Hallo,
ich habe eine Xircom CE3-100/100 PCMCIA Netzwerkkarte in meinem Notebook unter Suse 9.1. Leider läuft die Karte nur mit 10MBit.
(grüne LED, aber ping geht)
Wenn ich den Parameter IF_PORT=4 setze, dann steht im Log zwar
Sep 23 23:34:47 linuxnb kernel: eth0: MII selected
Sep 23 23:34:47 linuxnb kernel: eth0: media 100BaseT, silicon revision 4
aber keine LED leuchtet mehr und kein Ping geht mehr.
(rote sollte leuchten)
Als Gegenseite hab ich einen 10/100 Switch der beides definitiv kann.
Wer kann mir weiterhelfen?
Gruß
Sinclair
Linux 15.068 Themen, 107.492 Beiträge
Ist überhaupt ein passender Treiber für die Netzwerkkarte verfügbar ? Ob ein Treiber für die Netzwerkkarte geladen wurde , kann man mit dem Befehl "dmesg |grep eth0" herausfinden.
Beispiel:
Winkler2:/home/karsten# dmesg | grep eth0
eth0: RealTek RTL8139 at 0xd080df00, 00:80:48:21:b4:b9, IRQ 9
eth0: Identified 8139 chip type 'RTL-8100B/8139D'
eth0: link up, 100Mbps, full-duplex, lpa 0x45E1
Ich habe eine Netzwerkkarte mit einem REALTEK RTL8139 Netzwerkchip in meinem Rechner eingebaut.
Du kannst die Kernelsourcen installieren und den Kernel probeweise konfigurieren. Du siehtst dann ob Treiber verfügbar sind.
Hi Karsten,
hab interressehalber auchmal das eingegeben was du geschrieben hattest... bei ner centrino W-Lan Karte die läuft!!! krieg ich dabei das folgende:
[jesses@localhost jesses]$ dmesg |grep eth1
eth1: Using hotplug firmware load.
eth1: Bound to 0000:01:01.0
eth1: Associated with '3Com' at 1Mbps, channel 1 (BSSID=00:00:00:00:00:00)
eth1: Fatal error value: 0x500033E8
eth1: Fatal error address value: 0x2FF9A280
eth1: Scheduling firmware restart (0s).
ipw2100: eth1: Restarting adapter.
eth1: Associated with '3Com' at 1Mbps, channel 1 (BSSID=00:00:00:00:00:00)
eth1: Fatal error value: 0x500131E4
eth1: Fatal error address value: 0x538E7E1C
eth1: Scheduling firmware restart (1s).
ipw2100: eth1: Restarting adapter.
eth1: Associated with '3Com' at 11Mbps, channel 1 (BSSID=00:00:00:00:00:00)
eth1: Fatal error value: 0x50000DB8
eth1: Fatal error address value: 0x08000000
eth1: Scheduling firmware restart (2s).
eth1: Hardware fatal error detected.
eth1: Firmware restart already in progress.
ipw2100: eth1: Restarting adapter.
eth1: Associated with '3Com' at 1Mbps, channel 1 (BSSID=00:00:00:00:00:00)
eth1: Fatal error value: 0x50019F5C
eth1: Fatal error address value: 0x601F7C00
eth1: Scheduling firmware restart (3s).
eth1: Hardware fatal error detected.
eth1: Firmware restart already in progress.
ipw2100: eth1: Restarting adapter.
eth1: Associated with '3Com' at 11Mbps, channel 1 (BSSID=00:00:00:00:00:00)
eth1: Fatal error value: 0x50016338
eth1: Fatal error address value: 0x0BED8004
eth1: Scheduling firmware restart (4s).
eth1: Hardware fatal error detected.
eth1: Firmware restart already in progress.
ipw2100: eth1: Restarting adapter.
eth1: Associated with '3Com' at 1Mbps, channel 1 (BSSID=00:00:00:00:00:00)
eth1: no IPv6 routers present
naja, ich wusste ja das ich nen experiementellen Linuxtreiber verwende... aber soviele Fehler ??? naja, hauptsache es funzt irgendwie ...
Ich schaue immer in die kernelsourcen bevor ich mir irgendeine Hardwarekomponente kaufe. Bei Windows kann man viel leichter einen Treiber installieren. Microsoft hat schon beim uralten DOS die Treiber aus dem Kern ausgelagert. Das Ur-DOS hatte einen monolitischen Betriebsystemkern. Microsoft hätte mindestens 4 Versionen von DOS pro Jahr herausbringen müssen und eventuell auch noch den Sourcecode von DOS veröffentlichen müssen, damit ein Anwender einen Treiber installieren hätte können wie unter Linux. Die Kerneltechnologie von DOS / Windows ist nur eine Kompromiss , damit ein Anwender einen Treiber installieren kann ohne den Sourcecode des Betriebsystem zu haben.
Modulare Betriebstemkerne sollen technisch besser sein , vor allem im Serverbereich. Ich weiß da aber nicht genau Bescheid.
