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Wer fürchtet sich vor Linux

Alekom / 29 Antworten / Baumansicht Nickles

Es gibt ja ein bekannte Kindermärchenfigur. 

Der schwarze Mann.

Und die betreffende Frage lautet dann ja: Wer fürchtet sich vor dem schwarzen Mann.

Alle Kinder sollten dann rufen: Niemand.

Was ich jetzt aber nicht ganz glaube. Zumindest bei Linux.

Vor paar Tagen war ich in einer großen österreichischen Buchhandlung an einem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt.

Ich stöberte halt so bei den Büchern, ging immer ein bisschen weiter, bis mir 2 junge Mädchen, scheinbar noch Schülerinnen mir entgegenkamen.

Ich nahm folgenden Gesprächsfetzen auf:

"Ich habe Linux gesehen und habe mich gefürchtet"

Exakt so! Ich dachte mir....wtf...scheinbar schon zu lange an der micro-milchflasche genuckelt, weil die man meist mit dem als Erstes in Berührung kommt und so das Gehirn präpariert wird.

Alter: man fürchtet sich vor Software! ein Betriebssystem.

Ok eventuell lassen sich geliebte Spiele nicht mehr spielen...Wäre auch gut so! 

Ich verkleinere grad die Win-Partition auf meinem Laptop...für Linux. Zunge raus

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Goedeke Michel Alekom „Wer fürchtet sich vor Linux“
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Seit Anfang der 1990er bin ich mit Linux unterwegs. Damals war es tatsächlich ein Krampf, auch nur ein weiteres Laufwerk einzubinden und die Hardwareanbindung war katastrophal, weil kaum ein Hardwarehersteller Treiber für Linux anbot. Zudem war die damalige Linux Community sehr arrogant und überheblich. Nach einer kurzen Pause fing ich an, auf Windows weitestgehend die gleichen Programme zu benutzen wie unter Linux, welches ich parallel installierte.

Irgendwann ärgerte mich das BS aus Redmond dermaßen, dass ich es rigoros von meinem PC verbannte. Dadurch bedingt, musste ich mich zwangsläufig etwas intensiver mit Linux auseinandersetzen und habe diesen Schritt nie bereut. Bisher lief jede Hardware auf Anhieb und auch sonst ist es herrlich unauffällig im Betrieb.

Bis zu meinem Eintritt in den Ruhestand war ich dienstlich ausschließlich unter Windows unterwegs und habe es stets als wohltuend empfunden, wenn ich Zuhause "mein" Linux nutzen konnte. Um nicht missverstanden zu werden, ein jeder soll mit "seinem" BS glücklich sein. 

"Wat den een sien Uhl, is den annern sien Nachtigall."

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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Xdata Goedeke Michel „Seit Anfang der 1990er bin ich mit Linux unterwegs. Damals war es tatsächlich ein Krampf, auch nur ein weiteres Laufwerk ...“
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Sollte man sich nicht eher vor Secured Core PCs als vor Linux fürchten?

Da wird ausnahmslos per oktroyierter Hardware und nicht  abschaltbaren Secure Boot und TPM  Geschichten, alles außer Windows ausgeschlossen!

Es soll unmöglich sein ein anderes Betriebssystem als Windows zu starten.

Selbst  Oracle, RedHat, oder andere Enterprise Linux Laut KI nicht.

Auch einige "Experten" in Linux Threads betrachten die die ihre Festplatten nicht verschlüsseln, Secure Boot oder TPM aktiv also deaktiviert haben als Bastler.

Andere genau das Gegenteil, da TPM oder SecureBoot Keys mit Microsoft als potenzielle Abhängigkeit in Zusammenhang mit dem Kontozwang ohne spezielle Tools..

Immerhin ein Systemadministrator hat geschrieben, in 20 Jahren nicht einen BootBreak wo SecureBoot an oder aus eine Rolle gespielt hat, gehabt zu haben..

Bis vor kurzer Zeit hatte ich SecureBoot und TPM immer aktiv.

Bei Ubuntu und Debian ist dies Kein Problem.

Viele bekannte Linux Distributionen, zB. CachyOS booten als Default nicht vom USB Stick mit aktiven Secure Boot.

Ein Windows 11 habe ich leider mit vollen Microsoft Konto und Pin aktiviert.

Dieses Windows geht mir mit seiner ständigen  fordernden Nachfrage nach meiner Telefonnummer auf die Nerfen.  Über 90 Prozent mache ich schon mit diversen Linux. 

Meist aber Debian und Ubuntu. 

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schoppes Alekom „Wer fürchtet sich vor Linux“
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"Ich habe Linux gesehen und habe mich gefürchtet"

Wenn die beiden Mädels wüssten, dass ihr Android-Smartphone mit einem Linux-Kernel daher kommt, müssten sie ihr Smartphone vor lauter Furcht in die nächste Kloschüssel werfen, am besten eine aus den USA.
Da ist viel Wasser drin!
Zwinkernd

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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mawe2 schoppes „Wenn die beiden Mädels wüssten, dass ihr Android-Smartphone mit einem Linux-Kernel daher kommt, müssten sie ihr ...“
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Niemand kennt den genauen Kontext, in dem diese Bemerkung gefallen ist. Ich würde da jetzt mal den Ball flach halten und da nicht alles Mögliche und Unmögliche reininterpretieren.

Schüler (Kinder) haben gern mal "Angst" vor irgendwas...

Das hat absolut nichts mit den hier diskutierten Themen zu tun.

Wenn die beiden Mädels wüssten, dass ihr Android-Smartphone mit einem Linux-Kernel daher kommt

"Mädels" haben meist iPhones...

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schoppes mawe2 „Niemand kennt den genauen Kontext, in dem diese Bemerkung gefallen ist. Ich würde da jetzt mal den Ball flach halten und ...“
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"Mädels" haben meist iPhones...

Dafür hast du sicherlich beweisbare Zahlen. Oder?

Meine Erfahrungen sehen da ganz anders aus. 
In meiner letzten 10er-Klasse als Klassenlehrer gab es 1 oder 2 IPhones. Der Rest (28 Schüler und Schülerinnen) waren Androids.

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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mawe2 schoppes „Dafür hast du sicherlich beweisbare Zahlen. Oder? Meine Erfahrungen sehen da ganz anders aus. In meiner letzten ...“
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Dafür hast du sicherlich beweisbare Zahlen. Oder?

Ja. Die Stichprobe in meiner Erhebung ist etwas größer als Deine und das Ergebnis ist ungefähr genau so gut beweisbar wie bei Dir.

Zunächst müsste erstmal jemand beweisen, dass die Mädels in dem vom TS geschilderten Fall überhaupt Smartphones besitzen...

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Goedeke Michel mawe2 „Ja. Die Stichprobe in meiner Erhebung ist etwas größer als Deine und das Ergebnis ist ungefähr genau so gut beweisbar ...“
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Holla die Waldfee, was ist denn hier los?

Sollte ich mich versehentlich in einem Kindergartenforum angemeldet haben? In den paar Tagen, die hier unterwegs bin, habe ich selten so viel Wortklauberei erlebt wie hier. Gehört es hier zum "guten Ton", alles zu zerreden?

Dann bin ich hier definitiv falsch.

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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andy11 Goedeke Michel „Holla die Waldfee, was ist denn hier los? Sollte ich mich versehentlich in einem Kindergartenforum angemeldet haben? In den ...“
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Gehört es hier zum "guten Ton", alles zu zerreden?

JA

Mach doch mit. Dann bist du hier goldrichtich. A

Nach manchen Gespraech mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen. Maxim Gorki
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Goedeke Michel andy11 „JA Mach doch mit. Dann bist du hier goldrichtich. A“
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Nicht, dass ich einer guten und sachlichen Diskussion aus dem Weg gehen würde, da darf es auch ruhig einmal heftige, konträre Ansichten geben, aber nicht um mich in Klein-Klein zu verrennen. Soviel Langeweile kann ich gar nicht haben, um meine begrenzte Lebenszeit damit zu verschwenden.

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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andy11 Goedeke Michel „Nicht, dass ich einer guten und sachlichen Diskussion aus dem Weg gehen würde, da darf es auch ruhig einmal heftige, ...“
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Ich habe mal einen Film gesehen, in dem ein Offizier

ein UBoot mit folgenden Worten beurteilte:

"Das einzige was es noch zusammen hält, sind die

Vogelhäufchen."

Ich lese hier auf nickles nicht mal mehr spontan. Auf

meiner persönlichen Rangliste, ist diese Website weit

nach unten gerutscht. Einzig meine langjährige

Mitgliedschaft lässt mich noch gelegentlich hier lesen.

Andy

PS: An bestimmter Stelle ergänzen wir uns nahezu

perfekt. LOL..........

Nach manchen Gespraech mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen. Maxim Gorki
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Goedeke Michel andy11 „Ich habe mal einen Film gesehen, in dem ein Offizier ein UBoot mit folgenden Worten beurteilte: Das einzige was es noch ...“
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Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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Goedeke Michel Nachtrag zu: „...“
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Es sollte eigentlich ein Smilie zu sehen sein. :-D

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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hatterchen1 Goedeke Michel „Holla die Waldfee, was ist denn hier los? Sollte ich mich versehentlich in einem Kindergartenforum angemeldet haben? In den ...“
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Gehört es hier zum "guten Ton", alles zu zerreden?

Nun, "Nickles.de"  ist halt keine Waldorfschule, da darf es auch gerne etwas robuster zugehen.Zwinkernd 

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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Goedeke Michel hatterchen1 „Nun, Nickles.de ist halt keine Waldorfschule, da darf es auch gerne etwas robuster zugehen.“
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Wer es denn braucht. Würgt im Grunde genommen jede Lust, spontan etwas zu schreiben gleich im Ansatz ab. Ob das gut für ein Forum ist, sei dahingestellt.

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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hatterchen1 Goedeke Michel „Wer es denn braucht. Würgt im Grunde genommen jede Lust, spontan etwas zu schreiben gleich im Ansatz ab. Ob das gut für ...“
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...Würgt im Grunde genommen jede Lust, spontan etwas zu schreiben...

Kann ich so nicht bestätigen, ist wie im wahren Leben. Mal liegt man richtig, mal liegt man falsch, mal hat man Gegenwind, mal bekommt man auch Zustimmung.
Wer seine Meinung nicht vertritt, hat im Leben häufiger das Nachsehen.

Eine Welt voller Ja-Sager braucht keiner wirklich, hat auch nie funktioniert.

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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Goedeke Michel hatterchen1 „Kann ich so nicht bestätigen, ist wie im wahren Leben. Mal liegt man richtig, mal liegt man falsch, mal hat man ...“
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Zwischen Meinung vertreten und gegen alles anzuquaken sehe ich einen deutlichen Unterschied. Jemand, der nicht gegen alles und jedes anquakt, ist in meinen Augen durchaus kein Jasager. 

So richtig viel Zulauf hat dieses Forum nicht zu verzeichnen. Zudem wenden sich viele langjährige User ab. Verständlich, wenn man auf Haarspalterei keine Lust hat.

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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hatterchen1 Goedeke Michel „Zwischen Meinung vertreten und gegen alles anzuquaken sehe ich einen deutlichen Unterschied. Jemand, der nicht gegen alles ...“
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Aber steht es nicht jedem frei sich hier zu äußern oder dem Mund zu halten?

Jemand, der nicht gegen alles und jedes anquakt, ist in meinen Augen durchaus kein Jasager. 

Die schweigende Mehrheit hat bislang der Menschheit nicht weiter geholfen, im Gegenteil.

Aber du hast Recht, hier wird alles zerpflückt, ins Gegenteil verdreht und zum Thema nichts, oder wenig beigetragen. 

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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Goedeke Michel hatterchen1 „Aber steht es nicht jedem frei sich hier zu äußern oder dem Mund zu halten? Die schweigende Mehrheit hat bislang der ...“
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hier wird alles zerpflückt, ins Gegenteil verdreht und zum Thema nichts, oder wenig beigetragen.

So ist es leider. 

Die schweigende Mehrheit hat bislang der Menschheit nicht weiter geholfen, im Gegenteil.

Ich sage es mal so, manchmal ist es klüger, genau abzuwägen, ob man wann was wie und wo sagt und manchmal auch nicht. In dieser Hinsicht habe ich quasi selten etwas darauf gegeben, ob ich nun gegen den Strom schwimme oder nicht. Nüchtern aus dem Alter heraus betrachtet hat mich das aber auch verdammt viel Energie gekostet, die ich an anderer Stelle sinnvoller und viel effizienter hätte nutzen können. Aber ich war jung und brauchte das Geld...

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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hatterchen1 Goedeke Michel „So ist es leider. Ich sage es mal so, manchmal ist es klüger, genau abzuwägen, ob man wann was wie und wo sagt und ...“
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Aber ich war jung und brauchte das Geld...

Kommt mir bekannt vor, ich habe Kreide gefressen aber auch auf Geld verzichtet.

Damit verlasse ich jetzt den "Linux Threat". Sorry AlekomVerlegen

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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hatterchen1 schoppes „Dafür hast du sicherlich beweisbare Zahlen. Oder? Meine Erfahrungen sehen da ganz anders aus. In meiner letzten ...“
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Hi schoppes,

ich habe auch keine Zahlen, aber an dem Gymnasium meiner Enkelin, achte Klasse, sind iPhones Pflicht. Das Gymnasium stellt die iPads im Untericht und da ist Kompatibilität angesagt.

Gruß

h1

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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RW1 Alekom „Wer fürchtet sich vor Linux“
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"Ich habe Linux gesehen und habe mich gefürchtet"

Kann ich nachvollziehen! 

Jahrzehnte des Ausprobierens und Warum Linux am eigenen Wildwuchs scheitert

Ich beschäftige mich seit den frühen 80ern mit Computern und Software, bin mit CP/M und MS-DOS 1.0 groß geworden und habe wirklich jede Ära mitgenommen. Aber nach all den Jahren muss ich konstatieren: Die Linux-Welt steht sich durch ihre Zersplitterung selbst im Weg.

Das größte Ärgernis ist das völlige Durcheinander bei der Software-Installation. Als Anwender steht man vor einem Rätsel: Soll ich jetzt auf Flatpak setzen, weil es isoliert und sicher ist? Brauche ich Snaps, die mir von Ubuntu aufgedrängt werden, aber das System beim Booten ausbremsen? Oder bleibe ich bei den klassischen nativen Paketen der Distribution, die aber oft veraltet sind?Selbst bei modernen Ablegern wie CachyOS oder dem einsteigerfreundlichen Linux Mint merkt man schnell: Es gibt keinen gemeinsamen Nenner.

Anstatt dass man wie bei Windows oder macOS eine Datei ausführt und fertig, muss man erst die Philosophie der jeweiligen Distro studieren. Diese Fragmentierung ist für jeden, der einfach nur effizient arbeiten will, eine unnötige Hürde. Linux mag technisch mächtig sein, aber solange man für einfache Setups erst zum „Paket-Experten“ werden muss, bleibt es für Umsteiger aus der Apple- oder Microsoft-Welt ein frustrierendes Erlebnis.

Und das ist auch der Grund warum Linux auch nach Jahrzehnten den Desktop-Standard verfehlt, obwohl es prinzipiell alle Voraussetzungen dazu hätte den beiden "Großen" ein Bein zu stellen. 

Deshalb kann ich die Aussage der jungen Damen mit ihrem Satz 

"Ich habe Linux gesehen und habe mich gefürchtet"

durchaus nachvollziehen. 

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Eludi84 RW1 „Kann ich nachvollziehen! Jahrzehnte des Ausprobierens und Warum Linux am eigenen Wildwuchs scheitert Ich beschäftige mich ...“
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Jahrzehnte des Ausprobierens

Ja ne, is klar und warum nicht mal bei einer genehmen Distro geblieben?

Diese Fragmentierung ist für jeden, der einfach nur effizient arbeiten will, eine unnötige Hürde.

Also bislang werden immer noch installierte Programme zum Arbeiten benutzt und nicht das darunterliegende OS.

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RW1 Eludi84 „Ja ne, is klar und warum nicht mal bei einer genehmen Distro geblieben? Also bislang werden immer noch installierte ...“
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Ja ne, is klar und warum nicht mal bei einer genehmen Distro geblieben?

Weil es keine "genehme" Distri gab bisher. 

Und bitte den Zusammenhang des TS sehen! 

"Ich habe Linux gesehen und habe mich gefürchtet"

Nicht ob ich mit etwas mehr Geduld mich an Linux hätte gewöhnen können. Denn in der Tat steht hinter mir ein Desktop mit Mint drauf. Der läuft auch und ich versuche immer mal wieder damit was zu tun. Es will einfach der Funke nicht überspribngen. Zu oft stoße ich auf Dinge die einfach nicht so funktionieren wie ich es mir denke, dass sie sollten. 

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Goedeke Michel RW1 „Kann ich nachvollziehen! Jahrzehnte des Ausprobierens und Warum Linux am eigenen Wildwuchs scheitert Ich beschäftige mich ...“
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Kann ich nicht, bzw. nur bedingt nachvollziehen. Meine Frau hat mit Computern genau Null Komma Null am Hut. Sie nutzt im Dienst Windows, privat am Laptop Linux Mint. Wie sie immer wieder sagt, macht es für sie kaum einen Unterschied in der reinen Nutzung. Ok, MS Office ist der dienstliche Platzhirsch, ebenso Acrobat, aber Zuhause kommt sie mit den Linux Pendants auch wunderbar zurecht. Auf unserem Zweitlaptop ist noch Windows drauf, aber nur, weil ich damit alle halbe Jahre mal die Garmin Navis update und das Laptop ohnehin über ist. Alles andere läuft völlig unaufgeregt unter Linux.

Man könnte jetzt sicher darüber diskutieren, ob es in der Linuxwelt sinnvoll ist, Kräfte zu bündeln oder nicht, aber so what, so ist es halt in der freien BS Welt, wo viele ihre Freizeit mit einbringen. Mich persönlich hat es noch nie gestört, dass es so ist. Für jeden meiner persönlichen Belange habe ich alles, was ich zum Arbeiten brauche. Da hat jeder seine eigene Gewichtung. Unbenommen, wenn man will, wird man immer etwas finden, was man besser oder anders hätte machen können. 

Für mich ist Windows obsolet, weil ich damit Dinge verbinde, mit denen ich nicht konform gehe. 

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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RW1 Goedeke Michel „Kann ich nicht, bzw. nur bedingt nachvollziehen. Meine Frau hat mit Computern genau Null Komma Null am Hut. Sie nutzt im ...“
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Meine Frau hat mit Computern genau Null Komma Null am Hut. Sie nutzt im Dienst Windows, privat am Laptop Linux Mint.

Aber vermutlich "beztreust" du diese Rechner. 

Ok, MS Office ist der dienstliche Platzhirsch, ebenso Acrobat, aber Zuhause kommt sie mit den Linux Pendants auch wunderbar zurecht

Ich genauso, nutze sogar Softmaker Office auf dem Windows PC. Genau das ist übrigens ein super Beispiel für meinen Antipathie zu Linux. 

Windows: Webseite von Softmaker, Download anklicken, herunterladen, Doppelklich auf die .exe und fertig. Programm läuft

Linux: Erst mal auswählen?????
was nun? 

Selbst wenn man das richige Paket erwisch; Nix mit doppelklick und installiert. 

Aber Softmaker ist da sehr benutzerfreundlich und beitet folgendes an:

super.

Nur hat es nicht funktioniert. Warum? Keine Ahnung. Also wieder Rückschlag. Ich habe da einfach keinerlei Veständnis warum es bei Linux so komliziert sein muss ein einfaches Programm zu installieren. 

Und soweit waren die jungen Damen in "Eingangschat" noch nie gewesen... was sie dann erst gesagt hätten? Zwinkernd

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Goedeke Michel RW1 „Aber vermutlich beztreust du diese Rechner. Ich genauso, nutze sogar Softmaker Office auf dem Windows PC. Genau das ist ...“
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Aber vermutlich "beztreust" du diese Rechner.

Eher nicht, da meine Frau alle nötigen Updates per Mausklick selbst durchführt. Nur, wenn mal etwas kneifen sollte, was eher selten vorkommt, springe ich ihr natürlich zur Seite.

*.deb und *.rpm bezieht sich auf genau 2 Paketmanager. Wenn man weiß, welche Distribution man nutzt, beantwortet sich diese Frage quasi von selbst. Wir nutzen Debian basierte Distributionen, von daher für uns *.deb.

*.tgz bezieht sich auf ein Packformat, ähnlich wie 7zip u.a.. Sehe ich nicht wirklich als ein Drama an. Wenn man sich nur ein klein wenig mit dem BS seiner Wahl befasst, und das sollte man auch als Nicht-PC-Freak, um zumindest ein paar wesentliche Grundlagen eines solchen zu verstehen, kommt Licht in das Dunkel. Ganz ehrlich, ob nun *.7zip oder *.tgz als Endung, das ist reine Gewöhnungssache.

Auch, wenn ich es nur sehr, sehr ungern über meine Lippen bringe, weil ich es damals wie heute wie die Pest hasse, weil sich die arrogante Linux Community früher oft dahinter versteckt hat: Linux ist halt nun mal nicht Windows. Stumpf einfach irgendwelche ausführbare Dateien anzuklicken, ist nicht gewollt. Kann manchmal lästig sein, weil viele Jahre Windows doch ihre Spuren hinterlassen haben, ist aber Teil der Linux Philosophie. Ganz ehrlich, ich finde es so schlimm nicht.

Ohne jetzt tiefer in dein Softmaker Problem einzutauchen, es könnte vielleicht an deinen Sicherheitseinstellungen liegen. In der Fehlermeldung würde vermutlich ein Hinweis darauf zu finden sein.

Auch unter Windowszeiten musste ich so manches Mal Mr. Google befragen, um ein Problem zu lösen. Da tun sich alle BS wohl nichts.

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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hjb Goedeke Michel „Eher nicht, da meine Frau alle nötigen Updates per Mausklick selbst durchführt. Nur, wenn mal etwas kneifen sollte, was ...“
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Ganz ehrlich, ob nun *.7zip oder *.tgz als Endung, das ist reine Gewöhnungssache.

Genau so ist es. Bei Windows ist der Quasi-Standard bei den Pack-Formaten halt ".zip" - bei Linux hat sich eben ".tgz" als Standard etabliert. Das hat mit ".deb" oder ".rpm" überhaupt nichts zu tun.

".deb" wird halt bei debianbasierten Systemen benutzt, während ".rpm" für RedHat-basierte Distris benutzt wird. Bei Bedarf kann man die jeweiligen Dateien auch von dem einen in das andere Format umwandeln, dafür gib es das Tool "alien"....

https://www.linux-community.de/ausgaben/linuxuser/2002/08/zu-befehl-alien/ 

Nur wer nichts erwartet, erwartet nicht zu viel.
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The Wasp Alekom „Wer fürchtet sich vor Linux“
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Wer weiß, was du da aufgeschnappt hast? Ich kenne selbst bei den Herren kaum jemanden, der auf Anhieb überhaupt erkennt, ob es sich beim gezeigten Desktop um Window 10 oder Windows 11 handelt, von anderen Desktops ganz zu schweigen und den Begriff Betriebssystem kennen die meisten nur vom Hörensagen.

Mein Schleppi läuft seit einigen Monaten mit dem einsteigerfreundlichen Mint. Windows habe ich darauf seither vielleicht 2- oder 3-mal gestartet, wann das letzte Mal war, weiß ich gar nicht mehr. Mein Haupt-PC läuft mit Debian13. Meine Windowszeit darauf dürfte noch etwa 5 Prozent ausmachen, weil die Fotobearbeitung mit der gewohnten Software einfacher ist. Drucker und Scanner laufen auch noch über Windows, das brauche ich aber heute nur noch selten.

Surven, Office und der Alltag findet bei mir nur noch unter Linux statt. Die Gamingtastatur unter Debian war am Anfang nervig, weil die Sonderzeichen mit anderen Kürzeln erzeugt werden müssen (das @ z.B. mit ALT GR + Q). Also ein paar Überraschungen gibt es, aber die bereichern ja auch das Leben. ;-)

Ende
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Alekom The Wasp „Wer weiß, was du da aufgeschnappt hast? Ich kenne selbst bei den Herren kaum jemanden, der auf Anhieb überhaupt erkennt, ...“
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Ich habe nur das wider gegeben, was ich hörte!

Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Bzgl. "Problematik" bei Linux, dessen Wirrwar...ach das hat man ja nur bei der Installation.

Man "klaubt" sich  zusammen was man möchte, installiert es, wurscht ob deb, Flatpak, snapdingsbums...

und DANN arbeitet man damit.

Fertig, so easy ist das. 

Wenn ich als "Laie" das mit Flatpack, deb-Dateien und Co fast immer hinbekomme..was soll sein?

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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