so groß wie bei den verschiedenen Unixvarianten (HP-Unix, Solaris, FreeBSD, OpenBSD, NetBSD,Unixware, SCOUnix) aber fein.
Du kannst dich auf der Homepage http://www.linuxbase.org/ irgendwo informieren, welche Distributionen dafür zertifiziert sind.
Debian halt sich nicht ganz 100%ig an die Linux Standards.