Druckkopf-Kassette. Die haben doch nicht alle Latten am Zaun. Wer denkt sich bloß manchmal so dämliche Bezeichnungen aus, die es sonst in der gesamten Branche nicht gibt?
Bei Lexmark (Laserdruckern wohlgemerkt) ist der "Druckkopf" die Lasereinheit. Dafür ist die Fixiereinheit (bei HP auch "Fuser" oder "Fusing Assembly" bei IBM eine "Einbrennstation". Wer sich solche selten dämlichen Bezeichnungen ausdenkt, das würde mich wirklich mal interessieren...
Tja, ich hab' mir mal die zufälligerweise vorhandenen Serviceunterlagen vom HL4000C angesehen. Wenn ich mir ansehe, was da alles in der "Druckkopfkassette" drin ist, scheint das vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden zu sein. Auf die Autobranche übertragen wäre das etwa kompletter Motor incl. Getriebe, Auspuff, Elektronik, Radio und Räder incl. Reifen in einer Baugruppe. Geht ein Teil davon kaputt, kann man den Rest gleich mit wegschmeißen. Sieht jedenfalls nicht so danach aus, als ob es ohne neue Einheit gehen würde.
Jetzt weiß ich wenigstens, warum ich nichts von diesem Brother-Rotz halte.
Mein Tip: Schmeiß diesen Scheiß weg, für rund EUR 500,- bekommst du einen nagelneuen OKI-Drucker mit 3 Jahren Vor-Ort-Garantie am nächsten Arbeitstag (OKI C5650N oder 5750N).
Tut mir leid, aber eine einfachere (und günstigere) Möglichkeit scheint es wohl nicht zu geben. Ich würde mir das mit der Reparatur aber wirklich gründlich überlegen.
Gruß
Jürgen