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Wo ist die Ntfs Partition?

quasseldussel / 9 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,
Ich habe mal eine ziemlich banale Frage: Wie findet man unter Suse 8.1
seine Ntfs und Fat16 Partitionen? Habe mich schon durch das Linux Faq geschlagen und unter Suchen "Linux ntfs" eingegeben aber bin nicht draus schlau geworden, wenn ich versuche unter /dev/ hda oder hdb zu öffnen, werde ich gefrage, womit das geöffnet werden soll.
Im Handbuch steht leider auch nichts,
Vielen Dank für Antworten und sorry für die Frage
mfg
quasseldussel

Software is like Sex, it's best when it's free(Linus Torvalds)
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quasseldussel Nachtrag zu: „Wo ist die Ntfs Partition?“
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by the way, wo ist mein Internet PC? Habe schon versucht ihn mit "ping 192.168.0.1" zu finden. Bin absoluter Linux Neuling und habe keinen Bock mehr auf Windows.
Nochmals Vielen Dank für Antworten und nochmals sorry für die ebenfalls banale Frage
quasseldussel

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the_mic quasseldussel „Wo ist die Ntfs Partition?“
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"finden" von partitionen

standardmässig sind bei linux unbenötigte partitionen nicht eingehängt. suse wird sie aber bei der installation gefunden haben und einen eintrag in der datei /etc/fstab gemacht und passende verzeichnisse im verzeichnis /mnt angelegt haben.
um eine partition einzuhängen musst du sie mounten, das geht mit dem befehl
mount
welchen man in der konsole eintippen sollte.

dabei wird ein laufwerksdevice (/dev/hda1, /dev/hda2 etc) in einen (prinzipiell frei) wählbaren teil des verzeichnisbaums eingehängt.

die syntax lautet:
mount partition mountpunkt -optionen

als beispiel:
mount /dev/hda1 /mnt/winC -t ntfs

vorsicht vor änderungen an der /etc/fstab: dort sind alle wichtigen partitionseinbinde-angaben aufgeführt. du kannst also dein system ausser betrieb setzen... es wird zwar nur eine kleine reparatouroperation nötig, aber für einen einsteiger ist das dann extrem kompliziert. frag bei unsicherheiten also lieber nochmals nach.


"netzwerk"

das hängt davon ab, wie die karte konfiguriert wurde. es gelten ähnliche spielregeln wie unter windows. die konfiguration der karte und weiter netzwerkoptionen (freigaben, drucker etc) kannst du in yast2 nachschlagen und ändern (oh, übrigens: die mount-sache lässt sich dort vielleicht auch einstellen). ich kenne yast und seine fähigkeiten nicht genau, da ich kein suse verwende.


"informationen"

wichtig: detaillierte informationen kannst du nachschlagen, indem du die manpages liesst. die erreichst du über
man dateiname
man befehl
z.b.
man fstab
man mount

wie festplatten oder partitionen nummeriert werden, kannst du hier im archiv oder in jeder halbwegs brauchbaren faq nachlesen.

lies dort mal nach oder frage, wenn du noch unklarheiten oder probleme hast. ansonsten viel spass mit linux ;-) es mag vor allem am anfang exterm mühsam sein, aber wenn etwas routine in die sache gekommen ist, läuft es wie von selbst.
für meine wenig detaillierte antwort mag ich entschuldigt sein aufgrund von wochentag und uhrzeit :-D

cat /dev/brain > /dev/null
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FrogPR quasseldussel „Wo ist die Ntfs Partition?“
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Falls du wissen willst, wie die Partitionen heissen, und du stinknormale IDE-Laufwerke hast, dann probier doch mal als root in der Konsole:

cfdisk /dev/hdX

wobei X für a oder b oder c oder d steht. Das zeigt dir alle verfügbaren Partitionen auf dem device /dev/hdX an und auch welche was ist (also welcher Filesystem-Typ)

Gruß, FrogPR

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quasseldussel Nachtrag zu: „Wo ist die Ntfs Partition?“
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Danke erstmal, meine ntfs partitionen habe ich jetzt gemountet und kann (wenn auch nur als root) auf sie zugreifen, aber wie ist das mit dem Netzwerk? Ich habe die Karte mit Yast2 schon konfiguriert, aber wie kann ich auf einen WinXP Rechner zugreifen, der etwas freigegeben hat? Wenn ich ping 192.(...) eingebe kommt immer nur eine ständig aktualisierte Nachricht: "64 Bytes from (...) time=0.3"
Danke für Antworten,
mfg
quasseldussel

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the_mic quasseldussel „Danke erstmal, meine ntfs partitionen habe ich jetzt gemountet und kann wenn...“
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ach so, dann brauchst du nur einen smb-clienten, da gibt's einige:
xsmbrowser
xfsamba
linneighbourhood
nicht jeder funktioniert auf jedem system gleich gut. da gilt nur ausprobieren...

oder auch in der konsole mit smbclient und smbmount ;-)

cat /dev/brain > /dev/null
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the_mic Nachtrag zu: „ach so, dann brauchst du nur einen smb-clienten, da gibt s einige: xsmbrowser...“
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um auf ntfs- oder fat-partitionen als normaler user zugreifen zu können, musst du ihm die rechte dazu geben. am einfachsten trägst du dazu in der fstab im optionen-abschnitt die option
uid=xxxx
ein
die uid kannst du in der /etc/passwd nachschauen, es ist die dritte "spalte" (spalten sind mit : getrennt)

cat /dev/brain > /dev/null
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quasseldussel Nachtrag zu: „Wo ist die Ntfs Partition?“
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wo ist der Optionen Abschnitt? Heißt es dann uid=0 ?

fstab:

/dev/hdb1 / ext3 defaults 1 1
devpts /dev/pts devpts mode=0620,gid=5, 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
usbdevfs /proc/bus/usb usbdevfs noauto 0 0
/dev/cdrecorder /media/cdrecorder auto ro,noauto,user,exec 0 0

passw:

root:x:0:0:root:/root:/bin/bash
bin:x:1:1:bin:/bin:/bin/bash
daemon:x:2:2:Daemon:/sbin:/bin/bash
lp:x:4:7:Printing daemon:/var/spool/lpd:/bin/bash
mail:x:8:12:Mailer daemon:/var/spool/clientmqueue:/bin/false
games:x:12:100:Games account:/var/games:/bin/bash
wwwrun:x:30:65534:WWW daemon apache:/var/lib/wwwrun:/bin/bash
named:x:44:44:Nameserver daemon:/var/named:/bin/bash
nobody:x:65534:65533:nobody:/var/lib/nobody:/bin/bash
ftp:x:40:49:FTP account:/srv/ftp:/bin/bash
man:x:13:62:Manual pages viewer:/var/cache/man:/bin/bash
news:x:9:13:News system:/etc/news:/bin/bash
uucp:x:10:14:Unix-to-Unix CoPy system:/etc/uucp:/bin/bash
at:x:25:25:Batch jobs daemon:/var/spool/atjobs:/bin/bash
sshd:x:71:65:SSH daemon:/var/lib/sshd:/bin/false
postfix:x:51:51:Postfix Daemon:/var/spool/postfix:/bin/false
ntp:x:74:65534:NTP daemon:/var/lib/ntp:/bin/false
martin:x:500:100:Martin Seidel:/home/martin:/bin/bash
gdm:x:50:15:Gnome Display Manager daemon:/var/lib/gdm:/bin/bash

Vielen Dank,
quasseldussel
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the_mic quasseldussel „ wo ist der Optionen Abschnitt? Heißt es dann uid 0 ? fstab: /dev/hdb1 / ext3...“
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ah, interessant: deine windows-partitionen sind gar nicht eingetragen...

ist aber kein problem, du musst einfach zeilen folgender art für windows-partitionen einfügen:
/dev/hda1 /mnt/winC vfat noauto,user,uid=XXX 0 0
/dev/hda2 /mnt/winD ntfs noauto,user,uid=XXX 0 0

es folgt der regel
gerät mountpunkt dateisystem optionen 0 0
die zwei ziffern am schluss steuern die integritätsüberprüfung beim start ("linux-scandisk"). ich setze sie immer auf null, da ich meine windows-partitionen von hand prüfe.

unter man mount und man fstab findest du noch einen ganzen haufen mehr optionen. hier mal die wichtigsten:
mit auto oder noauto kannst du z.b. festlegen, ob die partition beim starten eingehängt werden soll. mit defaults werden einfach alle standardoptionen gesetzt. user erlaubt es normalen usern diese partition zu mounten. codepage=850 hat sich noch oft als praktisch erwiesen, dann werden umlaute korrekt angezeigt.
am schluss der fstab muss eine leere zeile sein, sonst meckert er beim starten.


user-ids:
0 ist die uid von root. ich denke, du willst als user martin zugreifen. in dem fall musst du als uid 500 setzen

cat /dev/brain > /dev/null
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quasseldussel Nachtrag zu: „Wo ist die Ntfs Partition?“
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Super! Das klappt jetzt auch, vielen Dank für die Hilfe.
mfg,
quasseldussel

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