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Wer fürchtet sich vor Linux

Alekom / 5 Antworten / Baumansicht Nickles

Es gibt ja ein bekannte Kindermärchenfigur. 

Der schwarze Mann.

Und die betreffende Frage lautet dann ja: Wer fürchtet sich vor dem schwarzen Mann.

Alle Kinder sollten dann rufen: Niemand.

Was ich jetzt aber nicht ganz glaube. Zumindest bei Linux.

Vor paar Tagen war ich in einer großen österreichischen Buchhandlung an einem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt.

Ich stöberte halt so bei den Büchern, ging immer ein bisschen weiter, bis mir 2 junge Mädchen, scheinbar noch Schülerinnen mir entgegenkamen.

Ich nahm folgenden Gesprächsfetzen auf:

"Ich habe Linux gesehen und habe mich gefürchtet"

Exakt so! Ich dachte mir....wtf...scheinbar schon zu lange an der micro-milchflasche genuckelt, weil die man meist mit dem als Erstes in Berührung kommt und so das Gehirn präpariert wird.

Alter: man fürchtet sich vor Software! ein Betriebssystem.

Ok eventuell lassen sich geliebte Spiele nicht mehr spielen...Wäre auch gut so! 

Ich verkleinere grad die Win-Partition auf meinem Laptop...für Linux. Zunge raus

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Goedeke Michel Alekom „Wer fürchtet sich vor Linux“
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Seit Anfang der 1990er bin ich mit Linux unterwegs. Damals war es tatsächlich ein Krampf, auch nur ein weiteres Laufwerk einzubinden und die Hardwareanbindung war katastrophal, weil kaum ein Hardwarehersteller Treiber für Linux anbot. Zudem war die damalige Linux Community sehr arrogant und überheblich. Nach einer kurzen Pause fing ich an, auf Windows weitestgehend die gleichen Programme zu benutzen wie unter Linux, welches ich parallel installierte.

Irgendwann ärgerte mich das BS aus Redmond dermaßen, dass ich es rigoros von meinem PC verbannte. Dadurch bedingt, musste ich mich zwangsläufig etwas intensiver mit Linux auseinandersetzen und habe diesen Schritt nie bereut. Bisher lief jede Hardware auf Anhieb und auch sonst ist es herrlich unauffällig im Betrieb.

Bis zu meinem Eintritt in den Ruhestand war ich dienstlich ausschließlich unter Windows unterwegs und habe es stets als wohltuend empfunden, wenn ich Zuhause "mein" Linux nutzen konnte. Um nicht missverstanden zu werden, ein jeder soll mit "seinem" BS glücklich sein. 

"Wat den een sien Uhl, is den annern sien Nachtigall."

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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Xdata Goedeke Michel „Seit Anfang der 1990er bin ich mit Linux unterwegs. Damals war es tatsächlich ein Krampf, auch nur ein weiteres Laufwerk ...“
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Sollte man sich nicht eher vor Secured Core PCs als vor Linux fürchten?

Da wird ausnahmslos per oktroyierter Hardware und nicht  abschaltbaren Secure Boot und TPM  Geschichten, alles außer Windows ausgeschlossen!

Es soll unmöglich sein ein anderes Betriebssystem als Windows zu starten.

Selbst  Oracle, RedHat, oder andere Enterprise Linux Laut KI nicht.

Auch einige "Experten" in Linux Threads betrachten die die ihre Festplatten nicht verschlüsseln, Secure Boot oder TPM aktiv also deaktiviert haben als Bastler.

Andere genau das Gegenteil, da TPM oder SecureBoot Keys mit Microsoft als potenzielle Abhängigkeit in Zusammenhang mit dem Kontozwang ohne spezielle Tools..

Immerhin ein Systemadministrator hat geschrieben, in 20 Jahren nicht einen BootBreak wo SecureBoot an oder aus eine Rolle gespielt hat, gehabt zu haben..

Bis vor kurzer Zeit hatte ich SecureBoot und TPM immer aktiv.

Bei Ubuntu und Debian ist dies Kein Problem.

Viele bekannte Linux Distributionen, zB. CachyOS booten als Default nicht vom USB Stick mit aktiven Secure Boot.

Ein Windows 11 habe ich leider mit vollen Microsoft Konto und Pin aktiviert.

Dieses Windows geht mir mit seiner ständigen  fordernden Nachfrage nach meiner Telefonnummer auf die Nerfen.  Über 90 Prozent mache ich schon mit diversen Linux. 

Meist aber Debian und Ubuntu. 

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schoppes Alekom „Wer fürchtet sich vor Linux“
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"Ich habe Linux gesehen und habe mich gefürchtet"

Wenn die beiden Mädels wüssten, dass ihr Android-Smartphone mit einem Linux-Kernel daher kommt, müssten sie ihr Smartphone vor lauter Furcht in die nächste Kloschüssel werfen, am besten eine aus den USA.
Da ist viel Wasser drin!
Zwinkernd

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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mawe2 schoppes „Wenn die beiden Mädels wüssten, dass ihr Android-Smartphone mit einem Linux-Kernel daher kommt, müssten sie ihr ...“
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Niemand kennt den genauen Kontext, in dem diese Bemerkung gefallen ist. Ich würde da jetzt mal den Ball flach halten und da nicht alles Mögliche und Unmögliche reininterpretieren.

Schüler (Kinder) haben gern mal "Angst" vor irgendwas...

Das hat absolut nichts mit den hier diskutierten Themen zu tun.

Wenn die beiden Mädels wüssten, dass ihr Android-Smartphone mit einem Linux-Kernel daher kommt

"Mädels" haben meist iPhones...

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schoppes mawe2 „Niemand kennt den genauen Kontext, in dem diese Bemerkung gefallen ist. Ich würde da jetzt mal den Ball flach halten und ...“
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"Mädels" haben meist iPhones...

Dafür hast du sicherlich beweisbare Zahlen. Oder?

Meine Erfahrungen sehen da ganz anders aus. 
In meiner letzten 10er-Klasse als Klassenlehrer gab es 1 oder 2 IPhones. Der Rest (28 Schüler und Schülerinnen) waren Androids.

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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