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Kann man Objektive von analogen Kamera verwenden ?

asoke / 9 Antworten / Baumansicht Nickles

ich habe noch einige Objektive von analogen Kameras (z.B Sigma, Tokina) .
Nun erwäge ich den Kauf einer Spiegelreflex oder System Kamera, wo ich eines dieser Objektive eventuell mit Adapter verwenden kann.
Wahrscheinlich sind diese Objektive nicht besonders lichtstark.
Lohnt sich das überhaupt und würde das funktionieren ?
Jetzt fehlt nur noch die Kamera, falls das klappt.
Eventuell als Einsteigerkamera die Canon EOS R100.
Beim Sigma Objektiv steht noch drauf “for Canon”.

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hascherl asoke „Kann man Objektive von analogen Kamera verwenden ?“
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Die Frage ist, ob mit dem Adapter auch die Zeit - und Blendeninformationen übertragen werden.

Ich war nie ein Freund von solchen Adaptern, die schlucken auch noch Licht.

Es wäre sinnvoller, sich eine Kamera nach Bedarf und Zubehörmöglichkeit zu kaufen, das hat sicher Vorteile.

Aber ein Modell zu kaufen, nur wegen eines vorhandenen (lichtschwachen) Objektivs, welches wahrscheinlich wenig benutzt würde, ergibt wenig Sinn.

Aber du musst dich für deine Anwendung entsprechend entscheiden.

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mawe2 asoke „Kann man Objektive von analogen Kamera verwenden ?“
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Theoretisch kannst Du die alten Objektive weiter nutzen, praktisch macht das aber keinen Sinn, da Du dann diverse Vorteile nicht hast, die moderne Objektive bieten (z.B. Bildstabilisierung). Außerdem musst Du immer die Brennweitenverlängerung gegenüber dem klassischen Kleinbildfilm berücksichtigen.

Allenfalls bei sehr hochwertigen Alt-Objektiven könnte man evtl. darüber nachdenken.

Warum willst Du die alten Objektive überhaupt weiter verwenden, wenn Du selbst sagst, dass sie "lichtschwach" sind?

Für eine genauere Beurteilung müsste man mehr Details zu den Objektiven wissen (Typ, Brennweite, Lichtstärke etc.). Die Hersteller-Namen allein sagen noch nicht viel aus.

Ein R100-Body ohne Objektiv ist oftmals sogar teurer als das R100-Kit mit einem einfachen Kit-Objektiv.

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asoke mawe2 „Theoretisch kannst Du die alten Objektive weiter nutzen, praktisch macht das aber keinen Sinn, da Du dann diverse Vorteile ...“
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Ein Sigma hat die Bezeichnung IC II, 1:4.5 f =70 - 210 mm
das andere
Nr. 2 ein RMC Tokina 1:3.5 - 4.3, 35 -105 mm (55 mm Skylight (1A)
Nr. 3 ein kleineres Sigma 1:1.7 - f = 50 mm


Bei der System Kamera von Canon EOS R 100 oder EOS R10
sind je nach Preis Objektive inclusive, . z. B EOS R 100 ca. 600 Euro oder
EOS R10 + RF 75-300mm f4-5,6, ca. 1200 Euro.
Bei einem lichtstarken Objektiv (1.4 oder 1.8) müsste ich nochmal 500-600 Euro hinlegen.

Kompakt und Bridgekamera habe ich bereits, nicht besonders lichtstark.

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ObelixSB asoke „Ein Sigma hat die Bezeichnung IC II, 1:4.5 f 70 - 210 mm das andere Nr. 2 ein RMC Tokina 1:3.5 - 4.3, 35 -105 mm 55 mm ...“
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Kommt natürlich darauf an, welches Bajonett deine alten Objektive haben, wenn alle das gleiche haben, brauchst ja nur einen Adapter. Reine Bajonett-Adapter schlucken auch kein Licht, da sie ja kein Glas beinhalten. Nachteil ist, das du die Objektive nur manuell verwenden kannst, also von Hand fokussieren und Blende einstellen. 

Ich würde eine neue Kamera trotzdem mit Objektiv kaufen, da der Aufpreis meist nicht allzu groß ist, 

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The Wasp asoke „Ein Sigma hat die Bezeichnung IC II, 1:4.5 f 70 - 210 mm das andere Nr. 2 ein RMC Tokina 1:3.5 - 4.3, 35 -105 mm 55 mm ...“
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Die Auswahl an Objektiven für RF ist inzwischen riesig und die Preise für Einsteigerteile liegten teils unter 300€ und im Kit ist das nochmals günstiger. Ein gutes RF-Objektiv hat seinen Preis, bei den besonders großen Linsen muss man den Preis nochmal verdoppeln. Canon lässt sich das gut bezahlen, die Dinger sind aber auch extrem langlebig. Mit RF Adapter kann man die alten EF-Objektive nutzen und hat da kaum Einbußen. Ich nutze noch zwei 2.8er und ein Tele mit EF-Bajonett mittel EF-R-Adapter. Was ich vor 15 Jahren gekauft habe, kann ich heute auch am R-Bajonett uneingeschränkt nutzen.

Kompakt und Bridgekamera habe ich bereits, nicht besonders lichtstark.

Wenn man eine Bridgekamera hat, macht eine R100 nur wenig Sinn. Der Unterschied dürfte in den meisten Fällen kaum auffallen. Die Reduzierung der Bildqualität allein auf die Lichtstärke ist unsinnig. Der Unterschied zwischen der Aufnahme mit einem Kit-Objektiv und einem 2.8er ist in vielen Fällen nicht zu erkennen und wenn dann nur in Ausschnitten, wo man dann nach Auflösungsunterschieden sucht.

Viel wichtiger ist für mich die Brennweite. Damit legt man sich als Fotograf fest, wie man fotografieren und was man zeigen will.

Ende
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Borlander mawe2 „Theoretisch kannst Du die alten Objektive weiter nutzen, praktisch macht das aber keinen Sinn, da Du dann diverse Vorteile ...“
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Bildstabilisierung

Hast Du u.A. auch in der Kamera. Mit Pentex kannst Du durchaus 40 Jahre alte Objektive (Pentax K Bajonett wird außergewöhnlich lange verwendet) mit Bildstabilisierung verwenden, musst dann allerdings die Brennweite nach dem Objektivwechsel einmal manuell angeben. Was deutlicher auffällt ist der fehlende Autofocus bei sehr alten Objektiven.

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mawe2 Borlander „Hast Du u.A. auch in der Kamera. Mit Pentex kannst Du durchaus 40 Jahre alte Objektive Pentax K Bajonett wird ...“
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Hast Du u.A. auch in der Kamera.

Aber nicht bei Canon.

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ObelixSB mawe2 „Aber nicht bei Canon.“
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Das stimmt so nicht mehr. Bei Canon haben DSLR keine Bildstabilisierung im Gehäuse, also IBIS, aber die DSLM von R1 bis R7 haben einen. 

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sea asoke „Kann man Objektive von analogen Kamera verwenden ?“
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Das Wichtigste haben die Vorposter bereits erwähnt.

Willst Du Dir wirklich ein solches "Gebastel" zumuten, wenn Du ein perfekt passendes Telezoom für ca. 250 Euronen mit allen Komfortfunktionen (sämtliche Automatiken inkl. Scharfstellung) kaufen kannst?

Klar, 250.- sind kein Pappenstiel, aber das sollte man nicht mit einem Monatseinkommen vergleichen sondern mit der Lebensdauer eines Gerätes.

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