Hi,
ich hab mir mal den Packetmanager kpackage für KDE angesehen.
Der bietet die Möglichkeit, ein einzelnes Paket (meinetwegen ein selbgestricktes) per Drag\'n Drop zu installieren.
Meine Frage: Funktioniert das, ohne das man die Informationen die apt über installierte, verfügbare etc Pakete hat, durcheinanderwürfelt?
Die Hilfe zu kpackage ist leider nicht sehr ausführlich.
Es gibt z.B. einen Menüpunkt, mit dem man die "apt-Indizes aktualisieren" kann. Aber wie das genau funktioniert steht da leider nicht.
Bevor ich also apt total in Verwirrung stürze, möchte ich lieber jemanden fragen, der mit diesem Programm Erfahrung hat.
bis denne,
Jayage
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Hi Jayage,
hier erstmal ein Link http://docsrv.caldera.com:8457/en/KDEdoc/kpackage.
Solltest du die Seite schon kennen, bleibt noch zu schreiben, daß ich mit kpackage nur gute Erfahrungen gemacht habe und da wird nix durcheinandergewürfelt............du kannst unter dem Reiter speziell sogar besondere Einstellungen für APT oder DPKG: Debian vornehmen.
Hier noch die Homepage von Package http://www.general.uwa.edu.au/u/toivo/kpackage
KPackage können Sie im kdeadmin-Paket finden auf ftp://ftp.kde.org/pub/kde/, der Haupt-FTP-Site des KDE-Projekts.
cu
NANÜ
P.S.
Für Debian-Pakete,die mit dem Programm dpkg bearbeitet werden, kann auf verfügbare Pakete kann auf drei Arten zugegriffen werden, die auf drei Arten von Karteikarten für Dateipfade festgelegt werden.
Tragen Sie die URL eines FTP-Servers für Debian-Distribution ein (z.B. ftp://ftp.debian.org/) und wählen Sie die gewünschte Version und Architektur. KPackage sieht an den Standardorten nach den Packages-Dateien, die die Paketbeschreibungen der verfügbaren Pakete enthalten. Die Pakete werden der Baumansicht hinzugefügt und können untersucht und installiert werden.
Tragen sie das Basis-Verzeichnis der Debian-Distribution zusammen mit den Paketdateien ein, die Sie interessieren. Wenn Sie das Programm dselect installiert haben, kann die Datei /var/lib/dpkg/available als Paketdatei genutzt werden, um die von dselect genutzte Distribution zu beschreiben.
Außerdem können Sie analog zu RPM-Paketen Verzeichnisse angeben, die nach Debian-Paketen durchsucht werden.
Für Debian-Pakete, die über APT bearbeitet werden, kann die Position der nicht installierten Paketverzeichnisse in der Datei /etc/apt/sources.list festgelegt werden. Das Menü Speicherort kann außerdem für Debin-Pakete verwendet werden. Diese Pakete werden über apt geholt und zwischengespeichert, nicht von KPackage.
Bei BSD-Paketen muss der Pfad zu den Portierungen angegeben werden, welcher sowohl eine INDEX-Datei (enthält die Beschreibungen aller Pakete) als auch ein Verzeichnis namens All beinhaltet, in dem sich alle Pakete befinden. Außerdem können Sie beliebige Verzeichnisse angeben, die nach Paketen durchsucht werden.
Verzeichnisse und Pakete von fremden Rechnern werden von KPackage zwischengespeichert. Die Pakete werden in ~/.kpackage zwischengespeichert und Verzeichnissinhalte in ~/.kpackage/dir.
Anmerkung
Um auf Verzeichnisse von fremden Rechnern per FTP zugreifen zu können, kann es notwendig sein, in den Browser-Einstellungen die Option FTP Proxy zu deaktivieren.
Hi, Nanü!
Ich kann mir vorstellen, das kpackage funktioniert, wenn man es auschließlich verwendet.
Aber wie ist das, wenn man zwischendurch auch apt über Konsole benutzt?
Mal angenommen ich installiere ein selbsterstelltes Paket (deb) das auf meinem Desktop liegt durch Drag'n Drop. Ich lege also kein Repository an, keine packages.gz-Datei und trage auch nichts in die sources.list ein. (Was ja nötig wäre, wenn ich mein selbsterstelltes Paket mit apt von der Konsole aus installieren wollte).
Nehmen wir weiter an, das Paket braucht zwingend die Lib xxxx.c und ich habe mein Paket einfach über Kpackage installiert. Wenn ich jetzt auf der Konsole mit apt die xxxx.c deinstallieren möchte, weiß apt dann von der Abhängikeit zu meinem selbsterstellten Paket, oder habe ich durch die Verwendung von kpackage mein Paket praktisch an apt vorbeiinstalliert, so das es in seiner Datenbank gar keinen Hinweis darauf findet?
Ich hoffe du verstehst was ich dir sagen will.
Bis denne
Jayage
Halb...............weil ich nicht verstehe, warum du es dir so kompliziert machen willst. Warum nicht bei einem selbsterstellten Programm über apt die Abhängikeiten bzw. Bibliotheken a la.so direkt in ein beliebiges oder von dir neu erstelltes Verzeichnis ablegen, so daß es jederzeit wiedergefiunden wird??
Da müßte ich mich auch in Vermutungen ergehen ob apt bzw. kpackage in dem von dir angenommenen sehr speziellen Fall nicht richtig oder unzureichend miteinander kommunizieren.
Glaube ich nicht - sowohl apt wie auch kpackage greifen ja auf denselben Datenbaum zu (siehe das Zitat aus dem vorherigem Posting) - das ist aber zu vage............
««Außerdem können Sie analog zu RPM-Paketen Verzeichnisse angeben, die nach Debian-Paketen durchsucht werden.
Für Debian-Pakete, die über APT bearbeitet werden, kann die Position der nicht installierten Paketverzeichnisse in der Datei /etc/apt/sources.list festgelegt werden. Das Menü Speicherort kann außerdem für Debian-Pakete verwendet werden. Diese Pakete werden über apt geholt und zwischengespeichert, nicht von KPackage.»»
cu
NANÜ
