ich habe noch einige Objektive von analogen Kameras (z.B Sigma, Tokina) .
Nun erwäge ich den Kauf einer Spiegelreflex oder System Kamera, wo ich eines dieser Objektive eventuell mit Adapter verwenden kann.
Wahrscheinlich sind diese Objektive nicht besonders lichtstark.
Lohnt sich das überhaupt und würde das funktionieren ?
Jetzt fehlt nur noch die Kamera, falls das klappt.
Eventuell als Einsteigerkamera die Canon EOS R100.
Beim Sigma Objektiv steht noch drauf “for Canon”.
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Die Frage ist, ob mit dem Adapter auch die Zeit - und Blendeninformationen übertragen werden.
Ich war nie ein Freund von solchen Adaptern, die schlucken auch noch Licht.
Es wäre sinnvoller, sich eine Kamera nach Bedarf und Zubehörmöglichkeit zu kaufen, das hat sicher Vorteile.
Aber ein Modell zu kaufen, nur wegen eines vorhandenen (lichtschwachen) Objektivs, welches wahrscheinlich wenig benutzt würde, ergibt wenig Sinn.
Aber du musst dich für deine Anwendung entsprechend entscheiden.
Theoretisch kannst Du die alten Objektive weiter nutzen, praktisch macht das aber keinen Sinn, da Du dann diverse Vorteile nicht hast, die moderne Objektive bieten (z.B. Bildstabilisierung). Außerdem musst Du immer die Brennweitenverlängerung gegenüber dem klassischen Kleinbildfilm berücksichtigen.
Allenfalls bei sehr hochwertigen Alt-Objektiven könnte man evtl. darüber nachdenken.
Warum willst Du die alten Objektive überhaupt weiter verwenden, wenn Du selbst sagst, dass sie "lichtschwach" sind?
Für eine genauere Beurteilung müsste man mehr Details zu den Objektiven wissen (Typ, Brennweite, Lichtstärke etc.). Die Hersteller-Namen allein sagen noch nicht viel aus.
Ein R100-Body ohne Objektiv ist oftmals sogar teurer als das R100-Kit mit einem einfachen Kit-Objektiv.
Ein Sigma hat die Bezeichnung IC II, 1:4.5 f =70 - 210 mm
das andere
Nr. 2 ein RMC Tokina 1:3.5 - 4.3, 35 -105 mm (55 mm Skylight (1A)
Nr. 3 ein kleineres Sigma 1:1.7 - f = 50 mm
Bei der System Kamera von Canon EOS R 100 oder EOS R10
sind je nach Preis Objektive inclusive, . z. B EOS R 100 ca. 600 Euro oder
EOS R10 + RF 75-300mm f4-5,6, ca. 1200 Euro.
Bei einem lichtstarken Objektiv (1.4 oder 1.8) müsste ich nochmal 500-600 Euro hinlegen.
Kompakt und Bridgekamera habe ich bereits, nicht besonders lichtstark.
Kommt natürlich darauf an, welches Bajonett deine alten Objektive haben, wenn alle das gleiche haben, brauchst ja nur einen Adapter. Reine Bajonett-Adapter schlucken auch kein Licht, da sie ja kein Glas beinhalten. Nachteil ist, das du die Objektive nur manuell verwenden kannst, also von Hand fokussieren und Blende einstellen.
Ich würde eine neue Kamera trotzdem mit Objektiv kaufen, da der Aufpreis meist nicht allzu groß ist,
Bildstabilisierung
Hast Du u.A. auch in der Kamera. Mit Pentex kannst Du durchaus 40 Jahre alte Objektive (Pentax K Bajonett wird außergewöhnlich lange verwendet) mit Bildstabilisierung verwenden, musst dann allerdings die Brennweite nach dem Objektivwechsel einmal manuell angeben. Was deutlicher auffällt ist der fehlende Autofocus bei sehr alten Objektiven.
Hast Du u.A. auch in der Kamera.
Aber nicht bei Canon.
Das stimmt so nicht mehr. Bei Canon haben DSLR keine Bildstabilisierung im Gehäuse, also IBIS, aber die DSLM von R1 bis R7 haben einen.
