lese auch die EASY-Linux + Linux-User (beide Super-Lektüre), eigentlich dachte ich, wenn der Brenner - dazu ein externer - alles als SCSI emuliert werden sollte...........versuch mal hdc=ide-dvd!
Ansonsten melde ich mich morgen nochmal.............muß ab in die............
cu + viel Erfolg
NANÜ
P.S. noch was gefunden.........................
Bevor man den Brenner installiert, braucht es noch einen Check, ob das USB-Subsystem schon läuft: sollte /proc/bus/usb/devices nicht leer sein, so ist alles notwendige schon geladen, andernfalls muss man die Module usbcore und usb-[uhci/ohci] noch laden, und eventuell dafür sorgen, dass sie beim Start automatisch geladen werden. Jetzt fehlt eigentlich nur noch das Modul für den Brenner, welches einfach usb-storage heißt und für alle Speichermedien funktioniert. Man kann es in /etc/modules/conf als scsi_hostadapter eintragen, damit es bei Bedarf geladen wird. Ist auch dieser Schritt erfolgreich vollzogen, so sollte beim Anstecken des Brenners dieser im Log als neu gefundenes SCSI-Gerät auftauchen. Sodann lässt sich das Laufwerk so verwenden, als wäre es ein internes Device, das heißt mount /devscd0 /cdrom funktioniert sofort. Falls noch andere SCSI-CD-Laufwerke existieren, muss man /dev/scd1 oder höher verwenden. Auch gegenüber den Brennprogrammen macht es keinen Unterschied: der Busscan findet den Brenner auf Anhieb. Und auch das simulierte Brennen klappte bei allen.
IDE/ATAPI-Brenner unter Linux
Wer einen SCSI-Brenner hat, der hat schon einen Vorteil - Cdrecord unterstützt diese Geräte direkt, korrekte Installation des SCSI-Host-Adapters vorausgesetzt. Bei ATAPI-Geräten ist das etwas anders: Es muss zuerst eine Umsetzung von der IDE- zur SCSI-API stattfinden. Dies funktioniert über das Kernel-Modul ide-scsi: Dieses Modul stellt für jedes IDE-Laufwerk, welches noch nicht von einem anderen Treiber belegt ist, eine SCSI-Emulation zur Verfügung, so dass es für die Programme als echtes SCSI-Laufwerk erscheint. Das eigentliche Problem ist es nun, den CD-Brenner für das ide-scsi-Modul freizuhalten. Dabei unterscheiden sich die Vorgehensweisen je nachdem, ob man IDE-CD-ROMs fest im Kernel unterstützt, oder ob es als Modul (ide-cd) geladen wird. Am einfachsten findet man dies heraus, indem man eine Daten-CD ins Dateisystem einbindet (mounted) und dann mit lsmod nachsieht, ob das ide-cd-Modul geladen wurde. Sollte die ide-cd-Unterstützung fest im Kernel verankert sein, so muss man dem Kernel per Boot-Parameter sagen, dass er den Brenner für die SCSI Emulation frei halten soll. Das geschieht mit dem Parameter hdX=ide-scsi. Von nun an steht /dev/hdX nicht mehr zur Verfügung, und man kann den Brenner über /dev/scd0 ansprechen. Der Boot-Parameter sollte fest im Boot-Loader eingetragen werden; bei Lilo wird dazu der append-Eintrag in der /etc/lilo.conf erweitert:
append = "hdX=ide-scsi"
Sollten unter append bereits Parameter stehen, wird hdX=ide-scsi voran gestellt und mit Komma von den restlichen getrennt. Ist ide-cd nicht fest im Kernel, so müssen erstens die ide-cd-Parameter so angepasst werden, dass dieses Modul nicht mehr auf den Brenner zugreift, und zweitens die ide-scsi-Parameter so geändert werden, dass andere Geräte nicht belegt werden, auch wenn deren Treiber noch nicht geladen ist. Beide Einstellungen werden in der Datei /etc/modules.conf festgelegt. Für das ide-cd-Modul muss einfach die Zeile
options ide-cd ignore=hdX
eingefügt werden. Sicherzustellen, dass ide-scsi nur den Brenner belegt, ist leider nicht ganz so einfach - es gibt keine Optionen für Module. Deshalb muss man dafür sorgen, dass alle Treiber für mögliche andere Geräte schon geladen sind, bevor das ide-scsi-Modul initialisiert wird. Dies bewerkstelligt der folgende Eintrag:
pre-install ide-scsi modprobe -k ide-cd;modprobe -k ide-tape;modprobe -k ide-floppy
Der Parameter -k sorgt dafür, dass die Treiber wieder automatisch entladen werden, wenn sie nicht benötigt werden. Zuguterletzt muss in beiden Fällen noch die ide-scsi-Emulation als SCSI-Controller eingetragen werden:
alias scsi_hostadapter ide-scsi