ich hab vor ein paar tagen meinen primären ide-controller wegen nichtgebrauchs im bios abgeschaltet. meine cd-laufwerke hängen am sekundären ide-controller (hdc, hdd), die platten am raid (hde, hdg).
danach habe ich weiterhin fröhlich mit gentoo gearbeitet, bis ich was unter mandrake testen wollte. also mandrake gestartet und... kernel panic. es könne kein ext3-dateisystem gefunden werden auf der platte ide2
ein bisschen rumstudiert, plötzlich auf die idee gekommen, dass ich ja mal den controller deaktiviert hab. also controller wieder aktiviert und mandrake fährt hoch.
jetzt stellt sich die frage: wie kann ich den controller an- und ausschalten, ohne dass mandrake auf die nase fliegt?
als bootmanager verwende ich lilo, welcher im boot record der partition hde6 installiert ist, worauf sich auch alle mandrake-daten befinden. dieser bootmanager wird vom gentoo-lilo aufgerufen. kernel ist 2.4.21-mdk.
und so als kleiner bonus:
- wieso schwafelt mandrake was von ide2?
- wieso kann gentoo mit dem (de)aktivierten controller problemlos umgehen, während mandrake stolpert. wieso stolpert mandrake?
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Hi!
Also die einzige vorsichtige Idee die ich dazu hab, dass die Kernelkonfigurationen von Gentoo und Mandrake anders sind. Ich würde also mal versuchen, beide Kernel-Konfigurationen in den Bereichen miteinander zu vergleichen, die was mit dem IDE zu tun haben. Falls der Kernel wirklich die Ursache für das Nicht-funktioneren von Mandrake ist, hast du wenig Chancen da was zu ändern. Es bleibt dir dann eigentlich nur ne Kernel-Neukompilierung übrig, was bei Mandrake nicht wirklich zu empfehlen ist, da die dort Features eingebaut haben, die es in nem Standard-Kernel nicht gibt (z.B. Supermount, soweit ich weiss). Aber evtl. gibts ja bei Mandrake einen Kernel-Patch für dieses Prob?
Gruß, FrogPR
kernel neu kompilieren wäre ja an und für sich kein problem. die gepatchten mandrake-kernelsourcen liegen bei, auf meinem mandrake-zweitpc habe ich das schon mehrfach gemacht.
es gibt nur ein kleines problem:
ich will auf diesem system den kernel nicht selbst kompilieren. ich habe sehr gute gründe (keine technischen), weshalb ich es dort nicht tun möchte.
Nun, wenn du den Kernel nicht verändern willst und der Rechner durch kernel panic hängen bleibt, wüsst ich nich, wie man dieses Prob in den Griff bekommen könnte. Der Kernel ist ja das erste was geladen wird, und wenn's da schon nich mehr weiter geht isses auch wurscht, was man danach noch anstellt.
eigentlich schon. nun ja, die config kann ich mal vergleichen.
ich hab erst gedacht, dass es eigentlich reichen müsste, den bootloader einfach nochmals neu zu installieren. allerdings kann ich aus gentoo heraus kein chroot im mandrake-verzeichnis anlegen. evtl muss ich das halt mal mit knoppix versuchen. ich melde mich mal, wenn ich das gemacht habe (hab nur grad keine zeit und keine lust, den pc mit knoppix neu zu starten *g*)
allerdings finde ich es etwas peinlich, wenn ein os streikt, nur weil sich die ide-controller verändert haben, die laufwerke an sich aber alle noch identisch konfiguriert sind.
also an deinem 5ten System kann es nicht liegen oder gibt es in der CH schon Wassermangel...........;-)
.........hatte mal ein ähnliches Problem: und zwar ist mir eine HDD und zwar die Erste am IDE-Port 1 abgeraucht und danach spielte mein RAID-Controller verrückt. (DAWI RAID-Controller ATA 133)
Die ganzen Konfigurationen (u.a. auch MD 8.1) waren von hda1 nach hdx verschoben, erst als ich eine neue Festplatte eingebaut und die Erste als Mischpaltte mit Wxx + Linux konfiguriert hatte, dazu im BIOS wieder alle Controller aktiviert hatte, war alles wieder im Lot. (erklärt vielleicht auch die Suche von MD nach IDE 2 )
Es könnte also mit dem BIOS bzw. mit der Harware zusammenhängen..........frage doch mal die Leute von der Hardwarefraktion.........
Tschüssi
NANÜ
genau, ich denke auch, dass der bootloader oder der kernel folgendermassen zählt:
primärer ide-controller -> IDE0
sekundärer ide-controller -> IDE1
primärer raid-controller -> IDE2
sekundärer raid-controller -> IDE3
wird nun der primäre ide-controller deaktiviert, so verschiebt sich die zählerei:
primärer ide-controller -> offline
sekundärer ide-controller -> IDE0
primärer raid-controller -> IDE1
sekundärer raid-controller -> IDE2
bleibt nur die frage nach dem wieso und dem workaround.
also bei mir war es - den Tipp habe ich erst später bekommen = ca 1 Jahr her, - ein nicht geladenes Modul unter Linux.
Fährst du den RAID-Verbund (0 oder 1 oder gar 10?) ausschließlich mit Linux oder auch als Mischsystem, also z.B XP + Linux?
cu
NANÜ
ich habe die platten zwar am raidcontroller, allerdings einzeln angesteuert. (1x 60gb, 1x120gb, raidet nicht so gut *g*).
auf der ersten platte sind alle betriebssysteme drauf:
hde1 -> win98 (spiele)
hde5 -> win2k (fliegt wohl bald mal runter)
hde6 -> mandrake (testzwecke)
hde7 -> gentoo (arbeiten)
hde8 -> daten
hdg5 -> linux swap
hdgX -> daten
ein nicht geladenes modul kanns fast nicht sein, zu dem zeitpunkt wird ja erst der kernel (bzImage) selbst initialisiert, die module werden später geladen.
vielleicht hilft dir das etwas weiter http://www.3dnowgalaxy.de/Tips/mainb.htm
Ausschnitt:
Abit KT7-RAID: Probleme mit HPT370 Bios Version 1.0.3/1.0.3b
Eine Mitteilung von Highpoint, dem Hersteller des Raid-Controllers auf den KT7-Raid-Maiboards.
"If you are running HPT370 BIOS version 1.0.3/1.0.3b, be wary of ABIT's current BIOS update for the KT7-RAID motherboard.
This "WT" version was released on 12/12/00 and will downgrade the HPT370 BIOS revision to 1.0.0622.
This downgrade could create problems with your RAID array (the array may be disabled)."
Auf der Seite werden einige Problem ähnlich deiner Art angesprochen. (Abit KT7A)
Mehr weiß ich auch nicht...........
cu
NANÜ
