Hi Leute!
Ich habe einen uralten Parallelportscanner, den ich jetzt unter Linux zum Laufen bringen will. Laut Aufschrift ist das Teil von "network" und heißt "Highscan Professional". Im Internet hab ich herausgefunden, dass es sich um einen Clon des Primax Colorado D600 handeln soll. Treiber habe ich bei http://primax.sourceforge.net gefunden. Leider funktionieren die nicht. Der Scanner rührt sich einfach nicht.
Weiß jemand, was man da machen kann? Gibt es vieleicht andere (Standard-)Treiber für das Gerät?
Danke für eure Hilfe!
PS: sane findet ihn auch nicht.
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Einen PaPo-Scanner unter Linux zum Laufen zu bringen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Du kannst aber nochmal unter der HARWAREDATENBANK=KLICK nachschauen, vielleicht hat sich ja etwas geändert.
cu
NANÜ
Parallelport: Auswege
Was Tun, wenn man einen Parallelport-Scanner besitzt, der nicht auf der Liste steht?
Auch in einem solchen Fall muß man nicht sofort verzweifeln, denn es gibt noch eineige Auswege neben SANE.
Falls bei einem Scanner auch Treiber für Windows 3.1 mitgeliefert wurden, besteht eine Chance, daß diese auch zusammen mit WINE funktionieren. Da Wine auch Zugriffe auf den Parallelport ermöglicht, kann man somit die Original Windowstreiber unter Linux benutzen. Falls die Installation klappt, und der Parallelport für Wine korrekt konfiguriert ist, kann man den Scanner mit jedem Windowsprogramm, welches einem den Zugriff auf einen Scanner bietet, auch unter Linux zugreifen.
Man sollte den Hersteller des Scanners nach möglichst alten (aber stabilen) Windowstreibern fragen, da hier die größte Wahrscheinlichkeit besteht, daß diese auch unter Wine funktionieren werden. Auch Windows95-Treiber könnten unter Wine arbeiten, jedoch ist hier die Unterstützung bei weitem nicht so ausgereift.
Dieses Verfahren hilft leider nur teilweise zum Erfolg, meistens klappt die Verbindung zwischen Windows und Scanner nicht richtig. Ein weiterer Ausweg aus diesem Dilemma scheint aber in Sicht. Denn seit neuestem gibt es eine weitere Möglichkeit Windows unter Linux laufen zu lassen. VMware bietet einen Virtuellen Computer im Fenster, auf dem auch Windows (3.1 und 95) läuft. Da VMWare auch auf den Parallelport zugreifen kann, ist somit ein Zugriff auf den Scanner möglich. Bestimmt werden in nächster Zeit erste Erfolgsmeldungen zu hören sein.
Nachteil dieser Methode ist neben dem Preis des Programms VMWare (100$) auch der hohe Resourcenbedarf. Ein Pentium II mit genügend RAM ist Voraussetzung für ein zügiges Arbeiten. Selbst Windows hat häufig schon Speicherprobleme beim Bearbeiten detailreicher Vorlagen. In einer Emulation wird dieses Problem noch schlimmer werden.
Aber VMWare ist noch lange nicht die letzte Möglichkeit. Eine weitere, jedoch auch kommerzielle, ist Vividata. Diese Firma, die schon seit längerem Scanner-Treiber für Unix-Systeme anbietet, hat ihr Programm nun auch auf Linux portiert. Möglicherweise findet man ja hier die benötigte Unterstüzung für seine Hardware. Eine 30-Tage Testversion steht zum freinen Download.
Außerdem bietet diese Firma momentan die einzige OCR-Software für Linux. Auch dieses Programm kann man 40 Tage testen.
Liste:
http://www.mostang.com/sane> oder http://www.linuxnetmag.com/de/issue2/m2sane1.html.
Fazit: Obwohl ich Linux für ein sehr gutes BS halte, ist Scannen unter Linux reine Glücksache.
cu
NANÜ
Schau mal in die Datenbank von Sane, ob der Scanner unterstützt wird. Wenn ja, dann sind die Chancen gut, den ans laufen zu kriegen.
Es gibt Adapterkabel Cetronics auf Usb Würde vielleicht das gehen?
Gibt es da Erfahrungen?
Mfg Hermann
