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Einmal ist immer das erste mal. Serverbau mit Linux.

cantonsilver / 7 Antworten / Baumansicht Nickles

Liebe Pinguine ;-)


Ich habe noch einen älteren Rechner (P3 450 MHz, 512 MB SDRAM, 3x40 GB IDE HDD, 32 MB Nvidia Vanta PCI) rumkullern, den ich gerne als Fileserver und als Internetzugang nutzen würde.
Als "Tor" zum Internet verwende ich eine ISDN-TK-Anlage "Teledat X120", die per USB an den Rechner angeschlossen wird.
Folgendes soll dieser Rechner machen: Er soll unter Linux den Internetzugang bereitstellen, auf den meine anderen Rechner (WinXP Prof SP1) per Netzwerk ins Internet können und zum anderen soll er als Dateiablage dienen für Videofiles, CD-Images etc.
Er muss sich von WIN XP aus Remote administrieren lassen können, da nach Installation weder Maus, Tastatur oder Monitor vorhanden sein werden. Unter Win XP nutze ich dafür das Programm "Remote Administrator v2.1 (radmin) von FAMATECH (gefällt mir persönlich besser als das Win-eigene Remote-Tool)
Als Distri steht mir SuSE 8.2 Prof zu Verfügung. Bei SuSE wird meine TK-Anlage erkannt. Allerdings scheint mir für diesen Zweck diese Distri etwas zu "schwer". Gibt es:
a) von eurer Seite aus eine Alternative, wo ich mir sicher sein kann, dass meine TK-Anlage erkannt wird?
b) was muss ich speziell einrichten, damit meine anderen Rechner ins I-Net kommen und das der Fileserver funktioniert (habe mit Netzwerk unter Linux noch gar keinen Plan)
c) welches Prog muss ich unter Linux installieren, damit ich diesen Server remote von einem WIN XP-Rechner aus steuern kann und welches möglichst mit dem Programm, welches ich unter Windows verwende zusammenarbeitet.
Die Systemvoraussetzungen dürften ja mehr als genügen, oder?


Danke für eure Antworten


CU
Andy

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XPectIT cantonsilver „Einmal ist immer das erste mal. Serverbau mit Linux.“
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Löbliches Vorhaben.
Aber warum, wenn ich fragen darf, willst du unbedingt eine andere Distribution als das "schwere" SuSE 8.2 Professional?
1. Sagst du selber, das du wenig Kenntnis von Netzwerken unter Linux hast und gerade SuSE ist sehr Einsteigerfreundlich (für machne auch zu sehr)
2. wird deine TK-Anlage erkannt, was ja eine Muss-Voraussetzung für dein Vorhaben ist.
3. Sind 120GB und 450MHz mehr als genug für SuSE (du kannst ja z.B. das ganze KDE-Paket weg lassen und z.B. blackbox verwenden).
4. musst du ja keine Standartinstallation machen, sondern kannst so Zeug wie KDE, gnome, spiele... nicht installieren

Einrichten muss du nur, das der Linuxrechner Masquerating macht. Und als Fileserver für Windowsnetze ist wohl Samba erste Wahl.

Zur remote-Administration kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht, ja nachdem ob du das grafisch machen willst, oder ob dir auch eine Konsole reicht.
Grafisch ist z.B. vncserver bei SuSE dabei. Damit kannst du mit dem Programm vnc, das es für Windows gibt deinen X-Server sehen und damit arbeiten.
Weiterhin, gibt es die Möglichkeit über xdmcp mit grafischem Login (und bedeutend Bandbreitenschonender) auf die SuSE-Kiste zuzugreifen. Das setzt aber diverse Konfigurationen und einen X-Server unter Windows voraus (cygwin).
Generell sollte es eine Konsole mehr als genauso tun, dazu kannst du per ssh-client (Windows) auf den ssh-Server (Linux) zu greifen.

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KarstenW XPectIT „Löbliches Vorhaben. Aber warum, wenn ich fragen darf, willst du unbedingt eine...“
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Hallo,

ich möchte noch ergänzen das bei SUSE Linux das Samba-Paket mit dabei ist. Dadurch kann man einen Linux-Rechner als Fileserver in einem Windows Netzwerk betreiben. Ich kenne es nicht weiter. Eine abgespeckte Version ist bei dem Emulator vmware dabei. Dadurch kann man Windows 2000, 98 u.s.w. unter Linux booten. Das ist dann ein virtuelles Netzwerk auf demselben Rechner.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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the_mic XPectIT „Löbliches Vorhaben. Aber warum, wenn ich fragen darf, willst du unbedingt eine...“
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remote-administration:
auf der winxp-kiste cygwin mit xserver installieren, dann per ssh auf die suse-kiste zugreifen. dann lässt sich vermutlich sogar yast starten.

die suse-kiste sollte zwar von vorteil einen xserver installiert haben (mit leichtem windowmanager, z.b. icewm), aktivieren würde ich den aber nicht. der benötigt nur unnötig ressourcen, ohne benötigte features anzubieten. ohne monitor ist der xserver überflüssig.

cat /dev/brain > /dev/null
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KarstenW the_mic „remote-administration: auf der winxp-kiste cygwin mit xserver installieren, dann...“
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Kennst du dich mit cygwin der Unnixumgebung aus? Kann man Linuxprogramme die unter X laufen unter Windows über Netzwerk starten ? Braucht man dafür nicht eine Art X-Windowsystem für Windwos ? Wenn die Programme unter Solaris laufen, kann man einen angeschlossenen Linuxrechner als Workstaion verwenden der die Ausgabe der Programm mit seinem X-Server darstellt, weil beide Systeme , Solaris und Linux, das X-Windowsystem verwenden. Aber wie soll das mit Windwos gehen ? Ich weiß es nicht :-(.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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XPectIT KarstenW „Kennst du dich mit cygwin der Unnixumgebung aus? Kann man Linuxprogramme die...“
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Wenn du cygwin installierst, kannst du auch in der Paketauswahl das XFree86 auswählen. Damit kannst du unter Windows einen X-Server starten, der dann wie unter Linux/Unix funktioniert (mehr oder weniger).
Dann kannst du z.B. die Ausgabe auf deinen X-Server (der auf windows läuft) umleiten und so etwa Yast2 starten - ähnlich als würdest du von einer Linuxkiste auf die andere per ssh -X zugreifen und dann Programme ausführen.
Der Schlüssel liegt im XFree86-Paket von cygwin.

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KarstenW cantonsilver „Einmal ist immer das erste mal. Serverbau mit Linux.“
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Hallo,

ich bin's nochmal. Ich hatte auch schon einmal das Problem. Ich habe im Internat nochmal nachgeschaut und einen interessanten Link für die Installation von cygwin, der kostenlosen Unixumgebung für Windows ,gefunden:

http://www.informatik.uni-leipzig.de/~zd/cip/hilfe-win2000.html#cygwin.

Man kann das Programm von http://sources.redhat.com/cygwin/ herunterladen. Da ist auch ein XServer mit dabei.
Du klannst ja trotzdem Samba noch installieren um einen Fileserver aus dem Linuxrechner zu machen.

Gruß K

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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cantonsilver Nachtrag zu: „Einmal ist immer das erste mal. Serverbau mit Linux.“
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Danke erstmal für eure Antworten. Ich werde mal eure Vorschläge testen und umsetzen. Bin mal gespannt ob das alles klappt.
Was empfiehlt sich für mein Vorhaben für ein Dateisystem?
Swap-Partition ist klar. Und dann fürs System? Reiser, ext2, ext3....?
Die Platten zur Ablage der Dateien, auf welche ich von den anderen Rechnern aus zugreifen will können ja ruhig NTFS sein oder?
Mir geht es mit der Internetverbindung auch darum, dass ein Rechner mit Firewall VOR den zu schützenden Systemen steht, anstatt das alles auf DEM zu schützenden System erst zu blocken und zu filtern.

CU
Andy

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