Hallo Leute, kann mir jemand nen tipp geben, welche Linux version (Knoppix...usw.) am einfachsten zu handhaben ist? bzw. welche der versionen ich als bs verwenden kann? danke
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Das haben wir hier schon zig mal diskutiert und es artet vielfach in einem Glaubenskrieg aus !!
Ich könnte Dir z.B. SuSE empfehlen, da man mit Yast vieles einfach handhaben kann und es gute Handbücher zum System gibt !!
Profis dagegen stöhnen nur auf, wenn sie z.B. Yast nur hören !
Grundsätzlich kann man nicht sagen, das ist die Version, die sich von den anderen hervorhebt !
Genauso, wie man nicht sagen kann, diese oder jene Windows-Version hebt sich in der Handhabung von den anderen Versíonen besonders positiv hervor.
In der Regel sind es immer die letzten Versionen, die auf dem Markt sind !
Der Einsatzzweck des BS spielt auch eine wesentliche Rolle !!
Gruß
repi
Hallo,
ich habe Linux schon seit Jahren. Linux ist nicht das optimale Betriebssystem weil es kein optimales Betriebssystem gibt ! Ich benutze Suse Linux Version 9.0, aber auch nur weil ich keine andere Distribution kenne. Die meisten arbeiten mit den Distributionen weiter , an die sie sich ersteinmal gewöhnt haben. Wenn du Linux bloß mal ausprobieren willst, also nicht gleich auf Festplatte installieren willst, kannst du Knoppix Linux Version 3.3 verwenden. Man kann es von CD booten und es ist einfach in der Bedienung (aber bitte nicht mit Windows vergleichen). Linux ist nun mal' ein völlig anderes Betriebssystem als Windows. Es ist mehr eine Art Unix. Dadurch hast du auf jeden Fall mehr Lernaufwand. Die Distribution ist eigentlich egal, wichtiger ist die Version des Betriebssystemkerns, die Treiber die du bekommst (ganz wichtig !!!) und die Programme, welche bei der Distribution dabei sind. Ich finde Suse Linux sehr gut. Die Harwareerkennung hat sich in den letzen Jahren wesentlich verbessert (ist aber auch nicht perfekt) und man bekommt sehr viele Programme mit dazu (7 CD-ROMs und eine doppelseitige DVD). Mit dem Tool Yast kannst du eigentlich das ganze System intuitiv konfigurieren (ähnlich der Systemsteuerung von Windows). Man braucht also nicht unbeding eine ganze Menge dieser Unixbefehle lernen wie es früher notwendig war. Es kann aber auch nicht schaden ein wenig Shellprogrammierung und C-Programmierung zu lernen. Es ist alles kostenlos dabei. Man bekommt für ca. 80,- € ein komplettes Betriebssystem incl. Software. Davon konnte ich Anfangs der 90er Jahre nur träumen.
Gruß K
Hallo,
ich wollte noch ergänzen das die Wahl des Betriebsystem von den Anwendungen abhängig ist. Wenn man mehr mit kommerziellen Programmen wie Office XP oder Visual C++ arbeitet, dann ist vielleicht Windows die bessere Wahl. Manche Programme gibt es als Windwos und Linuxversion (Staroffice zum Beispiel) und manche eben nicht. Für Computerspiele ist immer noch Windows die bessere Wahl. Man kann aber auch Windows und Linux auf der selben Festplatte installieren. Bei Suse Linux ist der Bootmanger GRUB dabei. Er kann Windows 98 / 2000 / XP und Linux booten. Linux kann man von primären und auch von erweiterten Partitionen booten.
Gruß K
hi,
meine meinug:
im kern sind se alle gleich. ich alles linux.
es ist das linux das beste, mit dem du am besten zu recht kommst.
sehr userfreundlich sind meiner meinung nach SuSE, Mandrake und RedHat/Fedora Linux.
www.linuxiso.org
viel spaß beim ausprobieren
ich würde SuSE empfehlen, aber nicht, weil es "die bessere" Distri ist, sondern weil man, wenn man schon gedruckte Hilfen sucht, meistens bei SuSE fündig wird, denn soweit ich weiß, ist das die hierzulande am häufigsten benutzte Distri. Ich hab mit Mandrake 9.1. gestartet, werd es aber wieder löschen, da ich ums Verrecken keine Hilfe finde, wie ich damit ins Internet komme (siehe mein thread weiter unten), und damit ist das Ganze für mich witzlos. Ich habe allerdings haufenweise Tips zu SuSE gelesen (zum gleichen Thema), außerdem scheint da die Hardwareerkennung besser. Ich werde aber trotzdem Mandrake 9.2. noch installieren, habs kostenlos runtergeladen, da geht das. Es sprichjt ja nichts dagegen, drei Betriebssysteme parallel zu installieren (auf der gleichen Platte) und zu testen.
Meiner Meinung nach sind für Anfänger die 'großen' Distris die besten, also Suse, Redhat und Mandrake, wobei ich Mandrake favorisiere. Diese Distribution ist äußerst einsteigerfreundlich, weil man nach dem Setup loslegen kann. Es wird fast alles auf Anhieb korrekt erkannt und so kann dem Einstieg in Linux nichts im Wege stehn.
Wer die Installation von Linux zum Probieren scheut, dem sie Knoppix ans Herz gelegt, das 'Konserven-Linux', das komplett von CD läuft. In der neuesten Version 3.3 auch sehr einsteigerfreundlich.
naja! mein Netzwerkadapter wurde als Scanner erkannt, mein Drucker zwar als S520, konnte aber nicht als S520 installiert werden, Internet ist nicht möglich, und das ohne Hilfemöglichkeit.
Wegen der schlechten Hardwareerkennung von Mandrake 9.1 steige ich grad um auf SuSE 8.2 und Mandrake 9.2 (bei einer muß es ja klappen - hoffe ich!)
In der ct 1/2003 wird behauptet Xandros Desktop OS Version 2 sei einfach. Der Dateimanager soll einfacher als Konqueror funktionieren und Update und Software nachladen geht nach Debian-Methode (apt, Sarge).
Als einfache Textsoftware kommt auch LyX in Frage. Aber Du wirst (vermutlich) nur glücklich wenn Du Dir einen Postscript-Drucker leisen kannst.
