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Drucker - überbewertet

Alekom / 26 Antworten / Baumansicht Nickles

Servus Leute,

gleich mal provokant:

Werden Drucker nicht überbewertet?

Vor allem zuhause privat.

Ich selber druck locker über 2 Jahre nichts mehr zu Hause aus.

Und das wenige, was ich noch drucke, mach ich mit Erlaubnis vom Chef in der Firma.

Meist Reiseunterlagen, wenn ich zb. wieder nach Amrum fahre. Oder nach Naumburg.

Oder nach München, Salzwedel... Lachend Eventuell heuer nach Stralsund.

Seminare, Seminare, Seminare und Kongresse.

Noten für den klassischen Gesang druck ich beim Bibliotheks-Drucker .

Also vielleicht pro Jahr für mich...maximal 30 Seiten, wenn überhaupt.

Lohnt sich da noch ein Drucker für  zuhause?

Canon MX925 war mein letzter, der wartet nur mehr auf den Transport zum Elektronikschrott. Fehlermeldung 200 ich glaub..da geht nix mehr...

Ich könnte aber den auf Ebay raufstellen....kostenlos gegen Abholung für Bastler. Macht das Sinn?

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Amenophis IV Alekom „Drucker - überbewertet“
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Die Lebenssituationen sind eben verschieden. 

Es gibt Leute, denen trocknet selbst der Laserdrucker ein, mein ET-2600 dagegen hat 13442 Seite auf dem Buckel - ebenfalls wie bei Dir Zuhause und privat genutzt. 

Und da sind noch nicht mal meine Reiseunterlagen nach St. Moritz, Saint-Barthélemy und Bora-Bora dabei.

Ähm, was wolltest Du uns eigentlich mitteilen?

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Alekom Amenophis IV „Die Lebenssituationen sind eben verschieden. Es gibt Leute, denen trocknet selbst der Laserdrucker ein, mein ET-2600 ...“
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Mitteilen? Es war eine Frage!

Aber in der Firma wird noch viel ausgedruckt....in der Regel Arbeitsaufträge und Prüfprotokolle (die dann in ein System eingetragen werden...)

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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mawe2 Alekom „Drucker - überbewertet“
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Ich drucke persönlich noch diverse Inhalte aus. Insbesondere, wenn sie für Leute bestimmt sind, denen der Umgang mit digitalen Inhalten fremd ist.

Aber

Reiseunterlagen

zählen da nun gerade nicht dazu.

Die werden heutzutage doch fast grundsätzlich digital verarbeitet und erfordern schon seit einiger Zeit keinen Papierausdruck mehr.

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Alekom mawe2 „Ich drucke persönlich noch diverse Inhalte aus. Insbesondere, wenn sie für Leute bestimmt sind, denen der Umgang mit ...“
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bei sowas hab ich gern beides. digital und auf papier...

blöd wenn ausgerechnet der akku w.o geht bei der Kontrolle. Lachend

und ich mag es nicht, dauernd zu schauen ob ich eh genug saft habe...trotz zweier Handys. Lachend

mir geht das tgl. laden eh auf die nerven.

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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mawe2 Alekom „bei sowas hab ich gern beides. digital und auf papier... blöd wenn ausgerechnet der akku w.o geht bei der Kontrolle. und ...“
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mir geht das tgl. laden eh auf die nerven.

Und ich dachte, Du verdienst Dein Geld damit, täglich irgendwelche Akkus zu laden???

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Alekom mawe2 „Und ich dachte, Du verdienst Dein Geld damit, täglich irgendwelche Akkus zu laden???“
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wir bauen die Akkus! :)

und müssen natürlich 20% von der Menge die wir bauen, testen mit Entladen, Vollladen und wieder Entladen und dann auf Nennspannung laden.

Um zu sehen, ob der gebaute Akku irgendwelche Macken hat.

mit tgl. Laden meine ich das Laden des Akkus von meinem Smartphone ;)

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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mawe2 Alekom „wir bauen die Akkus! : und müssen natürlich 20 von der Menge die wir bauen, testen mit Entladen, Vollladen und wieder ...“
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mit tgl. Laden meine ich das Laden des Akkus von meinem Smartphone

Das ist schon klar.

Mittlerweile kann man aber praktisch in jedem Zug sein Smartphone auch laden, so dass es eigentlich kein Problem mehr ist, ein digitales Ticket auch dann bei einer Kontrolle vorzuzeigen, wenn der Akku gerade mal schwächeln sollte.

Außerdem muss das Smartphone ja auch nicht permanent eingeschaltet sein. Es reicht ja, wenn man es nur zur Ticketkontrolle einschaltet. Da kannst Du vier Wochen mit dem Zug herumfahren, ohne dass Du Reichweitenangst haben musst.

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Alekom mawe2 „Das ist schon klar. Mittlerweile kann man aber praktisch in jedem Zug sein Smartphone auch laden, so dass es eigentlich ...“
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Lustig, da ich beruflich mit Akkus zu tun habe, vergesse ich nicht selten, das ich mein Smartphone auch mal laden muss. BrüllendLachend

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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hatterchen1 Alekom „wir bauen die Akkus! : und müssen natürlich 20 von der Menge die wir bauen, testen mit Entladen, Vollladen und wieder ...“
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mit tgl. Laden meine ich das Laden des Akkus von meinem Smartphone

Benutzt du das als Starthilfe im Auto?
Mein Akku hält rund 3 Tage, obwohl ich es gut nutze, Internet, Nachrichten, Bücher lesen, ach ja ich telefoniere auch manchmal wenn ich nicht gerade Whatsapp nutze.Lächelnd
Ach und laden kann man es auch im Auto, mit oder ohne Kabel... (ja in meinem Auto)

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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Alekom hatterchen1 „Benutzt du das als Starthilfe im Auto? Mein Akku hält rund 3 Tage, obwohl ich es gut nutze, Internet, Nachrichten, ...“
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Ich habe mein Smartphone auf 80% Laden gestellt. 

Nun, ja laden muss ich fast täglich. 

3 Tage bei mir? Never ever!

Heut am Vormittag voll geladen und jetzt bei 9% (gerade angesteckt)

Samsung S 22

Gut, ich beschäftige mich mit Smartphone nicht wirklich, es muss laufen und sonst nix, keine Ahnung was man da alles abstellen kann.

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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schoppes Alekom „Ich habe mein Smartphone auf 80 Laden gestellt. Nun, ja laden muss ich fast täglich. 3 Tage bei mir? Never ever! Heut am ...“
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Heut am Vormittag voll geladen und jetzt bei 9% (gerade angesteckt) Samsung S 22

Ich habe zwar noch nie ein Samsung gehabt, aber das scheint mir nicht normal zu sein.

Grüße nach Austria 

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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hatterchen1 Alekom „Ich habe mein Smartphone auf 80 Laden gestellt. Nun, ja laden muss ich fast täglich. 3 Tage bei mir? Never ever! Heut am ...“
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Ich habe mein Smartphone auf 80% Laden gestellt. 

Und verschenkst damit 20% der möglichen Ladekapazität.
Moderne Consumer-Accus sind von Hause aus in der Kapazität beschränkt und bei 100% zu ca. 90% geladen.
Akkusterben kenne ich nicht.

keine Ahnung was man da alles abstellen kann.

Sicher eine ganze Menge, vor allem Hintergrundaktivitäten, Apps die immer nach Hause telefonieren...

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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Anonym60 Alekom „Drucker - überbewertet“
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Werden Drucker nicht überbewertet? Vor allem zuhause privat.

Ich habe noch einen s/w Laserdrucker und den benutze ich ab und zu. Erst am Sonntag habe ich für einen Bekannten einen Jahreskalender für 2026 ausgedruckt.

Canon MX925 war mein letzter, der wartet nur mehr auf den Transport zum Elektronikschrott. Fehlermeldung 200 ich glaub..da geht nix mehr...

Meinst Du vielleicht die B200 Fehlermeldung? Die Lösung ist die ersten vier Pins auf dem Druckkopf abzukleben.

https://www.youtube.com/watch?v=9DtAJXH1bUI

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Alekom Anonym60 „Ich habe noch einen s/w Laserdrucker und den benutze ich ab und zu. Erst am Sonntag habe ich für einen Bekannten einen ...“
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Danke für die Information.

Bei den Kommentaren ist das sehr widersprüchlich...

Das sich die EU ( die sonst sich bei jedem Sche... einmischt ) nicht dahinter ist..achso es geht um Verkauf von Waren. Ja dann .... :x

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Anonym60 Alekom „Danke für die Information. Bei den Kommentaren ist das sehr widersprüchlich... Das sich die EU die sonst sich bei jedem ...“
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Danke für die Information. Bei den Kommentaren ist das sehr widersprüchlich...

Die habe ich mir jetzt nicht durchgelesen.

Als ich mir 2014 einen s/w Laserdrucker gekauft habe war da nur eine Kartusche für ich glaube 700 Seiten drin. Irgendwann war diese leer. Eine neue hätte mich damals ca. 50 € gekostet. Der Drucker hat 35 € gekostet. 

Ich habe einfach gewartet. Nach Monaten habe ich dann die Lösung gefunden. Man kann mittels Mausgeste und Tastenklick in ein Menü kommen und dort einen Wert ändern. So zählte der Drucker die Seiten nicht mehr. Ich konnte so weiter mit der Starterkartusche noch ein paar Jahre drucken. Als diese dann endgültig leer war gab es auch günstige Kartuschen pro Stück für weniger als 20 €. Hab mir dann 2 gekauft. Die andere liegt immer noch im Karton. Sobald diese leer ist, dann sehe ich das auf dem Papier.

Ich darf nur kein Update installieren, sonst geht das nicht mehr. Jedenfalls habe ich schon gelesen, dass der Druckerhersteller diese Möglichkeit geschlossen hat.

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Alekom Anonym60 „Die habe ich mir jetzt nicht durchgelesen. Als ich mir 2014 einen s/w Laserdrucker gekauft habe war da nur eine Kartusche ...“
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Und da soll mir einer weismachen das es keine geplante Obsoleszenz gibt..

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Amenophis IV Alekom „Und da soll mir einer weismachen das es keine geplante Obsoleszenz gibt..“
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Natürlich gibts die, und wie!

Beispiel sind die EPSON Ecotanks.

Gute Drucker, 4000 Seiten pro Flasche schwarze Tinte, 7500 pro Satz Farbe. Und das original Tintenset kostet so um die 40.- für alle 5 Flaschen. 

Es gibt kaum eine preiswertere Lösung. Nur: wenn der waste-ink Tank voll ist, bleibt der Drucker stehen.

Nun könnte man den problemlos leicht auswechselbar einbauen zusammen mit einem Reset-Mechanismus - aber beides gibt es nicht. Lösung Werkskundendienst: teurer als ein neuer Drucker. 

Natürlich gibt es im Netz einen Hack - aber darum geht es mir nicht, sondern in der Tat um die geplante Obsoleszenz, um die planmäßige Vernichtung von reparaturfähigen Dingen. 

Das Standardwerk dazu ( "The waste makers") hat Vance Packard bereits 1960 (!!) geschrieben. Auf Deutsch "die große Verschwendung" (1964)

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Alekom Amenophis IV „Natürlich gibts die, und wie! Beispiel sind die EPSON Ecotanks. Gute Drucker, 4000 Seiten pro Flasche schwarze Tinte, 7500 ...“
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Und ich habe mir nicht nur einmal schon den Kauf eines solchen Eco-Tank-Druckers überlegt. Aber der Preis hat mich immer etwas zögern lassen.

Vielen Dank für die Information.

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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winnigorny1 Amenophis IV „Natürlich gibts die, und wie! Beispiel sind die EPSON Ecotanks. Gute Drucker, 4000 Seiten pro Flasche schwarze Tinte, 7500 ...“
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.... aber darum geht es mir nicht, sondern in der Tat um die geplante Obsoleszenz, um die planmäßige Vernichtung von reparaturfähigen Dingen. 

Tja - da warten wir nun mal ab, die EU will da ja ein Gesetz gegen durchsetzen. Aber wie schon in den USA vor längerer Zeit geschehen: Es wird wohl wirkungslos bleiben. In den USA hat Apple bei seinen I-Phones so reagiert, dass sie ein Reparaturset dafür anbieten.

Allerdings ist das so teuer und für Laien auch damit immer noch sehr schwierig, eine Reparatur durchzuführen (ein Fehler und das Phone ist hinüber), dass viele mit dem Reparaturset zum Servicedienstleister liefen - und schon war es wieder einmal viel billiger, ein neues Gerät zu kaufen.

Ergo: Solche Gesetze bieten immer noch die Möglichkeit, das zu unterlaufen.....

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bechri Alekom „Drucker - überbewertet“
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Ganz ehrlich: In einem Leitz-Ordner im Keller finde ich heute wichtige Unterlagen schneller, als in einem Datengrab auf dem Computer oder auf irgendwelchen Datenträgern.

Bei der Zeitung genauso: Ich schätze Print außerordentlich und genieße es, morgens die Druckerschwärze zu riechen und das Papier knittern zu hören, als da schon anzufangen, wieder in einen Bildschirm zu starren. Das mache ich nämlich den Rest des Tages berufsbedingt nur noch.

Auch wenn wir Sportveranstaltungen auswärts haben, nehme ich die wichtigsten Informationen, die ich schnell zur Hand haben muss, ausschließlich in ausgedruckter Form mit.

Wir haben einen Samsung Laser-Farbdrucker, der WLAN-fähig ist und uns seit vielen Jahren nicht im Stich gelassen hat.

Gruß

Chris

MfG Chris
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mawe2 bechri „Ganz ehrlich: In einem Leitz-Ordner im Keller finde ich heute wichtige Unterlagen schneller, als in einem Datengrab auf dem ...“
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Ganz ehrlich: In einem Leitz-Ordner im Keller finde ich heute wichtige Unterlagen schneller, als in einem Datengrab auf dem Computer oder auf irgendwelchen Datenträgern.

Ich kenne das Konzept des "Datengrabes" nicht.

Für mich gibt's nur Ordnerstrukturen / Dateiablagen.

Und die erlauben definitiv einen viel schnelleren Zugriff auf irgendwelche Dokumente als ein papierbasiertes Archiv.

In einem Leitz-Ordner

Ein einzelner Ordner wird in jedem Falle (egal, ob analog oder digital) kein Problem darstellen.

Aber suche mal in 50 verschiedenen (Leitz-)Ordnern ein Dokument, von dem Du ein bestimmtest Stichwort weißt aber nicht den genauen Ort, an dem es liegt.

Das findest Du in einem digitalen Archiv in Bruchteilen einer Sekunde, bei einem analogen Archiv kann es passieren, dass Du es überhaupt nicht findest!

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bechri mawe2 „Ich kenne das Konzept des Datengrabes nicht. Für mich gibt s nur Ordnerstrukturen / Dateiablagen. Und die erlauben ...“
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Für mich gibt's nur Ordnerstrukturen / Dateiablagen.

Da haben wir sogar das gleiche System (Stichwort: Ordnerregister) - trotzdem behaupte ich, dass meine Nachfahren im Fall der Fälle / ich selbst, wichtige Dokumente in Papierform schneller finden:

- kein PC nötig,

- keine zig Sicherungskopien / Backups nötig

- kein Laufwerk nötig (was mache ich heute mit den alten Disketten, was morgen mit der IDE-Festplatte, woher will ich wissen, was sich auf einem Laufwerk verbirgt, ohne es vorher irgendwo angeschlossen zu haben?)

Der Vorteil von Papier ist für mich, dass ich die Informationen zuverlässig ablegen kann und sofort erhalte - ohne von Informationstechnologie abhängig zu sein.

Versteh mich nicht falsch: Ich scanne selbst alle (!) Briefe ein und speichere sie digital auf meinem PC ab. Nett, um ein paar Jahre später nochmal etwas nachlesen zu können, jedoch nicht für die dauerhafte Archivierung. Wenn von denen etwas verloren geht (für mich sind das "flüchtige" Daten), geht die Welt davon nicht unter.

Wirklich wichtige Dinge, die Jahrzehnte überdauern müssen, und nicht alle paar Jahre gesichert / auf neuste Laufwerktechnologie kopiert werden sollen, werden bei mir in Papier abgeheftet...

Gruß

Chris

MfG Chris
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mawe2 bechri „Da haben wir sogar das gleiche System Stichwort: Ordnerregister - trotzdem behaupte ich, dass meine Nachfahren im Fall der ...“
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Du vermischst jetzt verschiedene Aspekte, die in Deiner ersten Aussage noch gar keine Rolle gespielt haben.

Deine erste Aussage war

Ganz ehrlich: In einem Leitz-Ordner im Keller finde ich heute wichtige Unterlagen schneller, als in einem Datengrab auf dem Computer oder auf irgendwelchen Datenträgern.

Und genau darauf habe ich geantwortet.

(Ich weise nur auf das Wort "heute" hin, das ja explizit die Probleme der Langfristigkeit ausschließt. Und ich verweise auf das Wort "schneller", bei dem es um die Zugriffsgeschwindigkeit geht und nicht um Langlebigkeit.)

Wenn Du heute etwas im Keller schneller findest als auf dem PC, dann machst Du heute etwas falsch!

Aber selbst bei der Dauerhaftigkeit der Speicherung würde ich Dir widersprechen.

Papierausdrucke sind keineswegs so langlebig, wie Du es Dir vielleicht wünschst.

Allein die klimatischen Bedingungen in einem Keller so lange aufrecht zu halten, damit möglichst wenig Veränderungen am Material stattfinden, ist wesentlich anspruchsvoller, als alle paar Jahrzehnte mal von einer digitalen Speichertechnologie auf eine andere umzukopieren.

https://www.schimmel-sachverstaendiger.com/schimmel-auf-akten-dokumenten-und-ordnern/

Ich habe schon selbst erlebt, wie ein komplettes Papierarchiv entsorgt werden musste, weil niemand daran gedacht hat, die Dokumente vor dem Verschimmeln zu bewahren. Gut, dass alles schon digitalisiert war!

Bei Hochwasser wird der Keller geflutet. Digitale Backups "überleben" das i.d.R. während Papierdokumente verloren sind.

Aber das hat alles nichts mit dem "heute" zu tun...

Ich scanne selbst alle (!) Briefe ein und speichere sie digital auf meinem PC ab.

Wozu machst Du Dir diese Mühe denn dann überhaupt, wenn sie (nach Deiner eigenen Argumentation) weder einen Zeitgewinn beim heutigen Zugriff noch einen Sicherheitsgewinn bei der langfristigen Archivierung bringt?

Wirklich wichtige Dinge, die Jahrzehnte überdauern müssen, und nicht alle paar Jahre gesichert / auf neuste Laufwerktechnologie kopiert werden sollen, werden bei mir in Papier abgeheftet...

Das kannst Du ja gern machen.

Aber an Deinen Fähigkeiten, heute mit den digitalen Informationen umzugehen, die heute relevant sind, kannst Du sicher noch etwas optimieren.

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hjb mawe2 „Du vermischst jetzt verschiedene Aspekte, die in Deiner ersten Aussage noch gar keine Rolle gespielt haben. Deine erste ...“
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Wenn Du heute etwas im Keller schneller findest als auf dem PC, dann machst Du heute etwas falsch!

Das denke ich auch. Auf meinem Computer finde ich (fast) alles wesentlich schneller, als irgendwo in einem Papierordner. Dazu gibt es doch diverse "Suchtools" - da gibt man ein Stichwort ein und "schwupps" hat man die Datei gefunden, welche man gerade braucht.

Als Beispiel für Linux-Rechner nenne ich nur mal das Tool "Catfish"... (hier eine Beschreibung: https://www.linux-community.de/ausgaben/linuxuser/2010/12/suchmaschinenuebergreifendes-frontend-catfish/ ). 

OWT

Nur wer nichts erwartet, erwartet nicht zu viel.
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RW1 Alekom „Drucker - überbewertet“
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Werden Drucker nicht überbewertet? Vor allem zuhause privat.

Von wem überbewertet?

Theoretisch könnte auch ich meine Korrespondenz über die betriebseigenen Hochleistungsgeräte abwickeln. Praktisch scheitert dieses Unterfangen jedoch an der hiesigen Papier-Philosophie: Während vier Kassetten mit exotischen Spezialmedien für Zwecke blockiert sind, die ich in diesem Leben nie brauchen kann, beherbergt die „neutrale“ Kassette ein Papier von so ätherischer Dünne, dass man Angst haben muss, es beim bloßen Anschauen zu zerreißen. Für Schriftstücke, die einen Hauch von Seriosität ausstrahlen sollen, ist dieses Material gänzlich ungeeignet.

Zur philosophischen Frage „Braucht man privat einen Drucker?“: Das ist wie mit dem Regenschirm – wer nie rausgeht, braucht keinen. Wenn dein digitales Dasein also völlig papierlos glücklich ist, herzlichen Glückwunsch zu diesem asketischen Lebensstil.

Ich hingegen habe mir einen zu Weihnachten einen Canon MF657Cdw zugelegt. Mein alter Epson EcoTank hatte leider die charmante Angewohnheit, seine Düsen so konsequent zu verstopfen, dass das Druckbild eher an moderne Streifenkunst als an Text erinnerte. Der Canon hingegen glänzt durch eine fast schon beängstigende Effizienz: Er digitalisiert Rechnungen und sonstigen lästigen Papierkram direkt auf meinen Server, ohne dass ich einen Finger rühren muss. Und drucken und Faxen (ja, wenn du öfter mit Ärzen kprrespondieren musst brauchst du so was) kann er auch noch. 

Natürlich hätte ich mir auch einen reinen Einzugsscanner kaufen können. Aber da die Hersteller für einen simplen Scanner fast denselben Preis aufrufen wie für ein komplettes Multifunktions-Schlachtschiff, habe ich mich für die „All-in-One“-Variante entschieden. Die Erstbefüllung der Kartuschen wird wohl für die nächsten 5 Jahre meine Druckaufkommen abdecken können, ohen Ansgt und Ärger vor eingetrockneten Tintenpissern. 

Fazit: Nein, ich brauche keinen (nur) Drucker – ich brauche ein System, das funktioniert!


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mawe2 RW1 „Von wem überbewertet? Theoretisch könnte auch ich meine Korrespondenz über die betriebseigenen Hochleistungsgeräte ...“
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Das ist wie mit dem Regenschirm – wer nie rausgeht, braucht keinen.

Es gibt aber auch Leute, die gehen zwar raus, brauchen aber trotzdem keinen Regenschirm.

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