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BenQ-Brenner mit 52x Speed - macht das überhaupt noch Sinn?

Olaf19 / 9 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen.

Nun hat auch BenQ einen CD-Brenner im Programm, der mit 52fach-Speed brennen kann:


http://www.pcwelt.de/news/hardware/27939/

Bei mir macht sich Skepsis breit: Selbst wenn das Gerät qualitativ noch so gut sein sollte - machen solche Brenngeschwindigkeiten überhaupt noch Sinn? Steigt nicht auf der einen Seite die Fehlerquote speziell bei Audio-CDs (was ja nicht nur am Brenner liegen muß!), wogegen auf der anderen Seite die Zeitersparnis beim Brennvorgang gegenüber "langsameren Modellen" immer bedeutungsloser wird? Mir zumindest wäre es egal, ob eine CD nun nach drei oder vier Minuten fertig ist - dreißig oder vierzig Minuten, das wäre ein Unterschied...

Sind CD-Brenner nicht das beste Beispiel dafür, daß das ständige Streben nach "Höher - Schneller - Weiter" auch einmal an seine Grenzen stoßen kann - was meint Ihr dazu?

CU
Olaf

Gabe Olaf19 „BenQ-Brenner mit 52x Speed - macht das überhaupt noch Sinn?“
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Hi!

Nen guter Brenner wie z.B. der Plextor PX_W 4824A liegt bei ordentlichen Medien fehlertechnisch im Bereich der guten 24x-Brenner. Net zwangsläufig heißt schneller auch schlechter.

Aber in dem anderen Punkt haste Recht, die Steigerung ist von der Brennzeit her kein wirklicher Fortschritt, Ersparnis von 48->52 ca. 5-8 sek.

Beim derzeit technischen Stand ist bei 56x-Brennen Schluß, aufgrund mechanischer Probleme wie Unwucht der CD/des Laufwerks

Bye
Gabe

Anonym Olaf19 „BenQ-Brenner mit 52x Speed - macht das überhaupt noch Sinn?“
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bekomm du mal 52x rohlinge - schon die 40er sind net billig, die 48er kosten noch mehr, für den preis ner 50er Spindel 52x wird man schon ne 30gig platte bekommen ;-)=

Neo9998 Olaf19 „BenQ-Brenner mit 52x Speed - macht das überhaupt noch Sinn?“
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Was soll ich sagen. ich bin genau deiner Meinung.
Ich habe nen 8x Brenner und brenne die meisten CD trotzdem nur mit 6x, frag mich nicht warum ist angewöhnt.
Dann dauert ne CD halt mal 12-13min, na und?
Soviel Zeit muss sein. Reicht mir auch, dann hat man noch genügend Zeit das CD-Cover ordentlich zu beschriften.

Olaf19 Nachtrag zu: „BenQ-Brenner mit 52x Speed - macht das überhaupt noch Sinn?“
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Erstmal danke für Eure Meinungen.

@Gabe
Ich denke auch, daß etwaige Probleme beim Brennen weniger ein Sache der Brenner-Hardware sind, sondern eher in der "Natur der Sache" liegen (Stichwort "Unwucht"). Bin mal gespannt, ob die das irgendwann in den Griff kriegen.

@|V|auri
Tja, Zeit ist Geld... 52fach-Rohlinge sparen viiiiiel Zeit, da dürfen sie gern erheblich teurer sein :-))

@neo9998
Wenn ich es richtig sehe, wirkt sich eine höhere Brenngeschwindigkeit nicht auf den gesamten Brennvorgang aus; bestimmte Bereiche der CD (ich meine Lead-In/-Out) brauchen immer gleich lange. Schon deshalb ist 40x nicht doppelt so schnell wie 20x.
Ich halte es wie Du: Lieber etwas "langsamer" Brennen - theoretisch könnte mein Plextor bis 40x -
und dafür weniger Ausschuß produzieren. Damit meine ich nicht nur zerschossene Rohlinge, sondern auch "kleine Aussetzer" z.B. auf vermeintlich erfolgreich gebrannten CDs (speziell Audio).

CU all
Olaf

Neo9998 Olaf19 „BenQ-Brenner mit 52x Speed - macht das überhaupt noch Sinn?“
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Eben, die geschwindigkeit erhöht sich bei den meisten Brennern schrittweise bis sie dann bei der höchsten Geschw. angekommen ist und brennt die CD dann fertig. (ist afaik ca. das letzte drittel der CD)
Also lohnt sich eine hohe Brenngeschwindigkeit nur, wenn die CD auch wirklich randvoll geschrieben wird, sonst gibts kein Geschwindigkeitsunterschied zwischen 24x und 40x. Also bei z.B nur 100MB zu brennenden Daten merkt man nichts. Lieg ich da richtig?

Olaf19 Neo9998 „BenQ-Brenner mit 52x Speed - macht das überhaupt noch Sinn?“
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Konnte ich bislang so nicht beobachten. Ich hab nur den Eindruck, daß bestimmte Phasen des Brennvorgangs - ganz am Anfang
und ganz am Schluß - immer gleich lang dauern, wodurch sich die Brennzeiten relativieren.
Daß die Geschwindigkeit selbst während des Brennens variiert, glaube ich weniger.

Neo9998 Olaf19 „BenQ-Brenner mit 52x Speed - macht das überhaupt noch Sinn?“
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Der Lead In dauert immer gleich, aber wenn ich bei mir ne Audio-CD brenne braucht der Lead-Out bei 2x ca. 10sec länger als mit 6x.
Ist das wieder nur bei mir so? Aber ist mir eigentlich egal, Hauptsache die CD funzt hinterher.

Nochmal zur Brenngeschwindigkeit:
Doch, doch ich meine gehört zu haben das die Brenngeschwindigkeit Stufenweise zunimmt. Das gibts auch nen Begriff dafür der fällt mir aber im Moment nicht ein. ich werde mal ein bisschen Recherchieren.

Neo9998 Nachtrag zu: „BenQ-Brenner mit 52x Speed - macht das überhaupt noch Sinn?“
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Mit dem Erscheinen der F1-Serie von Yamaha setzen CD-RW-Schreiber erstmals nicht mehr auf die bislang übliche Zone-ZLV-Schreibtechnologie, sondern wenden sich dem seit den ersten High-Speed-Schreibern über 16-facher Schreibgeschwindigkeit vernachlässigtem CAV zu. Von den Vorteilen weiß vor allem Yamaha selber zu berichten - was natürlich kaum jemanden überraschen kann.

(Disc4You/ub - 05.07.2002) - Eines der Hauptargumente für Yamahas Schritt zu Full CAV (Constant Angular Velocity, also dem Schreiben mit konstanter Umdrehungsgeschwindigkeit) liegt darin, eine komplette 80-Minuten-CD-R in ziemlich genau 163 Sekunden brennen können zu wollen. Das sind etwas mehr als zweieinhalb Minuten - und Lead-in sowie Lead-out sollen ebenfalls bereits dabei sein.

Der Unterschied zum herkömmlichen Zone-CLV, wie es in der Regel bei Highspeed-Recordern angewendet wird, liegt darin, dass beim Full CAV die Schreibgeschwindigkeit (nicht die Umdrehungsgeschwindigkeit, die während des gesamten Brennvorgangs über die gesamte Oberfläche konstant bleibt) stufenlos erhöht wird - äquivalent zur Art und Weise, in der konventionelle CD-ROM-Laufwerke lesen. Auch hier rotiert die Scheibe mit einer konstanten Geschwindigkeit - unabhängig davon, wo eventuell aufzusuchende Daten sich befinden. Beim Yamaha F1-Brenner beginnt man mit 19-facher Brenngeschwindigkeit im inneren Bereich der CD und steigert sich linear auf 44-fach in den äußeren Bereichen - schlichtweg dadurch, dass die Oberfläche des Mediums außen schneller am Laser vorbeirauscht als innen.

Beim herkömmlichen Zone-CLV wird ein Rohling in verschiedene Zonen unterteilt, die jeweils mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angesteuert werden. Abhängig vom Recorder beginnt man dann beispielsweise mit 16-x in der Lead-in-Zone, wechselt vielleicht stufenweise zu 20-x, 24-x, 32-x und kommt auf diese Weise letztendlich bei der auf der Verpackung dick aufgedruckten Maximalgeschwindigkeit an. Innerhalb der Zonen wird mit konstanter Umdrehungsgeschwindigkeit weitergearbeitet - weshalb Zone-CLV auch eher eine Mischung aus dem CAV-Modus (konstante Drehzahl) und dem CLV-Modus (variable Drehzahl) ist.

Einer der großen Nachteile beim Zone-CLV liegt in den Sprüngen selber. Da dieses zwangsläufig während des Schreibprozesses geschieht, sind Fehler auf der CD nicht zu vermeiden. Einzig die jedem Highspeed-Recorder inne wohnende Buffer Underrun Prevention-Technologie kann an den 'Kanten' einen Schreibabbruch verhindern und die Lücke verbinden, die die Erhöhung der Umdrehungszahl beim Brennen reißt. Neben einer höheren (wenn auch korrigierten) Fehlerzahl, kostet dieses Verfahren natürlich Zeit. Nicht viel, aber der Brennvorgang ist erst einmal 'aus dem Tritt geraten' und muss sich wieder fangen - und genügend, dass Yamaha behaupten kann, seine 44-fach-Full-CAV-Recorder seien schneller als die neuen 48-fach-Zone-CLV-Schreiber. Da man bei Yamaha-Brennern darauf verzichtet, die Umdrehungsgeschwindigkeit des Rohlings stückweise, eben in den Zonen, herauf zu setzen, kreist das Medium von Anfang an mit der gleichen Umdrehungszahl (8700 Umdrehungen pro Minute) - und die Sprünge entfallen vollständig.

Quelle: disc4you

Olaf19 Neo9998 „Ich habs: Full CAV vs. Zone-ZLV“
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Super-Info, vielen Dank!