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Rechner bootet nicht korrekt

Anonym / 13 Antworten / Baumansicht Nickles

Wenn ich den Rechner starte, bleibt er beim Booten länger (bis zu 3min.) stehen und findet dann kein System.Gehe ich am Anfang ins Bios (öffnet sich auch erst nach längerer Wartezeit) und erzwinge einen Neustart, bootet er normal das System. Das Problem begang nach nem Bluescreen mit der Meldung "auf Verzeichnis von C: kann nicht zugegriffen werden".Festplatte hab ich Formatiert und System auf logischem Laufwerk D: installiert.Auf C:ist keine Installation möglich.Ram und Batterie testweise gewechselt. Wiebekomme ich es hin das normal gebootet werden kann?

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Tilo Nachdenklich Anonym „Rechner bootet nicht korrekt“
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Das Dateisystem Deiner C-Partition hat im Betriebssystembereich einen Dateifehler würde ich vermuten. Das kann relativ zufällig entstehen, also auch ohne Software- oder Hardwarefehler. FAT32-Dateisystem ist allerdings anfälliger und repariert sich auch kaum mal selber.

Nun kommt es aufs Dateisystem an. Windows XP mit NTFS-Dateisystem kann vieles reparieren. Arbeitsplatz, mit Rechtsklick auf die C-Partition, Eigenschaften, Extras, Fehlerüberprüfung, Jetzt Prüfen. Das erste Kästchen markieren und Neustart.

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Anonym Tilo Nachdenklich „Das Dateisystem Deiner C-Partition hat im Betriebssystembereich einen...“
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Danke,hab es probiert und keine Veränderung.Habe es mit einer anderen Festplatte (IDE, ich habe S-ata) und auch dann das Problem.

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ausgekotzt Anonym „Danke,hab es probiert und keine Veränderung.Habe es mit einer anderen...“
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"Habe es mit einer anderen Festplatte (IDE, ich habe S-ata) und auch dann das Problem."
also ich würd ja mal ganz vorsichtig auf ein prop mit dem mobo tippen...
hast du die möglichkeit die platte an nen anderen rechner zu hängen?

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Dr. Hook Anonym „Rechner bootet nicht korrekt“
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Hi,

mit formatieren bekommt man nicht alles weg. Wenn die von T.N. beschriebenen Reparaturversuche nichts bringen sollten, dann hilft nur alles platt zu machen. Persönliche Daten sichern und dann erst mal die Partitionen löschen. Sollte der MBR verhunzt sein, dann zuvor mit killmbr ( --> Google) diesen bereinigen. Danach sollte eine Neupartitionierung, Neuformatierung und eine Neuinstallation möglich sein.

Apropos: Wenn im Bios der Bootsektor-Virenschutz aktiviert ist, dann kann der MBR nicht neu geschrieben werden. Das gilt auch für eine Neuinstallation. Also, --> vorübergehend deaktivieren.

cu

Dr. Hook

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Tilo Nachdenklich Dr. Hook „Hi, mit formatieren bekommt man nicht alles weg. Wenn die von T.N. beschriebenen...“
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...und bei killmbr heißt die erste Festplatte 0, die zweite Festplatte 1.

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Dr. Hook Tilo Nachdenklich „...und bei killmbr heißt die erste Festplatte 0, die zweite Festplatte 1.“
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Am besten, man klemmt die zweite Platte (falls vorhanden [und evtll. auch noch weitere Platten]) hardwaremäßig ab. Dann, - und nur dann kann man 100%ig sicher sein daß nichts schiefgeht.

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Anonym Dr. Hook „Ja, - da heißt es höllisch aufpassen!“
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Ich habe nur 2 Partitionen auf 160 GB s-ata. Ein anderer Vorschlag war Netzstecker entfernen, Akku entfernen, Startknopf 10-15 Sek. drücken,Netzstecker wieder anschließen und starten. Sollte System starten wieder Herunterfahren und Akku wieder einsetzen. Hat damit jemand Erfahrung gemacht? Ich habe für Notfälle kein Floppy.

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Dr. Hook Anonym „Ich habe nur 2 Partitionen auf 160 GB s-ata. Ein anderer Vorschlag war...“
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Hi nochmals.

Wenn Du kein Floppy hast, dann kannst Du sämtliche Vorschläge bezüglich killmbr oder anderen Bootsektor-Reinigungsprogrammen ad acta legen. Denn alle diese Programme lassen sich nur unter DOS und von einer Diskette aus starten.

Der Vorschlag mit Netzstecker entfernen, Akku entfernen, Startknopf 10-15 Sek. drücken, Netzstecker wieder anschließen und starten bewirkt nur, daß die Kondensatoren des Netzteils vollständig entladen werden. Akku entfernen (welcher Akku eigentlich? Die Bios-Batterie ist eine Lithiumzelle, aber kein Akku) usw. soll einen vollständigen Reset der Bioseinstellungen durchführen. Dies ist dann sinnvoll, wenn sich das Bios unplanmäßig verhält. Wenn es zum Beispiel hartnäckig nach einem Floppy sucht, obwohl weder eines eingebaut noch angeschlossen ist, und außerdem ein Booten von demselben gar nicht eingestellt ist. Hatte erst neulich so einen Fall.

Wenn Du das durchführst, dann benötigst Du kein Floppy. Die Bioseinstellungen kannst Du nach einem Bios-Reset alle manuell vornehmen. Ein Floppy bräuchtest Du allenfalls bei einem Bios-Update. Aber ein Solches steht hier nicht zur Debatte.

Irgendwie haben wir alle uns hier festgefahren. Ich mache deshalb folgenden Vorschlag: Fange mal ganz von vorne an. Anders kommen wir hier nicht weiter. Entferne sämtliche Steckkarten außer der Grafikkarte (falls nicht Onboard) und hänge sämtliche Laufwerke ab. Außerdem machst Du ein Bios-Reset. Wie das genau bei Deinem Motherboard geht, sollte im Manual beschrieben sein. Entweder muß ein Jumper für ein paar Sekunden umgesetzt werden, oder es müssen zwei Kontaktpunkte mit einem Schraubenzieher gebrückt werden. Ob dabei das MoBo (Motherboard) stromlos sein muß, oder eingeschaltet zu sein hat, muß im Manual stehen. Also genau nachlesen. Steht vermutlich nur in Englisch da, aber was soll's.

Ok. Sinn und Zweck der ganzen Prozedur ist, herauszufinden, ob sich das System ohne Peripherie "normal" verhält. Dein Hinweis, daß sich das Bios erst nach längerer Wartezeit öffnet, machte mich nachdenklich.
Ohne jegliche angeschlossene Geräte, - also auch keine Festplatte, muß das System relativ zügig seine POST-Routinen (POST = Power On Self Test) durchführen. Dann kommt der Punkt, an welchem ein Bootmedium gesucht wird. Da keines da ist, kommt natürlich eine Fehlermeldung. Diese kann unterschiedlich aussehen. Bis dahin ist aber der Bildschirm nicht farbig. Nur weiße Schrift auf schwarzem Grund. Wenn Du aber bis hierher ohne Probleme kommst, dann ist mal sicher, daß Prozessor, RAM, Bios, MoBo, Graka in Ordnung sind. Und genau das war dann der Zweck dieser Übung.

Mehr möchte ich jetzt nicht machen. Warten wir erst mal ab was dabei herauskommt.

cu

Dr. Hook

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Tilo Nachdenklich Dr. Hook „So langsam wirds etwas diffus“
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Und wenn er ein Floppy einbauen kann, dann soll er die 7 Euro ausgeben, spart viele graue Haare. Alle Laufwerke abgehängt (bei gezogenem Netzstecker, Datenkabel und Stromkabel) nur das Floppy drin und sehen, ob der PC bis zum DOS-Prompt startet...da hätten wir erstmal ein Fundament für weitere Versuche.

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Anonym Dr. Hook „Hi, mit formatieren bekommt man nicht alles weg. Wenn die von T.N. beschriebenen...“
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Danke, aber das hab ich noch nicht ausprobiert.Soweit ich weiß wird der MBR für Kalt-,ebenso wie für Warmstart verwendet und der funktioniert.

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Dr. Hook Anonym „Danke, aber das hab ich noch nicht ausprobiert.Soweit ich weiß wird der MBR...“
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Kurzer Hinweis:

Der MBR (Master Boot Record) steht in keinem ursächlichen Zusammenhang mit einem Kalt- oder Warmstart.
Der MBR enthält die Geometriedaten einer Festplatte. Heißt also, daß der MBR eine Partitionstabelle enthält, die die Einteilung der Festplatte beschreibt, - und einen Boot-Loader. Das ist ein kleines Programm das ein Betriebssystem auf einer der Partitionen startet.

Der Unterschied zwischen einem Kalt- und einem Warmstart besteht darin, daß beim Warmstart der Rechner vor dem Neubooten nicht stromlos ist. Zwar werden bei einem normalen Reset (Warmstart) fast alle Register und alle Speicherinhalte auf Null gesetzt und dann neu gebootet, - aber eben nur fast. Beim Kaltstart war der Rechner zuvor stromlos, und sämtliche Register sind mit Sicherheit auf Null. Dieser Unterschied spielt aber nur in Ausnahmefällen eine Rolle.

cu

Dr. Hook

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Tilo Nachdenklich Anonym „Rechner bootet nicht korrekt“
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Natürlich kann auch eine CD-ROM erstellt werden die eine Diskette emuliert oder ein USB-Stick kann wie ein Diskettenlaufwerk eingesetzt werden, wenn das Computerbios das unterstützt. Aber dann bist Du erst mal mit Basteln und Recherchieren beschäftigt.
Es ist nun mal so dass Lahmarschigkeit (Entschuldigung) beim Booten - wenn man nichts mit dem PC angestellt hat - oft ein logischer Festplattenfehler ist, wie er nun mal vorkommen kann. Und dann muss die Platte konsequent überschrieben werden, ansonsten kann man ewig rumlaborieren. Jedenfalls muss man diese Fehlerursache ausschalten.
Schließlich kommen auch noch Testtools der Festplattenhersteller in Frage...kann man ja auch erst mal versuchen bevor man alles überschreibt.

Was hat denn chkdsk (= Fehlerüberprüfung) gebracht? Oder ist der PC nicht mehr hochgefahren?

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Anonym Tilo Nachdenklich „Natürlich kann auch eine CD-ROM erstellt werden die eine Diskette emuliert oder...“
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Chkdsk hat mir eine fehlerfreie Festplatte angezeigt.Ich habe den rat von Dr. Hook befolgt.Der rechner bootet normal bis ich die Festplatte anschließe. IDE Platte stört auf einmal auch nicht mehr.Ich versuch es am MO mal mit einer anderen S-ata.ich bedanke mich nochmal bei allen für eure Hilfe.

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