In der Hoffnung eine brauchbare Alternative zu Microsoft zu finden hatte ich mir bereits die zweite Distri von Suse 7.2 angetan nachdem schon die Installion unter 6.4 ein jahr zuvor schon scheiterte.
Problem war, dass mein CD Laufwerk nicht eingebunden wurde. Um dies herauszufinden brauchte der Suse Support mehrere E-Mails mit technischen Angaben meinerseits. Als Suse endlich soweit war KDE als Ursache dafür auszumachen wurde mir mitgeteilt, dass KDE nicht zum eigentlichen Betriebssystem zählt und somit kein weiterer Support geleistet werden kann.
Da frage ich mich was das ganze für einen unbedarften Einsteiger dieser Distribution noch für einen praktischen Nutzen haben kann wenn er dann doch alleine dasteht UND fast 100 DM für dieses Geblödel zum Fenster herausgeworfen hat?
Solange der Support so bei Suse läuft, kann ich jedem NichtLinuxExperten davon abraten diesen Neueinstieg zu wagen.
Schade ...
Grüsse aus Frankfurt
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Naja,
Suse schreibt aber ganz klar das es sich nur um Installations-Support handelt, der innerhalb der Frist gegeben wird. Da KDE nicht von Suse entwickelt wird (höchstens angepasst) kann man verstehen, das da kein Support gegeben wird. Schließlich gehören auch noch 2 Millionen andere Pakete zur Distri, da kann man wirklich keinen Support geben. Da muss man sich schon an die Entwickler bzw. Doku von KDE wenden. Außerdem besteht kein Zwang KDE zu verwenden, schließlich gibt es noch 1000 andere Windowmanager (z.B. Gnome).
Danke für die Antwort Ronin!
Sicher ist das für einen Experten nachvollziehbar, aber ein Windows-User denkt erstmal nicht an solche Probleme weil er 1. die Trennung von Betriebssystem und grafischer Oberfläche von Windows so nicht kennt und 2. dann erst erfährt dass es für die Oberfläche keinen Support gibt.
Kann ein Einsteiger in Linux von einem "Installationssupport" nicht erwarten dass er ein Betriebssystem MIT FUNKTIONIERENDER GRAFISCHER OBERFLÄCHE erhält? Ich denke dass dies eine Selbstverständlichkeit sein sollte wenn man im Vertrauen auf Support so eine Distri für fast 100 DM kauft? Was nützt der ganze beworbene Easy-Installationshype wenn so grundlegende Dinge nicht funktionieren? Standardmässig ist KDE die von Suse eingestellte Oberfläche, es wäre schon ein grosser Nutzen für den Einsteiger wenn wenigstens diese von Suse vernünftig supportet würde damit überhaupt etwas auf diesem Betriebssystem für den Einsteiger läuft.
Am Ende hat der gefrustete Einsteiger nicht nur Geld sondern nochmehr Zeit verloren bis er schliesslich resigniert und die gekaufte Distribution erstmal der Schublade und später dann im Keller bzw Mülleimer versenkt in der Hoffnung, irgendwann später es vielleicht wieder einmal mit einer neueren, für den Einsteiger ja sooo verbesserten Version wieder zu versuchen (ja....ich habe mich auch wieder mal so reingelegt...seufz).
Abschliessend möchte ich noch sagen dass ich nicht kleinlich bin und mit dem unterschlagenen CD-Laufwerk mich schon abgefunden hatte da es auch noch andere "Problemchen" gab wozu ich Suse erst gar nicht mehr zu belästigen wagte. Als ich dann mal die kränkelnde Linux-Partition mit Partition Magic auf meiner Festplatte verschieben musste ging gar nix mehr, das mag Linux wohl überhaupt nicht, und damit starb dann diese microsoftfreie Zone auf meiner Platte ... schade ...
Ach ja:
nachdem mich Suse abgewiesen hatte versuchte ich es mit verschiedenen Hilfeseiten, ohne Erfolg. Mangelte es mir am Verständnis? Oder hätte ich noch ein paar Wochen bzw Monate weiter Recherchieren sollen? - NEIN! Ich als PC-Anwender brauche ein Betriebssystem das mich unterstützt bei der täglichen Arbeit, nicht eines das zur Arbeit wird!)
So kann Linux keine Alternative zu Microsoft auf dem Desktop werden! SCHADE...
Hi,
wie gesagt, KDE bzw. alle anderen Windowmanager unter Linux sind nur Aufsätze. Lauffähig ist das Ganze auch ohne.
Was die Partition angeht, die Du verschoben hast, ist das Problem klar. Die Partition darf nur in bestimmten Grenzen auf der Platte liegen, weil das System sonst nicht mehr booten kann. Das kann man als User wissen, muss man aber nicht. Dumm gelaufen, in dem Fall.
Das Problem bei Linux allgemein ist : Nur draufinstallieren ist nicht - egal was die Werbung sagt. Da muss man sich schon reinhängen, ob gewisse Prinzipien und Funktionsweisen zu verstehen. Linux ist halt doch ganz was anderes als Windows.
Im Prinzip supportet Suse nur die Teile ihrer Distri, die sie selber gestrickt haben - also Yast, die spezifischen Anpassungen etc. Dann hörts auch schon auf. Die 39 Oiro für die Personal zahlt man im Endeffekt nur für das Zusammenstellen der Pakete, der Installationsroutine sowie für das Handbuch. Wenn man den Support gebrauchen kann, ok. Meistens fangen die Probleme aber erst NACH der Installation an, und da sagt Suse : Ist nicht.
Naja, man lernt draus...
Ronin
Hallo Ronin!
Im Zuge einer Festplattenaufrüstung hatte ich meine 3 bestehenden aktiven Partitionen Win98 2GB/Win98 2GB/Linux 2GB erst als als Images mit Drive Copy gesichert und dann die Partitionen mit Partition Image auf je 3 GB vergrössert. Beim Zurückspielen der Images enstand somit eine Verschiebung der Bootbereiche (für die zweite Win98 Partition um 1 GB nach vorne und Linux um 2 GB nach vorne), aber alles noch deutlich INNERHALB der als bootfähig angegebenen 8 GB Grenze. Windows machte diese Verschiebung mit ohne Probleme, Linux war am Ende.
Später habe ich dann auf einer Hilfeseite im Netz erfahren dass Linux bei der Erstinstallation seinen Platz auf der Festplatte registriert und bei einer Rückspielung des Images nur diesen ursprünglichen Platz akzeptiert dh: - auch innerhalb des bootfähigen Bereiches der Festplatte - keinerlei nachträgliche Verschiebung zulässt.
Danke für Dein Schreiben, es erklärt natürlich einiges was so nicht auf den ansprechenden Verpackungen der Suse-Distributionen steht.
Etwas mehr Ehrlichkeit seitens der Werbung würde Linux sicher weiterbringen. Es halt doch nicht so einfach wie es dargestellt wird und der "Support" von Suse sollte besser nicht erwähnt werden.
Naja, man lernt halt draus ...
Grüsse aus Frankfurt
