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Kauf einer DLRS

Slim90 / 30 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen,

benötige einen Kauftipp einer Spiegelreflexkamera bzw. eines Objektives. Als Body hätte ich mir die Canon Eos 70D bereits herraus gesucht.

Ich habe von vielen Freunden gehört  und gelesen, dass man beim Objektiv nicht sparen soll . 

Ich wollte mir für den Anfang nur ein Standardobjektiv kaufen ggf. später ein Teleobjektiv nachrüsten.

Habe mir auch schon einige Testberichte durchgelesen, da die Auswahl bei Kameras bzw. Objektiven ziemlich groß ist kann ich mich zwischen den Geräten nicht entscheiden.

Ich kenne mich nur sehr dürftig mit DLRS aus, deshalb wäre es nett wenn Ihr mir einen Kauftipp geben könntet.

Preiskategorie ca. 1000 - 1200 € (Kamera + Standardobjektiv) ggf. bei angemessenen Preisleistungsverhältnis auch etwas mehr.

Vielen Dank schon im Vorraus

Gruß Slim90

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Andreas42 Slim90 „Kauf einer DLRS“
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Hi!

Willkommen im Club der Ratlosen. Zwinkernd

Bei mir liegt seit wenigen Ragen eine neue DSLR, zwar von einem anderen Hersteller, aber das ist erst einmal egal. Du hast dich, so wie ich, vermutlich aus dem Bauch heraus, für ein Modell entschieden und suchst nun ein passendes Objektiv.

Ich kann dir an der Stelle nur erläutern, wie ich bei der Auswahl vorgegangen bin. Du musst dann für dich entscheiden, ob meine Überlegungen auch für dich taugen...

Also auch bei mir stand das Modell fest. Blieb die Frage nach einem Objektiv:

- Kir-Objektiv und falls ja, welches?

- Oder gleich ein Kit mit zwei Objektiven?

- Oder ein Objektiv eines Fremdherstellers?

- oder gleich mehrere Fremdobjektive?

Ich habe natürlich auch Tests gelesen und in diversen Foren nachgeschaut. Man findet zu jedem Objektiv positive und noch mehr negative Berichte.

Also ging ich pragmatisch an die Sache ran: wenn schon neue Kamera, dann ersteinmal ein Objektiv. Nachkaufen kann man immer.
Dann die Frage, was eigentlich gegen ein Kit-Objektive am Anfang spricht. Eigentlich nur, dass sie Einsteigermodelle und preiswert sind und dass man, wenn das Kit sehr schlecht wäre, wieder unter "Wer billig kauft, kauft zweimal" fällt.
Warnungen vor den Kit-Objektiven hab ich keine gefunden, offenbar taugen die Kitobjektive für ihren Preis durchaus, haben aber Grenzen. Ich rede jetzt von den typischen 18-55 Zoommodellen,  die quasi alle Hersteller anbieten.

Bei meinem Wunschmodell gab es ein weiteres Kit mit 18-135er Objektiv. In der Kritik ebenfalls durchwachsen, aber in Userberichten auch als brauchbar bezeichnet.
Von meiner Kompakten und der Bridge bin ich 10fach Zoom gewöhnt. Da erschien mir ein 7fach Zoom besser, als ein 3fach Zoom. Ich nutzte bisher den vollen Zoom nur selten, so dass ich vermutlich gut mit dem größeren Kitmodell auskommen werde und künstlich beschränken will ich mich dann auch nicht.

Kompakte günstige Zoomobjektive sind nicht unbedingt lichtstark. Das sind allerdings meine bisherigen Kameras  auch nicht. Ich ging daher davon aus, dass ich mit einem Kit-Objektiv des Herstellers erst einmal gut auskommen werde.
Ich vertrete zudem eine (vermutlich nicht von jedem zu verstehende) Philosophie: ich beschränke mich bewusst bei Kameras.

Ich weiß dann dass es Grenzen gibt und bin in der Lage diese später zu erkennen. Da die Kameras dann noch Ausweichoptionen bieten, bin ich dann gezwungen mich damit zu befassen und diese weiteren Möglichkeiten zu nutzen. Da mag dann meine "Welt" kleiner sein, allerdings beherrsche ich sie dann irgendwann richtig und tappe nicht im Dunkeln unbekannter Möglichkeiten.
Oder anders gesagt: bis vor einem Jahr wäre eine DSLR bei mir noch Perlen vor die Säue gewesen.

Inzwischen habe ich die Grenzen meiner Bridge so ausgelotet, dass ich mich einer DSLR gewachsen fühle. Allerdings beginne ich bewusst mit einem Allroundobjektiv, also mit einem Zoom, der eine Stufe über den einfachen Kits liegt. Damit wird die neue DSLR dann quasi zu einer Art Bridge.

Das 18-135er Objektiv wird auch oft zu den typischen Urlaubszooms gezählt. Das ist eine Klasse von Allroundern, ein "Immerdraufobjektiv". Ich denke das ist eine gute Einstiegsbasis. Wenn ich mich richtig an die Kamera gewöhnt habe, wird früher oder später sicherlich ein zweites und später vielleicht auch ein drittes Objektiv hinzukommen.
Konkret denke ich an eine lichtstärkere 35er Festbrennweite für Museen und Portraits. Aber das ist Zukunftsmusik, zudem eine recht teure...

Aber wie gesagt: meine Entscheidung war ein Kitobjektiv aus der typischen Urlaubszoomklasse für den Anfang um die Kamera richtig nutzen und kennenlernen zu können. Zudem liegt es in der Brennweitenregion, die ich gewöhnt bin.

Bei mir kommt nun zusätzlich noch hinzu, dass ich seit wenigen Wochen häufiger mit GIMP arbeite und entdeckt habe, dass meine Kamera Raws schreibt, die ein Zusatztool unter Linux lesen und bearbeiten kann, auch als Addon in GIMP. Neben der Kamera werde ich mich also auch noch intensiver mit Bildbearbeitung und RAW-Entwicklung befassen. Da reicht dann ersteinmal ein Objektiv, um die Sache nicht zu komplex zu machen. 

Ich hoffe meine hier dargelegten Überlegungen, helfen dir irgendwie weiter.

Bis dann
Andreas

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Slim90 Andreas42 „Hi! Willkommen im Club der Ratlosen. Bei mir liegt seit ...“
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Hallo,

erstmals danke für die superschnellen Antworten!!!

Momentan fotographiere ich mit einer Panasonic Lumix DMC-FZ28 und einer Nikon d5100 (des Kumpels sehr häufig). Mit der Kamera fotographiere ich Familienfeiern, Urlaub, hin und wieder mal einen tollen Sonnenuntergang. Ab und zu auch Serienaufnahmen. Nur selten mal eine Ausstellung bzw. Kirche.

@Borlander: Summer-Cashback Aktion ist eine tolle Sache!!! Es ist mir bewusst das Zubehör noch dazu kommt.

@fakiauso: meinst du wirklich Ich soll von Beginn an mit 2 Objektiven arbeiten nachdem ich dir meinen Einsatzbereich geschildert habe?

Gruß Slim90

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Fetzen Slim90 „Hallo, erstmals danke für die superschnellen Antworten!!! ...“
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Du kennst den Brennweitenbereich, in dem du dich bewegst, wir nicht. Wenn dir das Kit-Objektiv reicht, also 18-55mm, dann fang' damit an und lasse alles weitere auf dich zukommen. Ich rate dir aber auch dazu, mehr Geld für Objektive, als für die Kamera zu investieren. Die Ergebnisse sind besser. Es ist die Frage, ob du bereit dazu bist, die Sachen mitzunehmen. Gute Objektive wiegen mehr und wenn dir ein 16-300mm Tamron ausreichende Ergebnisse liefert, ist das mehr wert, als ein 2000€ teures 70-200mm, welches im Schrank vergammelt.

Das Tamron 16-300mm gibt es ab 540€, beim Billigheimer und zusammen mit der von Fakiauso vorgeschlagenen 700d wärst du noch locker im Rahmen.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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Borlander Fetzen „Du kennst den Brennweitenbereich, in dem du dich bewegst, ...“
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Wenn dir das Kit-Objektiv reicht, also 18-55mm

Es gibt bei Kit-Objektiven sogar relativ viel Auswahl:

  • 18-55mm
  • 18-135mm
  • 18-200mm (das allerdings deutlich über Preisvorgabe)

Mit 18-55mm (~ 28-80mm KB eq) wird man tendenziell eher nicht glücklich wenn man vorher mit einem deutlich größeren Brennweitenbereich (die FZ28 hat wohl etwa 28-480mm KB eq) unterwegs war. Interessant wäre nun natürlich noch was an der D5100 dran hängt.

Wobei ich von der optischen Abbildungsleistung des Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS allerdings nicht so angetan war, bei direktem Vergleich mit meinen Aufnahmen unter selben Aufnahmenbedingungen. Kann allerdings nicht ausschließen, dass das Nachfolgemodell vielleicht (mit STM hinten dran) besser geworden ist…

Gruß
bor

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fakiauso Slim90 „Hallo, erstmals danke für die superschnellen Antworten!!! ...“
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meinst du wirklich Ich soll von Beginn an mit 2 Objektiven arbeiten nachdem ich dir meinen Einsatzbereich geschildert habe?


Ja;-)

Ich denke, es wurden in der Folgediskussion genug Argumente genannt. Reicht Dir später ein Objektiv nicht mehr im Anspruch, dann kannst Du einzeln nach Budget und Bedarf auf hochwertigere Linsen umsatteln.
Später kommst Du bei ernsthafter Beschäftigung mit einer Spiegelreflex so oder so nicht herum. Wenn es Dir eher um den Lifestyle geht, mit so einem Gerät kannst Du Dich nicht anfreunden:

http://www.olympus.de/site/de/c/cameras/om_d_system_cameras/om_d_system_cameras_home.html

Die Geräte sind handlicher, vom Anspruch durchaus mit einer DSLR zu vergleichen und zumindest mir fetzt bei der OM-D das Retro-Design.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Borlander Slim90 „Hallo, erstmals danke für die superschnellen Antworten!!! ...“
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Mit der Kamera fotographiere ich Familienfeiern

Wenn die in Innenräumen stattfinden, dann würdest Du wahrscheinlich an einem Blitzgerät (200-400 EUR) Deine Freude haben. Das bringt gerade abends/nachts tendenziell deutlich mehr als eine teurere Kamera. Mit der Variante 700D wäre für sowas auch mehr Luft.

und einer Nikon d5100 (des Kumpels sehr häufig).

Und Nikon hast Du dann nicht in die engere Wahl gezogen?

meinst du wirklich Ich soll von Beginn an mit 2 Objektiven arbeiten nachdem ich dir meinen Einsatzbereich geschildert habe?

Kommt auf den Urlaub an würde ich sagen ;-) Für Familienfeiern, Sonnenaufgänge und Ausstellungen brauchst Du i.d.R. nicht mehr als 18-55 oder 18-135mm.

Wenn mehrere Objektive, dann würde ich auch eher zu überlappenden Brennweiten tendieren. Sonst musst Du am Ende doch dauernd wechseln, arbeitest viel im Randbereich und hast schlimmstenfalls sogar noch eine Lücke dazwischen. Ich selbst bin mit der Kombination 18-135 + 55-300mm (allerdings Pentax und nicht Canon) sehr zufrieden. Wobei für 90-95% der Aufnahmen das 18-135mm Objektiv zum Einsatz kommt…

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Andreas42 Borlander „Wenn die in Innenräumen stattfinden, dann würdest Du ...“
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Hi!

Da haben wir es also wieder geschafft unabhängig voneinander Schwesterkameramodelle zu kaufen, das haben wir mit unseren Fuji-Bridges ja auch schon geschafft. Überrascht

Bei mir ist es wieder das kleinere Modell geworden: die K-50 allerdings mit dem 18-135er Kitobjektiv.

Klar kann ich mich JETZT auch wieder an deine damalige Frage und die folgende Diskussion erinnern, ich hab sie auch wieder gelesen - allerdings war mir das komplett entfallen, ich ich meine K-50 gekauft habe.

Naja, macht ja nix - dafür hab ich jetzt jemanden für konkrete Tipps. Zwinkernd

Bis dann
Andreas

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Borlander Andreas42 „Hi! Da haben wir es also wieder geschafft unabhängig ...“
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Was soll man dazu sagen? Außer Willkommen bei den Exoten mit Pentax und viel Freude mit der neuen Ausrüstung :-)

Da haben wir es also wieder geschafft unabhängig voneinander Schwesterkameramodelle zu kaufen, das haben wir mit unseren Fuji-Bridges ja auch schon geschafft.

War das damals™ wirklich so unabhängig? Kann mich gar nicht mehr so recht dran erinnern…

allerdings mit dem 18-135er Kitobjektiv.

Das (DA WR, AFAIR gibt es aktuell auch keine anderen Versionen in Kits) habe ich auch und bin damit recht zufrieden.

Gruß
bor

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Fetzen Andreas42 „Hi! Da haben wir es also wieder geschafft unabhängig ...“
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Jetzt kriegt die Smartphine also einen Pentoro...scharf! Zwinkernd

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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Andreas42 Fetzen „Jetzt kriegt die Smartphine also einen Pentoro...scharf!“
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Hi!

Jetzt kriegt die Smartphine also einen Pentoro...scharf!

Sie hat es versucht, aber...

ohne Worte
Bis dann
Andreas
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Borlander Slim90 „Kauf einer DLRS“
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ls Body hätte ich mir die Canon Eos 70D bereits herraus gesucht. […] dass man beim Objektiv nicht sparen soll […] Preiskategorie ca. 1000 - 1200 € (Kamera + Standardobjektiv) ggf. bei angemessenen Preisleistungsverhältnis auch etwas mehr.

Naja. Die 70D kostet ohne Objektiv rund 900 Euro. Damit blieben noch etwa 100-300 Euro für ein Objektiv übrig und das ist alles ganz klar der untere Preisbereich. Mit der Summer-Cashback Aktion hättest Du noch ein bisschen mehr Luft.

Ein Kit mit 18-135mm Objektiv würdest Du für etwa 1200 Euro bekommen und hättest damit erst mal einen alltagstauglichen Brennweitenbereich abgedeckt. Einzeln aktuell vielleicht sogar noch ein bisschen günstiger…

Habe mir auch schon einige Testberichte durchgelesen, da die Auswahl bei Kameras bzw. Objektiven ziemlich groß ist kann ich mich zwischen den Geräten nicht entscheiden. Ich kenne mich nur sehr dürftig mit DLRS aus, deshalb wäre es nett wenn Ihr mir einen Kauftipp geben könntet.

Was sind denn generell Deine Erwartungen und Ansprüche an die Kamera? Wofür willst Du sie nutzen? Mit welcher Kamera hast Du bisher photographiert?

Denke auch daran, dass Du noch ein bisschen Zubehör brauchst: Speicherkarten und ggf. noch eine Kameratasche/Rucksack und ggf. einen zusätzlichen Akku. Da kannst Du auch ohne große Anstrengungen noch mal 100-200 Euro ausgeben (und natürlich auch mehr).

Gruß
Borlander

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schuerhaken Slim90 „Kauf einer DLRS“
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Erst einmal muss ich erwähnen, was ich nicht will: 
Verunsichern oder mies machen. 

Es ist reine Neugier, zumal das nicht erwähnt wurde, danach zu
fragen, wofür die Kamera überhaupt gebraucht werden soll. 
Hintergrund: 
Bei Wesel habe ich einen Bekannten, der wie verrückt mit seinen 
Kameras liebäugelt, sich wahnsinnige Kopfschmerzen macht, was 
an Objektiven infrage kommt oder ob er nicht besser das eine 
außen vor lässt und ein anderes bevorzugt. 
Dann gingen ihm monatelang die Aufnahmechip-Größen nicht 
aus dem Kopf. Und ob 24 Mio. Pixel nicht vielleicht besser wären 
als "nur" 18 Mio. Pixel. Und die Maße des Chips: x/y Zoll oder 
was? Oder Chipgröße in Millimetern? 

Dann machte er sich mit dem "Four-Thirds-Standard" verrückt,
als er davon hörte. Auch machte ihm die Lichtstärke Sorgen. 
Und immer wieder rief er mich an, obgleich er wissen musste, 
dass mich dieses Thema ziemlich kalt ließ. Ich hatte derzeit 
noch meine Lumix FZ150, mit der ich alles erreichte, 
was ich benötigte, die für ihn aber unter aller Würde war. 
Trotzdem wollte er immer meinen Rat, ob nicht besser dieses 
oder vielleicht jenes oder etwas anderes, das ihm entgangen 
sein könnte, zu bevorzugen sei. 

Und was wollte er mit den Kameras unternehmen? 
Bilder allerhöchster Qualität für Hochglanzmagazine aufnehmen? 
Erstklassige Portraitfotos schießen? 
Nichts davon: Er machte vor allem Aufnahmen von Schlössern 
und Burgen, von alten Bauernhöfen und Uralt-Möbeln darin. 

All das sah und sieht er sich ausschließlich auf seinen Apple- 
Monitoren an und verwendet er zum Teil in Postkartengröße 
auf seinen Wandertouren-Seiten im Web. Er hat bislang, so 
viel ich weiß, noch nichts von seinen zahllosen Fotos jemals 
ausgedruckt. Seine Hauptarbeit besteht im Katalogisieren 
und immer wieder neu Umorganisieren seiner Schüsse. 

Was er mit Sicherheit zu viel Hat: GELD. - Er war ein hohes 
Tier in der Industrie und kauert zumeist gelangweilt in seiner 
luxuriös ausgestatteten alten Kate. 

Nach all dem, was ich da erlebt habe, interessiert es mich 
wirklich, warum andere sich Sorgen machen und welchem 
Zweck das schließlich dienen soll. 
Beruflichen? Mit Zwang zu hoher "Qualität"?

Freundliche Grüße, Manfred

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Fetzen schuerhaken „Erst einmal muss ich erwähnen, was ich nicht will: ...“
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Warum fragst du nicht deinen Bekannten, was er für ein Problem hat? Wenn er kräftig genug ist, dann soll er seine Platinkarte nehmen und das Teuerste kaufen, was er kriegen kann, vom Hersteller seiner Wahl. Bei Fotoausrüstung ist es leider fast immer so, dass das Teuerste auch das Beste ist.

Er machte vor allem Aufnahmen von Schlössern  und Burgen, von alten Bauernhöfen und Uralt-Möbeln darin. 

Dafür nimmt man Shift Objektive, wenn man es richtig machen will und ein schönes Stativ mit entsprechendem Kopf. Das macht irgendwo zwischen 1500 und 2000€ beim Kleinbildformat. Für das Objektiv, versteht sich. Da er sich ja vor Geld nicht mehr retten kann, empfehle ihm doch mal das Mittelformat, vorzugsweise Hasselblad, Mamiya, oder Leica.

Und ja, es macht einen Unterschied, den man sehen kann. Dir ist es das Geld nicht wert und ist auch ok so. Andere haben Spaß dabei, ist genau so ok. Wofür gibst du dein Geld aus? Eben, stört mich auch nicht. Nur als Denkanstoß.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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schuerhaken Fetzen „Warum fragst du nicht deinen Bekannten, was er für ein ...“
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Albern.

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Fetzen schuerhaken „Albern.“
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Vielleicht genau so albern, wie dieses "ich versteh' meinen gespickten Bekannten nicht", in einer Kaufberatung.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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gelöscht_321042 Slim90 „Kauf einer DLRS“
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Allgemein:

Und ob 24 Mio. Pixel nicht vielleicht besser wären als "nur" 18 Mio. Pixel.

Thema: Megapixel

Teil-1

http://www.digitalkamera.de/Fototipp/Megapixel__Wie_viel_braucht_man_wirklich_Teil_1/4723.aspx

Teil-2

http://www.digitalkamera.de/Fototipp/Megapixel__Wie_viel_braucht_man_wirklich_Teil_2/4724.aspx

Thema: Abbildungsleistung von einem Objektiv (MTF-Kurven)

Quelle: Sigma

http://www.sigma-foto.de/fotowelt/fototipps/fotowissen/technik/artikel/article/mtf-aufloesung-und-kontrast.html

Quelle: Carl Zeiss ( Hier wird es ausführlicher )

Teil-1

http://www.zeiss.ch/c12567a8003b8b6f/embedtitelintern/cln_30_mtf_de/$file/cln_mtf_kurven_de.pdf

Teil-2

http://www.zeiss.com/content/dam/Photography/new/pdf/de/cln_archiv/cln31_de_web_special_mtf_02.pdf

Was bliebe, bei vielen offenen Fragen zu tun, die der Einsteiger hat?

Mein Rat: Nicht einfach Tipps, blind folgen!

Weiterführende Informationen für Einsteiger:

Web:

https://www.fototv.de/

(Unterschiedliche Abo-Modelle / leicht zu kündigen)

Bücher:

https://www.galileo-press.de/der-grosse-fotokurs_3293/

https://www.galileo-press.de/die-grosse-fotoschule_3367/

Und hier, der Kleine-Fotokurs von Tom Striewisch (Kostenlos)

Fazit:

Steige mit dem Erwerb von Grundlagen-Wissen ein, und kaufe dann.

Gruß

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gelöscht_321042 Nachtrag zu: „Allgemein: Thema: Megapixel Teil-1 ...“
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gelöscht_321042 Nachtrag zu: „Nachtrag: http://6mpixel.org/“
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Nachtrag MTF:

MTF der Objektive von Canon

http://www3.canon.de/images/pro/fot/slr/obj/file/EF_Lenses_GER_03_lr.pdf

Richtig ist natürlich, das es Qualitätsunterschiede, bei den Objektiven gibt.

Man beachte die Linienpaare

Richtig ist auch, das die MTF, nicht das einzige Qualitätskriterium ist.

Canon EOS 700D mit APS-C Sensor 22mm x 15mm (Beispiel für MTF)

Auflösung:

Horizontal = 236 Pixel/mm (Aufgerundet)

Vertikal = 230 Pixel/mm (Abgerundet)

Flaschenhals-1: Kein Objektiv, löst bis auf den letzten Pixel auf. (MTF)

Flaschenhals-2: Sind die Ausgabegeräte: Drucker, TV, Monitor, Fotolabor....

http://www.vision-doctor.de/optische-qualitaet/mtf-aufloesung.html

Ende der Recherche

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Borlander gelöscht_321042 „Nachtrag: http://6mpixel.org/“
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http://6mpixel.org/

Da geht es um Kompaktkamers die nur einen Bruchteil der Sensorfläche von DSLRs haben. Auch im Hinblick auf

hema: Megapixel Teil-1 http://www.digitalkamera.de/Fototipp/Megapixel__Wie_viel_braucht_man_wirklich_Teil_1/4723.aspx Teil-2 http://www.digitalkamera.de/Fototipp/Megapixel__Wie_viel_braucht_man_wirklich_Teil_2/4724.aspx

muss heute (anders als 2008) allerdings berücksichtigen, dass Bildschirme mit 4 oder sogar 8MPix inzwischen problemlos und bezahlbar verfügbar sind.

Gruß
Borlander

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gelöscht_321042 Borlander „Da geht es um Kompaktkamers die nur einen Bruchteil der ...“
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Hallo Borlander,

richtig, das ist älter, und ich hätte das Jahr vermerken sollen.

Hab da etwas geschludert. Das Grundproblem, sollte aufgezeigt werden.

Auch gegen das Rauschen, wurde was getan, welches die Objektivleistung zunichte machen kann.

Kennst Du neuere Artikel, die ich mal lesen könnte?

Gruß

PL81

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fakiauso Slim90 „Kauf einer DLRS“
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Hallo

Wenn Du in Sachen DSLR noch recht unbeschlagen bist, sehe ich den Kauf der 70D als überzogen an. Das klingt etwas nach must-have und Featuritis;-)

Warum steigst Du nicht eine Nummer tiefer mit der 700D ein und hast dann noch das Geld für zwei Zooms, die für den Anfang alle Brennweiten von Weitwinkel bis Tele abdecken?
"Knipse" damit erst einmal eine Weile herum. Wenn Du dann merkst, in welche Richtung Deine Ambitionen laufen, hast Du mittlerweile genügend Erfahrung, um Dich nach den passenden Objektiven umzusehen:

http://www.traumflieger.de/reports/Kamera-Tests/Canon-EOS-DSLR/EOS-700D:::11_35_100.html

Dabei bietet sich dieses Kit-Objektiv an:

http://www.traumflieger.de/reports/Objektiv-Tests/neues-Canon-18-55mm-STM-und-10-weitere-Objektive-im-Test::480.html

http://www.heise.de/preisvergleich/canon-eos-700d-mit-objektiv-ef-s-18-55mm-3-5-5-6-is-stm-8596b028-a920639.html

Als preiswertes Anschlussobjektiv kannst Du dieses in Betracht ziehen:

http://www.traumflieger.de/reports/Videos/Objektive/Video-neues-Canon-55-250mm-STM-im-Test::569.html

Damit bist Du innerhalb des vorgegebenen Preisrahmens und hast für die Anfangszeit genügend Potential. In ein bis zwei Jahren kannst Du Dich dann nach neuen Linsen/Kameras umsehen und bis dahin hast Du viel Zeit, Dich speziell zu den Canons auf Traumflieger durchzuackern;-)

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Balzhofna fakiauso „Hallo Wenn Du in Sachen DSLR noch recht unbeschlagen bist, ...“
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Ich habe da ein paar Vermutungen: Du photografierst gerne und möchtest eine bessere Kamera weil Du dahinter bessere Fotos vermutest und Technikbegeistert bist. Dein Preisbudget richtet sich nach der Kohle, dir dir gerade zur Verfügung steht. Nach meiner persönlichen Meinung ist das der falsche Ansatz. Du solltest dir Gedanken darüber machen, was Du photografieren möchtest und welche Verbesserungen Du gerne hättest.

Eine Bridge Camera ist für die breite Masse gemacht, sie soll für quasi alle Situationen gut sein und das am besten automatisch machen. Und aktuelle Bridge Cameras sind wirklich sehr gut geworden.

Eine DSLR Camera verlangt ihrem Bediener mehr ab. Es ist sinnfrei eine DSLR Camera im Automatik Modus zu verwenden, dafür ist sie nicht gedacht und oft führt der Automatikmodus zu schlechten Bilder als bei Bridge Cameras. Das Spiel mit Blende, Belichtungszeit und andern Faktoren sind esentiell wichtig für "gute" Bilder. Eine Kamera weiß nicht ob Du den Hintergrund verwischen möchtest oder nicht. Sie kann nicht wissen welche Stimmung Du bei einem Foto im Innenraum aufnehmen möchtest. Hell, Dunkel? Bei einem Autorennen, soll da der Hintergrund leicht verwischt sein um Bewegung zu suggerienen?

Es gibt auch kein "Standartobjektiv" und Objektive die einen extrem Bereich abdecken sind immer Kompromisse. Lass die Finger von 16-200 oder sowas. Man schraubt auch keinen Rollervergaser auf einen Porschemotor und genauso ist das wenn man ein schei* Objektiv auf eine gute Kamera schraubt. Als Richtwert, gute Objektive kosten soviel wie der Body der Kamera. Es gibt auch gute günstige z.b. das Canon 50mm F1.8

Meine Empfehlung: Wenn Du wirklich in Zukunft bereit bist mehr selbst ein zu stellen und Freude am Experimentieren hast, kauf dir eine 700D. Die Camera ist genial und eigentlich ist für gute Fotos das Objektiv wichtiger als die Camera. Dazu ein 15-85mm F3.5-5.6Das Objektiv deckt deinen Einsatzbereich und ich wüsste nicht für was 70D geeigneter wäre als die 700D.

Wenn Du dann merkst, "Hey, eigentlich will ich Portraits schießen!", dann schaust Du dich nach einem Objektiv für deinen Einsatzzweck um. Vorher nicht.

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fakiauso Balzhofna „Ich habe da ein paar Vermutungen: Du photografierst gerne ...“
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Hi

Ich bin zwar nicht der TE, aber ein schöner Beitrag.

PS. Das T40 lebt immer noch, hat schon beinahe musealen Wert und wird derzeit von einem Xubuntu befeuert;-)

Gruss
fakiauso

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Balzhofna fakiauso „Hi Ich bin zwar nicht der TE, aber ein schöner Beitrag. PS. ...“
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Ja die T40 sind selten geworden Lachend

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gelöscht_320029 Balzhofna „Ja die T40 sind selten geworden“
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Scherz,

a die T40 sind selten geworden

wie auch die T34, gibt es aber im Museum nochZwinkernd. Sehr unangebrachter Scherz?

MfG

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Fetzen Balzhofna „Ich habe da ein paar Vermutungen: Du photografierst gerne ...“
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Lass die Finger von 16-200 oder sowas. Man schraubt auch keinen Rollervergaser auf einen Porschemotor und genauso ist das wenn man ein schei* Objektiv auf eine gute Kamera schraubt

Porsches sind weder D700, noch D70. Aber gut, wenn wir schon bei solchen Vergleichen sind, man kauft sich auch nicht die Vollausstattung, um zum Brötchen holen zu fahren.

Es kommt doch auf die Zufriedenheit und Einsatzzweck des Besitzers an. Das 16-300mm ist für Gelegenheitsfotografen gemacht. Portraits freistellen ist natürlich nicht seine Welt, aber für die vom TE angegebenen Zweck reicht es dicke.

Das Teil ist nämlich nicht lichtschwächer im Bereich von 15-85mm, als das von dir empfohlene und schneidet bei Tests sehr gut ab. Die f6,3 dürften geschätzt erst ab ca 150-200mm anfallen und sind von daher zu verschmerzen. Da es preislich auf gleicher Höhe liegt, würde ich es mir unter den Voraussetzungen durchaus ansehen und ein paar Vergleichsfotos schießen. Zumal das 15-85er zu starken Vignettierungen neigen soll.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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Balzhofna Fetzen „Porsches sind weder D700, noch D70. Aber gut, wenn wir ...“
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Porsches sind weder D700, noch D70. Aber gut, wenn wir schon bei solchen Vergleichen sind, man kauft sich auch nicht die Vollausstattung, um zum Brötchen holen zu fahren.

Das mit dem Motor war eine sog. Metapher und ist nicht 1:1 übertragbar. Ich wollte damit verdeutlichen, dass ein qualitativ mäßiges Objektiv die Vorteile einer guten Kamera zunichte machen kann.

Lichtstärke und Brennweite sind nicht die einzigen Kriterien für ein gutes Objektiv und wenn ich Gelgenheitsfotograf bin brauche ich garantiert keine 70D. Die ist, wie in meiner Antwort oben schon geschrieben dann eher kontraproduktiv weil ich einfach soviel Zeug einstellen muss und das Teil zudem sperrig und schwer ist. Dann lieber eine Systemkamera von Sony, die hat auch einen guten Automatikmodus.

Möchte ich aber unbedingt eine Profi Kamera, dann bitte nicht mit einem dazu passenden Objektiv. Will ich eine DSLR und diese in unterschiedlichsten Situationen optimal nutzen komme ich nicht um einen Objektivwechsel drum herum und das wird sich nicht ändern, außer jemand entdeckt neue physikalische Gesetze in der Optik.

JA, das 16-300 ist eine Reisezoom, aber die 70D keine Reisekamera. Wenn jemand schon eine 70D hat und ein paar Objektive besitzt, derjenige aber für Unterwegs eine quick and dirty Lösung sucht, meinetwegen. Aber doch bitte nicht als erstes Objektiv!

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Fetzen Balzhofna „Das mit dem Motor war eine sog. Metapher und ist nicht 1:1 ...“
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Das mit dem Motor war eine sog. Metapher

Auf die ich eingegangen bin, oder nicht? Ich muss nicht unbedingt die besten Gläser kaufen, um Familienfeste und Sonnenuntergänge zu knipsen. Darauf bezog sich meine sog. Metapher.

Lichtstärke und Brennweite sind nicht die einzigen Kriterien für ein gutes Objektiv

Was noch, außer der Mechanik, die bei meiner Empfehlung zusätzlich zur optischen Leistung übrigens gut ist? Oder meinst du die Vignettierung, die bei dem empfohlenen 135er eher mau ist? Alles bezogen auf den Preis selbstverständlich.

Gelgenheitsfotograf bin brauche ich garantiert keine 70D

Das behauptet niemand nicht nirgendwo. Einen Automatikmodus hat die aber auch. Warum sollte der schlechter sein, als bei Sony? Ein Bekannter Fotograf hat sogar in einem Buch Bilder drin, die im Vollautomatikmodus mit einer 4500€ Kamera gemacht wurden, inkl. 7000€ Objektiv. Selbst ISO war auf Auto. Sind die Fotos deswegen schlechter?

Wie und wann ist die Frage, nicht ob! Ich behaupte, dass 99% der Fotografen Automatiken nutzen und fast niemand alles per Hand einstellt. Es gibt Leute, die das bewusst machen, aber das ist eher Philosophie und nicht für alles geeignet (Familienfeiern, z.B.) und erhöht natürlich das Verständnis von Fotografie.

Möchte ich aber unbedingt eine Profi Kamera

Seit wann ist eine 70D eine Profikamera?

Will ich eine DSLR und diese in unterschiedlichsten Situationen optimal nutzen komme ich nicht um einen Objektivwechsel drum herum und das wird sich nicht ändern, außer jemand entdeckt neue physikalische Gesetze in der Optik.

Niemand behauptet das Gegenteil. Allerdings brauche ich für Familienfeiern und Sonnenuntergänge keinen 'Fuhrpark' (sog. Metapher!) von 20000€ (sog. Übertreibung, um zu verdeutlichen; du kannst aber auch weniger € nehmen, wenn du möchtest), oder 10 Objektive.

Habe ich als Anfänger ein 'immer drauf Objektiv', dann brauche ich mir um die Reinigung erst einmal keine Gedanken machen. Ich kann relativ bessere Ergebnisse erzielen, ohne viel Zeug mitschleppen zu müssen. Der Sensor ist größer, als bei einer Bridge, alleine das bringt ihn bereits sichtbar weiter.

Ein 28-200mm vor 20 Jahren war im Grunde nur ein besserer Flaschenboden. Das hat sich aber gebessert. Zumal ich heute mit höherer ISO ausgleichen kann, als damals. Für Gelegenheitsfotografen, die gerne die Option haben, sich entweder besser zu fühlen, oder später aufzustocken, ist ein Gummizoom nicht die schlechteste Lösung. Man kann sich erst einmal darauf konzentrieren das zu verbessern, was man kann. In welcher Reihenfolge man anfängt ist nicht so entscheidend. Der Weg muss einem persönlich passen. Ich glaube jedoch, dass es schneller Erfolg zeitigt, wenn man sich mit dem Thema unkompliziert vertraut machen kann.

Objektive im Schrank nützen keinem, der nicht schleppen will und die Festbrennweiten-Jonglage ist nicht jedermanns Sache. Vor allem kommt man damit auf Familienfeiern nicht weit, denn dort muss es schnell gehen und 135mm sind in einem Garten nicht viel. Auch nicht für spielende Kinder, oder die Enten auf dem Teich. So etwas bedeutet für jemanden, der vorher eine Bridgekamera gewohnt war Frust.

Mit einer 700D (völlig ausreichend), oder einer 70D (des Menschen Wille ist sein Himmelreich) hat er alle Möglichkeiten offen. Bequem der Automatik alles überlassen, dazu lernen, Festbrennweiten, oder Zooms, die ganze Palette eben.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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Balzhofna Fetzen „Auf die ich eingegangen bin, oder nicht? Ich muss nicht ...“
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Ich habe noch nie einen profi Fotografen gesehen, der im Vollautomatikmodus Fotografiert hat und das wäre auch absoluter Schwachsinn.

Dein bekannter Fotograf hat sicher schöne Bilder mit dem Automatikmodus gemacht. Kann sogar ein 3 Jähriger. Bei einem 10x15 Ausdruck kann teilweise nichtmal der Profi sagen ob Bridge Kamera oder nicht und deswegen braucht er sicher auch keine 4500€ Kamera.
Beim Sonnenuntergang hört es aber garantiert auf. Klar kann man den im Automatikmodus knipsen, aber dann wird es halt einfach Kacke. Da habe ich eine Kamera für 2000 Tacken und die gleiche Bildqualität wie eine 100€ Bridgekamera. Das ist in meinen Augen die pure Verschwendung.

Und genau das ist ja das, worauf ich Aufmerksam machen möchte. Klar werden viele Bilder im Automatikmodus gut, aber wenn ich im Automatik Modus knipsen will kann ich die vielen Vorteile einer DSLR nicht ausspielen. Wenn man dann auch noch darauf verzichtet das Objektiv zu wechseln frage ich mich wieso man zu einer DSLR greift? Da gibt es Besseres für weniger Kohle und Gewicht. Die DSLR sind dazu da es dem Fotograf zu ermöglich die paar % bessere Bilder als eine einfache Kamera zu machen. Dafür braucht sie aber auch mehr Input vom Bediener als eine normale Kamera. Gebe ich diesen Input nicht, kann die paar % auch nicht mehr rausholen.

Und wie soll jemand fotografieren lernen, wenn derjenige nur im Automatik Modus unterwegs ist? Wenn man keinerlei Kenntnis von ISO, Blende und Co. hat, kann man auch nicht in jeder Situation das Beste aus der Kamera rausholen.

Warum die Sony bessere Bilder im Automatikmodus machen? Das ist meine persönliche Meinung, aber ich glaube der Automatikmodus der Sony Systemkameras ist von der Software deutlich ausgeklügelter. Canon scheint hier weniger Wert darauf zu legen, einfach weil deren Käuferschicht normalerweise nicht nur im Automatikmodus zu Werke geht.Sony hat auch gute Objektive und macht tolle Kameras. Für Gelegenheitsfotografen sicher eine echte Alternative zu einer DSLR.

Dein Grundsatz finde ich gut:

Man kann sich erst einmal darauf konzentrieren das zu verbessern, was man kann. In welcher Reihenfolge man anfängt ist nicht so entscheidend. Der Weg muss einem persönlich passen.

Aber beim Kauf einer DSLR habe ich mich schon dazu entschieden mich in die Materie tiefer einzuarbeiten, sonst brauche ich sie auch nicht.

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Fetzen Balzhofna „Ich habe noch nie einen profi Fotografen gesehen, der im ...“
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Ich habe noch nie einen profi Fotografen gesehen, der im Vollautomatikmodus Fotografiert hat und das wäre auch absoluter Schwachsinn.

Ist es das? Na wenn du es sagst.

Dein Fehler ist, dass du dich in Absolutismen versteigst. Was denkst du, wie die Kameras hinter den Fußballtoren eingestellt sind? Glaubst du da fummelt noch einer lange an Zeit, Blende, ISO rum, während der Ball mit 100km/h in Richtung Netz schießt? Glaub', was du willst. Bist du bei den vielen Berufsfotografen, die du siehst immer dabei, wenn sie ihre Bilder machen? Ich habe auch nicht behauptet, der Mann würde nur die Automatik werkeln lassen.

Ich benutze nie die Vollautomatik, weil sie mich nervt. Ich kann es mir aber auch locker leisten Bilder zu versemmeln.

Für einen Anfänger, oder Gelegenheitsfotografen ist es eine Erleichterung und Mittel zum Zweck. Er/Sie kann sich auf das erlernen der Bildgestaltung konzentrieren und muss nicht ständig im Kopf haben, was alles schief gehen kann. Es gibt viele Leute, die verstehen die Blende/Zeit Geschichte ihr ganzes Leben lang nicht. Wie viele Porsche Fahrer erreichen Bestzeiten auf dem Nürburgring? Soll ein jeder nach seiner Façon glücklich werden und wenn eine DSLR Kamera dazu gehört, bitte.

Klar werden viele Bilder im Automatikmodus gut, aber wenn ich im Automatik Modus knipsen will kann ich die vielen Vorteile einer DSLR nicht ausspielen.

Da hast du völlig recht. Zu den Vorteilen gehört aber auch, dass ich sie benutzen kann, wenn ich es will, oder es die Situation erfordert. Es gibt übrigens auch eine Programmautomatik, bei der ich Prioritäten setzen kann. Ich kann dann die Blende soweit runter/rauf regeln, wie es die Automatik in der jeweiligen Situation zulässt.

Wenn man dann auch noch darauf verzichtet das Objektiv zu wechseln frage ich mich wieso man zu einer DSLR greift?

Niemand sagt, dass das für immer und ewig so bleiben soll. Es geht um einen Einstieg, der Spaß machen soll. Wenn mir ein 16-300mm die gleiche, oder bessere Qualität liefert, wie ein 18-135mm, warum denn nicht? Es ist ein Kompromiss, der wenig Einschränkungen und viele Vorteile hat. Zumindest bei den Vorgaben.

Und wie soll jemand fotografieren lernen, wenn derjenige nur im Automatik Modus unterwegs ist? Wenn man keinerlei Kenntnis von ISO, Blende und Co. hat, kann man auch nicht in jeder Situation das Beste aus der Kamera rausholen.

Auch das ist natürlich richtig. Wenn aber einer perspektivisch anfängt und mit der Motiverkennung muss er nicht zwangsläufig dort stehen bleiben, oder? Er wird anfangen sich zu fragen, woran es liegt, dass seinen Bildern etwas fehlt, wie man es schafft den Hintergrund verschwimmen zu lassen, wie man Dynamik in Bilder bekommt, usw. Interesse vorausgesetzt, natürlich. Es dürfte nur wenige Menschen geben, die sich erst mit der gesamten Technologie vertraut machen, bevor sie eine Kamera in die Hand nehmen.

Ich habe mir eine SLR mit einem 70-210mm gekauft. Blende/Zeit Zusammenhang ist mir sofort nach lesen der Anleitung klar gewesen. Klar etwas musste ich noch überlegen, aber es war klar, bevor ich die ersten Bilder gemacht habe. Seltsam, aber es was einfach so. Damit war ich bestimmt 1 Jahr unterwegs. Irgendwann hat mich ein Kumpel gezwungen mir ein billiges 28-70mm dazu zu kaufen und so hat sich eben alles weitere ergeben.

Aber beim Kauf einer DSLR habe ich mich schon dazu entschieden mich in die Materie tiefer einzuarbeiten, sonst brauche ich sie auch nicht.

Das ist ein Trugschluss! Nur weil es bei dir so war, müssen nicht alle genau so denken. Bei mir war es nicht so, es war ein spontaner Kauf aus dem Bauch. Viele Leute haben eine und immer noch die erste Linse drauf, weil es ihnen genügt. Die haben und werden in ihrem Leben nie ein halbwegs vernünftiges Bild machen, außer durch Zufall, aber sie sind glücklich damit. Passt doch auch.

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