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Drucker unter Linux nicht erkannt

jatop / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,

mein Drucker bzw. Multifunktionsgerät "Lexmark 3100 Series"
(Scanner und Drucker) mit USB-Anschluss erkennt Mandrake nicht. Wie kann ich den unter linux installieren?

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KarstenW jatop „Drucker unter Linux nicht erkannt“
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Du kannst nur versuchen, ob du so einen Druckerfilter für deinen Drucker bekommen kannst.
Da bei Linux /Unix immer Postscript als Standarddruckformat verwendet wird, braucht man normalerweise einen postscriptfähigen Drucker. Da niemand sich solch einen teuren Drucker leisten will, gibt es Druckerfilter, die das Druckformat Postscript in das Druckformat des jeweiligen Druckers (Bitmap bei Tintenstrahlern) umwandeln.
Die erste Adresse ist:
www.linuxprinting.org.
Wenn da keine Druckertreiber aufzufinden sind kann man es bei www.turboprint.de probieren. Diese Treiber sind aber nicht kostenlos.
Für deinen Lexmark kannst du es aber auch hier probieren:

http://support.lexmark.com/en/ldk/index.htm

Das der Drcker nicht erkannt wurde, ist nicht so wichtig. Du mußt ersteinmal herausfinden , ob du so einen Druckertreiber (Druckerfilter) bekommen kannst.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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jatop Nachtrag zu: „Drucker unter Linux nicht erkannt“
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nein, der Drucker ist da leider nicht drin. was tun?

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KarstenW jatop „nein, der Drucker ist da leider nicht drin. was tun?“
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Drucken wird dann nicht funktionieren, weil dein Drucker kein Postscript-Format verarbeiten kann und die Druckerfilter deinen Drucker nicht unterstützen.
Du kannst dir eventuell vmware besorgen und ein Windows für solche Spezialfälle unter Linux booten. vmware ist ein virtueller PC in dem man verschiedene Betriebsysteme booten kann. Auf deinem PC hast du dann ein virtuelles Netzwerk. Linux ist ein Fileserver und Windows ist der Client. Du hast vollen Zugriff auf deine Linux-Dateien und kannst dann diese Dateien unter Windows /Linux ausdrucken. Das geht, ich habe es selbst probiert. Es werden nur die Treiber der Schnittstellen unter Linux verwendet (Parallelschnittstelle, USB...).

Dafür braucht man aber einen schnellen Prozessor (mindestens Pentium 3 oder K7).

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Pashka jatop „Drucker unter Linux nicht erkannt“
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Wenn er da nicht ist, gibt es keine Treiber dafür.
Du kannst nichts tun, außer warten, vielleicht wird es irgendwann dafür Treiber geben.
Aber bis jetzt kannst du mit dem Drucker unter Linux nichts anfangen:(

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jatop Pashka „Wenn er da nicht ist, gibt es keine Treiber dafür. Du kannst nichts tun, außer...“
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und wenn ich ein anderen treiber ich da installiere, die arbeiten doch ähnlich oder nicht?

Ist das öfters so, dass es zu bestimmten Hardware kein treiber gibt?

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the_mic jatop „und wenn ich ein anderen treiber ich da installiere, die arbeiten doch ähnlich...“
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>Ist das öfters so, dass es zu bestimmten Hardware kein treiber gibt?

nur bei sogenannter "win-hardware". bei dieser hardware werden aus kostengründen diverse komponenten (insbesondere irgendwelche prozessoren) weggelassen. deren funktionen werden dann über die system-cpu und den treiber emuliert. d.h. man kauft billige hardware, welche bei benutzung das system ausbremst und deren funktionsfähigkeit von der willkür der hersteller abhängt, ob jetzt ein treiber für dein os geschrieben wird.
betroffen sind davon vor allem integrierte modems (sogenannte winmodems), gdi-drucker (windows-printer) sowie neuere wlan-karten (z.b. der intel centrino wlanmurks).

bei exotischen spezialkomponenten kann man natürlich auch pech haben. ich habe bei mir eine scsi-karte herumliegen, die läuft unter win98 und linux, nicht aber unter winnt/2k/xp :-(

wie kann man also abhilfe schaffen?
boykottiert solche hardware, sie ist verkrüppelt und nicht standard-konform! wenn ihr sie euch trotzdem antut, bombardiert die hersteller mit mails, in denen ihr sie bittet, einen treiber für andere betriebssysteme bereitzustellen.

[Diese Nachricht wurde nachträglich bearbeitet.]

cat /dev/brain > /dev/null
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jatop the_mic „ Ist das öfters so, dass es zu bestimmten Hardware kein treiber gibt? nur bei...“
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was bedeutet boykottiert?
ob es win-hardware ist sehe ich nicht, oder? laufen die nur auf windows oder wieso win-hardware?

die lexmark seite hat keine support email-adresse sondern nur ne hotline und support-anfragen an die andere angegebene adresse (Anregung zur seite) wird ignoriert. Ich sage mal: schlecht ist Lexmark, bzw. der support!

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the_mic jatop „was bedeutet boykottiert? ob es win-hardware ist sehe ich nicht, oder? laufen...“
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boykottieren: den kauf verweigern

und ja, da du einen speziellen treiber dafür brauchst, läuft sie nur unter den betriebssystemen, wofür treiber entwickelt wurden. oder anders gesagt: nur unter windows :-(

nun, ob es win-hardware ist, kann man bei modems relativ leicht feststellen: können sie an den seriellen port angeschlossen werden, so sind es echte modems. in allen anderen fällen kann man vom gegenteil ausgehen, dass es winmodems sind.
bei druckern und wlankarten hilft meist nur information übers internet. wobei es für wlankarten eine notdürftige alternative namens ndiswrappper gibt.

cat /dev/brain > /dev/null
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